{Zu jeder Tageszeit ein Liebling} Türkische Eier

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Ihr Lieben, jetzt beginnt auch mein Blogjahr 2016 endlich. Ich hoffe, ihr seid gut reingekommen, hattet eine tolle Party oder auch nicht – ganz, wie es euch gefällt! Mein Silvester war in diesem Jahr eher ruhig und nachdenklich, aber das war total in Ordnung. Schließlich hat sich im letzten Jahr für mich viel verändert, und auch 2016 bringt viel Arbeit, Veränderung und Aufregung für mich mit. Deswegen werde ich in diesem Jahr jedes Quäntchen Ruhe genießen. Und eines steht schon fest: Im ersten Quartal wird es davon nicht so viel geben.
Türkische Eier 2

Mein erstes Rezept in diesem Jahr sind Türkische Eier. Klingt simpel – ist es auch.Tatsache ist, dass ich sie seit ein paar Wochen ausprobieren wollte. Heute morgen gab es sie zum Frühstück. Heute Abend sind sie auf dem Blog. So schnell bin ich selten. Und: Ich glaube, ich habe schon eine meiner Rezept-Offenbarungen des Jahrs 2016 gefunden! Warum?

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Das Gericht kann in wenigen Minuten zubereitet werden. Einige Arbeitsschritte, die ich euch aufschreibe, können verkürzt oder weggelassen werden. Je nachdem, wie schnell es gehen soll. Das Gericht braucht wenige Zutaten, die aber größtenteils sehr gesund sind. Ich würde bei diesen wenigen Zutaten daher auf gute Qualität achten. Die Türkischen Eier eignen sich super als deftiges, sättigendes Frühstück. Da sie sich aber genau so gut als schnelles Mittag- oder Abendessen eignen, wird mich dieses Rezept wohl noch lange begleiten, da bin ich mir jetzt schon sicher. Denn die meisten Zutaten dafür habe ich immer Zuhause. Und das Gericht sättigt wirklich sehr gut, ich konnte nur eine Pita essen. Die Würzung und die Kräuter könnt ihr auch variieren. Ich kann mir statt dickem Joghurt auch sehr gut Hummus dazu vorstellen. Wenn es noch gesünder werden soll, nehmt am besten Vollkorn-Pita oder -Naan. Alle unter euch, die einen mediterranen/ orientalischen Touch lieben, werden bestimmt begeistert sein. Sind das genug Gründe für dieses tolle Gericht?

Türkische Eier 3

Türkische Eier

Für 1 Person mit großem Hunger: 

2 Bio-Eier
2 (Vollkorn-) Pitabrote
3 EL griechischer Joghurt (10%)
1 Zweig Dill
1 Zweig glatte Petersilie
1 EL Pinienkerne
1 EL Butter oder 2 EL Olivenöl
1 TL Pul Biber (oder andere Chiliflocken)
Joghurt-Gewürze nach Belieben: z.B. etwas Kreuzkümmel, Pfeffer, Koriander und Sumach

zum Servieren: 1/2 Avocado, Salz und Pfeffer aus der Mühle

Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen oder das Öl erhitzen. Chiliflocken oder Pul Biber zugeben und kurz köcheln lassen, bis das Öl/ die Butter eine rötliche Farbe angenommen hat. Pinienkerne in der Pfanne ohne Fett anrösten. Dann die Eier in etwas Öl langsam ausbraten. In der Zeit den Joghurt mit Gewürzen nach Wahl verrühren und die Kräuter hacken. Die Pitas toasten. Pitas mit Joghurt dick bestreichen, je 1 Ei darauf geben. Mit Kräutern, Pinienkernen und Chiliöl anrichten, salzen und pfeffern. Mit der aufgeschnittenen Avocado servieren.

Schnelle Variante: Brot toasten, Eier anbraten. Joghurt mit gehackten Kräutern und Gewürzen verrühren, auf die Pitas streichen. Eier darauf geben und mit Salz, Pul Biber und Pfeffer würzen. (Hier entfällt die Chilibutter/ das Chiliöl und die Pinienkerne).

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Ich hoffe, euch schmecken die türkischen Eier genau so gut wie mir!

Carina

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{Gesund in den Sommer} Quinoa-Taler mit Kräuterjoghurt + Giveaway

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Ihr Lieben, an solchen Tagen wie heute, da spürt man bereits, dass es bald endlich Sommer wird. Ich war heute mit dem Liebsten unterwegs und hätte die Sonnenbrille am liebsten den ganzen Tag nicht abgesetzt. Juchuu! Die ersten Sommersprossen lassen sich blicken und die Jacke kann im Auto bleiben.

Zwar muss das eine oder andere Eis im Moment unbedingt sein, denn verbieten mag ich mir das auf keinen Fall. Ansonsten versuche ich aber gerade, viel Gemüse zu essen und viel zu trinken. Das fällt mir eigentlich gar nicht schwer und die Bikinifigur soll ja zumindest ein bisschen vorzeigbar sein, trotz meiner Liebe zu Kuchen und Süßem.

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Dieses Gericht habe ich neulich zum Beispiel aus einer Idee heraus gekocht, die sich als sehr lecker herausgestellt hat. Es handelt sich um kleine Taler oder Puffer aus Quinoa, Süßkartoffel und, schön saisonal, Bärlauch. Mit gekräutertem Joghurt, Bärlauchpesto und etwas Salat ein wahnsinnig gutes, leichtes Sommeressen. So mag ich das!

Die Taler habe ich gleich für zwei Tage zubereitet. Man kann sie unproblematisch einfach kurz wieder aufwärmen und ich kann sie mir auch in anderen Kombinationen gut vorstellen, zum Beispiel als vegetarisches Burger-Pattie.

Für ca. 15 Quinoa-Taler: 

50g weißer Quinoa oder Quinoa-Quick*
1 Süßkartoffel (ca. 200g)
120g Dinkelmehl
50g Bärlauch
1 kleines Ei
2 TL mediterrane Gewürzmischung, z.B. Petit Chef für Ratatouille*
4 TL rotes Palmöl* oder anderes Pflanzenöl zum Ausbacken

Den Quinoa in Wasser ca. 15 Minuten bissfest garen und dann das überschüssige Wasser sofort abgießen. Die Süßkartoffel entweder ebenfalls in Wasser kochen oder im Ofen weich garen. 200g Süßkartoffel mit einer Gabel zerstampfen und mit dem Quinoa vermischen. Den Bärlauch waschen und fein hacken, ebenfalls dazugeben. Dann das Ei, das mediterrane Gewürz und das Dinkelmehl untermischen. Das Öl in der Pfanne erhitzen und aus dem Teig ca. 15 flache Taler von jeder Seite etwa 3-4 Minuten ausbacken.

Als Sauce mag ich dazu eine Mischung aus 4-5 EL Joghurt mit je 1 kleinen Handvoll gehacktem Schnittlauch, Petersilie und Basilikum. Darauf kommt noch ein Klecks Bärlauchpesto! Schmeckt super mit frischem Salat. Wenn Bärlauch keine Saison mehr hat (leider sehr bald…) kann er durch die gleiche Menge frischen Blattspinat und eine Knoblauchzehe ersetzt werden.

Quinoa-Taler

Zu den Produkten: Ich besitze bereits Gewürzmischungen von Herbaria und mag sie sehr gern. Sie sind vielseitig einsetzbar und lecker. Das Quinoa-Quick gefällt mir, da ich Quinoa erst vor kurzem für mich entdeckt habe. In der Mischung sind weißer Quinoa, Möhrenstückchen und rote Linsen, die ich auch gern mag. Ich würde aber wohl die Bestandteile selbst eher einzeln kaufen, da der Quinoa dann auch für süße Gerichte eingesetzt werden kann. Palmöl enthält viel Vitamin A, Vitamin E, beta-Carotine und ungesättigte Fettsäuren. In anderen Gerichten hätte mich eventuell die orangefarbene Färbung gestört, für die Taler war das vollkommen in Ordnung. Zum Ausprobieren fand ich das Palmöl interessant und der Geschmack war in Ordnung. Ich würde es aber wegen der viel diskutierten Umweltaspekte eher nicht selbst kaufen.

So! Und jetzt seid ihr dran!

Juliana von den Nährstoffexperten bei nu3 hat mir freie Wahl gelassen und ich durfte für einen von euch ein tolles Naschpaket schnüren! Die Auswahl ist genau richtig für Naschkatzen wie mich, die zwar ein wenig auf ihre Figur achten möchten, aber niemals ganz auf’s Naschen verzichten könnten. Na, wer fühlt sich angesprochen? Lauter gute Sachen sind da drin. Ich finde ja, dass man ohnehin viel gemäßigter zugreift, wenn es sich um hochwertige und besondere Leckereien handelt.

nu3-GewinnUnd so könnt ihr gewinnen:

Hinterlasst einen Kommentar unter dem Beitrag, in dem ihr mit verratet, ob und wie ihr euch auf die Bikini-Saison vorbereitet. Kommentare können nur hier abgegeben werden, nicht auf Facebook oder Instagram. Es gibt keine zusätzlichen Lose, aber ich würde mich freuen, wenn ihr das Gewinnspiel teilt oder Raspberrysue und nu3 auf Facebook euren Like gebt. Das Gewinnspiel startet jetzt und läuft bis zum Sonntag, 10. Mai 2015 um 0.00 Uhr. Der Rechtsweg oder Barauszahlung sind ausgeschlossen. Damit ich euch im Falle eines Gewinns benachrichtigen kann, sollten Teilnehmer ohne Blog und ohne Hinterlassen einer Mailadresse unbedingt innerhalb von 3 Tagen nach Bekanntgabe hier auf dem Blog eine Mail an raspberrysue@gmx.de schreiben, sonst muss ich den Gewinn neu verlosen.

So, und jetzt ran an die Leckereien!

Carina

* Das Quinoa-Kochpaket wurde mir von nu3 kostenlos zum Ausprobieren zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür und für die nette Zusammenarbeit!

 

{Abendbrot} Rosmarin Olivenöl Brot mit Pinienkernen

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Brotaufstriche sind ja so eine Sache. Es gibt diejenigen, die eine große Liebe haben und ihr treu sind. Und dann gibt es die, die gern ausprobieren. Meine große Liebe ist guter Käse. Wurst interessiert mich wenig bis gar nicht, aber eine Scheibe guter Käse macht mein Abendbrot (oder Frühstück) perfekt. Aber ich mag auch gern ab und zu experimentieren, Brotaufstriche selbermachen kann nämlich echt Spaß machen und seeehr lecker sein. Hier habe ich zum Beispiel cremigen Hummus aufs Brot gestrichen. Mein liebster Brotbelag (neben Schnittkäse) ist schon seit Ewigkeiten Ziegenfrischkäse, Avocado, Pfeffer und Koriander. Ein Traum!

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Beim Brot muss ich aber sagen: Keine Kompromisse! Ich probiere zwar verschiedene Rezepte durch und backe mittlerweile richtig gern Brot. Aber: Bei Brot sind wir Deutschen (und Österreicher, Schweizer und vielleicht noch Skandinavier) ja bekanntlich anspruchsvoll, da zähle ich mich dazu. Nichts ist frustrierender, als sich die Mühe zu machen, ein Brot zu backen, und am Ende einen zu festen, wenig saftigen Klumpen aus dem Ofen zu holen.

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Zum Glück passiert das mit ein wenig Übung nicht mehr so oft und man kann irgendwann ein wenig abschätzen, welches Rezept gut werden könnte. Ich will damit also nicht sagen, dass ich immer das gleiche Brot backe. Sondern eher, dass ich versuche, mir eine kleine Auswahl an sehr guten Brotrezepten anzulegen. Das hier ist so eines, das in die Sammlung darf. Kein klassisches, dunkles Brot, sondern eher ein wenig mediterran. Hoffentlich schmeckt es euch auch!

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Für einen Laib in der 20-24cm Kastenform:

280g lauwarmes Wasser
1/2 TL Honig
2 TL Trockenhefe
560g Mehl (davon 100g Dinkelvollkornmehl)
2 EL Salz
3 TL Kräuter
3 EL Olivenöl
30g Pinienkerne

Das Wasser mit dem Honig und der Trockenhefe vermischen und 5 Minuten stehen lassen, bis sich kleine Bläschen bilden. Dann die restlichen Zutaten hinzugeben, den Anteil des Vollkornmehls könnt ihr nach Geschmack variieren. Den Teig gleich in die Form geben, die vorher leicht mit Olivenöl ausgepinselt wurde. An einem warmen Ort zugedeckt ca. 1 1/2 bis 2 Studen gehen lassen. Kurz vor Ende der Gehzeit den Backofen auf 210°C vorheizen. Das Brot 2o Minuten bei 210°C backen, dann den Backofen runterschalten und noch 15 Minuten bei 190°C zuende backen.

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Seid ihr interessiert an noch mehr tollen Brotrezepten? Ich hätte da noch so einige…

Carina

 

{Five a month} Mediterrane Schnecken

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Es geht wieder los, am 25. ist „Five a month“-Zeit! Dieses mal ist ein wenig besonders, denn sonst gibt es von uns fünf Mädels jeden Monat Süßes zu sehen. Heute ist allerdings komplett den herzhaften Leckereien gewidmet. Deswegen waren die vorgegebenen Zutaten Käse, Tomate, Lauchzwiebeln und Knoblauch. Das ist schon einmal eine vielversprechende Kombi, wie ich fand. Ihr wundert euch nun vielleicht, warum dieses Mal nur vier Zutaten vorgegeben waren. Die liebe Rebecca hat eine Runde ausgesetzt, und zwar aus gutem Grund. Sie ist den ganzen Januar in Neuseeland unterwegs – Neid!! Ich hoffe, es gibt davon später noch ein paar Bilder zu sehen und verstehe vollkommen, dass dafür unsere kleine Bäckerei-Challenge einmal zurückstecken muss.

Herzhafte Schnecken

Wie gesagt, die Zutatenkombi hat dieses Mal viel Spielraum gelassen. Am Ende bin ich bei herzhaften Hefeschnecken gelandet, lecker! Sie sind mediterran gefüllt mit einer Tomatenpaste. Wir haben sie an einem faulen Wochenendtag warm aus dem Ofen mit einem schönen Salat genossen. Als leichtes Essen kann ich sie deswegen weiterempfehlen – lecker!

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Hefeteig geht bei mir irgendwie immer, ich finde, das hat etwas meditatives. Und ich freue mich jedes Mal, wenn er wächst – auch wenn ich zum Glück noch nie zu denen gehört habe, die mit Hefeteig auf Kriegsfuß waren. Und eine Schneckenform macht doch jedes Gebäck noch ein bisschen hübscher, oder? Man könnte diese Schnecken sicher auch in Zupfbrot- oder anderer Form backen, aber nun ja…Schnecken fetzen.

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Für eine Springform (20-24cm): 

250ml lauwarmes Wasser
1/2 Tütchen Trockenhefe
2 EL Olivenöl
1 Prs. Zucker
350g Mehl
(bei mir: 280g Weizen- und 70g Weizenvollkornmehl)
1 TL Salz
je 1 TL Oregano und Basilikum

30g ger. Parmesan
1/2 Bund Lauchzwiebeln
1 Knoblauchzehe
5 getr. Tomatenfilets in Öl
80g Feta
2 EL Creme fraiche
Salz, Pfeffer

Die Hefe in das lauwarme Wasser leicht einrühren, Öl und Zucker dazugeben und 5 Minuten stehen lassen. Das Mehl mit Salz und Gewürzen in einer großen Schüssel vermischen. Die Hefemischung darunter kneten, bis ein homogener Teig entsteht. Dann den Teig an einem warmen Ort abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen. Ich habe ihn bei 40°C im Backofen stehen lassen.

Derweil die Tomatenfilets kurz abtropfen, in grobe Würfel schneiden und mit Feta und Creme fraiche in einen Multizerkleinerer geben. Die Knoblauchzehe dazupressen und alles zu einer Creme zerkleinern. Den geriebenen Parmesan und die in Ringe geschnittenen Lauchzwiebeln unterrühren. Die Creme sollte die Konsistenz eines Kräuterquarks haben und gut streichbar sein. Falls sie zu fest wird, sollte ein kleiner Schuss Milch oder 1 EL Joghurt die gewünschte Konsistenz herbeiführen.

Den Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Rechteck von ca. 1cm Dicke ausrollen. Das Rechteck komplett mit der Tomatenpaste bestreichen und dann mit Salz, Pfeffer, Oregano und Basilikum (oder was euch sonst noch gefällt) würzen. Das Rechteck auf der schmaleren Seite in 8 etwa gleich breite Streifen schneiden. Die Sprinform mit etwas Olivenöl auspinseln. Jeden Streifen zu einer Schnecke aufrollen und die Schnecken mit ein wenig Abstand in die Form setzen. Die Abstände sind kein Problem, da der Teig noch gehen soll. Dann die Form mit einem Geschirrhandtuch abdecken und wiederum ca. 30-45 Min an einem warmen Ort gehen lassen. Danach bei 175°C ca. 30-35 Min. backen, bis die Schnecken zart gebräunt sind. Am besten noch warm aufessen.

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Ich bin schon ganz gespannt, was die anderen Mädels aus diesem tollen Thema gemacht haben! Klickt doch auch mal zu Julia, Laura und Tanja rüber!

Lasst es euch schmecken!

Carina ❤

FiveamonthNew

Mediterraner Lieblingssalat

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Heute wird es mal wieder herzhaft-pikant. Diesen Salat habe ich neulich für eine Party gemacht, die wir hier Zuhause gegeben haben. Er sollte ein herzhaftes Gegengewicht zu all den süßen Snacks sein, die ich vorbereitet hatte. Ich habe so ziemlich alles in den Salat geschnippelt, was der Kühlschrank hergab. Die große Schüssel ist an dem Abend auch fast leer geworden. Den letzten Rest habe ich am nächsten Tag zum Mittag gegessen, vorher hatte ich gar  nicht kosten können. Was als Resteessen geplant war, hat mich sofort dazu veranlasst, schnell alle Zutaten aufzuschreiben. Der war so lecker, dass ich mich spontan entschied, ihn in der gleichen Woche noch mal zu machen, natürlich mit dem Ziel ihn zu verbloggen. Hier ist mein neuer Lieblingssalat!

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Ich esse sehr gern Salate. Dabei mag ich es aber gern abwechslungsreich. Cremige Dressings aus der Flasche sind gar nichts für mich, aber das Dressing muss schon ein bisschen Pfiff haben. Und die Zutaten sollten eine gute Balance aus knackig und weich haben. Außerdem finde ich es toll, ab und an auch unerwartete Zutaten in den Salat zu geben. Hier sind das die roten Linsen, die vorher mit Knoblauch und Zwiebeln gegart werden und das Dressing ergänzen. Der Salat sollte ein bisschen Zeit zum Durchziehen bekommen, dann schmeckt er noch mal besser. Er eignet sich auch wunderbar als Bürolunch, da er durch die Kichererbsen und den Feta schön sättigt. Ich denke, ich werde beim nächsten Mal erneut variieren und anstatt von Feta Halloumi-Würfel dazugeben. Nom nom.

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Bei uns ist es immernoch sehr warm. Ihr Lieben, überall lese ich derzeit den Unmut über den Herbsteinbruch und kältere Temperaturen, Regen und Wollsocken. Bei uns sind seit März konstant über 30 Grad, die meiste Zeit davon über 40 Grad. Könnt ihr euch vorstellen, wie sehr ich ein bisschen Regen, Wind und Kälte herbeisehne? Sehr paradox, man will eben immer das, was man nicht hat. Aber diese drei werden noch ein bisschen auf sich warten lassen. So lange esse ich weiter Sommersalate und Eis. Vielleicht habt ihr ja trotzdem noch Appetit darauf und lasst euch ein schönes Sommeressen nicht durch Nieselregen vermiesen.

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Für eine große Schüssel: 

2 gr. Tomaten
1/4 Salatgurke
1/2 Bd. Frühlingszwiebeln
1 Kaffeetasse rote Linsen
1 Knoblauchzehe
1/2 Zwiebel
150ml Gemüsebrühe
100g cremiger Feta
1 kl. Aubergine
1 Handvoll Walnüsse
1/2 Dose Kichererbsen
3 gr. Champignons
2 EL Olivenöl
2 EL Balsamicoessig
1 TL süßer Senf
1 Spritzer Honig
Salz, Pfeffer, Zatar, Cayennepfeffer, ital. Kräuer…

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Die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken. Aubergine waschen und klein schneiden. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und alles kurz anschitzen. Die roten Linsen dazugeben, ebenfalls kurz anschwitzen und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Köcheln, bis die Linsen bissfest gegart sind und die Brühe komplett aufgesogen ist. Beiseite stellen. Für das Dressing Öl, Balsamico, Senf und Honig in einer kleinen Schüssel verrühren. Die Kichererbsen abbrausen und abtropfen lassen. Das Gemüse waschen, klein würfeln bzw. in Ringe schneiden. Den Feta ebenfalls würfeln. Die Walnüsse hacken. Alles Gemüse, Feta und gehackte Nüsse in einer Salatschüssel vermischen. Mit dem Dressing übergießen und kräftig mit gewünschten Gewürzen abschmecken. Am beste schmeckt der Salat nach einigen Stunden Ziehzeit im Kühlschrank oder am nächsten Tag.

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Mediterrane Tomatenmuffins mit Kräutern und Feta

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Es wird Zeit für die nächste Runde „Let’s cook together„! Das Monatsmotto des Mai, das Ina diesmal ausgegeben hat, „Herzhaftes aus dem Muffinförmchen“ hat mich vor eine echte Herausforderung gestellt. So richtig wollte mir kein Rezept gefallen. Außerdem ist F. herzhaftem Gebäck gegenüber immer etwas skeptisch. Also machte ich mich daran, selbst ein Rezept zu basteln. Und am Ende muss ich sagen, bin ich damit sehr zufrieden. Die Muffins sind durch den Frischkäse, die getrockneten Tomaten und das Öl sehr saftig und aromatisch. Mit dem Feta hatte ich auch den Mann im Boot, denn Feta macht in seinen Augen alles noch 1000 Mal besser. Und die Kräuter müssen für mich sein, denn sie bringen mich so schön in Sommerstimmung. Mhmmmm!

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Wir haben die Muffins entweder als Snack oder als Beilage gegessen. Sie machten sich gut zu einem frischen Salat zum Lunch, weil man sie so schön zur Arbeit mitnehmen und nicht noch Brote schmieren muss. Auf diese Weise werde ich herzhafte Muffins gern noch einmal machen, sehr praktisch. Übrigens waren sie durch das Tomatenmark tatsächlich so „farbintensiv“ wie auf den Bildern.

Tomatenmuffins

Für 10 mediterrane Tomatenmuffins:

1 Knoblauchzehe
125g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Meersalz
1 Ei
50g geschmolzene Butter
frische oder TK-Kräuer: Rosmarin, Thymian, Basilikum, Oregano
100g Frischkäse oder Creme Fraiche
1-2 EL Tomatenmark
1 Schuss Milch
1/2 Glas getrocknete Tomaten in Öl
1 EL Öl aus dem Tomatenglas
6 Frühlingszwiebeln
90g Feta

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Mehl und Backpulver in einer Schüssel mischen und die Knoblauchzehe dazupressen. Das Ei und die Butter hinzugeben und verrühren. Als nächstes Frischkäse oder Creme Fraiche und das Tomatenmark dazugeben. Die fein gehackten Kräuter untermischen. Einen Esslöffel Öl aus dem Tomatenglas und einen Schuss Milch dazugeben und rühren, bis ein glatter Teig entstanden ist. Zum Schluss die klein geschnittenen Tomaten, den gewürfelten Feta und dei Frühlingszwiebeln unterziehen. Je zwei Esslöffel Teig in ein Muffinförmchen geben und die Muffins im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 20-25 Minuten backen.

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Mir schmecken die herzhaften Teilchen als Snack auch sehr gut mit einem Klecks Joghurt.

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