Karotten-Hirse-Bowl mit Tofu und Ingwer-Sauce

Die Karotte ist wahrscheinlich der Deutschen liebstes Gemüse (wenn man Kartoffeln nicht zählt). Trotzdem finde ich ja, dass die Karotte oft etwas lieblos behandelt wird. Klassicherweise wird sie entweder in fetten Saucen ertränkt oder in Wasser zu weich und fast geschmacklos gekocht. Dabei hat sie so viel mehr zu bieten! Eine meiner liebsten Möhren-Variationen sind im Ofen bissfest geröstete Rübchen mit etwas Öl, Balsamico und Honig. Ein Gedicht! Im Buch Vegetarisch mit Liebe, das ich euch neulich vorgestellt habe und von dem ich sehr begeistert bin, wird der Karotte ein ganzes Kapitel gewidmet. Das kommt mir sehr entgegen. Mal wieder frische Ideen!  „Karotten-Hirse-Bowl mit Tofu und Ingwer-Sauce“ weiterlesen

{Happy Easter} Möhren-Walnuss-Brot

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Ich hatte ja schon angekündigt, dass es nach den Carrot Cake Waffeln und dem Möhrentörtchen mit Mascarponecreme noch ein drittes Möhrenrezept geben wird! Dieses Mal wird es herzhaft! Als letztes Rezept zu Ostern zeige ich euch heute noch ein Rezept für fluffiges Möhren-Walnuss-Brot, dass man auch als Brötchen backen kann. Da das Rezept für zwei Brotlaibe reicht, habe ich einfach die Hälfte als Brot und die Hälfte als Brötchen gebacken.

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Zum Ende meiner Ostervorbereitungen hier auf dem Blog muss ich euch noch etwas gestehen. Ich bin eigentlich ein Oster-Muffel! Das liegt hauptsächlich daran, dass ich (besonders die käufliche) Osterdeko einfach immer viel zu kitschig finde. Häschen kommen mir nicht ins Haus. Den Frühling hole ich mir lieber mit ein paar Blümchen und hellen Farben ins Haus. Der Grund, warum ich mich trotzdem mittlerweile auf Ostern freue (neben den vielen Feiertagen) ist wohl, dass es das einzige Fest ist, bei dem das Frühstück die wichtigste Mahlzeit ist! Und Frühstück zelebriere ich bekanntlicherweise sehr gern.

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So, jetzt ist es raus! Trotzdem haben mir die Ostervorbereitungen hier sehr viel Spaß gemacht. Und jetzt gehen die Feiertage ja auch schon los. Mit meiner Familie bestand Ostern früher natürlich aus Ostereiersuchen, danach einem ausgedehnteen Frühstück und nachmittags meistens Kaffeetrinken bei Oma. Dieses Jahr gehen wir zum Osterbrunch bei Freunden. Ansonsten habe ich vor allem zwei Dinge vor: Ausschlafen und Entspannen. Und ihr so?

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Für 2 Laibe in der 20cm Kastenform (oder 1 Laib und 4-5 Brötchen):

250g Möhren
250ml Milch, lauwarm
100ml trüber Apfelsaft
1 Pck. Trockenhefe
2 EL Öl, z.B. Walnussöl
2 EL Ahornsirup
80g Walnüsse, gehackt
75g Sauerteig
500g Mehl
1 EL Chiasamen
1 1/2 TL Salz
1 EL Leinsamen

2 EL Kürbiskerne

2 EL Milch

Die Möhren fein raspeln, am besten in der Küchenmaschine. Die Hefe mit der warmen Milch vermischen kurz 2 Minuten stehen lassen. Dann den Apfelsaft, Sauerteig, Ahornsirup und Öl hinzugeben. Anschließend das Mehl unterkneten. Möhrenraspel und Walnüsse zum Schluss dazugeben und gut verkneten. In einer leicht geölten großen Schüssel den Teig zugedeckt mindestens 45 Minuten gehen lassen. Dann noch einmal auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und in gefettete und ausgemehlte Kastenformen geben. Es können auch Brötchen geformt werden. Noch einmal zugedeckt 45 Minuten gehen lassen. Derweil den Backofen auf 240°C vorheizen. Ein ofenfestes Schälchen mit Wasser auf den Boden des Backofens stellen. Direkt vor dem Backen die Brote/ Brötchen mit etwas Milch bepinseln und mit Kürbiskernen bestreuen. Die Brote auf der untersten Schiene 10 Minuten backen. Dann die Temperatur auf 220°C reduzieren und die Brote noch einmal etwa 40 Minuten backen. Die Brötchen sollten nach etwa 10-15 Minuten aus dem Ofen genommen werden.

Möhren-Walnuss-Brot

Carina

 

{Ich back’s mir} Supersaftige Möhrentorte mit Mascarponecreme

Möhrentorte mit Mascarponecreme4

Manche Dinge ändern sich nie, so sehr man sich als Mensch auch verändern mag.

In der Eisdiele immer Vanilleeis wählen. Die Bettdecke immer so hoch unters Kinn ziehen, dass man kaum noch zu sehen ist. Bei starkem Regen und Gewitter am liebsten drinnen hocken und lauschen. Im Frühling beim ersten Sonnenstrahl die Lederjacke anziehen und tapfer frieren. Beim Fahrradfahren sofort gute Laune bekommen, vor allem im Sommer. Im Supermarkt immer die Himbeeren mitnehmen, auch wenn das schlechte Gewissen mahnt, dass keine Saison ist. Postings, die lange geplant waren, spontan für eine viel bessere Idee umwerfen.

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Es ändert sich wohl auch nie, dass dieser Kuchen für mich zum Frühlingsanfang und besonders zu Ostern dazugehört. Möhrenkuchen und -törtchen gibt es natürlich gerade zuhauf, aber ich musste dieses Rezept einfach mit euch teilen, da ich es so gern mag. Meine Mutter hat es schon jahrelang immer wieder gebacken und irgendwann habe ich es dann auch mal in mein Rezeptbüchlein abgeschrieben. Dieses Jahr habe ich es zum ersten Mal ein wenig verändert, aber eben nur ein wenig.

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Zum einen wird das Törtchen in der 26cm-Springform, in der es sonst gebacken wurde, nicht so hoch. Aber so finde ich es gerade hübscher. Zum anderen habe ich an ein paar Mengenangaben geschraubt. Am wichtigsten ist jedoch, dass das Törtchen meiner Mutter mit Baby-Möhrenbrei (2 Gläschen) gebacken wird. Ich habe keine Ahnung, wie viel Gramm zwei Gläschen sind, da sind die Mütter unter euch im Vorteil. Aber so stand es im Rezept. Außerdem muss ich gestehen, dass ich schon seit ich denken kann eine ziemliche Abneigung gegen Babybrei aus dem Glas habe, warum weiß ich nicht (man schmeckt ihn im Törtchen nicht irgendwie komisch raus oder so, aber verwenden wollte ich ihn selbst trotzdem nicht…). Manche Freundinnen haben diese Gläschen mit Vorliebe gegessen, als ihre Weisheitszähne gezogen wurden. Ich nicht…ooooh nein. Deswegen habe ich mir lieber selbst Möhrenpüree gekocht.

Möhrentorte mit Mascarponecreme

Und die Menge, die habe ich mangels Vergleichsmengen („Verdammt, wieviel sind bloß 2 Gläschen?!“) einfach nach Gefühl bestimmt. Hat bestens geklappt. Das Törtchen war wie immer zum Reinlegen lecker und schneller verputzt, als irgendwer „Törtchen“ sagen konnte.

Achja, falls euch jetzt der Gedanke kommt, dass ich es mit Möhren(püree) nun etwas übertreibe, nachdem es vorgestern schon Carrott Cake Waffeln gab: Probiert es selbst und werdet süchtig! Und verdreht nicht die Augen, wenn hier vor Ostern noch ein drittes Möhrenrezept erscheint…ich habe euch vorgewarnt!

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Achja, noch etwas, das sich nicht ändert: Ich finde nach wie vor Claras „Ich back’s mir“ wunderbar und es macht so viel Spaß. Deswegen ist dies auch mein Rezept für die Runde im März zum Thema Osterkuchen. Leider musste ich in der letzten Runde das allererste Mal aussetzen, aber jetzt bin ich wieder dabei…

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Für eine 20-26cm-Springform:
(Das Originalrezept wird in einer 26cm-Sprinform gebacken, ich fand das Törtchen in höher süßer. Alles dazwischen geht, aber achtet dann auf die Backzeit!)

4 Eier
220g brauner Zucker
1 TL Zimt
300g Möhren-Püree*
100ml trüber Apfelsaft
170g gem. Mandeln
100g (Dinkel-)Mehl
250g Mascarpone (oder: 150g Mascarpone, 100g Frischkäse)
1 Pck. Bourbon-Vanillezucker

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Eier trennen und die Eiweiße steif schlagen. Die Eigelbe mit dem Zucker und Vanillezucker cremig schlagen. Zimt und Möhrenpüree untermischen. Dann die Mandeln und das Mehl unterrühren. Zum Schluss den Eischnee vorsichtig unterheben. Eine Springform der gewünschten Größe einfetten, bemehlen und den Teig hineinfüllen. Den Kuchen im Ofen ca. 35 Minuten backen, je nach Größe auch etwas länger. Stäbchenprobe nicht vergessen! Während des Backens aus Mascarpone, evtl. Frischkäse und Apfelsaft (ersatzweise Orangensaft) den Guss anrühren und kalt stellen, bis der Kuchen etwas abkühlen konnte. Dann großzügig auf den Kuchen streichen.

Ich habe meinen Kuchen mit einer zweiten Frischkäsecreme garniert, in das ich etwas rote Grütze gerührt habe. Davon hatte ich noch etwas von einem anderen Rezept übrig. Ihr könnt ihn auch mit Kakaopulver, Eierlikör o.ä. verzieren oder nur mit der Mascarponecreme bestreichen.

*Die Möhren erst weich kochen und dann pürieren. Alternativ kann bei Zeitmangel auch Babybrei aus dem Gläschen verwendet werden.

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Carina

 

{Happy Easter} Carrot Cake Waffeln

Carrot Cake Waffeln

Teil zwei der großen Waffelbäckerei! (Huch – das reimt sich!) Was könnte auf einem Oster-Frühstückstisch noch besser ankommen, als ein paar frisch gebackene, warme Waffeln? Ich glaube, da gibt es wenig. Deswegen habe ich mir ein österliches Waffelrezept überlegt, und da mussten natürlich Möhren rein! Diese Waffeln sind Carrot Cake in schneller und kleiner. Seeeeeehr empfehlenswert. Ich habe wie immer zum Sonntagsfrühstück eine ganze Ladung gemacht und den Rest eingefroren. Jetzt kann ich mir jederzeit eine auftoasten.

Carrot Cake Waffeln2

Frisch sind sie natürlich am besten. Aber wenn ihr Ostern gern ausschlaft, könnt ihr sie ebenso am Tag vorher backen und dann einfach schnell in den Toaster werfen. Immernoch himmlisch gut. Und am besten sind sie einfach mit ein wenig Puderzucker, hach!

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Teil eins meiner Waffelbäckerei ist schon ein paar Wochen her:

Zimt Joghurt Waffeln

Vielen Dank wie immer an mein aller-talentiertestes Handmodel F., der zwischen zwei Stücken Wäsche mal eben vom Wäscheständer in die Küche springt und mit dem Puderzucker wedelt! ❤

Carrot Cake Waffeln1

Für ca. 10-12 Waffeln: 

170g Möhren (geschält ca. 150g)
250g Mehl
100 Butter, weich
150g brauner Zucker
1 Prs. Meersalz
1 TL Zimt
1 TL Vanilleextrakt
1/2 Pck. Backpulver
75g griech. Joghurt
100ml Milch

Die Möhren schälen, in Stücken schneiden und weich kochen. Dann die weichen Möhren mit dem Pürierstab cremig mixen. Es sollten 150g Pürree dabei herauskommen. Während das Püree auskühlt, aus den anderen Zutaten einen Rührteig zubereiten, die Milch ganz zum Schluss zugeben. Erst dann die Möhren untermischen. Den Teig portionsweise im belgischen Waffeleisen auf niedrigerer Bräunungsstufe ausbacken. Wenn der Teig im Herzwaffeleisen ausgebacken wird, sollte noch ein wenig mehr Milch untergemischt werden. Außerdem sollte die Möhren dafür besonders cremig püriert werden. Im belgischen Waffeleisen kann nach Geschmack das Püree auch ein wenig grober belassen werden.

Carrot Cake Waffeln4Schaut am besten schnell wieder rein, denn bis Ostern habe ich noch einige Ideen für euch – hier geht es jetzt Schlag auf Schlag…

Carina

Cremiges Süßkartoffelsüppchen mit Ziegenkäse

Süßkartoffelsüppchen

Ab morgen dürfen wir also schon offiziell weihnachtlich schmücken, Plätzchen backen, und der erste Advent ist auch nicht weit. Ich genieße gerade das Wochenende und freue mich auf noch mehr Wochenenden von dieser Sorte: In Decken gekuschelt mit dem Liebsten auf der Couch, dazu ein Tee und eine Folge „Game of Thrones“. Uns hat es gerade ziemlich gepackt, besser spät als nie. Dafür schauen wir aber gerade auch eine Folge nach der anderen, wann immer es geht. Ich habe mich entschlossen, dass ich jetzt auch noch die Bücher lesen werde. Die dunkle Jahreszeit dauert ja noch eine Weile, und in dieser Zeit steigt auch meine Lust auf Fantasy. Deswegen kann ich es auch kaum erwarten, dass endlich „Der Hobbit“ und „Die Tribute von Panem“ ins Kino kommen. Kino vor Weihnachten ist ist einfach klasse!

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Damit ihr von so spannenden Filmen oder Büchern nicht so lange abgehalten werdet, geht diese Suppe wirklich schnell und ist das perfekte Winteressen. Mein Liebling, die Süßkartoffel, wärmt mit Chili und Ingwer so richtig schön durch. Den Pfiff bekommt diese Suppe vom Ziegenfrischkäse, der für die Cremigkeit sorgt. Probiert es mal aus! Schmeckt wirklich klasse, und auch nicht zu aufdringlich. Mit ein paar gerösteten Kürbiskernen und einem Klecks Schmand serviert hätte ich dieses Süppchen gleich eine ganze Woche am Stück essen können. Süßkartoffeln sind einfach ein absolutes Soulfood!

Achja, und feiert jemand von euch Thanksgiving? Auch dafür wäre diese Suppe sehr passend. Auch wenn es in diesem Jahr wieder nichts wird: Ich hätte wirklich Lust, für Freunde mal ein kleines Thankgiving-Dinner auszurichten. Vielleicht im nächsten Jahr!

Süßkartoffelsüppchen2

Für ca. 4-5 Portionen:

1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
600g Süßkartoffel (ca. 2 Stück)
2 Möhren
2 mittelgroße Kartoffeln
etw. Olivenöl
Thymian
Ingwer
ca. 750ml Gemüsebrühe
1 Chilischote
125g Ziegenfrischkäse
1 EL Schmand
Kurkuma, Salz, Pfeffer, Sumach, Chili
Kürbiskerne und Kürbiskernöl

Süßkartoffeln, Kartoffeln und Möhren schälen und in Würfel schneiden. Schalotte, Ingwer und Knoblauch pellen und fein hacken. Schalotte und Knoblauch in einem großen Topf in Olivenöl kurz anbraten. Dann das Gemüse und den Ingwer hinzugeben. Die Chilischote waschen, die Kerne und Scheidewände entfernen und die Schote fein gehackt zum Gemüse geben. Nach ca. 5 Minuten die Gemüsebrühe aufgießen und alles zugedeckt 20-25 Min. köcheln lassen. Wenn das Gemüse weich genug ist (mit der Gabel testen), alles mit einem Pürierstab fein pürieren. Je nach gewünschter Konsistenz noch mehr Gemüsebrühe zugeben. Wenn die Suppe schön cremig ist, den Ziegenfrischkäse und den Schmand einrühren. Zum Schluss mit frischen Thymianblättchen, Salz, Pfeffer und anderen Gewürzen nach Wahl abschmecken. Mit etwas Kürbiskernöl und (eventuell angerösteten) Kürbiskernen servieren.

Süßkartoffelsüppchen3

Ziegenkäse-Risotto mit karamellisiertem Ofengemüse

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Ihr Lieben, neulich kam der Risotto-Jeeper! Und zwar wie. Da traf es sich gut, dass der Kühlschrank voller farbenfrohem Sommergemüse war. Risotto und Ofengemüse, das wär doch was…aber das Gemüse bitte karamellisiert. Mit italienischen Kräutern…und…wie wäre es mit Ziegenkäse UND Parmesan?! Ihr wisst mittlerweile, ich neige gelegentlich zu Übertreibungen. Diese Übertreibung stellte sich als absolut köstlich heraus. Mal wieder ein Gericht, das der Liebste erst kritisch beäugte. Zu viel Gemüse, zu wenig Fleisch. hinterher lautete das Urteil: Kannst du gern mal wieder machen! Strike!

Risotto

Während das Risotto vor sich hin gart und immer saftiger und käsiger wird, geht diese Farbbombe von Gemüseblech für einige Zeit mit ordentlich Kräuter- und Zuckermantel in den Ofen. Hach, gibt es etwas herrrlicheres als Ofengmüse mit Kräutern? Ich hätte alles direkt vom Blech aufessen können…aber nein! Denn auf dem käsigen Risotto macht sich das Gemüse einfach fabelhaft, das Warten lohnt sich also. Vor dem Servieren habe ich noch einen Klecks selbstgemachte Ratatouille und etwas mehr Parmesan darauf gegeben. Und dann: Genießen!

Es eignet sich natürlich auch jedes andere Gemüse, das sich auf dem Blech rösten und karamellisieren lässt…ich kann mir da noch jede Menge verschiedene Tomatensorten, Aubergine, Kürbis usw. vorstellen.

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Für 2-3 Personen:

2 große Tomaten
1 Handvoll Kirschtomaten
2 Möhren
1 kl. Zucchino
etwas Zucker
Salz, Pfeffer, Thymian, Rosmarin

250g Risottoreis
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
etwas Olivenöl
ca. 300ml Gemüsebrühe
100ml Weißwein (nicht zu sauer!)
1 Schuss Gemüsesaft
1 TL Tomatenmark
100g Ziegenfrischkäse
50g Pamesan
Salz, Pfeffer, edelsüße Paprika, ital. Kräuter

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Das gesamte Gemüse in dünne Scheiben oder Streifen schneiden. Auf ein Backbleck legen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Mit Rosmarin, Thymian, Salz, Pfeffer und 1-2 TL Zucker bestreuen. Bei 170°C ca. 25 Minuten im Ofen karamellisieren.

Derweil die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken. In der Pfanne in etwas Olivenöl 1 Minute anschwitzen. Den Risottoreis zugeben und 2 Minuten lang regelmäßig umrühren. Mit dem Weißwein und etwas von der Brühe ablöschen. Dann die Hitze etwas reduzieren, das Risotto garen lassen und immer wieder etwas Brühe und einen Schuss Gemüsesaft angießen. Nach ca. 20 Minuten den Ziegenkäse und das Tomatenmark einrühren. Dann den Parmesan reiben und unter das Risotto ziehen. Das Risotto mit Gewürzen abschmecken und den Gargrad überprüfen. Der Reis sollte nicht matschig, sondern noch leicht bissfest sein. Dann vom Herd nehmen. Mit dem Ofengemüse, eventuell einem Klecks Ratatouille und etwas mehr Parmesan anrichten.

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Asian Obsession: Noodle Salad with Soy Dressing

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Trotz meiner ausgewachsenen Obsession für asiatisches Essen gab es hier – erschreckenderweise – längere Zeit nichts Fernöstliches zu sehen. Wie kann das sein?

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Dieser superschnelle Nudelsalat entstand an einem Abend, als ich schon großen Hunger und wenig im Kühlschrank hatte. Außerdem wollte der Mann unbedingt Asia. Ooooh, ich hasse es, wenn ich schon richtig Hunger habe, und er dann ein Reisgericht vorschlägt. Dünnes Eis! Im hungrigen Zustand ist mit mir nicht zu spaßen. Also lieber was schnelles. Da fiel mir das angefangene Päckchen Eiernudeln in die Hände, und zack! Im Handumdrehen war der Nudelsalat fertig. (Dass ich dann trotz Hunger noch 20 Minuten fotografieren musste, ist eine Foodblogger-Krankheit).

Lasst euch bitte von der langen Zutatenliste nicht abschrecken. Der Star dieses Nudelsalats ist wegen seiner Einfachheit klar das Dressing. Dieses Dressing ist – wie so oft in gutem asiatischen Essen – eine richtig tolle Kombi aus süß, scharf, sauer und bitter. Beherztes Abschmecken ist also unbedingt erwünscht und vonnöten! Die meisten Zutaten hat man aber meistens ohnehin im Vorrat.

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Als Hauptgericht für zwei Personen:

300g Eiernudeln
2 Möhren
1/4 Salatgurke
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 EL Sesam
1/2 Limette
3 EL Sojasoße
1/2 TL Sriracha
1 TL Honig
1 Knoblauchzehe
1 Msp geraspelter Ingwer/ Ingwerpulver
einige Korianderblätter/ 1 Prs. Korianderpulver
1 TL Weißweinessig

Nudeln in Salzwasser bissfest garen, das Wasser abgießen und etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit Möhren und Gurke in kleine Schnitze und die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Beiseitestellen und aus den anderen Zutaten außer dem Sesam das Dressing anrühren. Nun die abgekühlten Nudeln mit dem Gemüse in einer Schüssel anrichten, das Dressing darüber geben und mit reichlich Sesamsamen bestreuen.

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Übrigens habe ich nächste Woche mal wieder ein paar Leute zum Essen eingeladen. Eigentlich wollte ich etwas anderes kochen, aber es wurde ziemlich einstimmig nach thailändischem Essen verlangt. Deswegen mache ich mich jetzt an meine Menüplanung – wenn etwas Zeit bleibt, bekommt ihr vielleicht davon auch etwas zu sehen!

 

Wärmende Möhren-Ingwer-Suppe und pikanter Erdbeer-Salat

Ihr Lieben, ja ihr seid auf der richtigen Seite 😉 Ich habe das Wochenende genutzt und ein bisschen gebastelt, da ich ein neues Blog Theme und einige kleine Veränderungen wollte. Es ist auch noch einiges in Arbeit, aber zunächst bin ich ganz zufrieden. Das ist hier absolutes learning by doing! Unter anderem bin ich recht glücklich mit meinem kleinen Sidebar-Banner und außerdem könnt ihr jetzt auch auf Instagram und Pinterest bei mir vorbeischauen.

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Möhrensuppe mit Ingwer ist fast schon ein Klassiker. Sie wärmt, macht satt und zufrieden. Lecker, lecker! Und da der Winter (zum Glück) bald vorbei ist, nutze ich noch schnell das schlechte Wetter für eine schöne, warme Suppe. Dazu passt wunderbar der frische Salat mit Rucola und Erdbeeren.

Ich habe diese Suppe gemacht, als wir Besuch bekommen haben. Die Gäste kamen zur späten Mittagszeit und wollten zu Kaffee und Kuchen bleiben. Deswegen sollte es zwar etwas Herzhaftes, aber nicht zu Schweres geben. Das hat bestens geklappt und der Salat dazu war eine gute Ergänzung, denn nur Suppe empfinden manche als zu wenig.

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Für die Möhren-Ingwer-Suppe:

5 Möhren
1/2 rote Paprika
2 Schalotten
1 mittelgroße Kartoffel
1 EL Öl
ca. 400ml Gemüsebrühe
100ml Kokosmilch
Salz, Pfeffer, Paprikagewürz, Thymian
1 TL Honig
1 EL Ziegenfrischkäse
einige Basilikum- oder Feldsalatblätter

Das Gemüse waschen, schälen und klein würfeln. Die Schalottenwürfelchen in dem Öl in einem mittelgroßen Topf glasig dünsten. Dann Parika, Möhren und die Kartoffel dazugeben. Etwa 5 Minuten mitdünsten. Dann mit der Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen und weich köcheln. Mit einem Pürierstab gut durchmixen und mit dem Gewürzen abschmecken. Vor dem Servieren in jeden Teller einen Klecks Ziegenfrischkäse geben und mit den Basilikumblättern und etwas frisch gemahlenem Pfeffer anrichten.

Möhrensuppe2

Für den Erdbeer-Mozzarella-Salat:

1/2 Kugel Mozzarella
10 gelbe Kirschtomaten
5-6 Erdbeeren
zwei Handvoll Rucola
ein paar Basilikumblätter
einige Spritzer Balsamico-Creme
1 EL Walnussöl
Salz + Pfeffer

Rucola, Tomaten und Erdbeeren waschen und trocken tupfen. Rucola in einem Schälchen anrichten. Die Tomaten nach Belieben halbieren und dazugeben. Darauf die in Scheiben geschnittenen Erdbeeren und den gewürfelten Mozzarella anrichten. Den Salat mit dem Walnussöl und etwas Balsamico-Creme beträufeln und mit einigen zerrupften Basilikumblättern toppen. Salzen und pfeffern.

Mhhhhhm!

Möhrensuppe3



			

Cremige Linsen-Ingwer-Pasta

Linsenpasta2Ich bin auf die Linse gekommen. Auf die rote Linse, um genau zu sein. Für eine einfache Suppe habe ich vor einigen Wochen das erste Mal eine Packung Linsen gekauft. Irgendwie waren die in meinem Speisekonzept nie enthalten^^

Linsenpasta

Auf jeden Fall schmeckten sie super und seitdem schmeiße ich in viele Schnell-nach-Feierabend-Gerichte eine Handvoll Linsen hinein. Dieses ebenfalls recht schnelle Gericht war mehr ein Versuch, unsere Asia-Vorliebe mit einem Gericht zu verbinden, dass ein kleines bisschen gegen die dicke Erkältung meines Liebsten wirkt (und nicht Hühnersuppe heißt). Es hat alles, was vielleicht wirken könnte. Ingwer ist antibaktieriell und ein bisschen Schärfe schadet bei Schnupfen nicht. Das Gemüse in Form von Möhren und Linsen enthält Vitamine. Okay, ich weiß, eigentlich ist eine Linse technisch gesehen kein richtiges Gemüse…egal.

Linsenpasta3

Für 2 Portionen Linsen-Ingewer-Pasta (nicht über die Mengenangaben wundern, dieses Gericht entstand beim Kochen):

2 Handvoll Linsen
2 Möhren
1 kleine Zwiebel
1 cm Ingwer
1 Tasse Gemüsebrühe
1 EL Öl
1 Dose Kokosmilch
1 Tomate
1 TL Sojasoße
Salz + Pfeffer

optional: 50g Feta

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Die Möhren schälen und in kleine Stifte schneiden. Die Zwiebel fein hacken. Beides in dem Öl im Wok oder einer großen Pfanne kurz andünsten. Die Linsen ebenfalls dazugeben und zwei Minuten weiter dünsten. Dann mit der Gemüsebrühe ablöschen und die Kokosmilch dazugeben. Den fein gehackten Ingwer dazugeben und alles weich (aber ein bisschen bissfest) köcheln lassen. Dann die gestückelte Tomate noch kurz mitkochen. Mit Salz, Pfeffer und Sojasoße würzen. Mit Pasta servieren. Vor dem Servieren nach Belieben noch mit Feta-Würfeln bestreuen. Macht das Ganze noch mal cremiger.

Linsenpasta4Uns hat die Pasta sehr gut geschmeckt und deswegen wollte ich das Rezept auf jeden Fall teilen. Alles passte wunderbar zusammen und die Reste waren auch am nächsten Tag noch lecker. Die Erkältung hat sich mittlerweile verzogen und dieses Mal habe ich mich nicht einmal angesteckt. Vielleicht hat der Ingwer (und eine heiße Zitrone) ja ein bisschen geholfen 😉