Zweifarbiger Labneh Cheesecake mit Mohnboden

Labneh Cheesecake

Kennt ihr Labneh? Wenn nicht, dann ist das kein Grund zur Sorge. Labneh ist abgetropfter Frischkäse aus Joghurt. Die Konsistenz befindet sich zwischen Joghurt und Käse, der Geschmack ähnelt mehr der Säure von Joghurt. Er ist vor allem in der Türkei und dem Nahen Osten bekannt, wo man ihn gern mit Gewürzen und Olivenöl als Dip zu Fladenbrot isst. Und hier kommt mein heutiges Rezept ins Spiel. Ein Labneh-Käsekuchen!

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Wie es dazu kam? Während meiner Auslandsaufenthalte habe ich immer Quark schmerzlich vermisst. Den gibt’s ja eigentlich nirgendwo außer in Deutschland und Österreich (verbessert mich, falls das nicht stimmt!). Viel ersetze ich derzeit in Nahost durch Frischkäse und griechischen Joghurt, funktioniert fast immer. Neugierig wurde ich, als neulich im Supermarkt ein großer Pott Labneh im Regal stand, von dem ich schon gehört hatte. Der kam spontan mit. Zuhause wurde mir klar, dass dieser Pott viiiiiel zu groß war, um den Labneh Cheese nur als Dip zu essen. Da kam mir die Idee, ihn mal in Käsekuchen zu verbacken wie Quark, denn der Geschmack ist weder salzig noch süß. Gedacht, getan!

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Der Labneh ließ sich hervorragend verbacken! Das Ergebnis ist ein sehr cremiger, samtiger Käsekuchen, der vielleicht etwas würziger schmeckt als einer mit Quark. Um dem Käsekuchen noch etwas mehr Pfiff zu verpassen, wanderte spontan eine Ladung Mohn in den Mürbeteig-Boden und die Oberfläche wurde mit Lemon Curd und Himbeermarmelade gesprenkelt. Das sah sogar vor dem Backen noch viel toller aus, schaut mal! (Bild vor dem Backen, klick!) Das Vorher-Foto hat euch auf Instagram so begeistert, dass ich dann beschlossen habe, das Rezept auch zu verbloggen. Geschmacklich lohnt es sich auf jeden Fall.

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Ein 100%iger Quark-Ersatz ist Labneh natürlich nicht, aber auf jeden Fall auch sehr lecker. Und näher dran als ein Käsekuchen mit Frischkäse.

Labneh bekommt ihr beim Türken. Als Ersatz könnte ich mir gut eine Mischung aus 20%-Quark und griechischem Joghurt vorstellen. Mit etwas Zeit könnt ihr auch Labneh selber machen, zum Beispiel nach diesem Rezept (das Salz weglassen!).

Ich war noch recht schüchtern mit dem Mohn, aber nehmt ruhig mehr, wenn ihr ihn gern mögt. Das Gleiche gilt für den zweifarbigen Belag, da kann auch mehr rauf! Dann aber ordentlich marmorieren.

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Für eine 26cm-Springform:

Mohnboden:
200g Mehl
70g gem. Mandeln
45g Zucker
1-2 EL Mohn
150g weiche Butter
1 Ei

Füllung:
4 Eier
200g Sahne
Abrieb von 1 Bio-Zitrone
25g Speisestärke
1 Pck. Vanille-Puddingpulver
100g + 50g Zucker
700g Labneh (ersatzweise Quark)
etw. Vanillemark

je 2-3 EL Lemon Curd und Himbeermarmelade

Für den Mohnboden zunächst die trockenen Zutaten mischen und dann das Ei und die Butter in Flöckchen zugeben. Gut verkneten und in Folie gewickelt kalt stellen.

Die Eiweiße mit 50g Zucker steif und glänzend schlagen und dann beiseite stellen.

Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Restlichen Zucker mit den Eigelben cremig rühren. Puddingpulver, Vanillemark und Zitronenschale zugeben. Dann Sahne und Labneh unter den Teig rühren, zum Schluss die Speisestärke hinzugeben. Den Mohnboden auf einer bemehlten Fläche ausrollen und gleichmäßig bis hoch zum Rand in eine 26cm-Springform drücken. Die Käsefüllung hineingießen. Die Oberfläche dann mit dem Lemon Curd und der Marmelade sprenkeln, die Kleckse zum Schluss mit einem Löffelstiel etwas marmorieren. Den Käsekuchen 15 Minuten bei 200 °C backen,  kurz herausnehmen und mit einem kleinen Messer  vorsichtig zwischen Füllung und Rand einschneiden (dann geht er gleichmäßiger auf). Dann die Temperatur auf 170°C verringern und ca. 1 Stunde zuende backen. Wenn der Kuchen zu dunkel wird, sollte er im Ofen mit Alufolie bedeckt werden.

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Der Labneh Cheesecake sollte nach dem Backen mindestens ein paar Stunden, besser noch über Nacht im Kühlschrank ruhen. Ich hoffe, er schmeckt euch!

Carina

{Schneeweißchen und Rosenrot} Mandeltarte mit Granatapfel und der erste Schnee

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Ihr Lieben, wisst ihr was? Als ich diese Tarte fertig dekoriert habe und gerade dem Fotoset mit ordentlich Puderzucker zu ein bisschen Winter verhelfen wollte – da fiel mein Blick aus dem Küchenfenster und ich sah Schneeflocken! Es hat bei uns tatsächlich einen Tag vor dem ersten Advent schon einmal kurz geschneit, und das hat so gut zu meiner weihnachtlichen Stimmung und dem ganzen Wochenende gepasst. Zwischen Adventskalender-Befüllen, Plätzchen backen und Deko noch ein bisschen Schnee, hätte es besser sein können?

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Diese Tarte hat mich außerdem beim Dekorieren sofort an das Märchen Schneeweißchen und Rosenrot erinnert. Märchen gehören für mich einfach zur dunklen Jahreszeit dazu! Die Kinderfilme, die um Weihnachten herum laufen, schaue ich total gern. Und es werden auch wieder eine Menge Hörspiele hervorgeholt. Darauf freue ich mich ganz besonders. Meine absoluten Favoriten sind jedes Jahr aber die alten Filme von Astrid Lindgren. Michel aus Lönneberga und die verschiedenen Pippi-Filme laufen wirklich immer irgendwann. Gibt es hier noch weitere Fans, die sich trauen, sich zu outen?

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Die fluffige Mandelcreme und die tiefroten Granatapfelkerne dieser Tarte zusammen sind ein absoluter Farb-Knaller! Und somit passt die Tarte natürlich auch super in ein weihnachtliches Farbschema 😉 Aber auch der Geschmack ist absolut top…sooooo mandelig, süß, säuerlich…Da sie außerdem schön knusprig und weihnachtlich lecker ist, wird die Tarte mein Beitrag zu Sarahs Knusper o‘ Clock Aktion! Auch sie feiert nämlich gerade mit einer Aktion ihren ersten Bloggeburtstag. Toll, dass es nach dem Aufruf im Sommer auch jetzt wieder so eine Rezeptesammlung gibt. Ich bin schon recht spät dran, aber ein paar Tage Zeit sind noch. Wer macht noch mit?

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Knusprige Mandeltarte mit Granatapfel:
(Das Rezept reicht für vier kleine Tartes oder eine 24cm-Tarte)

100g gemahlene Mandeln
40g Zucker
80g Dinkelmehl oder Dinkelvollkornmehl
75g kalte Butter
2 Tropfen Bittermandelaroma
1 Ei

180g Mascarpone
80g Joghurt
120g Schlagsahne
1 EL Karamellcreme
40g Puderzucker
1 Pck. Bourbon Vanillezucker
etw. Zimt
1-2 EL Amaretto

1 Granatapfel

Aus den ersten sechs Zutaten einen Mürbeteig herstellen und diesen noch 15 Minuten in den Kühlschrank legen. Eine große oder vier kleine Tartes nehmen und den Teig ausrollen und hineindrücken. Auf die Tarte(s) jeweils ein Quadrat Backpapier legen und dieses mit Erbsen oder Linsen zum Blindbacken füllen. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 18 Minuten backen. Dann auskühlen lassen.

Für die Creme die Sahne steif schlagen. Die Mascarpone und den Joghurt in einer anderen Schüssel verrühren. Karamell, Zuckersorten, Zimt und Amaretto untermischen und zum Schluss vorsichtig die Sahne unterheben. Die Creme in die Tarteletts füllen und  mit Granatapfelkernen belegen. Bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren und vor dem Servieren für eine echte Winteroptik mit etwas Puderzucker bestreuen.

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{Herbstgenuss} Kürbis Spinat Quiche

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Ich liebe einfach die Vielfalt des Herbstes! Alles ist bunt, knackig und unglaublich lecker. Exotische Früchte können mich gerade längst nicht so locken wie Kürbis, Pastinaken, Äpfel. Besonders der Kürbis hat es mir angetan und so gab es gestern ein süßes Rezept damit, heute wird es herzhaft! Tastesherriff Claretti möchte diesen Monat Quiche-Rezepte sammeln und wie auch jedes Mal davor, bin ich gern dabei und backe ihr etwas. Denn Quiche ist eines meiner absoluten Lieblingsgerichte. So vielfältig und einfach für jeden Anlass perfekt: Als Work Lunch, für Gäste, zum Brunch, alles schnelles Essen nach der Arbeit, kalt für’s Picknick, und so weiter.

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Der Mann mag leider Kürbis gar nicht so gern. Wiiiiiie schaaaade, *zwinker*, mehr für mich! Die Quiche durfte ich also ganz allein essen. Und trotzdem war es das bestimmt noch nicht mit Kürbis in diesem Jahr. Da kommt noch so einiges…

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Die Quiche habe ich mit einem Boden mit Roggenmehl-Anteil gebacken, weil ich finde, das passt gut und bringt schön Biss. Zum Kürbis gesellen sich noch Spinat, Gemüsezwiebel und Porree. Eine große Portion Cheddar, etwas Pesto und schwarzer Pfeffer sorgen für die Würze. Und dann ist er auch schon fertig, der knusprige Herbst-Genuss.

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Weitere Quiches auf meinem Blog findet ihr übrigens hier: Süßkartoffel Quiche, Karotten-Feta-Quiche.

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Mürbeteig: 

150g Weizenmehl
100g Roggenmehl
1 TL Salz
120g kalte Butter
1 Ei
Kräuter (Basilikum, Thymian, Rosmarin)

Füllung: 

300g Kürbis (zB 1/2 Butternut)
100g frischer Blattspinat
1 Stange Porree
1 Gemüsezwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Ei
100ml Sahne
1 Schuss Milch
1 TL grünes Pesto
50g würziger Cheddar
Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Sumach

Die Mehle und das Salz vermischen. Die Kräuter ebenfalls untermischen. Die kalte Butter in Flöckchen und das Ei mit der Hand unterkneten. Wenn nötig, einige Tropfen Eiswasser dazutun. Wenn alles gut verkneten ist, den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 25 Min. in den Kühlschrank legen.

Den Kürbis halbieren, Schälen und 300g Kürbisfleisch fein würfeln. Den Spinat waschen und etwas zerzupfen. Die Zwiebel und den Porree kleinschneiden. Alles vermischen. Den Mürbeteig ausrollen und eine Quicheform oder längliche Tarteform damit auskleiden. Das Gemüse darauf verteilen. Das Ei mit der gepressten Knoblauchzehe, Sahne, etwas Milch, Pesto und Gewürzen verquirlen und über das Gemüse gießen. Großzügig mit Cheddar bestreuen. Im vorgeheizten Ofen bei 190°C ca. 35 Min. backen. Am besten lauwarm mit einem Glas Wein genießen.

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Herbstliche Apple Handpies mit Karamell und Gewürzen

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Bei mir ist schon wieder die Saison der dicken Socken und Strickjacken angebrochen, in der ich mich regelmäßig nach etwas Warmem sehne. In Deutschland ist das Wetter ja jetzt mehr oder weniger schon herbstlich. Hier bei uns sind es zwar immernoch 20°C. Wenn man jedoch seit 5 Monaten Temperaturen über 35°C gewohnt ist, dann fängt man auch ganz schnell an zu frieren, wenn der Durchschnittseuropäer noch schwitzt. In ein paar Tagen sind wir auch mal wieder in Norddeutschland, und ich freue mich tatsächlich auf ein bisschen waschechtes Novemberwetter. Aber gerade dann, braucht man ab und an etwas Warmes.

Apple Handpies

Eine Tasse Tee, zusammen mit einem dieser köstlichen, nach Gewürzen duftenden Handpies, passt da ganz gut. Am besten frisch aus dem Ofen. Und ihr kennt das ja mit mir und den Übertreibungen. Es ist zwar etwas Karamell in den Minipies drin, aber das reicht mir nicht. Ich dippe nochmal in Karamellsauce. Es soll kalt werden, wir brauchen ein bisschen Winterspeck. Daran arbeite ich im Moment wirklich sehr hart wie ihr merkt, hihi. Nichts leichter als das.

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Für die Pies habe ich eine kleine herbstliche Gewürzmischung aus dem Folgenden angemischt: 1 TL gemahlener Ingwer, 2 TL Zimt, 1 TL Piment, 1/2 TL Nelkenpulver, etwas gemahlener Kardamom. Das Gewürz lässt sich auch prima für andere Leckereien aus dem Backofen verwenden, zum Beispiel Kürbisbrot, Apfelkuchen…

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Anstatt als Handpies könnt ihr natürlich auch kleine Tartelettes aus dem Teig backen. Egal in welcher Form, Liebhaber von Mürbeteig und Gewürzgebäck kommen hier so richtig auf ihre Kosten. Für den Mürbeteig habe ich zur Hälfte Dinkelvollkornmehl genommen. Das muss man mögen, der Mürbeteig wird dann sehr nussig. Nur Weizenmehl oder ein kleinerer Anteil Dinkelvollkornmehl tut’s ansonsten natürlich auch.

Zur Zierde habe ich aus den Teigresten noch kleine Sternchen ausgestochen. Diese werden dann mit dem übrigen Eiweiß auf die Pies „geklebt“. Hübsch oder?

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Für ca. 12 Handpies/ 4-5 Tarteletts:

1 Ei (getrennt)
250g Mehl (bei mir: halb Dinkelvollkorn)
1 TL Herbstgewürzmischung
35g brauner Zucker
1 Prs. Salz
140g kalte Butter

1-2 säuerliche Äpfel (140g)
ca. 6 EL Karamellsauce (z.B. nach diesem Rezept)

Das Mehl/ die Mehlsorten mit der Gewürzmischung, dem Zucker und Salz vermischen. Das Eigelb und die Butter in Flöckchen dazugeben und mit den Händen in die Mehlmischung reiben. Eigelb beiseite stellen. Ein paar Esslöffel eiskaltes Wasser dazugeben und weiter verkneten, bis der Teig gerade weich genug ist, damit er nicht bröselt. In Frischhaltefolie wickeln und für ca. 20 Minuten in den Kühlschrank legen. Den Apfel schälen und fein würfeln. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und in kleineren Portionen auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen (nicht zu dünn, sonst reißt der Teig!). Kreise ausstechen. Die Hälfte der Kreise mit Apfelstückchen und je 1 TL Karamellsauce belegen. Einen zweiten Kreis auflegen und die beiden Teigkreise mit den Zinken einer Gabel rundum etwas fixieren. Falls kleine Muster gewünscht sind, diese ebenfalls aus Teigresten ausstechen und mit dem übrig gebliebenen Eiweiß auf die Pies „kleben“. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 20 Minuten backen. Die Tarteletts, falls gewünscht, etwas länger.

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Ich back mir einen tropischen Panna Cotta Traum!

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Leider hat der Sommer (bei aller Begeisterung) auch seine Kehrseiten. Der unglaublichen Hitze hier kann man nicht entkommen. Derzeit sind es täglich zwischen 40 – 45 °C! Man bedenke, dass Frauen im Nahen Osten nicht wie in Berlin in Hotpants und Spaghetti-Top herumlaufen können, mich eingeschlossen. Und eine Kehrseite sind auch dieses Jahr die Scharen von Mücken, die uns trotz Fliegengitter vor den Fenstern nachts den Schlaf rauben. So hatten der Liebste und ich diese Woche mal wieder eine Nacht, in der wir uns um 2 Uhr wegen Hitze und Mücken wach vorfanden. Und dann kam da immer wieder dieses im Dunkeln bedrohlich klingende „Ssssssssssssssssss“, das näher kommt.

Man fühlt bereits ein Jucken am ganzen Körper. Licht an, geschlagene 15 Minuten Jagd gemacht, wieder hingelegt. Als der Halbschlaf kommt, plötzlich wieder: „Ssssssssssssssssss“! Das ganze Spiel von vorn. Licht an, Jagd gemacht, Mücke zerklatscht, wieder ins Bett gelegt. Das haben wir in dieser Nacht tatsächlich über mehrere Stunden mit so einigen Mücken gespielt, immer in die Hoffnung, es wäre die letzte. Highlight dabei: Der Liebste springt auf dem Bett herum, um die an der Decke sitzende Mücke mit einer meiner auf dem Nachttisch abgelegten Kochzeitschriften zu erwischen. Strike, Mücke fällt, Beckerfaust. Nun ja, am nächsten Morgen auf der Arbeit war zumindest einer von uns zerstochen (das wäre dann wohl ich…) und wir beide zerknautscht und müde. Was soll’s – ich mag dich Sommer, bleib doch noch ein bisschen!

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Und wenn schon die Moskitos eher an eine tropische Hütte im Regenwald erinnern, will ich auch entsprechend sommerlich-tropisch essen! In meinem Kühlschrank befinden sich zuuuuuufällig auch gerade ein Dutzend reife Mangos. It’s Mango time! Da passt das Motto vom Tastesheriff zum Juli-Backen ganz wunderbar in meinen Kram: *Sommerrezepte!* Aye, liebe Claretti: Ich back mit ein wunderbar cremiges Panna Cotta mit zitronigem Sommerkick in knuspriger Schale mit Mango-Tropen-Topping.

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Für die Zitrusnote kommt wie im letzten Rezept, dem Passion Fruit Curd Cake (auch ein wunderbares Sommerrezept!) ein Curd zum Einsatz. Jaaaa, ich habe es schon wieder getan. Sucht ist Sucht. Ihr könnt dafür euer Lieblingscurd verwenden, am besten Limette oder Zitrone. Auf jeden Fall Zitrus. Mein Rezept für das Curd bekommt ihr morgen nachgeliefert. Meint ihr, man kann auch Mango-Curd machen? Ich hätte da noch ca. 11 Mangos, die verwertet werden wollen…ich werde also berichten. In jedem Fall gibt es bald mehr Mango. Jippie!

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Mürbeteig für eine 26cm-Pieform:

250g Mehl
1 Ei
1 Pck. Vanillezucker
50g Zucker
1 Prs. Salz
120g kalte Butter

1 Eigelb
1 Schuss Milch

Panna Cotta Füllung: 

750g Sahne
110g Zucker
1 Vanilleschote
4 Blätter Gelatine
30g weiße Schokolade
4-5 EL Lieblings-Curd (am besten Zitrone oder Limette)
1 reife gelbe Mango

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Für den Mürbeteig das Mehl mit Salz, Vanillezucker und Zucker mischen. Die Butter in kleinen Stückchen dazugeben und ins Mehl reiben, dann auch das Ei dazugeben. Nur so lange kneten, bis der Teig nicht mehr bröselt. Für 20 Minuten in Frischhaltefolie gewickelt in den Kühlschrank legen.

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Derweil die Vanilleschote aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Die Sahne mit dem Zucker, der Vanilleschote und dem Vanillemark verrühren und in einem Topf aufkochen. Die weiße Schokolade in Stückchen dazugeben. Vom Herd nehmen und die Gelatine gut ausdrücken und anschließend unter ständigem Rühren in der Sahne auflösen. Anschließend nach Geschmack 4-5 EL von dem Zitrus-Curd unterrühren. Die Sahnemischung etwas abkühlen und zwischendurch immer wieder rühren. Den Mürbeteig ausrollen und in eine gefettete Pie- oder Tarteform drücken. Mit einer Gabel mehrmals den Boden einstechen. Bei 225 °C ca. 12 Minuten backen. Danach mit einer Mischung aus verquirltem Eiweiß und Milch bestreichen. Wenn der Tarteboden einigermaßen abgekühlt ist, die Panna Cotta Mischung hineingießen und mindestens 3 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.

Die Hälfte des Mango-Fruchtfleischs in einem hohen Gefäß fein pürieren. Falls nötig mit etwas Puderzucker abschmecken. Die andere Hälfte würfeln. Beides vor dem Servieren auf dem Panna Cotta Träumchen verteilen.

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Mürbeteig-Pizzetten mit Ratatouille

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Wooooooow, wir sind Weltmeister! Ist das nicht unglaublich? War das ein Fest. Bei uns lief das Spiel noch später als in Deutschland, nämlich um 23:30 Uhr. Nach Verlängerung, Feierei, letztem WM-Bier und ein bisschen Autokorso war ich dann um 04:00 Uhr im Bett, um nicht einmal zwei Stunden später wieder zur Arbeit zu gehen. Ein echt harter nächster Tag, aber immerhin hat es sich gelohnt. Das war schließlich Geschichte! Und vor dem nächsten Turnier muss wohl ein neues Trikot her. Is‘ ja jetzt mit den drei Sternen nicht mehr aktuell, näch? Am nächsten Tag sind der Liebste und ich nach der Arbeit sofort für zwei Stunden weg gewesen. Dann kurz wieder wach, was gegessen, eine folge der derzeitigen Lieblingsserie geguckt, und wieder ins Bett. Das war echt nicht unnötig!

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Ohne dass ich eine voll gute Überleitung parat habe, komme ich jetzt zu meinen kleinen Pizzatalern. Die sind beim Ratatouille-Kochen entstanden. Zu dem Ratatouille hat mich einmal mehr Yvette van Bovens „Homemade Sommer“ inspiriert. Allerdings habe ich meine Variante ein bisschen angepasst. Und dann hatte ich auf einmal Lust auf knackigen, salzigen Mürbeteig. Der ist ja ganz schnell zusammengeschmissen und fertig waren die Tarteletts. Richtig lecker, sag ich euch. Und mal eine Alternative zur normalen Pizza. Bei uns kommt nach einem langen Arbeitstag auch oft genug der fertige Pizzateig zum Einsatz, der für Faulheitsanfälle  Notfälle immer im Haus ist. Muss ich an dieser Stelle auch mal eingestehen. Diese Pizzetten haben jetzt aber Chancen, den fertigen Teig öfter zu ersetzen. Dazu ein knackiger Salat und fertig ist das perfekte Essen. Wenn ihr Mürbeteig gern mögt, werdet ihr die Pizzetten lieben!

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Für die Ratatouille kann ich mir übrigens noch unendlich viele andere kulinarische Einsätze vorstellen. Keine Angst, da bleibt auf keinen Fall was über. Ich habe sie zum Beispiel in Nudelsoße, auf Frischkäsebrot und in Blätterteig (als kleine gefüllte Täschchen, riiiiichtig lecker!) verbraucht. Als Suppen-Topping, auf Bruschetta, im Tortano oder als Füllung für Ravioli wären sie auch spitze. Ich war dann traurig, weil sie schon leer war. Ich plane eine baldige Nach-Produktion. Nom nom. Und dann am besten gleich in größerer Menge, ooooohja!

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Meine Ratatoiulle hatte durch grüne Chilis und Harissa eine leichte Schärfe, das darf bei uns Zuhause gern so sein. Wer etwas empfindlich auf Schärfe reagiert, lässt die Chilis weg und nimmt nur die Harissa-Paste. Die ist nicht besonders scharf, hat aber eine tolle Würze!

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Für ca. drei bis vier Schraubgläser Ratatouille:

1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 rote Paprika
2 Auberginen
4-6 Tomaten je nach Größe
2 grüne Chilischoten
1 EL Harissa
1 EL gehackter Rosmarin
1 EL italienische Kräutermischung
Salz und Pfeffer
1 ordentlicher Schuss Olivenöl

Zwieben und Knoblauch fein hacken und das restliche Gemüse in kleine Würfel schneiden. Das Olivenöl in der Pfanner erhitzen und Knoblauch und Zwiebeln einige Minuten anschwitzen. Das restliche Gemüse dazugeben und bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten garen, bis alles weich ist. Mit den restlichen Zutaten nach Geschmack würzen.

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Für ca. 6 Pizzetten, je nach Größe: 

120g Weizenmehl
80g Roggenmehl
100g kalte Butter
1 Ei
1/2 TL Salz
50g Mascarpone oder Crème Fraîche
6 EL Ratatouille (z.B. nach dem Rezept oben)
50g Parmesan

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Für den Mürbeteig die Mehle mit dem Salz vermischen und die kalte Butter in Flöckchen hineinreiben. Das Ei und ggf. einen kleinen Schuss Olivenöl dazugeben, bis der Teig nicht mehr bröselt. Gut verneten und in Frischhaltefolie gewickelt 20 Minuten im Kühlschrank liegen lassen. Anschließend den Mürbeteig auf wenig Mehl ausrollen ( er sollte recht dünn sein) und mit einer Schüssel oder einem Glas Minipizzen ausstechen. Die Pizzetten auf ein Backblech legen, mit Mascarpone oder Crème Fraîche bestreichen und je 1 El Ratatouille daraufsetzen. Mit ordentlich Parmesan besträuen und im Backofen bei 190°C ca. 20 Minuten backen.

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Sommerabendessen: Süßkartoffelquiche mit grünem Spargel und Prosciutto

Süßkartoffelquiche

Ist es nicht herrlich draußen? Nachdem es gestern ausnahmsweise einmal geregnet hat, strahlt die Sonne jetzt wieder so, als wäre nichts gewesen. Ein Träumchen! Das heißt für alle Hobbyköche und Küchenfeen: Leichte Küche ist angesagt. Quiche eignet sich dafür immer hervorragend, wie ich finde. Außerdem geht sie schnell, sodass man mehr Zeit damit verbringen kann, das Näschen der Sonne entgegenzustrecken, und ist lecker. Double Strike!

Als ich diese Quiche an einem der letzten lauen Abende auf den Tisch brachte, meine Mutter so nach den ersten Bissen: „Sind das Möhren? Und wo ist jetzt die Süßkartoffel?“ Ich habe sie dann aufgeklärt, dass das orangefarbene Süße, was sie da isst, schon die Süßkartoffel ist (Der Name macht schon Sinn, oder?…). Tatsächlich schmeckt sie irgendwie manchmal wie sehr süße Möhren, oder? Daraufhin haben wir darüber spekuliert, seit wann diese leckere Knolle überhaupt in unseren Supermärkten regelmäßig zu finden ist. Allzu lange kann es noch nicht sein. Aber zum Glück ist sie jetzt da, denn ich finde sie einfach oberlecker!

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Tatsächlich ist die Süßkartoffel eigentlich auf der Welt sehr verbreitet, nur in Europa gehört sie nicht zu einem der gängigeren Nahrungsmittel. Schade eigentlich. Man findet sie nämlich überall von Süd- und Nordamerika über Afrika bis Asien auf dem Speiseplan. Und wer hätte gedacht, dass China heute der größte Produzent von Süßkartoffeln auf der Welt ist? (Sagt Wikipedia…aber trotzdem, hättest du das gedacht?!) Mit unserer Linda und ihren kartoffeligen europäischen Verwandten ist die Süßkartoffel übrigens nur entfernt verwandt.

Dafür ist sie umso vielseitiger. Aus meiner Zeit in den USA kenne ich sie vor allem auch als Pie, als Pürree oder in irgendwelchen „Casseroles“. Nach dieser Quiche hatte ich von ihrem Können auch ganz schnell meine Ma überzeugt, die nun auch mal Süßkartoffeln kaufen will.

Diese Quiche hat nicht nur die leckeren Süßkartoffeln, sondern passend zur Jahreszeit auch noch knackigen grünen Spargel. Zusammen mit etwas Prosciutto und würzigem Appenzeller eine echte Geschmacksexplosion, versprochen!

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 Für eine 26er Spring- oder Tarteform:

200g kalte Butter
1 gestr. TL Salz
400g Dinkelmehl
1 Ei
Mehl zum Ausrollen
etwas kaltes Wasser

2 große Süßkartoffeln (ca. 500g)
1 Schalotte
1 Pck. Prosciutto
250g grüner Spargel
100g Appenzeller
1 Becher Schmand
3 Eier
je 1 TL frischer Rosmarin und Thymian
Salz + Pfeffer
100ml Milch

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Wenn es schnell gehen soll, kannst du anstatt der Zubereitung des Mürbeteigs auch einen fertigen salzigen Mürbeteig aus dem Kühlregal nehmen. Wenn du etwas Zeit hast, probier unbedingt den Teig mit Dinkelmehl dazu aus!

Für den Mürbeteig die Butter in Flöckchen mit den Händen in das Mehl und Salz einreiben. Dann mit dem Ei und eventuell etwas kaltem Wasser zu einem glatten, festen Teig verkneten. Diesen zunächst in den Kühlschrank legen. Die Süßkartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Den Spargel waschen und am unteren Ende jeweils 2cm abschneiden. In etwa 2cm breite Stückchen schneiden. Die Schalotte ebenfalls fein zerkleinern. Den Schmand, die Eier, die Milch, die Kräuter, die Schalotte und die Hälfte vom Käse in einer Schüssel gut vermischen, kräftig salzen und pfeffern. Nun den Mürbeteig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. In eine gefettete Spring- oder Tarteform am Boden gut andrücken und einen Rand formen. Die Süßkartoffel, den Spargel und Stückchen oder Streifen vom Prosciutto darin gleichmäßig verteilen und mit dem Ei-Schmand-Geschmisch begießen. Mit dem restlichen Käse und etwas Salz und Pfeffer abschließen. Im virgeheizten Backofen bei 180°C ca. 35-40 Minuten backen, bis die Quiche oben goldbraun ist.

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Wir haben zu der Quiche einen grünen Salat gegessen und ein Glas Weißwein geschlürft. Herrlich! Ich möchte bitte, bitte, dass das Wetter mindestens noch bis zum Ende meines Urlaubs anhält! Gern auch noch länger…

Birnen-Mandel-Torte mit Sirup

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Diese Birnentarte war ein Geschenk, dass letzte ich zu einer Party mitgebracht habe. Sie war ratz-fatz weg. Sie erscheint zuerst etwas weihnachtlich, aber ich kann euch versichern, das ist sie nicht. Die Gewürze kommen nur ein wenig durch und machen den Sirup, mit dem der Kuchen getränkt wird, so lecker. Die Birnen sind weich und ein wenig süffig vom Rum. Der Teig ist lecker nussig und durch die Kombination mit dem Obst genau richtig. So mag ich das!

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Das Rezept ist von einer Tarte im britischen Foodie-Magazin delicious. inspiriert. Das kam mir vor Kurzem in einer etwas älteren Ausgabe in die Finger und das Rezept sprach mich sofort an. Allerdings war mir das Original etwas zu zeitaufwändig und kompliziert. Weil ich nach der Arbeit nur noch wenig Zeit zum Backen hatte, bevor es zur Party ging, habe ich mir den Mürbeteig gespart und durch einen fertigen Blätterteig ersetzt.

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Das Rezept habe ich trotzdem komplett aufgeschrieben, vielleicht mögt ihr ja lieber den Teig selbst machen. Das Blindbacken aus dem Originalrezept habe ich mir auch gespart und es tat keinen Abbruch. Außerdem habe ich die Kochzeit des Sirups von mehreren Stunden auf ca. eine halbe Stunde verkürzt. Wer steht schon gern 4 Stunden am Herd für eine einzige ZUTAT der eigentlichen Tarte?  Richtig, ich nicht. Außerdem habe ich den Amaretto, der eigentlich in den Sirup sollte, durch Rum und die Hälfte der Mandeln durch Haselnüsse ersetzt.

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Mit diesen Veränderungen hat uns die Tarte richtig gut geschmeckt und wurde komplett leer. Einzig mit dem Sirup würde ich beim nächsten Mal noch großzügiger umgehen. Ich habe die Tarte damit nur ein bisschen bestrichen. Für einen zweiten Versuch würde ich sie wahrscheinlich komplett damit begießen oder im Stil eines amerikanischen Poke Cakes vorher mit kleinen Löchern spicken und die Flüssigkeit einsickern lassen. Hat zwei Vorteile: Man hat nicht so viel Sirup über, der nicht verwendet wird UND man hat am Ende eine absolut dekadente, saftige Tarte. Traut euch!

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Für den Boden:

100g Butter
200g Mehl
Schale einer Zitrone
2-3 TL Vodka oder Wasser

oder: 1 Packung fertiger Blätterteig

Für den Mürbeteig in einer Schüssel die Butter in das Mehl reiben, bis es krümelig ist. Die Zitronenschale, das Salz und den Vodka dazugeben. Der Alkohol soll beim Backen leicht verdunsten und einen knusprigen Teig hinterlassen. Den Mürbeteig gut verkneten, zu einem Klumpen formen, in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Sirupkuchen4

Für die Birnen:

300 g Zucker
200ml Rum
1 Zimtstange
1 Sternanis-Kapsel
2 reife, feste Birnen

Für die Füllung:

100g Zucker
100g weiche Butter
2 Eier
50g Mehl
50g gemahlene Mandeln
50g gemahlene Haselnüsse
1 TL Backpulver

Sirupkuchen5

Für die Birnen in Sirup den Zucker mit Rum, Gewürzen und 1 Liter Wasser in einem Herd zum Kochen bringen. Rühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Köcheln lassen und die Birnen schälen und achteln. Nach 15 Minuten die Birnen zugeben und ca. 10 Minuten mitkochen. Danach die Achtel auf einen Teller legen und den Sirup weiterköcheln.

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Für die Füllung den Zucker und die Butter cremig schlagen. Dann die Eier nacheinander dazugeben. Anschließend das Mehl, Backpulver, Salz und die gemahlenen Nüsse unterschlagen. Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank holen und auf einer bemehlten Fläche ausrollen. In eine große Tarte-Form drücken. (Alternativ: Die Form mit dem fertigen Blätterteig auskleiden.) Die Füllung daraufgeben und mit den Birnen belegen. Großzügig die Oberfläche mit Sirup bestreichen. Den Rest zunächst beiseite Stellen. Die Tarte ca. 45 Minuten backen. Noch einmal mit Sirup bestreichen und abkühlen lassen.

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Fertig! Lasst es euch schmecken!

Ein bisschen Tradition muss sein – Weltbeste Vanillekipferl

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Ich weiß, ich weiß…es gibt schon eine Million Vanillekipferl-Rezepte auf hunderttausend Blogs. Aber das sind DIE Vanillekipferl. Ich hätte natürlich Kipferl machen können, die fancy sind. Sowas wie Cranberry-Pistanzien-Chai-Kipferl (hmmm?). Aber manchmal ist das einfachste das Beste. Und ohne diese Kipferl ist Weihnachten bei mir nicht komplett. Es sind die weltbesten Kipferl. Herrlich mürbe, vanillig, knusprig und weihnachtlich. Ich muss gleich nochmal in die Dose langen. Eins mehr oder weniger…

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Für ca. 50 Kipferl braucht man:

150g Mehl, 150g gemahlene Mandeln, 100g Zucker, 150g Butter oder Margarine (kalt), 1 Ei und 1 Eigelb, 1 TL Vanille oder Mark einer Vanilleschote, 200g Puderzucker, 1 Pck. Vanillezucker

Butter mit Mehl, Zucker, Mandeln, Vanille sowie einer Prise Salz abbröseln. Das ganze Ei und den Dotter dazugeben, gut durchkneten und den Teig in Frischhaltefolie anschließend mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Eine Rolle formen und jeweils kleine Scheibchen davon abschneiden und zu Monden formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und bei 175°C ca. 8-10 Min backen. Währenddessen Puderzucker und Vanillezucker vermengen. Nach dem Backen die Kipferl sofort in der Mischung wälzen und nach dem Abkühlen in einer Dose frischhalten.

Lecker!