{Zu Gast} Weihnachtlicher Gewürz Cheesecake mit Orangensauce für Viera’s Kitchen

Christmas Cheesecake

Und ich melde mich heute gleich nochmal…Ihr Lieben, ich hoffe, bei euch ist der Weihnachtsstress inklusive Geschenke kaufen, Geschenke einpacken, Menüplanung etc. schon abgeschlossen. Dann könnt ihr jetzt bei einer Tasse heißer Schokolade die Füße hochlegen und das Besinnliche an der Weihnachtszeit genießen. Das werde ich jetzt nämlich auch tun. Und was könnte noch fehlen? Vielleicht ein leckerer, weihnachtlicher Kuchen, den ihr morgen oder am Heiligabend mit euren Lieben vernaschen könnt?

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Genau das habe ich mir überlegt, als die liebe Viera von Viera’s Kitchen mit gefragt hat, ob ich einen Beitrag zu ihrem Blogadventskalender beisteuern würde. Na klar! Da bin ich gern dabei und habe hin- und hergedacht, was ich ihr mitbringen könnte. Ein Kuchen, der schnell geht, weihnachtlich ist und auch etwas auf der Kuchentafel hermacht, erschien genau das richtige für den 22. Dezember zu sein. Und Cheesecake kommt eigentlich bei allen immer gut an. So entstand diese Version eines Cheesecakes mit weihnachtlichen Gewürzen, Spekulatiusboden und Orangensauce. Die Sauce sollte am besten noch warm sein, wenn ihr den Kuchen esst, denn dann ist sie noch einen Tick leckerer!

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Für das Rezept solltet ihr also schnell zu Viera rüberklicken, *klick!*. Ich wünsche euch viel Spaß beim Backen und beim Warten auf die Weihnachtstage! Und schaut euch unbedingt nochmal die anderen Beiträge in Vieras Adventskalender an, da sind wirklich tolle Sachen dabei.

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Lebkuchen-Schoko-Kekse

Lebkuchen Schoko Cookies1

Bevor ich mich ab heute an die Geschenkeproduktion aus der Küche mache, zeige ich euch noch schnell ein weiteres Plätzchen-Rezept. Der Vorsatz in diesem Jahr war ja, außer den Klassikern noch ein paar neue Sachen auszuprobieren. Mit den Karamellkeksen und diesen Cookies hier ist das auch gelungen. Diese hier gehen super schnell und sind eine tolle Alternative zu Bethmännchen, Husarenkrapfen und Vanillekiperln. Vor allem für diejenigen, die nicht an den klassichen Cocolate Chip Cookies vorbeikommen. Dann gibt es sie eben zu dieser Jahreszeit mit einem weihnachtlichen Touch.

Lebkuchen Schoko Cookies

Der Elch wollte unbedingt mit aufs Foto, denn die Cookies haben durch das ganze Haus gerochen. Den Geruch kennt er aus seiner Heimat, Schweden. Und auch wenn er diesen Monat hauptberuflich meinen Adventskalender auf der Anrichte beschützen darf…habe ich ihn kurzerhand als Fotomodel engagiert.

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So kommt es auch, dass ihr leider selber backen müsst, denn unsere Kekse sind schon alle weggemampft. Ich empfehle gleich die doppelte Menge, falls bei euch Zuhause auch gerade zahlreiche Cookies spurlos und unerklärlich verschwinden.

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Für ca. 30 Kekse:

100g Zartbitter- oder Milchschokolade
50g Walnüsse
75g Butter
130g brauner Zucker
1 Ei
etw. Vanillemark oder -extrakt
1/2 TL gem. Nelken
1 TL Gem. Ingwer
1 TL Kardamom, zerstoßen
1 TL Zimt
165g Dinkelmehl
1 Prs. Salz
1/2 TL Backpulver

Schokolade und Nüsse hacken und beiseite stellen. Alle Zutaten außer Schokolade und Nüssen vermischen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Dann Nüsse und Schokolade unterkneten. Aus dem Teig zwei Rollen von ca. 4 cm Dicke formen. Den Teig mindestens 1 1/2 Stunden in Frischhaltefolie gewickelt kühlen. Danach die Rollen in Scheiben schneiden und mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Im vorgeheizten Ofen bei 200°C ca. 12 Minuten backen.

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Das Original ist aus meinem liebsten Winter-Kochbuch „Wohlig warme Winterküche“ von Caroline Hofberg. Ich habe es aber etwas abgewandelt.

 

{Swedish Christmas Bakery} Pfefferkuchen-Kuchen mit Preiselbeeren

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So ihr Lieben, jetzt hat für mich definitiv der Weihnachts-Countdown begonnen, und das ausschließlich im positiven Sinne. Denn ich habe jetzt Urlaub, bin schon Zuhause bei der Familie und werde die nächsten Tage bis Weihnachten noch einen Haufen schöner, entspannter, weihnachtlicher Dinge tun. Auf der To-Do-Liste ganz ohne Stress steht:

– Geschenke aus der Küche vorbereiten, unter anderem ein Kräuteröl und eingelegte Pilze

– ein richtig langes Bad mit einem guten Buch

– das Weihnachtsmenü zuende planen

– ein Lesenachmittag mit viel Tee auf der Couch

– mein PAMK-Päckchen an meine Tauschpartnerin abschicken

– Geschenke einpacken

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Hört sich doch nach einem guten Plan an, oder? So muss das sein. Mit viel „kann“ und wenig „muss“. Vor allem das mit dem Lesen habe ich mir diesen Winter vorgenommen, denn im Alltag komme ich leider viel zu wenig dazu. Und wann liest es sich besser, als wenn es draußen kalt und stürmisch ist, es einen warmen Tee und Plätzchen dazu gibt? Eben, nie! Den passenden Kuchen dazu habe ich auch mitgemacht, ein bisschen schwedisch angehaucht und zum Glück superschnell gemacht. Der Pfefferkuchen-Kuchen (hihi…)ist innerhalb von gerade mal 10 Minuten im Ofen. Ihr braucht wirklich nur so lange zum Zusammenrühren, bis der Backofen heiß genug ist (es sei denn, ihr habt im Gegensatz zu mir einen Turbo-Ofen..). Das heißt, er ist innerhalb von nicht einmal einer Stunde fertig, heißt: Verzehrfertig!Die Zutaten habt ihr wahrscheinlich auch fast alle sowieso Zuhause. Ob sich nun spontan Gäste angekündigt haben, oder ebenso spontan die Keksdose vor dem Adventskaffee leer wird, dieser Kuchen ist unsere Feiertags-Rettung!

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Trotzdem ist das ganz großer Genuss für solche Schleckermäuler wie mich, die auf einfache, saftige Rührkuchen mit Gewürzen und ordentlich Puderzucker stehen! Und der Duft, wenn er aus dem Ofen kommt, macht bereits alles ganz heimelig…ich bin mir sicher, er würde sich auch sehr gut als Geschenk aus der Küche in einem kleinen Einmachglas, hübsch verpackt und dann verschenkt, machen. Denn wer mag im Winter keinen Gewürzkuchen? Also schnell in die Küche und am besten die anderthalbfache Menge anrühren. So habt ihr Kuchen für euch heute nachmittag und könnt gleich noch so ca. 3-4 kleine Weckgläschen für liebe Freunde mitbacken. Mhmmm….bekomme ich auch eins?

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Meine Inspiration stammt aus dem Backbuch „Fika“, das einmal bei einer Shoppingtour beim Schweden in den bereits sehr vollen Einkaufskorb wanderte. Von einem Buch, dass vielleicht 10 Euro gekostet hat und das eben im Möbelhaus auslag, bin ich immernoch positiv überrascht. Es sind wirklich ein paar tolle Rezepte darin und so ziemlich alle lassen mich an schwedische Weihnachten denken. Das Rezept habe ich etwas abgewandelt. Im Originalrezept werden Preiselbeeren unter den Kuchen gemischt. Ich hatte leider keine Zuhause, wollte aber unbedingt jetzt diesen Kuchen backen. Deswegen habe ich dann einfach Himbeermarmelade genommen. Mit Preiselbeeren ist er bestimmt sogar noch einen Tick besser. Wenn ihr auch Himbeermarmelade nehmt, würde ich eventuell den Zucker um 20g reduzieren.

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Für eine 20cm-Springform:

75g Butter
2 Eier
150g brauner Zucker
100g griechischer Joghurt
1 1/2 TL Natron
1 TL Zimt
1 TL gem. Ingwer
1/2 TL gem. Nelken
3 Kapseln Kardamom, zerstoßen
1 Pck. Vanillezucker
1/2 TL Orangenschale
160g Mehl
140g Preiselbeeren oder Himbeermarmelade
Puderzucker

Butter, Eier, Vanillezucker und braunen Zucker cremig verrühren. Joghurt, Orangenschale und Gewürze untermischen. Dann Natron und Mehl vermischen und zum Teig geben. Zum Schluss erst die Preiselbeeren oder die Himbeermarmelade untermischen. Den Teig in eine gefettete Springform füllen und bei 180°C im vorgeheizten Ofen ca. 35-40 Min. backen.

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 Viel Spaß beim Backen, aufessen oder verschenken! ❤

Carina

Party! Raspberrysue wird 1! + Give Away

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Pauken und Trompeten! Konfettiiiiiii! Einen Tusch!

Raspberrysue wird heute ein Jahr alt! Ich kann es gar nicht glauben, dass es schon ein Jahr her ist, dass hier der erste Beitrag online gegangen ist. Apropos…versprecht ihr, nicht zu lachen? Dann schaut mal hier, denn das ist er. Ein paar ganz einfache Thunfischröllchen (OMG…THUNFISCHRÖLLCHEN!) machten den Anfang. Noch ganz ohne Bild und mehr als ein Testbeitrag. Konnte ja keiner ahnen, am wenigsten ich selbst, dass der Blog ein ganzes Jahr besteht und ich mal wieder darauf verweisen würde. Hihi! Am gleichen Tag ging noch der erste Beitrag MIT Bild online, und zwar diese Schwedische Rolltorte. Okay, zum Glück sieht das heute ein bisschen anders aus. Aber man muss ja auch zu den Anfängen stehen, finde ich.

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An Geburtstagen darf man auch ein bisschen Bilanz ziehen und in die Zukunft sehen. Auf der Seite der großen Schritte aus dem letzten Jahr würde ich verbuchen:

1. Ich liebe das Bloggen! Ich kann mir nicht mehr so richtig vorstellen, die leckersten Schlemmereien nicht mit euch zu teilen. Etwas aufzuessen ohne Fotos zu machen. Drauf los zu Backen ohne Mitzuschreiben, es könnte ja ein Geschmacks-Orgasmus werden, und dann…was habe ich da noch mal reingetan?!

2. Ich liebe es zu sehen, wie sich alles verändert und verbessert. Vor allem was meine Fotos angeht, habe ich sehr viel Spaß daran entwickelt, auszuprobieren und dazuzulernen. Deswegen war ich ja auch im Mai bei einem Foodphotography Workshop.

3. Es ist toll, sich mit ähnlich verrückten Foodies auszutauschen. Über Kochbücher und Zutaten zu fachsimpeln. Darüber die Zeit zu vergessen. Ohne das jemand nur komisch guckt und einen für ein bisschen seltsam hält. Nicht zuletzt gehört dazu auch, neue Bekanntschaften zu machen und daraus mit anderen tollen Bloggerinnen Aktionen wie zum Beispiel unser Five a Month zu entwickeln.

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Was wird auf Raspberrysue im nächsten Jahr passieren?

Ich habe KEINE AHNUNG! Das ist ja auch das Schöne: Ideen haben und verwirklichen. Nicht immer alles planen. Oder: Einen Beitrag perfekt planen, und im letzten Moment doch etwas anderes Backen. Weil ich es kann! Auf jeden Fall möchte ich weiter mit den Five a month – Mädels monatlich backen. Meine Aus Omas Rezeptbüchlein – Reihe ist auch noch längst nicht beendet. Ich suche seit einiger Zeit nach einem Design, dass ein bisschen luftiger und leichter daherkommt. Ich möchte meinen Blog weiter verbessern und dazulernen, was Tricks und Kniffe angeht. Definitiv auf der Wunschliste: Ein Blogger-Treffen! Dazu habe ich aber leider aufgrund meines Wohnorts nur selten im Urlaub Gelegenheit. Und vielleicht…ganz vielleicht…wird Raspberrysue ja auch mal auf eine eigene Seite umziehen, wer weiß. Aber eventuell wird davor auch noch ein Geburtstag ins Land gehen.

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Ich muss dem Liebsten an dieser Stelle mal einen kleinen Dank aussprechen, denn er war es, der mich zum Bloggen ermutigt hat. Die Domain gab es schon ein paar Wochen, aber ich wusste offen gestanden nicht, ob es sich lohnt. Mit dem Internet ist es in unserem derzeitigen Heimatland leider nicht so einfach, wie daheim. Mit 40GB Bandbreite im Jahr zu bloggen, nun ja…speziell! So manch einer verbraucht das an einem Wochenende. Außerdem war bin ich beim besten Willen kein Naturtalent, wenn es ums Internet und irgendwelche technischen Dinge geht, hüstel. Der Liebste hat gesagt: Mach es ! Machste deine Bilder eben kleiner. Probier es eben aus. Beste Entscheidung!! Achja, und er ist Nr.1-Testesser, Handmodel und fragt sogar mittlerweile nach, ob ich Dinge schon fotografiert habe, oder er sie essen kann – perfekter Blogger-Mann!

Der größte Dank gilt aber euch! Was war ich aufgeregt, als das erste Like, der erste Kommentar aufblinkten. Als ich jeden Tag Klicks bekam. Soooo aufgeregt! Alle Blogger unter euch erinnern sich an diese ersten Tage und Wochen. Und mittlerweile hat das Blögchen auch ein tolles, herzliches, treues Leserpublikum, EUCH! Vielen Dank für eure lieben Kommentare, für’s Lesen, Nachbacken und Weiterverlinken. Danke, dass es euch gibt, denn es macht soooo viel Spaß mit euch ❤

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Und weil ihr die Besten seid, habe ich auch was für euch, weiter unten! Erst einmal müsst ihr mit mir ein Stück Torte Essen. Mit viiiiiiel Sahne! Ich habe lange nachgedacht, geplant, wieder verworfen, welches Backwerk zu meinem Bloggeburtstag passen könnte. Eigentlich sollte es noch nicht weihnachtlich werden, aber irgendwie…ist es dann Schritt für Schritt doch ein Christmas Sweet Table geworden. Muss wohl an meiner Stimmung liegen. Und für euch sind das schonmal erste Inspirationen für’s Adventskaffee. Ich serviere ein Gewürztörtchen mit Glühweincreme und Granatapfel, Zimtcupcakes mit flüssigem Kern, Traumstücke und dazu weißen Glögg. Denn: „A party without a cake is just a meeting!“ Und jetzt, bitte alle schnell an den gedeckten Tisch! Wer will Torte? Und weil wir jetzt so lecker schlemmen, gibts die Rezepte erst später. Das würde diesen Beitrag wohl sonst sprengen.

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Denn jetzt kommt ja noch mein Geschenk an euch. Wie ihr wisst, nenne ich derzeit den Orient mein Zuhause. Zu meinem Blog-Geburtstag wollte ich ein ganz persönliches Dankeschön-Päckchen schnüren (ist ja zusätzlich auch mein erstes Give Away!). Deshalb habe ich mir überlegt, dass eine von euch ein von mir zusammengestelltes 1001-Nacht-Überraschungspaket pünktlich zu Weihnachten nach Hause bekommt. Was genau drin ist, verrate ich natürlich noch nicht, ist ja eine Überraschung. Aber es wird toll. Und es wird natürlich hauptsächlich kulinarischer Natur sein. Den Inhalt kaufe ich natürlich original orientalisch ein und bringe ihn dann mit in den Weihnachtsurlaub. Euer Paketchen geht dann so um den 16. Dezember rum auf Reisen. Naaaa, wer ist neugierig geworden?

Wenn ihr mitmachen möchtet, hinterlasst mir bis zum 10. Dezember einen Kommentar und verratet mir, welche kulinarische Köstlichkeit ihr vor allem mit 1001 und Orient verbindet. Ich bin gespannt! Teilnehmen kann jeder über 18, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Dieses Giveaway ist nicht gesponsert, sondern kommt von Herzen und ganz allein von mir. Bitte hinterlasst eine E-Mail-Adresse und einen Namen, unter dem euch im Falle eines Gewinns kontaktieren kann. Es gibt keine zusätzlichen Lose für’s Teilen, aber ich würde mich darüber freuen wie Bolle! Und jetzt husch husch, in den Lostopf!

Carina

Herbstliche Apple Handpies mit Karamell und Gewürzen

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Bei mir ist schon wieder die Saison der dicken Socken und Strickjacken angebrochen, in der ich mich regelmäßig nach etwas Warmem sehne. In Deutschland ist das Wetter ja jetzt mehr oder weniger schon herbstlich. Hier bei uns sind es zwar immernoch 20°C. Wenn man jedoch seit 5 Monaten Temperaturen über 35°C gewohnt ist, dann fängt man auch ganz schnell an zu frieren, wenn der Durchschnittseuropäer noch schwitzt. In ein paar Tagen sind wir auch mal wieder in Norddeutschland, und ich freue mich tatsächlich auf ein bisschen waschechtes Novemberwetter. Aber gerade dann, braucht man ab und an etwas Warmes.

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Eine Tasse Tee, zusammen mit einem dieser köstlichen, nach Gewürzen duftenden Handpies, passt da ganz gut. Am besten frisch aus dem Ofen. Und ihr kennt das ja mit mir und den Übertreibungen. Es ist zwar etwas Karamell in den Minipies drin, aber das reicht mir nicht. Ich dippe nochmal in Karamellsauce. Es soll kalt werden, wir brauchen ein bisschen Winterspeck. Daran arbeite ich im Moment wirklich sehr hart wie ihr merkt, hihi. Nichts leichter als das.

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Für die Pies habe ich eine kleine herbstliche Gewürzmischung aus dem Folgenden angemischt: 1 TL gemahlener Ingwer, 2 TL Zimt, 1 TL Piment, 1/2 TL Nelkenpulver, etwas gemahlener Kardamom. Das Gewürz lässt sich auch prima für andere Leckereien aus dem Backofen verwenden, zum Beispiel Kürbisbrot, Apfelkuchen…

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Anstatt als Handpies könnt ihr natürlich auch kleine Tartelettes aus dem Teig backen. Egal in welcher Form, Liebhaber von Mürbeteig und Gewürzgebäck kommen hier so richtig auf ihre Kosten. Für den Mürbeteig habe ich zur Hälfte Dinkelvollkornmehl genommen. Das muss man mögen, der Mürbeteig wird dann sehr nussig. Nur Weizenmehl oder ein kleinerer Anteil Dinkelvollkornmehl tut’s ansonsten natürlich auch.

Zur Zierde habe ich aus den Teigresten noch kleine Sternchen ausgestochen. Diese werden dann mit dem übrigen Eiweiß auf die Pies „geklebt“. Hübsch oder?

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Für ca. 12 Handpies/ 4-5 Tarteletts:

1 Ei (getrennt)
250g Mehl (bei mir: halb Dinkelvollkorn)
1 TL Herbstgewürzmischung
35g brauner Zucker
1 Prs. Salz
140g kalte Butter

1-2 säuerliche Äpfel (140g)
ca. 6 EL Karamellsauce (z.B. nach diesem Rezept)

Das Mehl/ die Mehlsorten mit der Gewürzmischung, dem Zucker und Salz vermischen. Das Eigelb und die Butter in Flöckchen dazugeben und mit den Händen in die Mehlmischung reiben. Eigelb beiseite stellen. Ein paar Esslöffel eiskaltes Wasser dazugeben und weiter verkneten, bis der Teig gerade weich genug ist, damit er nicht bröselt. In Frischhaltefolie wickeln und für ca. 20 Minuten in den Kühlschrank legen. Den Apfel schälen und fein würfeln. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und in kleineren Portionen auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen (nicht zu dünn, sonst reißt der Teig!). Kreise ausstechen. Die Hälfte der Kreise mit Apfelstückchen und je 1 TL Karamellsauce belegen. Einen zweiten Kreis auflegen und die beiden Teigkreise mit den Zinken einer Gabel rundum etwas fixieren. Falls kleine Muster gewünscht sind, diese ebenfalls aus Teigresten ausstechen und mit dem übrig gebliebenen Eiweiß auf die Pies „kleben“. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 20 Minuten backen. Die Tarteletts, falls gewünscht, etwas länger.

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Grüne Honigbäumchen

Es ist Zeit für die ersten Plätzchen!!

Kann es etwas Besseres geben, als an einem diesigen Wochenend-Nachmittag die erste Ladung Plätzchen zu backen? Passend zum 1. Advent am kommenden Sonntag läuten wir gerade die Vorweihnachtszeit ein. Mit der ersten Deko, dem Adventskalender für den Schatz und eben Plätzchen.

Natürlich habe ich meine Favoriten, die es jedes Jahr gibt. Gerade deswegen wollte ich mit etwas Neuem anfangen.

Diese grünen Bäumchen mit Honig von der Dr. Oetker Website haben mich gleich überzeugt. Ich habe das Rezept nur leicht abgewandelt.  Ich habe etwas mehr Gewürznelken und noch etwas Zimt genommen, damit man die Gewürze richtig schön rausschmeckt.

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Rezept für ca. 60 Kekse (je nach Größe):

125g Honig, 50g Zucker,  1 Pck. Vanillezucker, 50g Butter oder Margarine, 75g Zartbitter Kuvertüre, 250g Weizenmehl, 3 gestr. TL Backpulver, 2 Msp. gemahlene Gewürznelken, 1 Prs. Zimt

Honig, Zucker, Vanillezucker, Butter und Kuvertüre unter Rühren in einem Topf zerlassen und zu einer flüssigen Mischung werden lassen. Vom Herd nehmen und in einer Rührschüssel etwas erkalten lassen.

Mehl mit Backpulver und Nelken vermischen und hinzufügen. Mit den Knethaken des Mixers verrühren, bis ein glatter Teig entsteht. In Frischhaltefolie ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Backofen derweil vorheizen auf 180°C (Ober- und Unterhitze).

Den Teig ausrollen und Tannenbäume (oder andere Formen, ich habe noch Gingerbreadmännchen gemacht) ausstechen. Plätzchen auf mittlerer Schiene ca. 8-10 Minuten backen. Nach dem Abkühlen nach Belieben mit Speisefarbe und Dekor oder Fondant verzieren.

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