{Adventskaffee} Kürbis-Walnuss-Kuchen mit Mascarponecreme

kuerbiskuchen-mit-mascarponefrostingWeihnachtlich, festlich, oberlecker, schnell gemacht und trotzdem mit Wow-Effekt: Falls ihr noch den perfekten Kuchen für die Feiertage oder den Adventskaffee sucht, dann gefällt euch bestimmt dieser Kürbis-Walnuss-Kuchen mit Mascarponecreme.

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{Last Minute Inspiration} Lebkuchen vom Blech mit Zimtschmand und unser Weihnachtsmenü

Lebkuchen vom Blech

Ihr Lieben, könnt ihr es glauben? Morgen ist schon wieder Weihnachten. Habt ihr alles geschafft? Oder habt ihr euch einfach von Anfang an nicht stressen lassen?

Heute habe ich noch ein bisschen Last Minute Inspiration für euch. Erst einmal will ich euch von unserem Weihnachtsmenü erzählen. Bei uns ist es seit ein paar Jahren Tradition, dass wir drei Gänge kochen. Das liegt daran, dass es meiner Mutter und mir einen riesigen Spaß macht. Die Planung, das gemeinsame Kochen, das Schlemmen. Dieses Jahr sieht das Menü wieder ganz anders aus, als beim letzten Mal, und wir hatten viele Ideen. Das hier wird es nun:

Vorspeise: Wir wollten ein Süppchen. Und zwar ein einfaches, nicht zu schweres Süppchen, aber gern aus einem Gemüse, dass man nicht jeden Tag in der Suppe hat. Wir einigten uns auf Steckrübe. Und siehe da – die Foodistas haben zwei Tage danach wohl meine Gedanken gelesen! Ich entdeckte bei ihnen dieses Rezept, dass wir nun an Heiligabend machen: Steckrübensuppe mit Forelle. 

Hauptgang: Der Hauptgang stammt komplett aus einem meiner Kochbuch-Favoriten, „What Katie Ate at the Weekend“ von Katie Quinn Davies. Es wird ein mit grünem Apfel, Salbei und Pflaumen gefülltes Schweinefilet an einer Bratensauce aus Cidre und Ahornsirup. Klingt pervers gut oder? Und ihr wisst noch nicht einmal, was es dazu gibt! Nämlich Katie’s Kartoffel-Sellerie-Gratin aus dem gleichen Buch.

Dessert: Seit Jahren hat meine Ma ein Set mit Brenner für Crème Brûlée und will die mal ausprobieren. Aber jetzt endlich! Wir machen Zimt Crème Brûlée! Und ich hab jetzt schon eine Pfütze im Mund, wenn ich dran denke…

Was haltet ihr von diesem Menü? Nachdem wir zum Kaffee bereits diesen kleinen Espressionisten der lieben Jessie von Törtchenzeit vernascht haben (kam eben gerade aus dem Ofen), weiß ich auf jeden Fall eines: Wir werden am Ende alle selig und satt ins Bett kugeln. Aber das muss eben an Weihnachten auch mal sein!

Lebkuchen vom Blech 1

Achja, der Lebkuchen! Den Lebkuchen vom Blech habe ich neulich für eine Weihnachtsfeier gebacken. Er ist sehr schnell gemacht und schmeckt sogar noch warm. Richtig zum Reinlegen wird er mit etwas Zimtschmand und gebrannten Cashews on top. Und das Beste: Wenn ihr über die Feiertage noch was Gebackenes braucht, dann habt ihr wahrscheinlich sogar alles Zutaten für diesen Kuchen Zuhause.

Für 1 Blech fluffigen Lebkuchen:

Teig:
350g Mehl
250g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
200g gem. Haselnüsse (ersatzweise Mandeln)
1/2 Pck. Backpulver
1 Pck. Lebkuchengewürz (15g)
2 TL Zimt
150ml Öl
3 Eier
2 EL Honig
250ml Milch

Außerdem:
2 EL Honig und 3 EL Wasser

Puderzucker

Nach Belieben: 1 Becker Schmand, 1  TL Zimt, gebrannte Cashewkerne

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Alle trockenen Zutaten für den Teig vermischen. Den Honig und die Milch erwärmen und verrühren. Dann das Öl und die Eier hinzugeben und gut verquirlen. Zu den trockenen Zutaten geben und rühren, bis ein homogener Teig entstanden ist. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen und im Ofen 20 Minuten backen. Derweil den restlichen Honig mit dem Wasser verrühren. Wenn der Kuchen fertig gebacken ist, das Honigwasser direkt auf dem warmen Kuchen verteilen. Auskühlen lassen. Zum Servieren mit Puderzucker bestäuben. Wer mag, serviert den Kuchen mit einem Becher Schmand, der mit Zimt verrührt wurde, und toppt alles mit gebrannten Cashews.

So meine Lieben! Ich wünsche euch ein besinnliches Fest im Kreise eurer Familie oder guter Freunde, viel gutes Essen (siehe oben!), einen fleißigen Weihnachtsmann und ruhige, gemütliche Stunden danach. Ich verabschiede mich hiermit bis ins nächste Jahr und deshalb wünsch‘ ich euch auch gleich ein tolles Silvester und einen guten Rutsch! Wir sehen lesen und 2016!

Carina

{Aus Omas Rezeptbüchlein} Frankfurter Kranz

Frankfurter Kranz

Ihr Lieben, es wird dringend mal wieder Zeit für Omas Rezeptbüchlein! Der letzte Beitrag, diese Erdbeer-Biskuitrolle, ist wirklich schon verdammt lange her. Heute widme ich mich einem Klassiker, den ich persönlich eigentlich immer als das Maß von Omas Backkunst empfunden habe: Dem Frankfurter Kranz! Stolz stand er früher oft auf der Kaffeetafel, als ich noch ein kleiner Steppke war. Er sieht eigentlich nach ziemlich viel Arbeit aus und ist sicher auch was auf’fe Hüften!

Frankfurter Kranz1

Aber genau das macht ja oftmals Omas Gebäck ja aus. Es ist noch ordentlich gute Butter drin (hier besonders…). Es wurde tatsächlich mit Weißmehl gebacken, aus WEIZEN! Und am Zucker wurde auch meist nicht gespart. So war das eben und das schätze ich, es ist alte Schule und Stevia war noch kein Begriff. Dafür gibt’s so einen Frankfurter Kranz eben auch nicht an jedem x-beliebigen Sonntag. Da musste auch früher schon mindestens jemand Geburtstag haben.

Im Nachhinein muss ich sagen, dass der Frankfurter Kranz zwar etwas Zeit und Muße erfordert hat, aber keineswegs sehr schwer zu backen war. Also traut euch und überrascht eure Lieben mal mit einem echten Klassiker! Ich habe ihn vor einigen Wochen gebacken, als ich mich von den Kollegen in Nahost auf der Arbeit mit Kaffee und Kuchen verabschiedet habe. Ich fand, zu dieser Gelegenheit würde typisch deutsches Backwerk super passen, denn die lokalen Kollegen bekommen das sehr selten oder hatten es sogar noch nie probiert. Ich habe also gleichzeitig kulinarische Bildungslücken geschlossen und neue Gelüste geformt (*zwinker*). Naja, auf jeden Fall war der Kranz schneller weg, als ich gucken konnte und auch mit seinem Aussehen war ich vorher ziemlich zufrieden. Challenge geglückt!

Frankfurter Kranz3

So habe ich also mal wieder etwas aus dem Rezeptbüchlein ausprobiert, das schon lange auf meiner Liste stand. Es hat Spaß gemacht! Es war lecker! Wie immer hoffe ich, dass ich euch ein bisschen inspirieren kann und vielleicht einige von euch das gute alte Backwerk von damals ebenso toll finden wie ich. Meine kleine Reihe mit Omas Rezepten ist mir wirklich ans Herz gewachsen, auch wenn ich nicht so oft dazu komme, sie zu erweitern. Mal sehen, was als nächstes dran sein wird…

Frankfurter Kranz2

Für 1 Gugl-/ Kranz-Form:


Teig:

6 Eier
250g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
250g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1 EL Speisestärke

Creme:

1 Pck. Vanillepudding
500ml Milch
2 EL Zucker
220g weiche Butter

6 EL Konfitüre (z.B. Johannisbeere)
Saft von 1/2 Zitrone
200g Haselnusskrokant

10-12 Belegkirschen

Backofen auf 180°C vorheizen. Eier trennen und Eiweiße mit der Hälfte des Zuckers sehr steif schlagen. Eigelbe mit restlichem Zucker und Vanillezucker cremig schlagen. Eiweiß unterziehen. Mehl, Backpulver und Speisestärke vermischen und ebenfalls unterheben. Eine Guglform fetten und bemehlen, Teig hinein füllen. Bei 180°C 30 Minuten backen. Danach 10 Minuten in der Form abkühlen, dann vorsichtig stürzen. Den Vanillepudding mit Milch und Zucker zubereiten, abkühlen. Wenn er nur noch zimmerwarm ist, mit der weichen Butter glatt rühren und ca. eine halbe Stunde kühlen. Den Gugl zwei Mal waagerecht durchschneiden. Den ersten Boden mit Zitronensaft beträufeln und mit Konfitüre bestreichen. Dann mit 1/3 der Füllung bestreichen. Zweiten Boden aufsetzen und ebenfalls mit 1/3 Füllung bestreichen. Oberen Boden aufsetzen. Etwas Füllung für die Deko beiseite stellen, mit dem Rest den Kranz komplett bestreichen. Rundum mit Krokant eindecken (geht am besten mit den Händen). Mit einer Spritztülle Tupfen auf den Rand setzen und mit Belegkirschen toppen. Bis zum Servieren kühlen.

Frankfurter Kranz4

Carina

{Sunday Love} Pecan Peanut Cookies

Pecan Erdnuss Cookies4

Ihr Lieben, hier gab es wirklich lange keine Cookies mehr! Das schreit nach einem Blech. Eigentlich ist dieses Rezept mal wieder ganz spontan entstanden. Die Cookies wurden aber so lecker, dass ich es unbedingt mit euch teilen musste.

Pecan Erdnuss Cookies5

Pecannüsse sind in Gebäck neben Walnüssen meine liebsten Nüsse. Sie machen alles etwas edler und besonderer, wie ich finde. Ihr könnt aber auch Walnüsse nehmen (Pecans sind erschreckend teuer!). Ich habe außerdem noch Peanut Chips in den Teig getan, die ich mir aus den USA mitgebracht hatte. Wer keinen Ami-Laden um die Ecke hat, nimmt am besten einfach Chocolate Chips. Beides schmeckt klasse.

Pecan Erdnuss Cookies2

Und was macht ihr mit dem Sonntag heute? Ich werde heute einen kleinen Flohmarkt-Bummel machen. Wer weiß, vielleicht ist es ja bald schon knackig kalt? Und vorher gibt es ein tolles Frühstück mit der Familie, denn ich bin mal wieder Zuhause und das muss zelebriert werden. Gute Aussichten also. Ich decke dann mal den Tisch. Euch einen wunderbaren Sonntag!

Pecan Erdnuss Cookies1

And now in English:

When did I post the last cookies here on Raspberrysue? It’s been a loooong time. So here we go, baking cookies. This recipe I created spontaneously, becauce I had some pecans left and I wanted to use the peanut butter chips I bought in NYC this May. The roasted pecans are so yummy in these cookies…but if you don’t want to use them (in Germany they are quite expensive) use walnuts instead. If you don’t have peanut butter chips on hand, use chocolate chips. They will make a mouthwatering cookie, too. 

Its Sunday, folks. What are you going to do with your day? I am going to have a good Sunday breakfast and then visit a flea market in the neighborhood. Who knows, when autumn will get crispy cold? Have a nice Sunday! 

Pecan Erdnuss Cookies

Für 12 Cookies / for 12 cookies:

100g Pecannüsse – 100g pecan nuts
180g Butter – 180g butter
1 Ei – 1 egg
4 EL Zucker – 4 tbsp. sugar
1 Pck. Vanillezucker – 1 tbsp. vanilla sugar
1 Prs. Salz – 1 pinch of salt
1 TL Backpulver – 1 tsp. baking powder
6 EL geh. EL Mehl – 6 heaped tbsp. flour
1 TL Zimt – 1 tsp. cinnamon

3 EL Erdnuss- oder Schokotropen – 3 tbsp. peanut or chocolate chips

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Pecans auf einem Backblech 5 Minuten im Ofen rösten. Den Ofen auf 200°C hoch stellen. Weiche Butter, Ei, Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Salz, Mehl, Zimt und Backpulver vermischen und zugeben. Pecans hacken und mit den Erdnuss- oder Schokotropfen untermischen. Den Teig mit Frischhaltefolie bedeckt für mind. 30 Min in den Kühlschrank geben. Anschließend 12 Kugeln formen, auf ein Blech setzen und etwas platt drücken. 10-12 Minuten backen, bis die Enden goldbraun sind, auskühlen lassen.

English Instructions:

Pre-heat oven to 180°C. Place pecans on a baking tray and roast for 5 minutes in the oven. Increase temperature to 200°C. Cream softened butter, egg, sugar and vanilla sugar. Mix flour, salt, cinnamon, baking powder and add to butter mix. Chop pecans and add to dough, together with peanut or choc chips. Cover dough with cling film and let it rest in the fridge for at least 30 min. Then form 12 balls and set on the baking tray. Flatten and bake for 10-12 minutes until the edges are golden-brown and let it cool.

Pecan Erdnuss Cookies3

Carina

{Stars and Stripes} Healthy berry tarte

Summer Healthy Berry Tarte

Als Einstimmung auf mein kleines USA-Reisespecial gibt es heute etwas ganz Feines: Eine gesunde Beerentarte im Flaggen-Outfit! So eine Tarte hatte ich die ganze Zeit schon im Sinn und wollte sie dann unbedingt auch verwirklichen. Allerdings verzichtet meine Ma, mit der ich die Reise gemacht habe, gerade auf Kuhmilch, und so wurde es nichts mit der geplanten Quark- oder Schmandfüllung. Wieder Zuhause habe ich also ein bisschen gebastelt und heraus kam eine Tarte mit Chia, Cashewkernen, Beeren und Sojajoghurt. Die hat super geschmeckt und kann ganz ohne Reue genossen werden. Da es nur darum ging, auf die Kuhmilch zu verzichten, habe ich ein Ei in die Kruste gegeben. Eine vegane Alternative habe ich euch aber unten auch aufgeschrieben.

In den nächsten Tagen möchte ich euch hier noch ein bisschen mehr über unsere gesamte Reise, den Stadtteil Williamsburg/ Brooklyn, NYC für Foodies und einen Foodmarket erzählen. Da es aber wirklich eine Menge Bilder sind, kommt das so peu à peu und zwischendurch auch andere Beiträge.

Achja, und noch eine kleine Neuerung erwartet euch: Da ich schon seit einiger Zeit Klicks aus dem englischsprachigen Raum bekomme, möchte ich zumindest mal testen, meine Rezepte auch auf Englisch zu verbloggen. Dies ist jetzt mal die Gelegenheit, damit anzufangen. Ob ich es beibehalte, weiß ich noch nicht. Über Feedback oder eure Erfahrungen zum fremdsprachlich englischen Bloggen würde ich mich freuen: Bloggt ihr auch zweisprachig? Wie aufwändig findet ihr es? Stört es euch beim lesen oder findet ihr es okay?

Summer Healthy Berry Tarte1

And now in English:

Recently I thought a lot about starting to blog in German AND English. As I am starting my little USA special today, this is just the right day to start! So for the beginning I brought a healthy berry tarte, dressed up as a flag. I had something like this on my mind for weeks, but my Mom tries to avoid cow’s milk at the moment and so it turned out totally different than I planned at first. The filling is from cashew nuts, chia, soy yogurt and berries. It’s delicious and almost completely guilt-free! There’s one egg in the crust, but I wrote down a fully vegan version, too. Stay tuned for the articles coming up in the next couple of days: I am going to show you everything about our trip, about the part of Williamsburg/ Brooklyn we lived in, New York as a foodie heaven and a very cute food market.

Summer Healthy Berry Tarte2

Rezept für eine 20-24cm Springform – recipe for a 20-24cm baking pan:

160g Dinkelmehl – 160g spelt flour
40g gemahlene Mandeln – 40g grated almonds
2 EL Dinkelvollkornmehl – 2 tblsp. dark spelt flour
80g (Soja-) Margarine – 80g (soy-) margarine or shortening
1 Ei – 1 egg

100g Cashewkerne – 100g cashew nuts
150g Sojajoghurt natur – 150g unsweetened soy yogurt
2 1/2 EL Zucker – 2 1/2 tblsp. sugar
Vanillemark – vanilla 
2 EL Chiasamen – 2 tblsp. chia
2 Handvoll frische Beeren nach Wahl – 2 hands full fresh berries of choice

200g Trockenerbsen o.ä. zum Blindbacken – 200g dried peas for crust baking

Die Cashewkerne mindestens 1 Stunde, aber bis zu 5 Stunden in Wasser einweichen. Je länger die Einweichzeit, desto glatter und sahniger die Creme.

Den Backofen auf 160°C vorheizen. Die trockenen Zutaten für die Kruste kurz vermischen und das Ei und die Margarine in Flöckchen unterkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Für die vegane Version das Ei durch 20g mehr Margarine ersetzen. Den Teig auf etwas Mehl ausrollen, in die Springform drücken und einen Rand hochziehen. Den Rand eventuell begradigen. Eine Lage Backpapier auf den Teig drücken und mit getrockneten Erbsen oder Bohnen füllen. Im Ofen ca. 25 Minuten backen, dann Erbsen und Backpapier entfernen und noch einmal 5 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und zur Seite stellen. Für die Cashewcreme die Kerne abgießen und in einem Multizerkleinerer sehr fein pürieren, bis sie zu einer Art Paste werden. Die Paste mit dem Sojajoghurt, Vanille und Zucker verrühren (statt des Zuckers kann auch Ahornsirup oder Honig verwendet werden). Chiasamen untermischen und 15 Minuten stehen lassen. Die Creme in die Piekruste löffeln und mit Beeren bedecken. Bis zum Verzehr kaltstellen.

English Instructions:

Soak the cashews for at least 1 hour.

Pre-heat the oven to 160°C. Mix dry crust ingredients and add the egg and margarine. For a vegan version skip the egg and add 20g margarine. Knead until the dough is smooth. Roll out the dough on a floured surface and place it into the baking pan. Straighten the edges, if necessary. Place a baking paper on the dough and fill it with dried peas for baking. Bake 25 minutes, then take away the peas and the paper and bake uncovered for additional 5 minutes. For the filling pour the cashew water into the sink. In a food processor, grate the cashews until it becomes a smooth paste. Add soy yoghurt, vanilla and sugar. (You could also use honey or maple syrup instead of sugar!). Then mix with chia seeds and let the mixture sit for 15 minutes. Spoon into the crust and top with berries. Keep cool until served.

Carina

 

{Fit in den Frühling} Ein Browniekuchen, von dem man auch zwei Stückchen essen darf

Zucchini-Schokladenkuchen

Ihr Lieben, ich durfte mal wieder fremdbloggen! Madeleine und Flo vom Backstübchen Blog hat mir vor ein paar Wochen eine ganz liebe Mail mit so einer tollen Idee geschrieben, dass ich sofort zusagen musste! Im Backstübchen sollte es eine „Fit in den Frühling“-Reihe geben und sie suchten dafür Gastblogger. Bei „Fit in den Frühling“ soll es darum gehen, tolle und leichte Rezepte vorzustellen, die Lust auf den Frühling machen. Denn mit Blick auf die wärmeren Tage denken wir ja alle auch ein wenig an die Bikini-Figur, oder? Bei den beiden sind jetzt eine Reihe wunderbarer Rezepte zusammengekommen, die zwar gesund sind, aber auch den Genuss und die Abwechslung nicht vermissen lassen. Schaut doch mal rüber, ich stelle heute schon das 9. Rezept vor!

Zucchini-Schokoladen-Kuchen5

Wie ihr wohl alle mitbekommen habt, bin ich eine absolute Naschkatze und leidenschaftliche Esserin. Aber auch ich versuche natürlich, in Maßen zu naschen und mich auch gesund zu ernähren. Deswegen fand ich das Thema eine tolle Herausforderung. Weil ich aber selbst auf Süßes nie ganz verzichten könnte (und vielleicht geht es einigen von euch genauso!), wusste ich gleich, dass mein Beitrag ein gesünderes Gebäck oder Dessert werden soll. Ganz spontan ist mir dann die Idee zu diesem sehr schokoladigen Browniekuchen gekommen, in dem im positiven Sinne viel mehr steckt, als man denken würde. Oder eher: Viel weniger! Denn er enthält weder Mehl noch Butter und kommt mit sehr wenig Süße aus. Er ist glutenfrei, enthält aber Eier und ist deshalb nicht ganz vegan.

Zucchini-Schokoladen-Kuchen2

Die Süße im Kuchen kommt vom Kokosblütenzucker, zu dessen Vorteilen ich drüben im Backstübchen ein paar Worte sage. Statt Mehl werden nur Nüsse verwendet, die machen länger satt. Und dann gibt es da noch eine streng geheime Super-Zutat, die keiner vermuten würde, und die ihn unwiderstehlich saftig macht…nur so viel: Sie ist grün und mein Liebster hat ganz schön sparsam geschaut, als ich ich nach dem ersten genussvoll verzehrten Stückchen gebeichtet habe, was drin ist…was es ist, erfahrt ihr in meinem Gastbeitrag. Und auch das Rezept bekommt ihr dort, auf das ihr nicht verzichten wollen werdet. Denn der Kuchen würde absolut nicht vermuten lassen, dass er eigentlich fast schon gesund daher kommt 😉 Ein kleines Stück, und jede Schokoladenlust ist besiegt!

Zucchini-Schokoladen-Kuchen3

Hier kommt ihr nochmal zur Übersicht von „Fit in den Frühling“. Viel Spaß beim Stöbern!

Carina

 

Nussige Zimtschnecken – Kanelknuter

Zimtschnecken mit Nüssen2

Cheerio, ihr Schneckchen! Was ist das absolut Beste am Herbst? Richtig! Wir dürfen endlich überall wieder Zimt reinknallen, wie wir lustig sind. Hab ich zwar auch den Rest des Jahres gemacht, ABER jetzt ist das auch wieder allgemein anerkannt und akzeptiert. Nicht, dass ich diese kleinen Schätzchen im Hochsommer nicht auch allein gegessen hätte, wenn sich jemand über die Gewürze beschwert hätte. Aber auch ich, die Zimt immer und in allen isst, muss zugeben: Jetzt, wo der Wind pfeift, es immer nieselt und man die Jacke zuzieht, kommen Zimtschnecken, äh, Kanelknuter einfach nochmal besser.

Zimtschnecken mit Nüssen3

Ich genieße neben Zimtgebäck auch gerade meinen Urlaub im hohen Norden in vollen Zügen. Da wird geschlemmt, nach Herzenlust eingekauft, ins Kino gegangen, und am Wochenende, da geht es nach….BERLIN! Juchu! Berlin, mein Herz. Ick hör dir trapsen. Aaalso, erwarte am WE nicht allzu viel von mir…ich bin nämlich weg und im Großstadttrubel versunken. Dafür habe ich aber auch noch eine gute kleine Liste, was ich mit meiner vielen freien Zeit im Urlaub in Form von Rezepten anstellen werde. Da sind richtige Leckerbissen drauf, und du bekommst sicher auch das eine oder andere bald zu sehen. Mhmmm….wenn ich dran denke, möchte ich gleich weitermachen.

Nussige Zimtschnecken1

Das Nachbacken der Kanelknuter empfehle ich auf jeden Fall ganz dringend (es sei denn, du hast eine Nuss-Allergie). Sie sind nach der Geh-Phase schnell gemacht, weich, gleichzeitig durch die Nüsse knusprig. Zimt und Kardamom machen genau das richtige Herbstgefühl. Und etwas Marzipan ist wenig aufdringlich, verleiht den Schneckchen aber das gewisse Etwas. Die Nüsse könnt ihr variieren, im Originalrezept aus einer Lecker Bakery Ausgabe aus dem letzten Jahr (habe gerade vergessen, welche; es ist eine Schweden-Serie drin) werden nur Haselnüsse verwendet. Ich bin aber dauerverschossen in Walnüsse, und ein paar Mandeln mussten auch noch rein. Mach es also einfach, wie es dir am besten schmeckt.

Zimtschnecken mit Nüssen4

Für ca. 12 Kanelknuter:

200ml Milch
1/2 Würfel frische Hefe
400g Mehl
75g Zucker
Salz
1 Ei
75g weiche Butter

50g Butter
75g Zucker
1 1/2 TL Zimtpulver
100g gemischte Nüsse
(Haselnüsse, Walnüsse, Mandeln)
100g Marzipanrohmasse

Die Hefe in die lauwarme Milch bröckeln, verrühren und auflösen lassen. Alle anderen Zutaten außer der Butter in eine Schüssel geben und die Hefemilch dazugeben. Alles gut verkneten. Die weiche Butter nach und nach ebenfalls unterkneten. Es sollte sich ein geschmeidiger, homogener Teig formen. 40-60 Minuten gehen lassen.

Den Ofen auf 175°C vorheizen. Die Butter schmelzen. Die Nüsse (bei mir eine Mischung aus Mandeln, Walnüssen und Haselnüssen) hacken und den Zucker und Zimt in einem Schälchen vermischen. Marzipanrohmasse raspeln. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen und mit der Hälfte der Butter bestreichen. Marzipan, dann Nüsse und Zimtzucker darüberstreuen. Von beiden kurzen Seiten zur Mitte klappen, etwas andrücken und in 12 Streifen schneiden. Jeden Streifen nun zu einer Schnecke oder nach Belieben zu einem Knoten einrollen. Auf ein Backblech setzen, jede Schnecke mit etwas Butter bestreichen und mit weiteren Nüssen und Rest Zimtzucker bestreuen. Noch einmal zugedeckt 10 Min. gehen lassen und dann im vorgeheizten Backofen 15 Min. backen. Auch, wenn die Schnecken dann noch recht hell sind, auf keinen Fall mehr als wenige Minuten länger backen. Sonst werden sie schnell trocken.

Zimtschnecken mit Nüssen5

Ich bin dann mal wieder in der Küche – Happy schwedische Fika! ❤

{Rezension} Ein richtig leckeres Nussbrot und das allerbeste Brotbackbuch

Nussbrot3

Ich habe vor etwa einem Jahr angefangen, mit dem Brotbacken zu experimentieren. Mittlerweile macht mir das richtig viel Spaß, auch wenn lange nicht immer alles gelingt. Was mir noch fehlte, war ein richtig gutes Backbuch mit Brotrezepten. Die Anforderungen waren: Brote, die bodenständig und in nicht allzu langer Zeit umzusetzen sind. Für die man nicht jedes Mal fancy Zutaten einkaufen muss. Und die trotzdem zumindest ansatzweise mit einem Brot vom Bäcker vergleichbar ist. Ich weiß, das ist ziemlich anspruchsvoll, aber wer will denn weniger leckeres Brot?

Da ich ein solches Backbuch jetzt gefunden habe, wollte ich es unbedingt mit euch teilen. Aus „Brot genießen“ von Oliver Brachat und Tobias Rauschenberger habe ich jetzt schon eine größere Anzahl Rezepte ausprobiert, einige Brote habe ich auch schon mehrmals gebacken. Und bisher bin ich total begeistert. Besonders hat es mir das Nussbrot angetan, denn Nussbrot liebe ich schon immer. Deswegen gibt es für euch heute eine Rezension eines wirklich tollen Allround-Brotbackbuchs, ein oberleckeres Brot und auch noch ein Aufstrich, den ich mir dazu habe einfallen lassen. Klingt gut, oder?

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Zunächst einmal zum Buch. Es ist im Hölker Verlag erschienen und mit 19,95 € finde ich es auch preislich total in Ordnung. Es beginnt mit einigen grundsätzlichen Informationen und Tipps der Autoren zur Ausstattung, zu den wichtigsten Zutaten und zum Ziehen und Falten, Sauerteig und so weiter. Anschließend gibt es drei thematische Kapitel:

Herzhafter Genuss mit allerlei tollen Broten vom klassischen Roggenbrot über San Francisco Sourdough, Kürbisbrot und Baguette. Am Ende gibt es noch Rezepte für herzhafte Aufstriche.

Süßer Genuss mit zum Beispiel Sonntagsstuten, Schokobaguettes, Müslistangen oder Kalifornischem Pflaumenbrot. Am Ende gibt es noch ein paar süße Aufstriche.

Besonderer Genuss mit etwas außergewöhnlicheren Rezepten rund ums Brot, wie etwa einen Dinkelring mit Bärlauchbutter, Toastbrot aus der Dose, Hefeschnecken mit Olivencreme oder Grissini.

Nussbrot1

Ich habe aus dem Buch schon folgende Rezepte ausprobiert: das Sauerteig-Grundrezept, Schwarzwälder Bauernbrot, Französisches Landbrot, San Francisco Sourdough Bread, Nussbrot Ciabatta, Italienisches Landbrot, Auberginencreme, Focaccia, Grissini aus Sauerteig, Bierstangen. Wie ihr seht, habe ich mich hauptsächlich bei den klassischen Broten ausgetobt, weil ich das Buch dafür ja gekauft habe. Aber die süßen und besonderen Rezepte reizen mich auch noch sehr. Insgesamt hat mich selten ein Buch insgesamt so überzeugt und selten wollte ich so viele Rezepte aus einem Buch ausprobieren. Einzig die Bierstangen haben mich nicht so richtig überzeugt – sie haben geschmeckt, aber die Konsistenz war etwas bröselig. Die Brote waren allesamt super in Konsistenz und Kruste. Die Rezepte sind in der Umsetzung meist recht unkompliziert und verzeihen es auch, wenn man die Gehzeit eventuell mal verkürzt (weil man so ungeduldig auf frisches Brot wartet…).

Nussbrot

Und hier sind noch ein paar kleine Eindrücke aus dem Buch. Ich finde auch die Aufmachung insgesamt wunderbar. Man merkt, dass die Autoren wirklich gern tun, worüber sie da schreiben und alles mit viel Liebe ausgewählt haben. Die Bilder sind toll und rücken trotzdem nur das Wichtige, das Brot, in den Fokus. Außerdem ist in diesem Buch keine Spur von dem Über-Styling der Foto-Objekte, das man aus manchen Werken kennt. So, wie die Brote auf den Fotos abgebildet sind, werden sie mit einem kleinen bisschen Muße und Übung auch bei jedem Hobbybäcker.

Achja, hätte ich fast vergessen: Sie schmecken!! Es geht einfach nichts über ein frisch gebackenes Brot. Nussbrot7

Für 2 kleinere Nussbrote: 

300g Weizenvollkornmehl
200g Weizenmehl (Type 405)
10g Salz
10g Frischhefe
350ml lauwarmes Wasser
75g gehackte Haselnüsse
75g gehackte Walnüsse
50g Rosinen (wer mag)
1 TL Honig

Beide Mehle uns Salz vermischen. Die Hefe in dem lauwarmem Wasser auflösen, zum Mehl geben und zu einem glatten Teig verkneten. Die anderen Zutaten dazugeben und nochmals verkneten. Alles bei Zimmertemperatur eine Stunde ruhen lassen. Danach auf einer bemehlten Arbeitsfläche in zwei Portionen teilen. Jeweils zu einem runden Laib wirken und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Nochmals ca. 40 Min. gehen lassen. In dieser Zeit sollte sich das Volumen fast verdoppeln.

Den Backofen auf 230°C vorheizen und ein feuerfestes Gefäß mit Wasser auf den Boden des Ofens stellen. Für 10 Minuten die Brote auf dieser Stufe backen. Dann die Temperatur auf 210°C senken und die Brote noch 25 Minuten zuende backen. Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

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Für ein Schälchen Möhren-Feta-Creme:

200g Möhren
1 Knoblauchzehe
Kräuter, Salz und Pfeffer
100g Feta
etwas Olivenöl

Die Möhren schälen und dabei den Ofen auf 160°C vorheizen. Die Möhren in etwas kleinere Stücken schneiden und auf ein Backblech mit Backpapier verteilen. Die Knoblauchzehe schälen, grob hacken und mit aufs Blech geben. Mit Salz, Pfeffer und Kräutern (zum Beispiel Rosmarin und Thymian) würzen und ca. 20 Min. im Ofen weich rösten. Anschließend etwas abkühlen lassen. Mit dem Stabmixer oder im Multizerkleinerer alles zusammen mit dem Feta und dem Olivenöl fein pürieren. Auf frischem Brot genießen.

Nussbrot5

Kennst du noch ein richtig gutes Brotbackbuch? Dann immer raus damit ! 🙂

Mediterraner Lieblingssalat

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Heute wird es mal wieder herzhaft-pikant. Diesen Salat habe ich neulich für eine Party gemacht, die wir hier Zuhause gegeben haben. Er sollte ein herzhaftes Gegengewicht zu all den süßen Snacks sein, die ich vorbereitet hatte. Ich habe so ziemlich alles in den Salat geschnippelt, was der Kühlschrank hergab. Die große Schüssel ist an dem Abend auch fast leer geworden. Den letzten Rest habe ich am nächsten Tag zum Mittag gegessen, vorher hatte ich gar  nicht kosten können. Was als Resteessen geplant war, hat mich sofort dazu veranlasst, schnell alle Zutaten aufzuschreiben. Der war so lecker, dass ich mich spontan entschied, ihn in der gleichen Woche noch mal zu machen, natürlich mit dem Ziel ihn zu verbloggen. Hier ist mein neuer Lieblingssalat!

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Ich esse sehr gern Salate. Dabei mag ich es aber gern abwechslungsreich. Cremige Dressings aus der Flasche sind gar nichts für mich, aber das Dressing muss schon ein bisschen Pfiff haben. Und die Zutaten sollten eine gute Balance aus knackig und weich haben. Außerdem finde ich es toll, ab und an auch unerwartete Zutaten in den Salat zu geben. Hier sind das die roten Linsen, die vorher mit Knoblauch und Zwiebeln gegart werden und das Dressing ergänzen. Der Salat sollte ein bisschen Zeit zum Durchziehen bekommen, dann schmeckt er noch mal besser. Er eignet sich auch wunderbar als Bürolunch, da er durch die Kichererbsen und den Feta schön sättigt. Ich denke, ich werde beim nächsten Mal erneut variieren und anstatt von Feta Halloumi-Würfel dazugeben. Nom nom.

MediterranerSalat4

Bei uns ist es immernoch sehr warm. Ihr Lieben, überall lese ich derzeit den Unmut über den Herbsteinbruch und kältere Temperaturen, Regen und Wollsocken. Bei uns sind seit März konstant über 30 Grad, die meiste Zeit davon über 40 Grad. Könnt ihr euch vorstellen, wie sehr ich ein bisschen Regen, Wind und Kälte herbeisehne? Sehr paradox, man will eben immer das, was man nicht hat. Aber diese drei werden noch ein bisschen auf sich warten lassen. So lange esse ich weiter Sommersalate und Eis. Vielleicht habt ihr ja trotzdem noch Appetit darauf und lasst euch ein schönes Sommeressen nicht durch Nieselregen vermiesen.

MediterranerSalat

Für eine große Schüssel: 

2 gr. Tomaten
1/4 Salatgurke
1/2 Bd. Frühlingszwiebeln
1 Kaffeetasse rote Linsen
1 Knoblauchzehe
1/2 Zwiebel
150ml Gemüsebrühe
100g cremiger Feta
1 kl. Aubergine
1 Handvoll Walnüsse
1/2 Dose Kichererbsen
3 gr. Champignons
2 EL Olivenöl
2 EL Balsamicoessig
1 TL süßer Senf
1 Spritzer Honig
Salz, Pfeffer, Zatar, Cayennepfeffer, ital. Kräuer…

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Die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken. Aubergine waschen und klein schneiden. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und alles kurz anschitzen. Die roten Linsen dazugeben, ebenfalls kurz anschwitzen und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Köcheln, bis die Linsen bissfest gegart sind und die Brühe komplett aufgesogen ist. Beiseite stellen. Für das Dressing Öl, Balsamico, Senf und Honig in einer kleinen Schüssel verrühren. Die Kichererbsen abbrausen und abtropfen lassen. Das Gemüse waschen, klein würfeln bzw. in Ringe schneiden. Den Feta ebenfalls würfeln. Die Walnüsse hacken. Alles Gemüse, Feta und gehackte Nüsse in einer Salatschüssel vermischen. Mit dem Dressing übergießen und kräftig mit gewünschten Gewürzen abschmecken. Am beste schmeckt der Salat nach einigen Stunden Ziehzeit im Kühlschrank oder am nächsten Tag.

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{Urlaubsfeeling} Sehr versunkener Erdbeer-Macadamia-Kuchen oder: Erdbeeren, wo seid ihr?!

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Ihr Lieben, während ihr das lest, sitze ich schon im Flieger gen Heimat. Ja, seit ich in einem anderen, fernen Land lebe und arbeite, mache ich Urlaub am liebsten Zuhause. Das mag langweilig erscheinen, aber für meinen Liebsten und mich ist es genau das richtige zur Erholung und wir wünschen uns gerade nichts mehr, als endlich Familie und Freunde wiederzusehen. Einen ganzen Monat sind wir Zuhause, ist das nicht der Wahnsinn?! Ich freue mich so sehr darauf, endlich mal wieder ein paar Dinge zu tun, die in unserer derzeitigen Heimatland nicht möglich sind: Kino, einen Minirock tragen, etwas kochen, ohne immer zu denken: „Das gibt es hier nicht, das auch nicht…“. Mit Freunden tanzen und feiern gehen. Und noch so viel mehr…

Auf dem Blog wird es trotzdem einiges geben. Ab und zu werde ich auf jeden Fall auch gleich etwas verbloggen und mich melden, außerdem habe ich ein paar leckere Rezepte vorbereitet. Und die Liste von Rezepten, die ich im Urlaub verbacken/-kochen möchte, ist schon soooo lang!

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Wenn ihr mehr davon sehen wollt, wie ich meinen Urlaub verbringe und was alles leckeres gezaubert wird, dann schaut doch mal auf Instagram bei mir vorbei! Vielleicht hat der eine oder die andere Lust, mir dort zu folgen. Ihr findet mich hier:

JOURNEYOFSUE

Dort werdet ihr ganz sicher auch Bilder von dem geplanten Kurztrip mit dem Liebsten nach Kopenhagen zusehen bekommen. Und dann ist da noch der Fotografie- und Foodstyling-Workshop mit Samt und Sahne und Marylicious in Hamburg, auf den ich mich schon seit Monaten freue wie Bolle! Auch von dort werde ich berichten und Bilder zeigen.

Erdbeerkuchen

Vor der Abreise wollte ich euch unbedingt noch dieses Rezept aufschreiben. Der Kuchen entstand aus einer schnellen Idee nach Feierabend diese Woche. Es sollte eigentlich ein versunkener Erdbeerkuchen werden, also einer, wo man die Erdbeeren und Macadamias oben drauf noch sieht…naja, dann habe ich es mit dem Backpulver ziemlcih gut gemeint – so sind die Erdbeeren komplett versunken, aber der Kuchen ist wirklich wunderbar hoch geworden und sah toll aus, wie ich finde. Aber als er aus dem Ofen kam, ich so: „Erdbeeren?! Wo seid ihr denn?“ Zum Nachbacken trotzdem dringend empfohlen, er ist herrlich saftig und vanillig. Nom nom. Außerdem wollte ich schon ewig mal mit Macadamianüssen backen und es ist gleich wunderbar geworden.

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Für eine 20cm Springform (für 26cm einfach + 1/3):

125g weiche Butter
90g Zucker
1 Pck. Bourbon Vanillezucker
1 Prs. Salz
3 Eier
30g Speisestärke
1 Pck. Vanillepuddingpulver
120g Mehl
3 EL Joghurt
1 EL Rum
2-3 EL Backpulver
250g Erdbeeren
40g Macadamianüsse, gesalzen

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Die Butter mit den Zuckersorten und dem Salz verschlagen. Unbedingt Borbon-Vanillezucker, nicht Vanillinzucker nehmen! Die Eier nacheinander hinzugeben und verrühren. Dann Speisestärke, Mehl und Backpulver dazusieben. Vanillepuddingpulver, Jogurt und Rum hinzugeben und unterrühren. Die Erdbeeren waschen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Die Nüsse grob hacken. Den Teig in eine gefettete Springform geben. Erdbeeren und Nüsse darauf verteilen. Bei 180°C ca. 30-35 Minuten backen. In der Mitte eine Garprobe machen und bei Bedarf noch einige Minuten weiterbacken.

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Ich freue mich auch in dieser Zeit natürlich über jeden Kommentar und jeden Mucks von euch 🙂 Es ist soooo aufregend zu sehen, dass mein kleines Blögchen nach knapp einem halben Jahr nun anfängt, richtig zu wachsen. Ihr seid wirklich toll (!) und es ist unglaublich schön, von euch Feedback oder sogar Links zu Nachgebackenen Leckereien von Raspberrysue auf euren Blogs zu bekommen ❤ Danke dafür!