{Spätsommer-Fülle} Fenchel-Pasta mit Dill und Orange

Fenchel-Pasta mit Dill und Orange 5

Der September ist ein Monat, in dem die Marktstände noch voll sind mit reifen, saisonalen Produkten unterschiedlichster Farben und Formen. Die Vielfalt ist riesig und man kann sich kaum entscheiden. Aber der September signalisiert auch bereits, dass diese Vielfalt in einigen Wochen wieder schwindet und die Herbst- und Wintersorten langsam übernehmen. Deswegen habe ich mir zum Ziel gesetzt, noch mal richtig Farbe auf den Teller zu bringen! Meine Inspiration dabei war der Fenchel, den ich im Moment so gern habe. Und da auch die Tomaten-Vielfalt gerade groß ist, habe ich ein paar aromatische, gelbe Tomaten mit dem Fenchel die Hauptrolle spielen lassen.  „{Spätsommer-Fülle} Fenchel-Pasta mit Dill und Orange“ weiterlesen

Eingekochte Grapefruit mit Vanille

Eingekochte Grapefruit

Wie steht ihr eigentlich zum Thema Einmachen? Habt ihr schon einmal das Eine oder Andere ausprobiert? Ich muss zugeben, dass das lange für mich ein etwas angestaubtes Image hatte. Unter anderem haben mich einige tolle Bloggerinnen dazu motiviert, mich zumindest mal an das Thema heranzutasten (zum Beispiel mit diesem leckeren Pflaumenmus und den Eingelegten Gurken). Heute habe ich ein klasse „Anfänger-Rezept“ für euch, das auch garantiert nicht verstaubt klingt. „Eingekochte Grapefruit mit Vanille“ weiterlesen

Cranberry Orangen Madeleines

Cranberry Madeleines 1

Ihr Lieben, so schnell kann’s gehen. Da verspreche ich, jetzt wieder regelmäßig einmal die Woche zu posten, und schon bin ich fast 2 Wochen abgetaucht. Aber leider kann ich das gerade einfach ab und zu nicht verhindern. Die Uni fordert mich sehr und ich bin noch immer in der Eingewöhnung. Also hoffe, ich, ihr könnt darüber hinweg sehen. Dafür habe ich euch auch heute etwas besonders Feines mitgebracht. Es gibt Weihnacht-Madeleines mit Cranberry, Zimt und Orange!

Cranberry Madeleines

Seit ich mein Madeleines-Blech habe, bin ich den kleinen Dingern regelrecht verfallen. Der Aufwand ist gering, die Variations-Möglichkeiten sind dafür schier endlos. Und: Ich liebe es, zum Kaffe so ein kleines Häppchen zu haben, das die Konsistenz eines sehr saftigen Kuchens hat. So isst man kein ganzes Kuchenstück, freut sich aber jeden Tag auf dieses kleine Häppchen. Ich wohne ja gerade allein und da muss es auch eine Rolle in derBack-Planung spielen, wer einen ganzen Kuchen denn aufessen soll. Bei Madeleines stellt sich diese Frage nicht. Die sind ganz schnell weg.

Cranberry Madeleines 3

Hier habe ich mal eine besondere Geschmackskombi ausprobiert. Zum einen habe ich das allererste Mal mit frischen Cranberries gebacken. Sehr zu empfehlen! Dazu gesellen sich Orange und etwas Zimt, der allerdings dieses Mal nicht dominant daher kommt, sondern nur leicht untermalt. Ein weiterer Clou: Madeleines werden typischerweise eigentlich mit gemahlenen Mandeln gebacken. Ich habe sie dieses Mal aber durch gemahlene Paranüsse ersetzt*. Das hat die Konsistenz nicht verändert, aber ich finde, sie waren einen kleinen Tick „herzhafter“ und winterlicher. Natürlich könnt ihr trotzdem auch Mandeln nehmen. Ich werde das wohl auch noch mal mit Walnüssen ausprobieren, denn das stelle ich mir für eine Weihnachtsvariante ebenfalls super vor.

Cranberry Madeleines 4

Da ich mittlerweile recht häufig Madeleines backe, habe ich schon ein Lieblingsrezept. Ich habe es hier gefunden: *Klick!* Dieses Rezept wandele ich dann gern ab, denn es ist komplett gelingsicher und die Teilchen werden genau richtig – fluffig und weich!

Wer keine Backform für Madeleines hat, könnte auch kleine Muffins aus dem Teig backen.

Cranberry Madeleines 5

Für 24 Stück:

125g Butter
3 Eier
100g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 TL Orangenschale

1 TL Zimt
125g Mehl
2 gestr. TL Backpulver
60g gem. Paranüsse (oder Mandeln), z.B. von Separier
30g geh. Cranberries

Puderzucker

Den Backofen auf 200°C vorheizen und die Madeleine Form fetten. Paranüsse (oder Mandeln) fein mahlen, zum Beispiel in einem Multizerkleinerer. Butter schmelzen und vom Herd nehmen. Die Eier mit Zucker, Vanillezucker, Zimt und Orangenschale 2 Minuten auf höchster Stufe schlagen, bis die Masse sehr cremig und hell geworden ist. Mehl, Backpulver und gemahlene Nüsse vermischen und dann zum Teig geben. Zusammen mit der geschmolzenen Butter unterrühren. Cranberries waschen und grob hacken, dann ebenfalls unter den Teig ziehen. Je 1 gehäuften EL Teig in ein Förmchen füllen. Die Madeleines ca. 10-12 Minuten im Ofen backen. Wenn sich die Ränder braun gefärbt haben, sollten sich die Teilchen gut aus der Form lösen lassen. Die Madeleines vor dem Essen mit Puderzucker bestäuben.

Cranberry Madeleines 2

Viel Spaß beim Nachbacken, das ich euch unbedingt empfehle! Ich wünsche euch einen schönen 4. Advent! Den werde ich dann schon Zuhause bei der Familie verbringen, juhu!

Carina

*Die Paranüsse wurden mir freundlicherweise in einem tollen Päckchen zur Weihnachtsbäckerei von Seeberger zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür und für den netten Kontakt! Rezept und Text sind natürlich von mir.

{Five a month} Grapefruit Upside Down Cake

Grapefruit Upside Down Cake4

Ihr Lieben, es heißt heute wieder: Five a month! Und diese Runde hat mich mal wieder vor eine Herausforderung gestellt, aber sonst wäre es ja auch langweilig. Trotzdem wusste ich ganz schnell, was ich machen wollte: Einen Upside Down Cake oder gestürzten Kuchen. So einen habe ich nämlich noch nie gebacken. Die typischste Variante ist wohl die mit Ananas, oder?

Grapefruit Upside Down Cake

Die vorgegebenen Zutaten in diesem Monat waren Grapefruit, Orange, Vanille, Macadamias und Puderzucker. Und ich muss zugeben: Ich habe bisher Grapefruit eigentlich nicht so sehr gemocht, und schon gar nicht damit gebacken. Es sollte also ein Grapefruit Upside Down Cake werden. Challenge accepted!

Grapefruit Upside Down Cake3

Ich muss sagen, ich bin mit dem Ergebnis ziemlich zufrieden, denn der Kuchen war echt lecker! Durch die Grapefruit ist der Geschmack aber schon etwas außergewöhnlich, denn die wenigsten Kuchen sind eine Mischung aus süß und ein wenig bitter…Man muss leider ein wenig aufpassen beim Lösen des Kuchens aus der Form und beim Schneiden, denn die Orangen-Grapefruit-Schicht ist ein wenig empfindlich.

Zusätzlich zu einer Grapefruit und einer Orange habe ich eine Süßzitrone verwendet. Die sind hier heimisch und mittlerweile gibt es sie auch in Deutschland, wie ich gelesen habe. Wenn ihr keine bekommt, nehmt einfach eine weitere Grapefruit (oder Orange).

Grapefruit Upside Down Cake1

Sieht das Ergebnis nicht eigentlich sehr sommerlich aus? Mir machen die Bilder gerade richtig Lust auf Sommer, obwohl es sich ja eher um Winterfrüchte handelt. Auf dem Bild unten könnt ihr sehen, wie die Früchte auf den Boden der Form gelegt werden. Am schönsten sieht es aus, wenn sie ein wenig nach Farben geordnet werden.

Da es bereits einige Rezepte für Grapefruit Upside Down Cake gibt, habe ich mich ein wenig an diesem hier orientiert.

Grapefruit Upside Down Cake5

Für eine 20cm-Springform:

1 rosa Grapefruit
1 Orange
1 Süßzitrone (oder 1 weitere Grapefruit)
50g + 1 EL brauner Zucker
40g Puderzucker
75g + 15g Butter
2 Eier
150g Mehl
50g Weichweizengrieß
1 TL Vanilleextrakt
1 gestr. TL Backpulver
1/2 TL Zitronenschale
1 Prs. Salz
100g Joghurt
50g ungesalzene Macadamianüsse

Sirup: Saft der filetierten Früchte, 1 EL Wasser, 2 EL brauner Zucker, 15g Butter

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Eine 20cm-Springform von außen mit Alufolie einschlagen – etwas von der Flüssigkeit der Früchte tropf sonst vielleicht heraus und in den Backofen. 15g Butter in die Sprinform geben und kurz in den Ofen stellen, bis sie geschmolzen ist. Dann 1 EL braunen Zucker über die Butter verteilen. Die Zitrusfrüchte alle filetieren und die Überreste der Früchte am Ende noch einmal über einem Glas gut ausdrücken. Der Saft wird später gebraucht. Alle Zitrusfilets recht eng beieinander auf den Boden der Springform drapieren.

In einer Schüssel den restlichen braunen Zucker, den Puderzucker und die restlichen 50g Butter cremig rühren. Die Eier nacheinander dazugeben und auch das Salz, den Vanilleextrakt (oder etwas Vanillemark) und die Zitronenschale unterrühren. Dann zunächst das Mehl, den Weichweizengrieß und das Backpulver vermischen und dann zur Eiermischung geben. Die Macadamianüsse hacken. Ganz zum Schluss den Joghurt unter den Teig rühren und die Macadamianüsse unterziehen. Den Teig vorsichtig über die Zitrusfrüchte gießen und glatt streichen. Im Ofen ca. 40 Minuten backen. Derweil alle Zutaten für den Sirup vermischen und in einem kleinen Topf aufkochen. Einige Minuten köcheln lassen, bis der Sirup merklich etwas eindickt. Gleich nach dem Backen mit einem Holzspieß den Kuchen einige Male einstechen. Den Sirup über den Kuchen verteilen und ihn einige Stunden stehen lassen. Zum Stürzen zunächst den Ring entfernen, den Kuchen mit dem Boden nach oben auf eine Platte stellen und den Boden dann vorsichtig entfernen.

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Naja, wie oben schon erwähnt…Grapefruits waren bisher nicht auf meinem Speiseplan. Nachdem ich jetzt aber noch einige Früchte im Kühlschrank hatte (falls der 1. Versuch nix geworden wäre), esse ich richtig gern jeden Tage eine Hälfte. Rebecca hat mich also mit Ihrer Zutat auf die Grapefruit gebracht…Jetzt bin ich ziemlich gespannt, was die anderen Mädels aus dieser Zutaten-Kombi gemacht haben: Tanja auf Frau Zuckerstein, Laura auf Coal Hearted, Julia auf Maxulia und Rebecca auf Icing Sugar.

Carina

 

Mandarinen-Pistazien-Muffins mit Mohn

Mandarinen Mohn Muffins1

Ihr Lieben, wer kennt nicht diese mistigen Tage, an denen man am liebsten die Decke über den Kopf ziehen und sich unsichtbar machen würde? Die kennen wir wohl leider alle. So einen hatte ich jetzt mal wieder. Was mir dann meistens hilft, ist Backen.

Mandarinen Mohn Muffins4

Das monotone Teigrühren, die Stille (wenn nicht gerade der Mixer an ist), die Kreativität und das im besten Fall sehr zufriedenstellende und leckere Ergebnis – all das bringt mich dann wieder auf den Teppich und meine Ruhe kehrt zurück. Am besten gefällt mir, dass tatsächlich ein mieser Tag in etwas Produktives verwandelt wird, was dann duftend aus dem Ofen kommt.

Mandarinen Mohn Muffins3

Ich habe also mal wieder die schlechte Laune mit Backen bekämpft, und es hat – wie immer – geholfen. Spätestens, wenn ich in einen ofenwarmen, köstlichen Muffin beißen kann, ist die Welt wieder in Ordnung. So einfach kann das sein!

Mandarinen Mohn Muffins

Die Muffins habe ich ein kleines bisschen abgeändert, in dem ich die letzten zwei Mandarinen und eine Orange (anstatt von 4 Mandarinen) verwendet habe. Außerdem hatte ich kein Orangenblütenwasser und wollte auch keins suchen bzw. kaufen. Ich habe es deswegen einfach durch Orangensaft ersetzt.

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Die Muffins werden wunderbar fluffig, wenn man den Teig nicht zu fein und lange verrührt. Die Kombination aus Pistazien, Orangen, Mandarinen und Mohn fand ich richtig lecker und habe auch einige davon zum Frühstück verdrückt. Die Süße war dafür genau richtig. Ein schönes Rezept, das ich wieder machen würde! Das dazugehörige Buch „What Katie ate at the Weekend“ von Katie Quinn Davies möchte ich euch morgen genauer vorstellen. Da gibt’s nämlich noch viel mehr leckere Dinge drin zu entdecken…

Mandarinen Mohn Muffins5

Für 10 Stück: 
(nach „What Katie ate at the Weekend“ von Katie Quinn Davies)

4 unbehandelte Mandarinen (oder 2 Mandarinen, 1 Orange)
300g Mehl
2 TL Backpulver
2 TL Zimt
120g brauner Zucker
4 Bio-Eier (L)
125g Butter, zerlassen
2 TL Orangenblütenwasser (oder gleiche Menge O-Saft)
140g gehackte Pistazien
1 EL Mohnsamen
1 Prs. Salz

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Kleine Muffinförmchen auf die Mulden eines Muffinblechs verteilen oder die Mulden fetten. Von einer Mandarine die Schale abreiben und beiseite stellen. Alle Mandarinen pellen und von der weißen Haut befreien. Dann in die einzelnen Segmente teilen und eventuelle Kerne entfernen. Die Filets beiseite stellen.

Mehl, Backpulver, Zimt, Zucker und 1 Prise Salz in einer Schüssel verrühren. In einer anderen Schüssel die Eier ein wenig verquirlen und die flüssige Butter, Mandarinenschale und Orangenblütenwasser (oder stattdessen Orangensaft) einrühren. Zu den trockenen Zutaten gießen und mit einem Holzlöffel alles verrühren. Einige Mandarinen-Segmente zum Garnieren beiseite legen und den Rest zusammen mit 100g Pistazien und drei Vierteln der Mohnsamen vorsichtig unter den Teig ziehen. Dann den Teig auf die vorbereiteten Muffinförmchen verteilen. Mit dem Rest Mandarinen, Pistazien und Mohn toppen. Im Ofen 25-30 Minuten backen und die Stäbchenprobe nicht vergessen.

Mandarinen Mohn Muffins2

Was hilft euch denn an schlechten Tagen?

Carina

{Zu Gast} Weihnachtlicher Gewürz Cheesecake mit Orangensauce für Viera’s Kitchen

Christmas Cheesecake

Und ich melde mich heute gleich nochmal…Ihr Lieben, ich hoffe, bei euch ist der Weihnachtsstress inklusive Geschenke kaufen, Geschenke einpacken, Menüplanung etc. schon abgeschlossen. Dann könnt ihr jetzt bei einer Tasse heißer Schokolade die Füße hochlegen und das Besinnliche an der Weihnachtszeit genießen. Das werde ich jetzt nämlich auch tun. Und was könnte noch fehlen? Vielleicht ein leckerer, weihnachtlicher Kuchen, den ihr morgen oder am Heiligabend mit euren Lieben vernaschen könnt?

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Genau das habe ich mir überlegt, als die liebe Viera von Viera’s Kitchen mit gefragt hat, ob ich einen Beitrag zu ihrem Blogadventskalender beisteuern würde. Na klar! Da bin ich gern dabei und habe hin- und hergedacht, was ich ihr mitbringen könnte. Ein Kuchen, der schnell geht, weihnachtlich ist und auch etwas auf der Kuchentafel hermacht, erschien genau das richtige für den 22. Dezember zu sein. Und Cheesecake kommt eigentlich bei allen immer gut an. So entstand diese Version eines Cheesecakes mit weihnachtlichen Gewürzen, Spekulatiusboden und Orangensauce. Die Sauce sollte am besten noch warm sein, wenn ihr den Kuchen esst, denn dann ist sie noch einen Tick leckerer!

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Für das Rezept solltet ihr also schnell zu Viera rüberklicken, *klick!*. Ich wünsche euch viel Spaß beim Backen und beim Warten auf die Weihnachtstage! Und schaut euch unbedingt nochmal die anderen Beiträge in Vieras Adventskalender an, da sind wirklich tolle Sachen dabei.

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{Ich back’s mir} Blueberry Muffins

Blueberry Muffins

Was ist euer absoluter Lieblingskuchen? Ich tue mich da wirklich schwer. Deswegen hat sich das „Ich back’s mir“-Thema von dem Monat, „Lieblingskuchen“, für mich als wirklich schwierige Hausaufgabe entpuppt. Dabei ist es eigentlich das einfachste Thema aller Zeiten, weil wirklich alles geht. Aber ein Lieblingskuchen ist ja nicht irgendein Kuchen. Ich backe so viel, aber aus Neugier selten zwei Mal das gleiche. Würde ich danach gehen, was ich immer wieder backe, wären es wohl vor allem Kuchen aus meiner Kindheit, wie der einfachste Zitronen-Blechkuchen aller Zeiten und Mamas Eierkikörkuchen. Oder der Russische Zupfkuchen, den der Liebste und ich heiß und innig lieben. Aber hat nicht jeder ein Rezept für Zupfkuchen?

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Und dann fiel mir auf, dass ich ein absolutes Knaller-Rezept schon abgelichtet habe und sowieso bald verbloggen wollte, nämlich diese Blaubeermuffins. Mit denen stand ich lange auf Kriegsfuß, und zwar, weil mir die meisten gekauften Blaubeermuffins viiiiiel zu süß und künstlich schmecken. Das sie auch SO GUT schmecken können, habe ich nur dunkel geahnt. Neulich habe ich mich dann mal rangewagt und wirklich ein klasse Rezept dafür gefunden. Diese Muffins haben das Potential, wieder und wieder gebacken zu werden. Ich liebe ja sowieso alles mit Beeren. Die Muffins sind damit wirklich voll beladen und süß genug um sie zum Nachmittagskaffee zu essen, aber nicht zu süß, um als Frühstück durchzugehen. Genau richtig. Wer mag, macht noch diesen köstlichen Schwarztee-Zimt-Guss dazu, der war eine spontane Eingebung. Aber richtig lecker…

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Puuuh, Problem gelöst 😉 Diese kleinen Teile kann ich problemlos als Lieblingskuchen verkaufen, denn dazu gehörten sie ab dem ersten Bissen. Achja, und ich habe ja neulich gerade erwähnt, dass sich meine Familie an Frucht im Kuchen gerade erst herantastet. Ich dachte, Blaubeeren wären noch ein bisschen viel. Aber, voll verschätzt! Ich musste mir am Ende noch einen in Sicherheit bringen, denn meine Mutter war auch total begeistert.

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Deswegen ist dieses Rezept mein „Lieblingskuchen“ und kommt in Clarettis Linkliste. Was wohl diesen Monat bei so einem breit gefassten Thema alles für Kuchen zusammenkommen? Hui, und nächsten Monat ist ja auch schon Dezember. Dann habe ich es tatsächlich geschafft, jeden einzigen Monat ein Rezept beizusteuern. Ich hoffe, dass es im nächsten Jahr auch wieder eine so schöne Aktion geben wird…

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Für ca. 10 Muffins:

100g Butter
100g brauner Zucker
150g Dinkelmehl
1 1/2 TL Backpulver
2 Eier
1 Msp. Muskat
etw. Orangenschale
1 Prs. Salz
150 Blaubeeren, frisch oder TK
Mark von 1/2 Vanilleschote
1 TL Zimt
etw. Ingwer

Butter und Zucker cremig schlagen. Das Salz, Vanillemark, Orangenschale, ein kleines bisschen Muskat und Ingwer, 1/2 TL Zimt und die Eier unterrühren. Das Mehl und Backpulver vermischen und dann nur noch kurz unter den Teig heben. Ebenso mit den Blaubeeren verfahren. Falls TK-Blaubeeren verwendet werden, diese erst direkt vor dem Unterheben aus der Kühlung nehmen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 25-30 Min. backen.

Für den Schwarztee-Zimtguss, falls gewünscht, eine halbe Kaffeetasse schwarzen Tee kräftig ziehen lassen. Mit 1/2 TL Zimt und ausreichend Puderzucker anrühren, sodass sich eine cremige Konsistenz ergibt. Über die Muffins streichen.

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Bestes Eis des Sommers: Ofengeröstete Aprikosen Eis mit Schwipps (ohne Eismaschine!)

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Oh! – mein! – Gott! Dieses Eis ist so gut! Was ist euer Lieblingseis in diesem Sommer? Dieses ist meins, und zwar mit Abstand. Ob gekauft oder selbstgemacht, es ist das allerbeste Eis des ganzen Sommers. So gut, dass ich schon einen Löffel nehme, wenn ich von der Arbeit komme. Beim Fotografieren muss ich noch mal ein bisschen naschen, ist ja schließlich sonst nur halb so spaßig. Und dann, beim Film nach dem Abendessen, muss noch mal ein Schälchen her, denn es ist einfach so unglaublich gut! (Dass ich am Ende des Tages Bauchschmerzen habe, ist zu erwarten, oder? Aber es lohnt…)

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Das Eis war eher eine spontane Idee. Ich hatte Aprikosen im Kühlschrank und wollte etwas damit machen, aber backen kam bei den derzeitigen Temperaturen nicht in Frage. Also drauf losgerührt. Auch ohne Eismaschine ist das Eis unglaublich cremig, samtig und eine richtige Geschmacksexplosion. Ofengeröstete Aprikosen mit ein bisschen braunem Zucker treffen auf Vanille und dann auf ganz viel Orange. Nom nom. Dabei kann man mich mit Orangengeschmack eigentlich jagen, es sei denn, es sind gute, reife Orangen um die Weihnachtszeit herum. Aber zu diesem Eis wusste ich gleich, es muss Cointreau rein. Perfekt.

Aprikoseneis5

Für eine große Schüssel leckerstes Eis:

10 Aprikosen
1 EL brauner Zucker
120g weißer Zucker
3 Eier
1/2 Schnapsglas Cointreau
250ml Sahne
150g Mascapone
100ml Milch
1 Vanilleschote

Aprikoseneis

Die Aprikosen waschen, halbieren und entsteinen. Den Backofen auf 170°C vorheizen. Die Aprikosen auf ein Backbleck (Schnittstellen nach oben) platzieren und mit dem braunen Zucker bestreuen. Ca. 20 Minuten rösten. Die Eier trennen. Eiweiße mit einer kleinen Prise Salz steif schlagen und beiseite stellen. Die Eigelbe mit dem weißen Zucker in eine kleine Schüssel geben und mit dem Schneebesen oder Handrührer einige Minuten über einem Wasserbad dick und cremig schlagen. Die Farbe wird ein sattes Gelb. Dann die Vanilleschote aufschlitzen und das Mark zur Eimasse rühren. Den Coinutreau ebenfalls dazugeben. In einer großen Schüssel die Sahne und die Mascarpone gut vermischen. Dann die etwas abgekühlte Eismasse dazugeben. Am Ende kommt die Milch dazu. Alles noch einmal gut verrühren, bis eine glatte Masse entsteht. Nun kommt noch das Eiweiß darunter, das aber nur vorsichtig mit einem Löffel untergehoben werden sollte. Dann kommt das Ganze in den Tiefkühler. Da es ohne Eismaschine trotzdem cremig werden soll, sollte es 2-3 Stunden alle 30 Minuten nochmal kräftig mit dem Schneebesen durchgerührt werden, so entstehen keine Eiskristalle. Dann einfach vollständig gefrieren lassen. Die Konsistenz ist auch direkt aus dem Tiefkühler gerade so, dass man Kugeln abstechen kann. Enjoy!

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Ein zitronig-limettiger Tanz auf meiner Zunge: Zitrus-Curd

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Da man für meine Tropische Panna Cotta Tarte etwas zitrusfrischen Curd benötigt, kommt als Nachtrag noch mein Rezept für diese Mixvariante. Dafür braucht man Zitrone, Limette und Orangensaft. Eine sehr leckere Kombi sag ich euch! Den (glücklicherweise) ziemlich großen Rest, der nicht in die Tarte kam, esse nicht nicht in seiner eigentlichen Bestimmung als Brotaufstrich. Ich mag ihn am allerliebsten als leichtes Dessert mit griechischem Jogurt und einem Mix aus allen Sommerfrüchten, die der Kühlschrank gerade hergibt. Gern auch mal als Hauptgericht.

Übrigens habe ich den Panna Cotta Pie am Samstag mitgenommen zu einer entspannten Poolparty anlässlich des Abschieds einer guten Freundin, die es beruflich weiterzieht – ein klasse Tag! Musik, Pool, Drinks und Kuchen, so könnte jedes Wochenende sein 🙂

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Für 1 großes Schraubglas Curd:

1 Ei
1 Eigelb
70g Zucker
50g Butter
Saft von 1 Zitrone
Saft von 5-6 Limetten
2 EL Orangensaft

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Den Saft von Zitrone und Limetten auspressen und beide Säfte mit dem O-Saft vermischen. Zucker, Ei und Eigelb verquirlen. Mit der Butter in einem Topf verrühren und alles auf kleiner Flamme erwärmen. Nicht kochen lassen! Dabei ständig rühren. Den Fruchtsaft dazugeben und weiter rühren, bis das Curd andickt. Dann das Curd vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen und in ein sauberes Schraubglas füllen. Eventuell für eine leckere Panna Cotta Tarte verwenden, ansonsten gern auch mal direkt aus dem Glas löffeln.