{New York, New York} Ricotta-Pancakes mit Himbeeren

Mit ein paar flaumigen Ricotta-Pancakes, wie ich sie derzeit auch überall hier in New essen kann, starten wir ins Jahr. Genau das Richtige für einen ausgedehnten Brunch Zuhause mit den Liebsten.

Ihr Lieben, zunächst einmal möchte ich euch ein frohes neues Jahr und einen glücklichen Start in 2018 wünschen. So langsam erwachen wir alle wieder aus dem Feiertags-Schlaf, diesen ruhigen und schönen Stunden, in denen man auch einfach mal einen ganzen Tag auf der Couch verbringt. Und vielleicht macht der eine oder die andere von euch auch Neujahrs-Vorsätze und Pläne?

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{Frühstück im Advent} Cranberry Zimt Pancakes

cranberry-cinnamon-pancakes

Ihr Lieben, zwar bin ich vielen Blogs ein bisschen hinterher, aber jetzt fängt bei mir auch endlich die Weihnachtszeit an. Ich mag den Herbst so gern, dass ich ihn nicht gern künstlich verkürze, um ab Mitte November diverse Plätzchen-Rezepte zu bloggen. Aber jetzt…jetzt kann es meinetwegen losgehen. Deswegen bin ich auch gestern in die Stadt gefahren und bepackt wiedergekommen. Und dann wurde gewirbelt.  „{Frühstück im Advent} Cranberry Zimt Pancakes“ weiterlesen

{Homemade Decadence} Lemon Poppyseed Pancakes

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Hey ihr Lieben, das war mal eine ungewohnt lange erste Pause für mich! Tja, das Umzugschaos lüftet sich leider nicht. Heute sollen endlich die Möbel aus dem Nahen Osten ankommen und ich werde mehr in der Wohnung stehen haben, als eine Luftmatratze und einen Hocker. Die Waschmaschine habe ich bereits angeschlossen (Yeah!) Rollos und Gardinen dran. Das mit dem Internet kann sich leider noch eine Weile hinziehen. Offenbar bin ich wirklich in einem schwierigen Stadtteil gelandet, was das angeht. Also bin ich weiterhin nur sporadisch online, verzeiht mir. Die Uni macht mir aber riesigen Spaß. Sie fing gleich mit Karacho an und wir haben wirklich viel zutun. Aber ich finde es super!

Ich möchte mich bei euch für den großartigen Zuspruch der letzten Wochen bedanken! Vielen vielen Dank, dass ihr so mitfiebert und mir Mut zu sprecht. Bei jedem Kommentar wurde mir warm ums Herz. Ihr seid wirklich wunderbar! ❤

Lemon Poppyseed Pancakes

Der heutige Post entstand bereits vor einiger Zeit, aber an diesem Tag ganz spontan. Ich war allein, es war ein freier Tag. Ich liebe diese stille Morgen und mache es mir auch allein gern richtig schön. Ich finde, das hat so eine ganz eigene Heimeligkeit. An diesem Morgen hatte ich mal wieder richtig Lust auf ein tolles Frühstück. Und weil ich aus einem neuen Buch bisher kaum etwas ausprobiert hatte, beschloss ich, dass es Pancakes geben sollte. Das Buch habe ich mir als Souvenir von meiner New York Reise im Mai mitgebracht: „Homemade Decadence“ von Joy Wilson alias Joy the Baker. Ihr Blog ist mein liebster amerikanischer Blog, ich liebe ihre Rezepte und ihre Art zu schreiben, also hatte ich mir das Buch schon eine ganze Zeit gewünscht. Und diese Pancakes haben mich sofort angelächelt!

Lemon Poppyseed Pancakes1

Zugegeben, die Zubereitung dauert einen kleinen Tick länger als meine Standard-Eierkuchen. Die Zitatenliste kam mir für einfache Pancakes sehr lang vor. Aaaaaber: Das sind eben nicht die 08/15-Pancakes! Sondern welche zum Genießen, für besondere Morgen. Die Kombi von Zitrone und Mohn hinterfrage ich schon lange nicht mehr, die passt einfach immer. Hier wird der Teig ganz besonders zitronig, indem die Zitronenschale in den Zucker gerieben wird. Das duftet so toll!

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Esst die Pancakes am beste mit Ahornsirup oder Honig. Bei mir darf auch ein Klecks Joghurt nicht fehlen. Ein schöner, heißer Kaffee dazu und fertig ist das perfekte Genießerfrühstück. Aus dem Buch werde ich sicher noch einiges nachmachen, schaut unbedingt rein, falls ihr es im Buchhandel seht. Mittlerweile habe ich auch den Sour Cream Cake ausprobiert, lecker!

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Also ihr Lieben, mit den Möbeln geht es bei mir heute schon einen großen Schritt voran, juhu! Macht es gut und gönnt euch mal wieder ein bisschen Zeit für euch ganz allein!

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Und jetzt…Frühstück!

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Für einen Haufen pancakes:

2 EL Zucker
2 EL Zitronenschale
240g Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Backnatron
1 TL Salz
480ml Buttermilch
2 Eier
2 TL Vanilleextrakt
2 EL Zitronensaft
60g Butter, geschmolzen + 1 EL für die Pfanne
2 EL Mohnsamen

Ahornsirup und Früchte zum Anrichten

Zucker und Zitronenschale mischen und die Zitrone mit den Fingern in den Zucker hinein reiben. Mehl, Backpulver, Natron und Salz mischen. Den Zitronenzucker hinzu geben. In einer weiteren Schale Buttermilch, Eier, Vanille, Zitronensaft und geschmolzene Butter verquirlen. Mohn hinzugeben und den Teig für 10 Minuten ruhen lassen. Einen Rost auf die mittlere Schieben in den Ofen schieben, den Ofen auf 50°C vorheizen. 1 TL Butter in einer Pfanne auf mittlerer Flamme schmelzen. Den Teig nacheinander in kleinen Portionen zu Pancakes ausbacken. Jeden Pancake 4 Minuten von jeder Seite goldbraun backen und dann zum Warmhalten in den Ofen geben. Mit einem Küchentuch bis zum Servieren abdecken. Die Pancakes schmecken am besten mit etwas Ahornsirup und frischen Früchten.

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Carina

{Breakfast Treat} Dutch Blueberry Pancake

Dutch Blueberry Pancake

Ich habe ja bereits ausgiebig vom Café Juliette in New York geschwärmt, vom guten Kaffee und dem leckeren Essen dort. Natürlich wollte ich aus NYC auch einige Food Inspirationen für den Blog verwenden. Den Anfang macht ein Dutch Blueberry Pancake, wie wir ihn im Juliette gegessen haben. Dutch Pancake liebe ich einfach zum Frühstück…wie schnell er zusammengerührt ist, dass er im Ofen wie ein Ballon aufgeht und dann ganz schnell zusammenfällt, dass man ihn nach Wunsch mit Früchten mischen oder garnieren kann…sogar den Liebsten habe ich schon davon überzeugt, und er ist gaaar nicht der Typ für süßes Frühstück.

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Dieser Post ist ganz spontan entstanden, wie man vielleicht sieht. Ich hatte das absolut allererste Mal seit unserem Umzug in den Nahen Osten Blaubeeren im Supermarkt gefunden (fragt nicht, was sie gekostet haben…). Die verlangten nach einem tollen Rezept! Spontan habe ich morgens also den Pancake gemacht. Die Fotos sind also tatsächlich an unserem Frühstückstisch vom Samstag entstanden und etwa 10 Sekunden danach wurde schon geschlemmt. Er bleibt schließlich nicht ewig warm! Also seht bitte großzügig über die Belichtung hinweg, manchmal muss es eben schnell gehen und ist mitten aus dem Leben!

Ich nehme für den Ofenpfannkuchen immer als Grundrezept ein Rezept aus meiner liebsten Food-Zeitschrift Sweet Paul ( Summer 2014 Ausgabe). Das klappt immer wunderbar und ich wandele es nach Lust und Laune ab. Auch dieses Mal hat es mich nicht enttäuscht und die New York Erinnerung war gleich wieder da.

Dutch Blueberry Pancake2

And now in English: 

I already told you about Café Juliette in New York and about their delicious food, among them this yummy Dutch Blueberry Pancake. As I wanted to turn some food inspirations from the Big Apple into blog posts, I started with this pancake. I love Dutch Pancake! How quick it comes together, how it grows big in the oven to fall back after baking, how you can combine it with any fruit.

This post came together very spontaneously last weekend, because I found some blueberries in the store for the very first time since we moved to the Middle East (Don’t ask for the price!). So I wanted to make something special. The pictures are straight from our breakfast table and we started feasting 10 seconds after shooting. The recipe is from my favorite food magazine Sweet Paul (German Edition, Summer 2014). I made the recipe many times and always switch it up a bit. With this version, my NYC memories came straight back.

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Für eine große Pfanne oder Ofenform – for one big cast-iron pan or baking pan:

2 EL weiche Butter – 2 tbsp. softened butter
3 Eier – 3 eggs
1 EL Zucker – 1 tbsp. sugar
1 Prs. Salz – 1 pinch of salt
65g Mehl – 65g flour
120ml Milch – 120ml milk
etw. Vanilleextrakt – a bit vanilla extract
100g frische Blaubeeren – 100g fresh blueberries

Honig oder Ahornsirup zum Servieren – Honey or maple syrup for topping

Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Butter in die Pfanne oder Form geben und kurz zum Schmelzen in den Ofen stellen. Die Eier schaumig schlagen, dann die anderen Zutaten (außer die Beeren) zugeben und gut verrühren. Den Teig in die Pfanne gießen und die Blaubeeren darin verteilen. Im Ofen ca. 20 Minuten backen. Noch warm mit Ahornsirup oder Honig und Puderzucker servieren.

English Instructions:

Pre-heat the oven to 200 °C. Put the butter into the cast-iron pan and let it melt in the oven. Beat the eggs until foamy and add the other ingredients (except blueberries). Pour the mixture into the pan and sprinkle with the berries. Bake for 20 minutes. Then serve warm with honey or maple syrup and powdered sugar.

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Hier findet ihr ein weiteres Rezept für Ofenpfannkuchen aus meinem Archiv:

Baked Pancake with Summer Berries

Carina

 

{Gesund in den Sommer} Eierkuchen mit Kokosmehl

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Ihr Lieben, hier kommt Teil 2 zum Thema „Gesund in den Sommer“. Für diesen wollte ich gern etwas Süßes backen. Aber bitte mit Gesund-Faktor! Dafür wollte ich Kokosmehl, Agavendicksaft und Cocoa Nibs* verwenden.

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Kokosmehl wollte ich schon länger mal ausprobieren und habe mich vorher ein wenig eingelesen. Kokosmehl ist glutenfrei, sehr ballaststoffreich und kohlenhydratarm und eignet sich daher richtig gut für die gesunde Küche. Für die Herstellung wird frisches Kokosnussfleisch erst getrocknet, dann kräftig entölt und schließlich fein gemahlen. Kokosmehl sollte am besten immer nur zu einem Teil andere Mehle ergänzen. Aber schon ein Esslöffel bringt einen hohen Ballaststoffgehalt mit, und den kann man ja fast in jedem Gebäck unterbringen!

Eierkuchen mit Kokosmehl

Bei der Verwendung muss man beachten, dass Kokosmehl sehr viel Flüssigkeit bindet. Man sollte also immer etwas mehr flüssige Zutaten zugeben, als bei Rezepten mit „normalem“ Mehl. Da Kokosmehl mangels Gluten nicht aufgeht wie andere Mehle, kann man normales Mehl in Rezepten nicht einfach durch Kokosmehl ersetzen. Wenn ihr mit Kokosmehl backen möchtet, solltet ihr euch erst ein wenig informieren und dann möglichst nach originalen Kokosmehl-Rezepten Ausschau halten (amerikanische Blogs sind hier mal wieder führend).

Eierkuchen mit Kokosmehl1

Agavendicksaft ist eine Zuckeralternative, die stärker süßt und im Gegensatz zu Honig auch vegan ist. Viele von euch haben ihn wahrscheinlich schon ausprobiert.

Cocoa Nibs sind kleine Stückchen aus der Kakaobohne und ein wahres Superfood: Der naturbelassene, rohe Kakao ist reich an Antioxidantien, Magnesium und vielem mehr.

Eierkuchen mit Kokosmehl3

Die Eierkuchen sind ein tolles Mittagessen, schnell gemacht und mit den Früchten und dem Quark auch noch sehr sommerlich. Wenn wir ehrlich sind, werden Eierkuchen einfach nicht so richtig gesund. Aber ich liebe sie und würde nie darauf verzichten können. Immerhin ist das hier aber eine leichtere Variante, als eine mit Nutella oder Zimt und Zucker 😉

Eierkuchen mit Kokosmehl4

 Für 5 mittelgroße Eierkuchen:

3 Bio-Eier
3 EL Dinkelmehl
1 gehäuften EL Kokosmehl
1 Prs. Salz
1/2 EL Agavensirup
1 EL Magerquark
ca. 150-200 ml Milch

Etwas Öl zum Ausbacken

Topping:
5 EL Magerquark
2-3 TL Agavensirup
etwas Vanillemark
1-2 EL Cocoa Nibs
1 Handvoll Blaubeeren
2 Maracujas
etwas Milch

Zunächst alle Zutaten außer der Milch in einer Schüssel verrühren. Dann nach und nach die Milch zugeben, bis eine flüssige Konsistenz etwa so wie eine Sauce erreicht ist. Die Eierkuchen dann nacheinander in der Pfanne in ein wenig Öl ausbacken. Derweil den Quark für das Topping mit etwas Milch und dem Agavensirup glatt rühren. Vanillemark ebenfalls zugeben. Die Eierkuchen Mit je 1 EL Quark füllen, Mark von 1/2 Maracuja, einige Blaubeeren und Cocoa Nibs darauf geben. Die Eierkuchen zusammenrollen.

Und jetzt: Genießen!

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Bevor ich es vergesse: In meinem Päckchen von nu3 waren auch die Lovechock Rocks in der Sorte Mandel/ Zimt. Ich liebe ja solche umhüllten Mandeln und wollte sie als Deko auf einen Kuchen oder Cupcakes setzen. Spontan kam mir dann die Idee mit den Eierkuchen und ich muss sagen, ich bin gar nicht traurig, dass ich sie jetzt so knabbern darf. Mein heimlicher Favorit aus dem Päckchen, und so eine hübsche Verpackung!

So ihr Lieben, und jetzt hüpft noch mal schnell zu Teil 1 von {Gesund in den Sommer} rüber und macht bei der Verlosung des Naschpakets von nu3 mit! Da sind die Lovechocks übrigens auch drin…

Carina

*Das Kokosmehl, der Agavensirup, die Lovechocks und die Cocoa Nibs wurden mir von nu3 kostenlos zum Ausprobieren zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wird davon nicht berührt.

10 Frühstücks-Ideen, die mich jetzt schon in Wochenendstimmung bringen

Man soll Frühstücken wie ein König. Wie ihr längst wisst, nehme ich dieses Sprichwort gern wörtlich. Naja, zumindest seinen Anfang, denn abends esse ich auch nicht wie ein Bettelmann. Aber das mit dem Frühstück, das halte ich gern ein.

Deswegen bin ich immer auf der Suche nach tollen, neuen Frühstücksrezepten. Zum Beispiel gesammelt auf diesem Pinterest Board. Es war also sonnenklar, dass ich an Jeanny’s neuem Buch „Frühstücksglück“ nicht vorbeikomme. Morgen soll es endlich hier ankommen. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen. Und weil auch Claretti so begeistert davon ist, ist das Thema von „Ich back’s mir“ im Januar Frühstück, yay!

Ich habe als kleine Einstimmung schon mal meine liebsten Frühstückrezepte rausgesucht, die es hier schon zu sehen gab. Es waren bereits eine ganze Menge, und ganz bestimmt kommen noch viele dazu! Ich hab da so ein paar Ideen…

Blueberry Muffins

1. Diese Blueberry Muffins funktionieren auch mit TK-Beeren richtig gut.

Ofenspinat

2. Ofenspinat für die herzhaften Frühstücker unter uns, perfekt zum Stippen.

Nussbrot2

3. Wer es rustikal mag, sollte das Nussbrot mit Walnüssen und Haselnüssen probieren.

Herbstfrühstück

4. Overnight Oats mit Birne und Zimt lassen sich am Vorteig vorbereiten und im Glas mit ins Büro nehmen.Olivenölmüsli1

5. Eine Geschmacks-Entdeckung ist dieses Olivenöl-Müsli mit Pistazien!

Baked Pancake3

6. Ofenpfannkuchen ist absolutes Soulfood-Frühstück und nicht nur mit Beeren eine Wucht.Quarkpfannkuchen2

7. Diese Quarkpfannkuchen nach dem Rezept von Tante Dora sind saftig und schmecken am allerbesten mit Fruchtkompott.

Schokomüsli5

8. Spätestens dieses Schokomüsli macht jeden Morgen zu einem glücklichen Morgen!

Hefebrot6

9. Das Hefebrot mit Mandeln und Kardamom ist wie geschaffen für ein ausgedehntes Sonntagsfrühstück.

Buchweizentaler5

10. Diese Taler aus Buchweizenmehl sind mit Joghurt und Früchten trotzdem noch ein gesundes Frühstück.

Habt ihr jetzt auch schon solche Lust auf Wochenende und Sonntagsfrühstück? Und es ist erst Dienstag…aber Vorfreude ist die schönste Freude, oder wie war das…*räusper*

Carina ❤

 

{Natürlich Backen + Buchvorstellung} Buchweizen-Taler nach Amber Rose

Buchweizentaler

Ein Nebeneffekt des (Food-)Bloggens ist: Ich lerne eine Menge über Zutaten und Ernährung, UND ich bin einfach unglaublich neugierig, neue Dinge auszuprobieren. Ich versuche, eine Balance zu schaffen zwischen Zutaten, die ich schätze, und vollkommen Neuem. Gerade weil ich mich auch für die Vorteile und Verarbeitung verschiedener Mehle und Süßungsmittel interessiere, habe ich mir das Backbuch „Natürlich backen mit Amber Rose“ gekauft. Beim nächsten Supermarktbesuch sprang  mir dann Buchweizenmehl ins Auge und ich wollte es unbedingt mal probieren. Da traf es sich gut, dass Amber im Buch damit einen meiner All-time-favorits vorstellt, Pancakes. Die habe ich am nächsten Morgen gebacken.

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Das Buchweizenmehl hat mir gut gefallen. Es hat einen angenehm nussigen Geschmack, der aber nicht zu aufdringlich ist, weil das Rezept auch einen Anteil Dinkelmehl enthält. Außerdem hat es ein bisschen mehr „Biss“ als normales Weizenmehl. Die Pancakes würde ich auf jeden Fall wieder machen. Die kleinen Taler haben wirklich gut geschmeckt und gerade jetzt im Winter kann ich sie mir auch gut mit ein paar Gewürzen im Teig vorstellen.

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Ich überlege nun schon, in welchen Rezepten ich das Buchweizenmehl noch verwenden könnte. Leider ist in dem Buch nur noch ein weiteres Rezept vorhanden, die meisten werden mit Dinkel- und Nussmehl gebacken. Insgesamt gefällt mir das Buch aber sehr gut. Wie der Titel sagt, wird vor allem mit natürlichen Zutaten gebacken. Das heißt aber nicht, dass es sich um „Gesundheitsküche“ handelt, denn Kuchen ist Kuchen und nicht unbedingt gesund. Aber ein bisschen natürlicher zu backen reicht vielleicht auch schon. Und kompletter Verzicht ist natürlich ausgeschlossen. Aber auch wenn ich gern Kuchen esse, möchte ich gern ein bisschen darauf achten, was drin ist.

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Die Rezepte sind recht vielfältig und meist mit Obst. Es gibt auch noch kleinere Kapitel zu u.a. Getränken und Desserts. Ich habe schon jetzt einige Dinge gefunden, die ich sicher noch ausprobieren möchte. Unter anderem würde ich auch gern mal mit Kastanienmehl backen, aber das habe ich bisher noch nicht gefunden. Da Dinkel- und Nussmehle eigentlich auch im Supermarkt immer zu bekommen sind, habt keine Angst, dass die Zutaten in dem Buch zu ausgefallen sind. Das trifft nur auf wenige Rezepte zu. Wenn man ein paar Grundzutaten im Haus hat, sind fast alle Rezepte ohne einen Extra-Einkauf umsetzbar.

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Für ca. 20 kleine Pancakes:

125g Buchweizenmehl
60 helles Dinkelmehl
1 TL Weinstein-Backpulver
1/2 TL Salz
1 Ei
40g Blütenhonig
200ml Mandelmilch / Vollmilch
etw. Pflanzenöl

Mehlsorten, Backpulver und Salz vermischen. Das Ei, den Ahornsirup und ein Drittel der Milch dazugeben und alles gut verrühren. Dann nach und nach die restliche Milch zugeben, bis der Teig eine gute, dickflüssige Konsistenz hat. In einer Pfanne etwas Öl oder Butter erhitzen und die Taler mit einem Löffel in die Pfanne geben. Etwas verstreichen, sodass sie gleichmäßig und rund werden. Auf jeder Seite etwa 1 Minute backen. Heiß mit Lieblingsbelag, zum Beispiel Marmelade essen. Amber Rose serviert dazu Aprikosenbutter aus getrockneten Aprikosen.

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So, und wer jetzt noch schnell etwas Buchweizenmehl besorgt, kann die kleinen Taler am Wochenende zum Frühstück genießen. Ich habe meine mit einem Klecks Joghurt und Lieblingsmarmelade, sowie Granatapfelkernen gegessen.

Habt ihr schon mit verschiedenen Mehlen experimentiert?

Happy Breakfasting! ❤

Carina

 

Süßes Sonntagsfrühstück mit Quarkpfannkuchen oder: Wer ist Tante Dora?

Quarkpfannkuchen2

Mein Wochenende wurde dominiert von dem Food Photography Workshop in Hamburg, von dem ich an dieser Stelle bald ausführlich berichten werde. Dafür musste ich am Samstag sehr früh aufstehen, um mit dem Zug rechtzeitig anzukommen, und war auch spät zurück. Der Sonntag musste deswegen besonders gemütlich sein. Mit meiner Mutter und meinem Bruder zusammen zu frühstücken, ist ja ohnehin mittlerweile etwas Besonderes geworden. Das schrie nach einem ebenso besonderen Frühstück. Mein Bruder liebt Pancakes und ich sowieso. Da passte es genau, dass meine Mutter ein wirklich meeeega altes (vergilbtes, zerknittertes, …) Rezeptblättchen wiedergefunden hatte, dass unter anderem ein Rezept für Quarkpfannkuchen enthielt.

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Die Schrift darauf erzählt davon, dass die Verfasserin vermutlich in der Schule auch noch Sütterling lernen musste. Es ist gerade so leserlich. Die Verfasserin ist Tante Dora, von der ich mittlerweile oft gehört habe. Ohne meinen Verwandtschaftsgrad mütterlicherseits zu ihr genau zu kennen, ist sie mir über die Jahre vor allem in Unterhaltungen aufgefallen, in denen es ums Backen ging. Meine Mutter fragt meine Oma in regelmäßigen Abständen nach Rezepten von Tante Dora für dies und das. Tante Dora scheint also die Backfee der Familie gewesen zu sein, wer auch immer sie genau war (ich muss bei Gelegenheit wirklich mal genauer nachfragen!).

Quarkpfannkuchen3

Deswegen fühle ich mich natürlich dieser Tante gleich verbunden und stelle mir vor, wie sie wohl ausgesehen hat und was ihre Spezialität beim Backen war. Vielleicht hat sie ein bisschen von ihrem Backtalent, sicher aber von ihrer Backfreude über ein paar Generationen an mich weitergegeben. Höchste Zeit, etwas von diesem vergilbten Zettelchen auszuprobieren. Die Quarkpfannkuchen sind also ein Rezept, dass mindestens zwei Generationen überdauert hat und nun ganz sicher in mein Rezeptbüchlein aufgenommen wird. Vielleicht kommen ja noch ein paar Generationen dazu…?

Bei dem Rhabarber-Kompott, dass es bei uns dazu gab, habe ich übrigens ein bisschen getrickst. Eingekochter Rhabarber hat einfach keine schöne Farbe und das Auge isst ja mit…ich finde es tatsächlich gleich leckerer, wenn die Farbe mehr einem freundlichen Pink, als einem bräunlichen rot gleicht…deswegen habe ich einfach einige Esslöffel Saft von aufgetauten Himbeeren untergemischt, die im Kühlschrank waren. Kirschsaft geht sicher auch. Gleich viel ansprechender, oder? Werde ich jetzt immer so machen.

Quarkpfannkuchen4

 

Für ca. 12 kleine Quarkpfannkuchen:

3 Eier
3 Esslöffel Öl
1 Pck. Vanillezucker
150g Magerquark
150g Mehl
1 Pck. Backpulver
etwas Milch
Öl zum Braten

Alle Zutaten zusammenrühren und dann etwas Milch zugeben. Der Teig sollte noch recht fest sein, sodass er in der Pfanne verstrichen werden kann, aber nicht verläuft. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Pfannkuchen nacheinander darin hellbraun ausbacken. Zum Warmhalten eventuell auf einem Teller bei 40°C im Backofen warmhalten.

Dazu esse ich zur Zeit am liebsten etwas Quark oder Schmand und mein selbstgemachtes Rhabarber-Kompott.

Quarkpfannkuchen5

Raspberrysue’s Rhabarber-Kompott:

400g Rhabarber (am besten den rosa Himbeer-Rhabarber)
40g braunen Roh-Rohrzucker
1 Vanilleschote
100ml Orangensaft
1 Msp. Zimt
etwas Himbeersaft (zum Beispiel von TK-Himbeeren)

Den Rhabarber waschen, wenn nötig schälen und in daumenbreite Stückchen schneiden. Mit dem Zucker, dem Orangensaft und dem ausgekratzten Vanillemark in einen Topf geben und auf mittlerer Flamme einkochen, bis der Rhabarber fast vollständig zerfallen ist. Den Zimt und für die Farbe nach Belieben etwas Himbeer- oder Kirschsaft unterrühren. Alles in sterilisierte Gläser füllen.

Quarkpfannkuchen

Das Rezeptblättchen gibt noch ein paar Rezepte mehr her, wie zum Beispiel Sandtorte, Zitronentorte, Quarktorte mit Streuseln und Hefe-Napfkuchen. Davon wird demnächst noch etwas ausprobiert!

Die Tortenplatte ist übrigens eine kleine 18cm-Platte von Miss Étoile, die ich mir letzte Woche aus Kopenhagen mitgebracht habe. Ist sie nicht supersüß?!