{Ich back’s mir} Breadsticks mit Marinara-Sauce

Breadsticks

Nachdem ich leider in letzter Zeit nur sehr unregelmäßig bei der Tastesheriff-Aktion „Ich back’s mir“ dabei sein konnte, wollte ich es mir dieses Mal nicht nehmen lassen. Das Thema des Monats lautet: Partyfood! Ein klasse Thema! „{Ich back’s mir} Breadsticks mit Marinara-Sauce“ weiterlesen

Advertisements

{Fernweh} Samosas von Hase im Glück

Ihr Lieben, heute habe ich mal wieder einen tollen Gast für euch. Sandras Blog Hase im Glück lese ich mit großer Begeisterung, denn ihre wunderbaren Rezepte aus den unterschiedlichsten Inspirationsquellen kombiniert sie immer mit einer lustigen Geschichte aus dem Alltag. Ich habe schon so manches Mal laut lachen müssen und finde es sehr sympathisch, dass sie offenbar wie ich selten ein Fettnäpfchen auslässt. Ach ja, und Sandras Blog solltet ihr nicht anklicken, wenn ihr schon akuten Hunger habt. Denn ihre Bilder sorgen nur dafür, dass der noch viel schlimmer wird…wie auch bei diesen Samosas hier. Toll, dass du dabei bist, liebe Sandra!

HiGl Fernweh-Samosa 1

Liebe Carina, liebe Raspberrysue-Leser,

ich freue mich sehr, dass ich heute bei Euch zu Gast sein darf! Carina hatte mir geschrieben, dass es sie nach mehr als zwei Jahren im Ausland wieder nach Good-Old-Germany verschlagen hat und natürlich helfe ich gerne hier mit aus, damit sie sich so entspannt wie möglich wieder einleben kann.

Bevor ich mit meinem Rezept loslege, möchte ich mich bei Euch vorstellen. Ich heiße Sandra, bin 39 Jahre alt und wohne in München. Auf meinem Blog „Hase im Glück“ dreht sich alles um Food und das, was mich glücklich macht. Es wird mit viel Liebe, Herzblut und Enthusiasmus gerührt, geschnibbelt, gebacken, gebrutzelt, experimentiert, dekoriert, fotografiert, getextet und nicht zuletzt gegessen! Und dann, eingebettet in kleine Geschichten aus meinem Alltag, für meine lieben Leser auf meinem Blog veröffentlicht.

HiGl Fernweh-Samosa 2

Carinas Motto „Fernweh-Rezepte“ finde ich grandios. Ich bin zwar nicht so eine Weltenbummlerin wie Carina, aber Reisen ist eine absolute Leidenschaft von mir. Bis vor ein paar Jahren bin ich mit einem Rucksack losgezogen und habe viele Fernreisen unternommen. Ob Südost-Asien, Afrika oder Südamerika – ich bin unheimlich dankbar dafür, dass ich viele tolle Erfahrungen auf meinen Reisen erleben und Eindrücke, die mir keiner mehr nehmen kann, sammeln durfte. Auch in Europa gibt es wundervolle Plätze und schöne Ecken – also Carina, nicht traurig sein, dass Du wieder da bist!

HiGl Fernweh-Samosa 3

Obwohl jede meiner Reisen auf ihre ganz eigene Art und Weise großartig war, hat mich am nachhaltigsten mein erster Afrikaurlaub beeindruckt. Ohne große Erwartungen bin ich vor mehr als zehn Jahren am Flughafen Arusha in Tansania aus dem Flieger gestiegen und dachte, der Himmel knallt mir auf den Kopf. Es hat sich so angefühlt, als könne man die Wolken einfach runter picken. Die Weite des Landes, die Tiere, die Menschen … ich habe mich sofort in Afrika verliebt.

Kulinarisch gesehen hat Ostafrika auch einiges zu bieten, wobei es selbstverständlich vor allem darauf ankommt, dass die Menschen satt werden. Die Grundlage bildet der sogenannte Ugali, ein Getreidebrei aus Maismehl, der zu einer relativ festen Konsistenz gekocht wird. Dazu gibt es dann Eintöpfe, die je nach Region verschiedene Gemüsesorten, Lamm-, Ziegen-, Rind- oder Hähnchenfleisch oder in den Küstenregionen Fisch enthalten.

HiGl Fernweh-Samosa 4

Ein sehr beliebter Snack bzw. eine häufig angebotene Vorspeise sind Samosa. Wer sich jetzt denkt: „Samosa? Sind die nicht typisch indisch?“ hat Recht, aber man muss wissen, dass in Ostafrika viele Inder leben und die Samosa quasi mitgebracht haben.

Egal ob am Straßenverkauf oder auf dem Markt – Samosa bekommt man in Tansania und anderen ost- bzw. zentralafrikanischen Ländern an jeder Ecke. Oft werden Samosa mit Essensresten wie Curries oder Hackfleischgerichten gefüllt, sie lassen sich herrlich snacken und es scheint so, als hätte jeder Samosa-Verkäufer sein ganz spezielles, gut gehütetes Familienrezept, was die Teilchen angeht.

Ich habe mich für zwei sehr traditionelle Füllungen entschieden. Zum einen gibt es Samosa mit einer Hackfleisch- und zum anderen mit einer Kartoffel-Erbsen-Paprika-Füllung.

Beim „Befüllvorgang“ haben mir vor allem die Bilder auf dem Blog tasteoftravel geholfen – diese findet Ihr HIER, aber es gibt aber auch sehr witzige indische YouTube-Videos zu dem Thema.

Jetzt wünsche ich Euch fröhliches Frittieren und dir, Carina, eine spannende Wiedereingewöhnungszeit in der Heimat.

HiGl Fernweh-Samosa 5

Zutaten Samosa (ca. 12 bis 15 Stück)

Samosa-Teig

250 g Dinkelmehl
125 g Weizenmehl
200 ml Wasser
2 El Sonnenblumenöl
1,5 Tl Kurkuma
1 Tl Salz
0,5 Liter Sonnenblumenöl

Hackfleisch Füllung

2 Zwiebeln
500 g Rinderhackfleisch
Salz, Pfeffer
1/4 Tl Kurkuma
2 Grüne Chilies
1 Bund Koriander

Füllung mit Kartoffeln, Erbsen und Paprika

500 g Kartoffeln
2 Tl Koriandersamen
1 Zwiebel
3 cm frischer Ingwer
200 g Tiefkühlerbsen
2 grüne Paprikaschoten
1 1/2 TL Garam Masala
1 El Zitronensaft
2 Tl Salz

Zubereitung Samosa

Samosa-Teig

Dinkel- und Weizenmehl mischen und mit Wasser, Öl und Kurkuma zu einem glatten, geschmeidigen Teig mindestens 5 Minuten kneten bis er weich und elastisch ist. Mit einem Küchentuch abdecken und 20 Minuten ruhen lassen.

Hackfleisch Füllung

Zwiebeln abziehen und in Würfel schneiden. Das Fleisch und Zwiebeln bei mittlerer Hitze anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Kurkuma würzen.

Koriander waschen, trocken schütteln, die Blätter von den Stielen entfernen und grob hacken. Chilies waschen, die Kerne entfernen und in kleine Würfel schneiden.

Wenn die Bratenflüssigkeit komplett eingekocht ist, grünen Chili und Korianderblätter unter das Hackfleisch rühren und das ganze etwas abkühlen lassen.

Füllung mit Kartoffeln, Erbsen und Paprika

Die Kartoffeln schälen, in kleine Würfel schneiden und in Salzwasser ca. 10 Minuten bissfest kochen.

Zwiebel und Ingwer schälen und in kleine Würfel schneiden.

Etwas Sonnenblumenöl in einer Pfanne erhitzen und die Koriandersamen darin ca. 15 Sekunden andünsten. Zwiebel und Ingwer hinzugeben und ca. 5 weitere Minuten dünsten. Kartoffeln, Erbsen, Paprika, Salz und Garam Masala ebenfalls dazugeben und alles unter ständigem Rühren ca. 10 Minuten anbraten. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken. (Wenn die Füllung zu flüssig sein sollte, mit etwas Mehl binden)

Fertige Samosa

Den Teig in 12 Portionen teilen, zu Kugeln rollen und jede Kugel zu einem Kreis mit ca. 15 cm Durchmesser ausrollen (ich habe eine Müslischüssel als „Schablone“ verwendet, denn je perfekter der Kreis ist, umso einfacher lassen sich die Taschen befüllen).

Die Kreise halbieren, falten (siehe mein Tipp oben) und mit ca. 2 El Füllung füllen. Ränder dünn mit Wasser bestreichen und die Samosa falten. Auf ein mit Mehl bestäubtes Backblech legen.

Wenn alle Samosa fertig gefüllt sind, in einer Pfanne ca. 3 Finger hoch Sonneblumenöl erhitzen bis an einem hineingehaltenen Holzkochlöffelstiel Blasen aufsteigen. Samosa in dem heißen Öl portionsweise ca. 2 bis 3 Minuten unter Wenden goldbraun und knusprig frittieren. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und am besten noch lauwarm essen.

Liebe Sandra, danke für deinen wunderbaren Post und die leckere Vertretung! Ich habe dir ja schon erzählt, dass mir Samosas bisher nicht so gelingen wollten. Vielleicht wage ich einen neuen Versuch, die sehen so gut aus…

Einen schönen Sonntag euch allen! ❤

Carina

Pikantes griechisches Picknickbrot

Griechisches Frühstücksbrot

Letzte Woche habe ich euch „Reisehunger“ von Nicole Stich vorgestellt, eines der derzeit meist genutzten Kochbücher aus meinem vollen Regal. Ich habe bereits viele Rezepte ausprobiert und musste euch deshalb auch zeitnah zumindest eins davon zeigen. Passend zu den derzeitigen Temperaturen und dem Drang, alle Zeit draußen zu verbringen, habe ich euch dieses griechische gefüllte Brot mitgebracht. Es macht sich als Grillbeilage genauso gut, wie auf die Hand während eines Picknicks am See oder als Ergänzung zu einem leichten Salat-Abendessen. Der Teig ist auch nach dem Backen noch saftig und das Brot schmeckt durch die Füllung sehr würzig und pikant. Dem Liebsten hat es besonders gut geschmeckt. Das Brot heißt in Nicole Stichs Buch „Stelios Frühstückskuchen“, aber ich finde, das gibt nicht so richtig wieder, worum es sich handelt. Deswegen habe ich einen anderen Titel gewählt. Nachbacken wird unbedingt empfohlen! Packt euch ein paar Scheiben ein und genießt den Sommertag!

Griechisches Frühstücksbrot1

Ich habe das Rezept ein wenig nach meinem Geschmack verändert. Zunächst mal gehörten ins Original noch Anchovifilets, die habe ich komplett weggelassen. Außerdem habe ich grüne und keine schwarzen Oliven genommen, und davon einige mehr. Von 250g Mehl habe ich 100g durch Dinkelvollkornmehl ersetzt. Entscheidet selbst, ob ihr das genauso machen möchtet, oder lieber nur Weißmehl nehmen möchtet! Das Brot hält sich ca. 3 Tage frisch.

Griechisches Frühstücksbrot2

And now in English:

A couple days ago I wrote about the book „Reisehunger“ by Nicole Stich. As there are so many recipes from it that I already tried and liked, I had to show you at least one. Therefore I made this savory Greek picnic bread, which fits these hot days perfectly. We want to spend all time outside and celebrate summer! This bread is a delicious barbecue side dish, you hand eat it with your hands during a picnic at the lake or just enjoy it with a salad summer dinner. So grab a couple slices and have a fun day outside! 

I switched the recipe a little and left out the anchovies completely. Instead of black olives I took green ones. And I substituted 100g of the white flour with dark spelt flour. You can do it however you like. The bread will  be delicious any way and will stay fresh for about 3 days. Enjoy!

Griechisches Frühstücksbrot4

Für 1 Kastenform / one loaf pan: 

50g geriebener Parmesan – 50g shredded parmesan
75g Feta – 75g feta cheese
75g eingelegte Paprika – 75g pickled bell peppers
100g Speck – 100g bacon
10 Oliven – 10 olives
3 Eier – 3 eggs
75ml Olivenöl – 75ml olive oil
1/8 Liter Milch – 1/8 liter milk
250g Mehl – 250g flour
2 TL Backpulver – 2 tsp. baking powder
1 Prs. Zucker – 1 pinch of sugar
Meersalz – seasalt
schwarzer Pfeffer – black pepper

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Kastenform mit Butter fetten und mit Mehl ausstreuen. Feta würfeln. Paprikafilets, Speck und Oliven ebenfalls zerkleinern. Die Eier mit dem Rührgerät aufschlagen und das Öl hinzugeben. Milch, Mehl und Backpulver unterrühren. Dann die vorbereiteten Zutaten untermengen und den Teig mit Zucker, Salz und Pfeffer würzen. Den Teig in die Kastenform füllen und 45-50 Minuten goldbraun backen. Danach in der Form etwas auskühlen lassen und vorsichtig stürzen.

English Instructions: 

Pre-heat the oven to 200°C. Grease the loaf pan and dust with flour. Cut up feta, bell peppers, bacon and olives. Cream the eggs and whisk in the olive oil. Then add milk, flour and baking powder. Blend in the prepared ingredients. Season the dough with sugar, salt and pepper. Then pour the dough into the loaf pan and bake 45-50 minutes until golden. Let it cool down in the pan for a bit, then let it sit on a rack and cool completely.

Griechisches Frühstücksbrot3

Carina

 

{Zu Gast} Nudelsalat mal anders für das Luftschlösschen

Mediterraner Nudelsalat2

Es ist warm, wir möchten die meiste Zeit am liebsten draußen verbringen und möglichst wenig in der Küche. Grillen wird auch für alle Hobbyköche und -bäcker die einzig wahre Alternative. Lasst uns diese Tage in vollen Zügen genießen! Wer jetzt über die Hitze meckert, darf sich in ein paar Wochen nicht über Regen beschweren, okay? 😉

Egal ob Zuhause gegrillt wird oder ihr eingeladen seid, (mindestens) ein Salat muss immer mit auf den Tisch. Die Klassiker sind wohl Kartoffel- und Nudelsalat, für den jede Familie ihr eigenes Rezept hat. Ich habe mal ein ganz anderes Rezept kreiert. Nudelsalat mal ganz anders, mal ganz mediterran!

Mediterraner Nudelsalat4

Wir haben den Salat zu einer Grillparty mitgebracht und er ist super lecker! Eine cremige Paprika-Feta-Sauce, Rosmarin, getrocknete Tomaten…einfach gut! Das Rezept habe ich für die liebe Sonja erdacht und fotografiert, ihr findet es also auf ihrem wunderbaren Blog Das Luftschlösschen. Schaut unbedingt vorbei! Hier findet ihr das Rezept.

So, uns jetzt schnell wieder raus auf die Gartenliege oder ins Freibad! Genießt die Tage!

Carina

Nudelsalat3

Mediterraner Nudelsalat

 

{Sommerküche} Kräuterfocaccia mit Birnen

Birnen Focaccia2

Mit dem Frühling und Sommer kommt auch die Zeit, in der wir das Leben (hoffentlich, liebes Wetter!) nach draußen verlagern. Mal schnell ein Häppchen einpacken und ab in den Park. Die Freundin einladen und auf der Terasse bei einem Glas Wein schnacken. Den Picknickkorb füllen und ab an den Badesee. Ja, das mag noch ein paar Tage Monate hin sein, aber ich freue mich jetzt schon drauf. Und darum schadet es auch nicht, bereits ein paar gute Ideen zu sammeln, was denn alles als schnelles und eventuell auch transportfähiges Freiluftessen taugt.

Birnen Focaccia1

Wenn das Wetter gut ist, sollte es ja meistens schnell gehen, damit wir schnell wieder raus können. Essen muss man trotzdem, aber neben lecker eben auch schnell und auf die Hand, bitteschön. Ich habe heute mal das erste Rezept für dieses Jahr mitgebracht, und zwar aus einem besonderen Anlass. Beim Bloggeburtstag der lieben Stefanie vom Blog schmecktwohl., den ich sehr gern lese, hatte ich das Glück und habe das Buch „Vegetarische Sommerküche“ von Paul Ivic gewonnen. Kannte ich vorher gar nicht, aber die Vorstellung von Stefanie hörte sich wirklich gut an. Deswegen habe ich mich auch sehr auf das Buch gefreut. Dieses kam bei mir sehr schön verpackt und sogar mit einem lieben Gruß aus dem Verlagshaus Brandstätter an, das den Gewinn zur Verfügung gestellt hatte, toll! Und dann habe ich gleich das Büchlein mit Post-its versehen, wie immer. Ein neues Kochbuch zum ersten Mal durchblättern ist für mich wie Weihnachten…

Birnen Focaccia3

Schnell war klar, dass ich euch etwas aus dem Buch zeigen möchte. Und die Kräuterfocaccias mit Birnen und Gorgonzola waren sofort mein absoluter Favorit, was für eine himmlische Kombi…hier sind sie also!

Der Teig wird wunderbar fluffig und ich finde ihn mit Rosmarin und Thymian drin wirklich sehr sommerlich. Birne und Gorgonzola ist wohl eines der besten Paare seit Zitrone & Mohn, Schokolade & Fleur de Sel, Tomate & Basilikum. Sehr, sehr lecker! Und auf jeden Fall das perfekte Frühlings-/ Sommeressen. Die reine Arbeitszeit ist auch wirklich sehr kurz, und während der Teig geht, kann man ja noch ein bisschen die Nase in die Sonne halten. Transportfähig sind die Teilchen sicherlich auch, aber der größte Genuss sind sie sicher noch warm aus dem Ofen mit zerlaufenem Käse. Deswegen sind sie für mich eher ein Gericht zum Schlemmen auf der Terasse oder als leckere Beilage zum Grillen.

Birnen Focaccia4

Für 4 Focaccias (4 Portionen als Hauptgericht): 

15g frische Hefe (oder 3g Trockenhefe)
1 TL Zucker
5 EL Olivenöl
Meersalz
500g Weizenmehl
2 Zweige Rosmarin
2 Zweige Thymian
4 Birnen, reif aber nicht matschig
Saft von 1 Zitrone
80g Blauschimmelkäse (Gorgonzola)
Salz und Pfeffer
Öl für das Blech

Hefe in 300ml lauwarmem Wasser auflösen (für Trockenhefe: ebenfalls in das Wasser kurz einrühren, dann 2 Min. stehen lassen). Zucker, 2 EL Olivenöl, 1 Prs. Meersalz und das Mehl hinzufügen. Mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verkneten. Den Rosmarin und Thymian kurz abwaschen, trocken tupfen und fein hacken. Ebenfalls unter den Teig kneten. Diesen anschließend in vier Portionen teilen und zu Kugeln formen. Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zugedeckt gehen lassen, bis sie die doppelte große erreicht haben.

Die Birnen waschen, vom Kerngehäuse befreien und in Spalten schneiden. Die Birnenspalten mit dem Zitronensaft vermischen. Den Gorgonzola oder anderen Blauschimmelkäse in Würfel schneiden. Den Ofen auf 220°C* vorheizen. Jede Teigkugel ausrollen, sodass ein flacher Fladen entsteht (ich habe meine rund ausgerollt, wie eine kleine Pizza). Ein Backblech gut ölen und die Fladen nebeneinander darauf legen. Jeden Fladen dicht an dicht mit den Birnenspalten belegen. Das restliche Olivenöl darüber träufeln. Mit Salz und gemahlenem Pfeffer würzen und anschließend im Ofen ca. 20-25 Min. backen. Zwei Minuten vor Ende der Backzeit den Käse auf den Focaccias verteilen und schmelzen lassen.

* Backtemperatur: Ich habe die Focaccias nur bei 180°C gebacken, da ich noch etwas anderes im Ofen hatte. Sie waren trotzdem nach 25 Minuten durch und nur leicht gebräunt. Ich würde deshalb wieder eine niedrigere Temperatur nehmen. Wenn ihr euren Hefeteig dunkler und sehr knusprig mögt, solltet ihr euch an die oben empfohlene Temperatur halten.

Paul Ivic empfiehlt dazu Blattsalat oder im Ofen gegarte Kirschtomaten. Ich habe deswegen Rucolasalat mit Kirschtomaten gemacht und der hat super dazu geschmeckt.

Birnen Focaccia5

Carina

 

{Herbstgenuss} Kürbis Spinat Quiche

Kürbisquiche4

Ich liebe einfach die Vielfalt des Herbstes! Alles ist bunt, knackig und unglaublich lecker. Exotische Früchte können mich gerade längst nicht so locken wie Kürbis, Pastinaken, Äpfel. Besonders der Kürbis hat es mir angetan und so gab es gestern ein süßes Rezept damit, heute wird es herzhaft! Tastesherriff Claretti möchte diesen Monat Quiche-Rezepte sammeln und wie auch jedes Mal davor, bin ich gern dabei und backe ihr etwas. Denn Quiche ist eines meiner absoluten Lieblingsgerichte. So vielfältig und einfach für jeden Anlass perfekt: Als Work Lunch, für Gäste, zum Brunch, alles schnelles Essen nach der Arbeit, kalt für’s Picknick, und so weiter.

Kürbisquiche5

Der Mann mag leider Kürbis gar nicht so gern. Wiiiiiie schaaaade, *zwinker*, mehr für mich! Die Quiche durfte ich also ganz allein essen. Und trotzdem war es das bestimmt noch nicht mit Kürbis in diesem Jahr. Da kommt noch so einiges…

Kürbisquiche2

Die Quiche habe ich mit einem Boden mit Roggenmehl-Anteil gebacken, weil ich finde, das passt gut und bringt schön Biss. Zum Kürbis gesellen sich noch Spinat, Gemüsezwiebel und Porree. Eine große Portion Cheddar, etwas Pesto und schwarzer Pfeffer sorgen für die Würze. Und dann ist er auch schon fertig, der knusprige Herbst-Genuss.

Kürbisquiche3

Weitere Quiches auf meinem Blog findet ihr übrigens hier: Süßkartoffel Quiche, Karotten-Feta-Quiche.

Kürbisquiche

Mürbeteig: 

150g Weizenmehl
100g Roggenmehl
1 TL Salz
120g kalte Butter
1 Ei
Kräuter (Basilikum, Thymian, Rosmarin)

Füllung: 

300g Kürbis (zB 1/2 Butternut)
100g frischer Blattspinat
1 Stange Porree
1 Gemüsezwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Ei
100ml Sahne
1 Schuss Milch
1 TL grünes Pesto
50g würziger Cheddar
Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Sumach

Die Mehle und das Salz vermischen. Die Kräuter ebenfalls untermischen. Die kalte Butter in Flöckchen und das Ei mit der Hand unterkneten. Wenn nötig, einige Tropfen Eiswasser dazutun. Wenn alles gut verkneten ist, den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 25 Min. in den Kühlschrank legen.

Den Kürbis halbieren, Schälen und 300g Kürbisfleisch fein würfeln. Den Spinat waschen und etwas zerzupfen. Die Zwiebel und den Porree kleinschneiden. Alles vermischen. Den Mürbeteig ausrollen und eine Quicheform oder längliche Tarteform damit auskleiden. Das Gemüse darauf verteilen. Das Ei mit der gepressten Knoblauchzehe, Sahne, etwas Milch, Pesto und Gewürzen verquirlen und über das Gemüse gießen. Großzügig mit Cheddar bestreuen. Im vorgeheizten Ofen bei 190°C ca. 35 Min. backen. Am besten lauwarm mit einem Glas Wein genießen.

Kürbisquiche1

Passion Fruit Curd Cake

Maracujakuchen3

Heute bekommt ihr noch das versprochene Rezept für den göttlichen Maracuja Curd Kuchen aus dem Picknick-Beitrag! Und für das Maracuja Curd, das dafür gebraucht wird.

Mit Curd stand ich bis zu diesem Rezept auf Kriegsfuß. Ich habe einen Gasherd, was bedeutet, dass immer eine recht große Hitze vorhanden ist. Bei meinem ersten (Lemon-) Curd Versuch hat das dazu geführt, dass die Masse anfing zu köcheln und die Eier gestockt sind. Alles für den Mülleimer also. Dem Curd hatte ich deswegen erst einmal abgeschworen.

Maracujakuchen5

Bis ich das Rezept für diesen Kuchen gefunden habe. Die Anregung kam, wie so oft, von Pinterest. Da musste ein neuer Curd-Versuch her, dieses Mal mit Maracuja. Und was soll ich sagen? Der Curd wurde genauso, wie er sein sollte.

Maracujakuchen1

Der Kuchen ist unglaublich saftig, fruchtig und lecker. Der perfekte Sommerkuchen, fast tropisch. Deswegen passte er auch so gut zum Picknick. Mindestens genauso gut schmeckt der Maracuja Curd aber auch unverbacken. Den ziemlich großen Rest habe ich in den nächsten Tagen in Joghurt wegschnabuliert. Ich gebe zu: Ich bin ein bisschen süchtig. Möchte mich Trickytines Curd-Selbsthilfegruppe anschließen. Hallo, ich bin Carina, und ich kann nicht ohne Maracuja Curd.

Als nächstes werden nun ein paar Limetten dran glauben müssen. Denn Lemon Curd traue ich nach dem Dilemma noch nicht ganz. Der kommt erst wieder dran, wenn ich ein paar Mal öfter erfolgreich war…

Maracujakuchen4

Für 1 großes Glas Maracuja Curd:

1 Ei
1 Eigelb
200ml Maracuja-Fruchtfleisch (ca. 12 Früchte)
70g brauner Roh-Rohrzucker
50g Butter
1 EL Orangensaft

Ei, Eigelb und Zucker verquirlen. Die Butter in einem Topf auf niedriger Temperatur schmelzen und dann die Ei-Mischung einrühren. Weiter auf kleiner Flamme lassen und dabei gleichmäßig rühren, bis der Curd andickt. Erst dann das Maracuja-Fruchtfleisch einrühren. Die Kerne kommen einfach mit rein. Das sieht im Kuchen dekorativ aus und im Curd hat es mich eigentlich auch überhaupt nicht gestört.

Maracujakuchen7

Passion Fruit Curd Cake (18cm-/ 20cm-Springform):

180g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1 Prs. Salz
180g dunkler Roh-Rohrzucker
2 EL Milch
3 Eier
Saft von 1/2 Limette
50g Margarine
50g Frischkäse

160g Maracuja Curd

Maracujakuchen2

Zucker, Eier und Mehl verquirlen. Mehl, Salz und Backpulver erst vermischen und dann zum Ei geben. Limettensaft, weiche Margarine und Frischkäse dazugeben und alles gut verrühren. In eine gefettete Springform geben und den Maracuja Curd auf den Teig geben. Mit einer Gabel entweder komplett oder nur teilweise unter den Teig heben. Im vorgeheizten Ofen bei 185°C ca. 30 Minuten backen.

Maracujakuchen6

Achso, falls ihr euch das gefragt habt: Die Blaubeeren sind tatsächlich nur wegen ihrer Farbe auf den Bildern. Die gehören nicht ins Rezept…. 😉

Maracujakuchen

{Hello Summer} Ein perfektes Sommerpicknick

Sommerpicknick11

Ihr Lieben, diese Bilder wollte ich euch schon eine ganze Weile zeigen. Was passiert ist? Nun ja, ich habe sie in meinem Urlaub im Garten meiner Familie gemacht. Als es dann wieder zurück nach Hause ging und der Urlaub zuende war, hab ich Trottel einfach mal die Speicherkarte liegen lassen. Katastrophe!! Bis sie nun endlich bei mir angekommen ist, hat es doch ein paar Tage gedauert. Diese Bilder sind also schon mehrere tausend Kilometer um die Welt gereist, chapeau! Und deswegen…gibt es jetzt auch eine Bilderflut!

Sommerpicknick1

Ich liebe ja Picknick über alles und wollte unbedingt in meinem Urlaub eines machen. Mit so richtig viel Zeit, um ganz viele kleine Köstlichkeiten vorzubereiten und am Ende auch noch zu fotografieren. Was es geben sollte, wurde natürlich akribisch ein kleines bisschen geplant. Vorfreude steigern und so.

Sommerpicknick10

Für die Inspiration nutze ich ganz oft Pinterest. Da nehme ich dann gar keine exakten Rezepte von den Websites, sondern überlege mir beim Bilder schauen, was es geben soll. Ich habe sogar eine kleine Pinnwand Picknick Time! angelegt. Die lässt mich gleich von noch mehr Picknick träumen…

Anstatt einer Decke habe ich dieses Mal einfach eine Wegwerf-Tischdecke genommen und mit ein paar grünen Punkten bemalt. So muss man anschließend keine Gräser von der Decke pulen. Sehr praktisch.

Sommerpicknick

Es gab eine Mischung aus süßen und salzigen Snacks:

– Schnelle Spargelgalettes
– Feldsalat mit Erdbeeren und Mohn
– Tomate-Mozarella-Spießchen
– Maracuja Curd Kuchen
– Avocado mit Ziegenkäse und Schinken
– Picknick-Baguette
– frische Beeren
– Blaubeer-Minz-Limo

Sommerpicknick7

Schnelle Galettes mit grünem Spargel:

Diese Mini-Galettes sind trotz der wenigen Zutaten wirklich unglaublich lecker und innerhalb von ein paar Minuten ofenfertig. Wegen der Verzögerung durch die Speicherkarte ist die Spargelsaison ja leider vorbei. Dieses Rezept kann man aber auch hervorragend mit anderem Gemüse machen. Vielleicht junge Erbsen und Feta?

1 Rolle fertiger Blätterteig
1 Ei
2 EL Ziegenkäse
1 Schuss Sahne
1/2 Bund grüner Spargel
Salz + Pfeffer

Aus dem Blätterteig Quadrate schneiden. Ei, Käse, Sahne, Salz und Pfeffer verquirlen. Den Spargel waschen und die holzigen Enden abschneiden. Die Galettes mit Ei-Mischung bestreichen, mit Spargel belegen (evtl. durchschneiden) und die Enden der Galettes rundherum nach innen klappen. Bei 180°C ca. 15-20 Min. backen.

Sommerpicknick5

Picknick-Baguettes mit Gorgonzola, Feldsalat und Weinbergpfirsich:

1 Baguette
1 reife Avocado
1 EL  Frischkäse
1 TL mittelscharfer Senf
Salz + Pfeffer
2 Weinbergpfirsiche
50g Gorgonzola
1 Handvoll Feldsalat
2 TL Zitronensaft
1/2 TL Koriander

Die Avocado mit einer Gabel zerstampfen und mit dem Frischkäse, Senf, Zitronensaft und Gewürzen mischen. Das Baguette aufschneiden und mit der Avocadocreme bestreichen. Mit Feldsalatblättchen belegen. Die Pfirsiche in dünne Spalten schneiden und den Gorgonzola zerkrümeln. Beides auf dem Baguette verteilen und noch einmal pfeffern. In Butterbrotpapier eingewickelt lässt sich das Brot gut transportieren.

Sommerpicknick12

Avocadospalten mit Käse und Schinken:

1 Avocado (am besten Hass)
1 Pck. Serranoschinken
100g Ziegenfrischkäse

Die Avocado in Spalten schneiden. Einen Teelöffel darauf geben und mit einem Streifen Schinken umwickeln. Wenn die Avocados erst später gegessen werden sollen, kann die Bräunung verringert werden, wenn sie erst in etwas Zitronensaft gelegt werden.

Sommerpicknick2

Schnelle Blaubeer-Minz-Limo:

5 EL Limettensaft
1-2 EL brauner Zucker
1 Stängel Minze
1 Pck. Blaubeeren
1/2 Liter Mineralwasser

Den Zucker und die zerzupfte Minze in einen Krug geben und den Limettensaft darüber gießen. Mit einem Stößel oder Kochlöffel wie bei Mojito etwas zerstoßen und vermischen. Die Blaubeeren hinzugeben und alles mit Mineralwasser aufgießen.

Sommerpicknick9

Feldsalat mit Erdbeeren und Mohndressing:

3 Handvoll Feldsalat
100g Erdbeeren
1 EL Weißweinessig
1 EL Olivenöl
1 TL Zitronensaft
einige Basilikumblätter
1 TL Mohn
Pfeffer

Felsalat waschen und zerzupfen. Erdbeeren waschen und halbieren. Die anderen Zutaten zu einem Dressing verquirlen. Den Salat am besten in Gläser mit Deckel (hier: von Ib Laursen) geben. So lässt sich der Salat gut transportieren. Das Dressing sollte in einem extra Glas transportiert werden und vor dem Essen auf den Salat gegeben werden.

Sommerpicknick8

Das war wirklich ein tollen Picknick. Mit meiner Mutter habe ich die gemeinsame Zeit und das tolle Essen so richtig genossen. Immerhin haben wir dazu selten Gelegenheit. Das Rezept für den Maracuja Curd Cake bekommt ihr in den nächsten Tagen. Der war so lecker, dass er auf jeden Fall einen eigenen Beitrag braucht!

Muffin Cups, Baker’s Twine, Holzbesteck, Seidenpapier und Servietten aus diesem Beitrag sind von Minidrops. Ich liebe die verschiedenen Grüntöne!

Sommerpicknick6

Sommerpicknick10

Sommerpicknick4

Sommerpicknick3.jpg

 

{For lazy days} Tortano mit Feta, Tomaten und Spinat

Tortano2

Also irgendwie tritt hier so langsam zutage, dass ich eine Liebhaberin herzhafter Brote mit allerlei Extras bin. Das war mir selbst nicht so bewusst, bis ich die Bilder für diesen Beitrag bearbeitet habe. Da fiel mir auf, dass ich schon ein paar Beiträge in der Richtung gezeigt habe. Da wäre der ulta-leckere Pesto-Zopf, dann kam noch der Gugl mit Haselnüssen und Speck. Und nun kommt ein mediterran gefülltes Tortano.

Tortano4

Diese Vorliebe könnte vor allem daran liegen, dass ich zur Zeit sehr oft Brot backe und es mir mit ein paar „normalen“ Rezepten schnell langweilig wird. Das führt dazu, dass ich mir immer wieder spannend klingende Rezepte heraussuche, die mal super schmecken und mal in kleinen Katastrophen enden. So wie neulich, als ich ein Standard-Rezept unbedingt mit Bier und Röstzwiebeln abändern wollte. Wirklich, das soll angeblich ganz toll schmecken…Bier im Brot ist ja nicht neu. Nur bei mir wollte es überhaupt nicht funtionieren. Gerochen hat das Ergebnis noch sehr gut. Beim Schneiden fiel es dann aber elendig auseinander. Das führte dazu, dass wir nur Scheiben von mindestens 2cm Dicke schneiden konnten, und das Brot war auch noch trocken. Pustekuchen!

Tortano7

Naja, Versuch macht klug, oder? Mit diesem Tortano verhält es sich zum Glück ganz anders. Es ist knusprig, saftig und herzhaft. Auch wichtig: Es lässt sich super schneiden 😉 Ich hatte es gemacht, als wir an einem faulen Wochenende Gäste hatten. Wir vier haben herumgelegen, gequatscht, ein bisschen Big Bang Theory geguckt und sonst nur entspannt. Da war das Tortano super, denn jeder konnte, wenn der Hunger kam, einfach zum Teller gehen und sich eine Scheibe abschneiden. Das war unser Mittagessen, dazu gab es nur einen kleinen Dip. Total gut! Aber auch für ein Picknick oder einen Ausflug ist ein Tortano sehr praktisch, da werde ich das nächste Mal auf jeden Fall dran denken, wenn wir so etwas planen.

Dieses Tortano wurde mal wieder abgeleitet von einem Leila-Lindholm-Rezept. Allerdings habe ich nicht nur Weizenmehl, sondern auch etwas Vollkorn verwendet. Den Teig habe ich etwas abgewandelt und die Füllung ist eine Eigenkreation. Leila schlägt zwar einige Varianten vor, aber die waren alle nicht perfekt nach meinem Geschmack. Also habe ich alles zusammengeworfen, was zusammen gut schmeckt: Blattspinat, Feta, Rosmarin und getrocknete Tomaten! Mhhhhhmmm!

Tortano6

Für ein großes Tortano:

7g Trockenhefe
300ml lauwarmes Wasser
2 EL Olivenöl
1 EL Honig
2 TL Meersalz
210g Weizenmehl
70g Weizenvollkornmehl
170g Hartweizenmehl

150g Feta
1/2 Glas getrocknete Tomaten in Öl
1 große Hand voll Blattspinat
1 Zweig Rosmarin
Salz, Pfeffer, italienische Kräuter

Tortano

Die Hefe mit Wasser, Olivenöl, Salz und Honig in einer großen Schüsel kurz verrühren, dann 5 Minuten stehen lassen, bis die Flüssigkeit an der Oberfläche Blasen schlägt. Dann zunächst das Hartweizenmehl mit der Küchenmaschine/ dem Handrührer einarbeiten, anschließend das Vollkorn- und Weizenmehl. Es sollte ein elastischer Teig entstehen. Die Schüssel mit einem leicht feuchten Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 40 Minuten auf die doppelte Größe aufgehen lassen.

Tortano1

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem etwa 1 cm dicken Rechteck ausrollen. Nicht zu sehr drücken und ziehen, damit der Teig seine Lockerheit nicht verliert. Für die Füllung den Feta klein würfeln. Die Tomaten mit einem Kuchenkrepp vom Öl befreien und ebenfalls würfeln. Den Rosmarin klein hacken und den Spinat etwas zerzupfen. Alles kurz vermischen und dann mittig des Teigrechtecks einmal längs verteilen. Dann das Rechteckt an den langen Seiten mit etwas Wasser bestreichen und von dort aufrollen und zu einem Kranz formen. Den Ring mit ein wenig Mehl bestäuben, auf ein Backblech legen und noch einmal 30 Minuten zugedeckt gehen lassen. Den Ofen derweil auf 250°C vorheizen. Das Tortano in die Mitte des Ofens schieben und die Temperatur sofort auf 200°C reduzieren. Etwa 35 Minuten backen lassen. Vor dem Servieren ein wenig auskühlen lassen oder kalt essen.

Tortano5

Habt ihr schon einmal ein Tortano gebacken? Und welche Füllung habt ihr dafür genommen?  

Tortano3

Mediterrane Tomatenmuffins mit Kräutern und Feta

Tomatenmuffins2

Es wird Zeit für die nächste Runde „Let’s cook together„! Das Monatsmotto des Mai, das Ina diesmal ausgegeben hat, „Herzhaftes aus dem Muffinförmchen“ hat mich vor eine echte Herausforderung gestellt. So richtig wollte mir kein Rezept gefallen. Außerdem ist F. herzhaftem Gebäck gegenüber immer etwas skeptisch. Also machte ich mich daran, selbst ein Rezept zu basteln. Und am Ende muss ich sagen, bin ich damit sehr zufrieden. Die Muffins sind durch den Frischkäse, die getrockneten Tomaten und das Öl sehr saftig und aromatisch. Mit dem Feta hatte ich auch den Mann im Boot, denn Feta macht in seinen Augen alles noch 1000 Mal besser. Und die Kräuter müssen für mich sein, denn sie bringen mich so schön in Sommerstimmung. Mhmmmm!

Tomatenmuffins6

Wir haben die Muffins entweder als Snack oder als Beilage gegessen. Sie machten sich gut zu einem frischen Salat zum Lunch, weil man sie so schön zur Arbeit mitnehmen und nicht noch Brote schmieren muss. Auf diese Weise werde ich herzhafte Muffins gern noch einmal machen, sehr praktisch. Übrigens waren sie durch das Tomatenmark tatsächlich so „farbintensiv“ wie auf den Bildern.

Tomatenmuffins

Für 10 mediterrane Tomatenmuffins:

1 Knoblauchzehe
125g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Meersalz
1 Ei
50g geschmolzene Butter
frische oder TK-Kräuer: Rosmarin, Thymian, Basilikum, Oregano
100g Frischkäse oder Creme Fraiche
1-2 EL Tomatenmark
1 Schuss Milch
1/2 Glas getrocknete Tomaten in Öl
1 EL Öl aus dem Tomatenglas
6 Frühlingszwiebeln
90g Feta

Tomatenmuffins1

Mehl und Backpulver in einer Schüssel mischen und die Knoblauchzehe dazupressen. Das Ei und die Butter hinzugeben und verrühren. Als nächstes Frischkäse oder Creme Fraiche und das Tomatenmark dazugeben. Die fein gehackten Kräuter untermischen. Einen Esslöffel Öl aus dem Tomatenglas und einen Schuss Milch dazugeben und rühren, bis ein glatter Teig entstanden ist. Zum Schluss die klein geschnittenen Tomaten, den gewürfelten Feta und dei Frühlingszwiebeln unterziehen. Je zwei Esslöffel Teig in ein Muffinförmchen geben und die Muffins im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 20-25 Minuten backen.

Tomatenmuffins4

Mir schmecken die herzhaften Teilchen als Snack auch sehr gut mit einem Klecks Joghurt.

Tomatenmuffins5