Herbstsalat mit karamellisierten Pflaumen, Serranoschinken und Burrata

Dieser Salat vereint das beste, was der Herbst zu bieten hat. Und mit Nüssen, Burrata, gutem Schinken und karamellisierten Pflaumen ist er alles andere als langweilig. Perfekt für ein Herbst-Dinner mit Freunden!

Die Klickzahlen lassen es zweifelsfrei durchblicken: Ihr seid bereits in Weihnachtsstimmung. Mir geht es genauso, dieses Jahr hat mich die Weihnachtsstimmung besonders früh erwischt. Dennoch habe ich hier noch einiges geplant, bis es hier auf dem Blog mit der Weihnachtsbäckerei losgehen kann. Zum Beispiel möchte ich euch noch diesen tollen Herbstsalat zeigen!  „Herbstsalat mit karamellisierten Pflaumen, Serranoschinken und Burrata“ weiterlesen

Mandarinen-Pistazien-Muffins mit Mohn

Mandarinen Mohn Muffins1

Ihr Lieben, wer kennt nicht diese mistigen Tage, an denen man am liebsten die Decke über den Kopf ziehen und sich unsichtbar machen würde? Die kennen wir wohl leider alle. So einen hatte ich jetzt mal wieder. Was mir dann meistens hilft, ist Backen.

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Das monotone Teigrühren, die Stille (wenn nicht gerade der Mixer an ist), die Kreativität und das im besten Fall sehr zufriedenstellende und leckere Ergebnis – all das bringt mich dann wieder auf den Teppich und meine Ruhe kehrt zurück. Am besten gefällt mir, dass tatsächlich ein mieser Tag in etwas Produktives verwandelt wird, was dann duftend aus dem Ofen kommt.

Mandarinen Mohn Muffins3

Ich habe also mal wieder die schlechte Laune mit Backen bekämpft, und es hat – wie immer – geholfen. Spätestens, wenn ich in einen ofenwarmen, köstlichen Muffin beißen kann, ist die Welt wieder in Ordnung. So einfach kann das sein!

Mandarinen Mohn Muffins

Die Muffins habe ich ein kleines bisschen abgeändert, in dem ich die letzten zwei Mandarinen und eine Orange (anstatt von 4 Mandarinen) verwendet habe. Außerdem hatte ich kein Orangenblütenwasser und wollte auch keins suchen bzw. kaufen. Ich habe es deswegen einfach durch Orangensaft ersetzt.

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Die Muffins werden wunderbar fluffig, wenn man den Teig nicht zu fein und lange verrührt. Die Kombination aus Pistazien, Orangen, Mandarinen und Mohn fand ich richtig lecker und habe auch einige davon zum Frühstück verdrückt. Die Süße war dafür genau richtig. Ein schönes Rezept, das ich wieder machen würde! Das dazugehörige Buch „What Katie ate at the Weekend“ von Katie Quinn Davies möchte ich euch morgen genauer vorstellen. Da gibt’s nämlich noch viel mehr leckere Dinge drin zu entdecken…

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Für 10 Stück: 
(nach „What Katie ate at the Weekend“ von Katie Quinn Davies)

4 unbehandelte Mandarinen (oder 2 Mandarinen, 1 Orange)
300g Mehl
2 TL Backpulver
2 TL Zimt
120g brauner Zucker
4 Bio-Eier (L)
125g Butter, zerlassen
2 TL Orangenblütenwasser (oder gleiche Menge O-Saft)
140g gehackte Pistazien
1 EL Mohnsamen
1 Prs. Salz

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Kleine Muffinförmchen auf die Mulden eines Muffinblechs verteilen oder die Mulden fetten. Von einer Mandarine die Schale abreiben und beiseite stellen. Alle Mandarinen pellen und von der weißen Haut befreien. Dann in die einzelnen Segmente teilen und eventuelle Kerne entfernen. Die Filets beiseite stellen.

Mehl, Backpulver, Zimt, Zucker und 1 Prise Salz in einer Schüssel verrühren. In einer anderen Schüssel die Eier ein wenig verquirlen und die flüssige Butter, Mandarinenschale und Orangenblütenwasser (oder stattdessen Orangensaft) einrühren. Zu den trockenen Zutaten gießen und mit einem Holzlöffel alles verrühren. Einige Mandarinen-Segmente zum Garnieren beiseite legen und den Rest zusammen mit 100g Pistazien und drei Vierteln der Mohnsamen vorsichtig unter den Teig ziehen. Dann den Teig auf die vorbereiteten Muffinförmchen verteilen. Mit dem Rest Mandarinen, Pistazien und Mohn toppen. Im Ofen 25-30 Minuten backen und die Stäbchenprobe nicht vergessen.

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Was hilft euch denn an schlechten Tagen?

Carina

{Post aus meiner Küche} Knuspern unterm Weihnachtsbaum

Post aus meiner Küche2

So ihr Lieben, bevor ich mal ein paar Tage fast komplett offline sein werde, wollte ich euch noch schnell mein Päckchen für #postausmeinerküche zeigen. Habt ihr euch auch so gefreut, dass es endlich mal wieder eine Runde PAMK gab? Ich habe es leider erst entdeckt, nachdem die letzte Runde davor schon zuende war und dann wurde es ja zunächst „stillgelegt“. Deswegen hatte ich noch nicht die Gelegenheit, mal mitzumachen. Und habe mich so, so gefreut, als jetzt eine vorweihnachtliche Runde eingeläutet wurde. Und war total gespannt auf meine Tauschpartnerin! Mir wurde die liebe Kelly von The Baker of Oz zugelost, hier kommt ihr zu ihrer Facebook-Seite.

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Kelly hatte mir vorab verraten, dass sie super gern Marzipan und Kokos isst, ich habe also versucht, beides in mein Päckchen hinein zu bekommen. Als Farben für die Verpackung hatte ich mir schon vorher silber und rot überlegt, ganz klassisch. Mit diesem Plan im Kopf habe ich dann bei Casa di Falcone eine Riesen-Bestellung aufgegeben, denn ich wollte sowieso auch noch einige andere Geschenke aus der Küche machen, da lohnt sich das richtig. Also ist so ziemlich alles, was ihr an Verpackungsmaterial hier sieht, von dort. Sind die Aufkleber sind supersüß? Davon hätte ich noch so einiges mehr bestellen können, aber Weihnachten ist ja nur ein Mal im Jahr…

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Nach vielem Hin- und Herüberlegen, Aufschreiben, Verwerfen und wieder neuen Ideen ist in meinem Paket das hier gelandet:

  • Spekulatius-Karamellsauce
  • Marzipankugeln
  • Kokosmakronen Deluxe
  • Maronikuchen im Glas
  • Pistazien-Marzipankekse

Post aus meiner Küche

Die Rezepte für den Maronikuchen und die Pistazien-Marzipankekse habt ihr in den letzten schon zu sehen bekommen, den Rest gibts hier:

Spekulatius-Karamellcreme: 

Ich habe meine Standard-Karamellsauce nach diesem Rezept zubereitet. Anstatt von Vanille und Rum habe ich nach dem Ablöschen 1/2 TL Spekultiusgewürz zum Karamell gegeben. Dann das Karamell nur noch in eine hübsche Flasche (hier: 200ml-Flaschen) füllen und mit Aufklebern und Bäckergarn verzieren. Klappt natürlich auch mit vielen  anderen Geschmacksrichtungen.

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Pistazienkugeln: 

Das Rezept ist inspiriert von einem Rezept im Buch „Grüße aus meiner Küche“ von Lisa Nieschlag und Lars Wentrup. Ich habe aber für den Teig einfach einen Rest (ca. 200g) meines liebsten Mürbeteigs genommen. Dann habe ich 100g Marzipan mit 1 EL gehackten Pistazien verknetet. Der Mürbeteig wird dünn ausgerollt und zu Kreisen ausgestochen. Dann wird ein bisschen vom Marzipan abgenommen, zwischen den Händen zu einer Kugel gerollt und in einen Teigkreis fest eingeschlagen. Die Teigkugeln auf ein Backblech setzen und noch mit ein paar Pistazien verzieren. Bei 175 °C im Ofen ca. 15 Min. backen. In ein schönes Tütchen geben na und mit einer Schleife und einem Etikett versehen.

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Das Rezept für die Deluxe-Kokosmakronen habe ich bereits im letzten Jahr verbloggt, muss aber die Anleitung unbedingt noch mal komplettieren. Die Mandeln werden zuerste karamellisiert, dann wird ganz nochmal Eiweiß geschlagen und mit den restlichen Zutaten vermischt. Weil sie so lecker waren, musste ich sie in  diesem Jahr unbedingt noch einmal backen und dachte, dass sie auch Kelly schmecken könnten.

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Die Runde hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht und Kellys Päckchen war auch so toll! Hoffentlich gibt es bald wieder PAMK, dann werde ich auf jeden Fall versuchen dabei zu sein. Wer hat von euch dieses Mal mitgebacken und was habt ihr Leckeres verschickt? ❤

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Meine Lieben, ich verabschiede mich jetzt in eine kleine, wohlverdiente Pause. Wir wollen schließlich alle lieber Zeit mit der Familie um den Weihnachtsbaum verbringen, oder? Apropos, den muss ich gleich im Anschluss noch schmücken. Das ist traditionell meine Aufgabe, nachdem Mama den Baum auf seinen geraden Stand überprüft und mein Bruder die Lichterkette angebracht hat.

Wann ich wieder da bin, weiß ich noch nicht ganz genau, aber allzu lange halte ich es ohne mein Blögchen bestimmt nicht aus. spätestens Anfang des neuen Jahres mit ich mit ganz vielen Ideen wieder da. ich wünsche euch bis dahin ein wunderschönes Weihnachtsfest, viel Zeit zum Genießen und Glühwein trinken, entspannte Verdauungs-Tage danach, eine Knaller-Silvesterparty und einen guten Start ins neue Jahr! ❤

Pistaziencookies mit Marzipan und Inhalt des Überraschungspakets

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…und schwupps, ist schon der 22. Dezember! Wahnsinn, oder? mir ist so, als hätten wir gerade erst die erste Kerze angezündet, und obwohl ich vieles schon vorbereitet habe, wartet noch ein wenig (schöne) Arbeit auf mich. Ich bin beim  Weihnachtsmenü in diesem Jahr zuständig für alles außer dem Hauptgericht, was mir auch sehr recht ist. Da kann ich mich richtig austoben und freu mich schon drauf. Heute werden noch ein paar selbstgemachte Geschenke aus der Küche entstehen. Leider habe ich in diesem Jahr nicht die Zeit gefunden, euch davon auf dem Blog viel zu zeigen, obwohl es mir so viel Spaß macht…es geht halt nicht immer alles in die vier Wochen rein. Aber das Rezept, das ich euch heute mitgebracht habe, eignet sich auch ganz wunderbar als kleines selbstgemachtes Mitbringsel. Die Cookies sind auch nicht zwingend weihnachtlich, deswegen passen sie nicht nur jetzt.

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Pistazien essen wir Zuhause alle richtig gern. Eine Tüte ist meistens schneller weg, als ich gucken kann. Deswegen sind sie mein regelmäßiges Mitbringsel, wenn ich mal wieder im Deutschland-Urlaub bin. Eine sichere Bank! Dieses Mal habe ich mir dazu aber noch diese Cookies mit Pistazien einfallen lassen. Und die waren so lecker, dass ich mich nach dem ersten wirklich beherrschen musste, nicht alle allein aufzuessen. Und das passiert mir wirklich nicht oft. Sie sind außen knusprig, innen aber durch das zugegebene Marzipan schön weich und chewy. Meine Version hat etwas Rum, ist also nichts für die Kleinen. Das kann man aber ganz sicher auch abändern. Ich würde dann einfach die gleiche Menge Milch oder Orangensaft verwenden. Aber: diese Kekse werdet ihr ganz allein essen wollen, deshalb überlegt es euch gut 😉 sagte ich schon, dass ihr für die Zubereitung nur eine halbe Stunde braucht?

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Die Pistaziencookies sind dann auch zusätzlich in meinem PAMK-Paket für Kelly (morgen zeige ich nochmal den ganzen Inhalt) und in dem Orient-Überraschungspaket für Julia gelandet, das ihr unten nochmal sehen könnt. Das war nicht einmal geplant, aber ich musste die köstlichen Cookies einfach mit jemandem teilen. Außerdem, ihr wisst schon: Hüftgold sammeln werden wir alle in denn nächsten Tagen sowieso noch genug!

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Pistaziencookies

Für 2 Bleche Pistaziencookies:

100g Pistazien
 150g Butter
 etw. Meersalz+1 Ei
 200g Zucker
200g Mehl
 Schale von 1 Bio-Limette (oder Zitrone)
 100g Marzipan
 2 EL brauner Rum
 Mark von 1/2 Vanilleschote

Die Pistazien grob hacken. Das Marzipan ziemlich fein zerhacken oder zerbröseln. Butter und Zucker cremig schlagen. Das Salz, den Rum und das Ei dazugeben. Die Limette heiß abwaschen, trocknen und die Schale in den Teig reiben. Dann das klein gehackte Marzipan gut unterrühren und schließlich das Mehl zugeben. Am Ende die Pistazien, außer 1 EL, unterheben. Aus dem Teig mit den Hand kleine Kugeln von ca. 2cm rollen und auf ein Backblech setzen. Die restlichen Pistazien auf den Cookies verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 175°C ca. 12-14 Min. backen.

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Und wie versprochen wollte ich euch noch fix den Inhalt des Überraschungspakets zeigen, dass sich vor ein paar Tagen zur Gewinnerin Julia von Mammilade auf den Weg machen durfte.

Überraschungspaket

Im Paket waren: Verschiedene Gewürze (Kardamom, Safran, Sumach, Lemon Pfeffer, Rosengewürz), Pistazien, Türkischer Honig mit Pistazien, Safranzucker, Datteln, selbstgebackene Pistazienkekse vom Rezept oben…

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…Baklava, ein gefilztes Armband vom Kunsthandwerker-Basar, getrocknete Berberitzen, Apfel-Schwarztee, eine Datteltorte (wie auch immer das tatsächlich heißt…), meine Lieblingskekse mit Schokofüllung, eine Brosche in Form eines Granatapfels.

Das Aussuchen hat wirklich Spaß gemacht. Wer weiß, vielleicht gibt es ja irgendwann nochmal ein Paket 🙂

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{Five a Month} Blaubeer-Schichtdessert

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Hui, heute bin ich aber etwas spät dran mit meinem Beitrag zu Five a month! Die letzten Tage waren einfach voll. Ich habe es nicht einmal geschafft, euch das Rezept aufzuschreiben – jetzt aber schnell! In diesem Monat waren diese Zutaten vorgegeben: Vanillepudding, Beeren, Schokolade, brauner Zucker und Pistazien. Für meinen Geschmack war das eine super Kombi! Aber erstaunlicherweise haben wir Mädels uns alle diesen Monat mehr oder weniger recht schwer getan. Das lag wohl vor allem am Vanillepudding…gar nicht so einfach, damit etwas zu backen!

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Das Dessert, dass ich euch heute mitbringe, ist wunderbar vielseitig. Ihr könnt die Beeren durch eine andere Sorte Beeren, oder auch die Pistazien durch Mandeln ersetzen. Da es am besten im Weckglas serviert wird, könntet ihr es sogar als kleine Aufmerksamkeit verschenken oder zu einer Party mitbringen. Ich habe extra dafür ein passendes kleines Glas gesucht und bei Depot diese kleinen Weckgläser gefunden, die mir gleich perfekt erschienen. Die Portion, die hineinpasst, stellte sich auch als genau richtig heraus, denn die Creme sättigt ganz gut. Zuviel kann man von dem Dessert also nicht essen.

Blaubeerdessert

Blaubeeren sind nach Himbeeren meine liebsten Beeren. Ich liebe die Farbe, und man kann so viel damit machen! Hier ergänzen sie sich prima mit den Pistazien. Mhmmm!

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Im Dezember erwartet euch eine schön weihnachtliche Kombi: Es gilt, mit Äpfeln, Maroni, Zimt, Haselnüssen und Ahornsirup zu backen! Das wird wieder interessant. Ich habe noch nie überhaupt irgendetwas mit Maroni selbstgemacht.

Bis dahin solltet ihr unbedingt zu den anderen Mädeln rüberhüpfen, denn es sind mal wieder tolle Rezepte zusammen gekommen. Wirklich spannend, was sich jeder so überlegt!

Julia – Maxulia

Tanja – Frau Zuckerstein

Laura – Coal Hearted

Rebecca – Icing Sugar

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Für zwei kleine Weckgläschen:

40g weiße Schokolade
1/2 Pck. Vanillepudding
(+ Milch und Zucker zum Aufkochen)
100g TK-Blaubeeren
100g Quark 20%
30g brauner Zucker
1 Msp. Zimt
2 EL Pistazien

Die halbe Packung Vanillepuddingpulver nach Packungsanweisung zubereiten (es wird etwas Pudding übrig bleiben, aber ihn in kleineren Mengen aufzukochen macht wenig Sinn…). Ich habe den Pudding mit Mandelmilch gemacht. Den Pudding etwas abkühlen lassen und derweil die weiße Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. Wenn sie vollständig geschmolzen ist, sofort in den Quark einrühren. Dann 80g von dem Vanillepudding einrühren. Die Blaubeeren in einem kleinen Topf mit Zucker und Zimt erwärmen und ca. 5 Min. köcheln lassen. Abkühlen lassen. Dann Creme, Blaubeeren und Pistazien abschließend in zwei Weckgläser schichten. Mit einer Schicht Creme, einer einzelnen Blaubeere und ein paar Splittern weißer Schokolade abschließen.

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Schokoladenbrot ohne Reue, dafür aber mit Pistazien

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Ich bin Carina, und ich esse gern Kuchen. Leider gehöre ich nicht zu den Menschen, die einfach so viel Kuchen essen können, wie sie wollen. Deshalb darf es auch gern mal etwas ohne Buttercreme, Mascarpone oder Bergen von Zucker sein. Aber ganz verzichten kann ich dann doch nicht. Und es muss vor allem eins: lecker sein! Gibt es denn so etwas wie Kuchen mit gutem Gewissen?

Zumindest gibt es welchen, der nicht ganz so reinhaut und auch noch Gutes für mich enthält. Darauf setzen gerade viele Blogs. Clean Eating und so, ihr wisst schon. Und ich finde das eigentlich ziemlich interessant und schaue mir bei diesen Rezepten immer die Zutaten an, mit denen zum Beispiel Zucker oder Weißmehl ersetzt werden. Zum Beispiel bei Conny. Ich werde jetzt zwar nicht zur Bäckerin mit Kalorien-Maß. Aber einen Versuch wollte ich doch mal wagen, ab und zu muss ein Back-Experiment sein.

Schokokuchen

Dieses Schokoladenbrot hat vieles, was gut ist: Pistazien, Datteln, Kokosöl , Banane, und Mandeln. Und trotzdem schmeckt es gar nicht so gesund, nur nicht ganz so süß. Und das Beste: Es gibt dazu sogar Schokolade! Es ist eine rundum zufriedenstellende Nascherei für den kleinen süßen Zahn. Ich habe es sogar zum Frühstück gegessen, denn es ist allemal besser als so manches Knuspermüsli oder Croissant. Nur Vorteile also.

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Übrigens: Die wunderschöne türkisfarbene Kuchenform war mein letzter Flohmarktfund – ich MUSSTE sie haben. Die Verkäuferin hat mir gesagt, sie ist eigentlich eine dänische Milchreisform. Ich werde mich also demnächst auch mal daran probieren. Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden, falls es schmeckt. Aber so lange konnte ich nicht warten, um die Form auszuprobieren. Hach ❤

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Für 1 kleine Guglform oder ca. 8-10 Muffinförmchen: 

100g Erdnüsse
5 Medjool-Datteln
2 Eier
1 Banane (ca. 100g)
1 EL Kokosöl
1 TL Zimt
1 Prs Muskat
2 EL ungesüßter Kakao
2 EL gem. Mandeln (15g)
70g Dinkelvollkornmehl
50g Dinkelmehl Type 603

Die Erdnüsse im Multizerkleinerer fein zermahlen. Herausnehmen, umfüllen und anschließend die Datteln fein zerkleinern. Die Banane mit einer Gabel zerdrücken und in eine Schüssel geben. Die Eier und den Kakao dazugeben und gut verrühren. Die restlichen Zutaten untermischen und gut verrühren. Eine Kuchenform fetten und den  Backofen auf 180°C vorheizen. Den Kuchen ca. 25 Min. backen.

Schokokuchen2

Olivenöl-Müsli mit Pistazien

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Die Idee zu einem „Olivenöl-Müsli“ habe ich in der Sweet Paul gefunden. Die Sommer-Ausgabe hat mir sowieso super gefallen und ich habe schon eine ganze Menge der Ideen ausprobiert. Die Herbst-Ausgabe habe ich noch nicht und bin schon gespannt wie ein Flitzebogen! Wie fast immer, habe ich alle Rezepte irgendwie abgewandelt (sich ans Rezept mal komplett halten können – ist das eigentlich langweilig oder eine Kunst? 😉 ). Das Müsli hat mich ganz besonders neugierig gemacht.  Olivenöl? Ist zwar sehr wichtig für viele herzhafte Gerichte, aber in einem Müsli konnte ich mir das nicht so ganz vorstellen.

Olivenölmüsli

War aber total lecker! Meine Version kommt mit weniger Ahornsirup aus und für meinen Geschmack würde ich die Menge beim nächsten Mal noch etwas reduzieren. Zu süßes Müsli…puh! Außerdem habe ich anstatt von Pecannüssen gesplitterte Pistazien und Kürbiskerne verwendet – lecker! Trockenfrüchte gehen bei mir aus Prinzip gar nicht. Also wenn ich so drüber nachdenke: eigentlich ist von der Sweet Paul Version fast nur das Olivenöl und der Ahornsirup übrig geblieben, hihi!

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Ich fand es aber absolut genial und bin etwas traurig, dass die große Dose schon leer ist…so ist das, wenn man die guten Dinge auch noch teilt, pfff! Das Olivenöl schmeckt man nicht so wirklich raus, aber auf jeden Fall ist es insgesamt alles eine ziemlich leckere Mischung. Wer wie ich Abwechslung beim Frühstück mag – ran da! Mit einer großen Tasse schwarzem Kaffee kann das eins meiner Lieblingsfrühstücke werden. Übrigens machte sich das Müsli auch ganz fabelhaft in diesem Pflaumen-Müsli-Crumble, nom nom. Oh man, ich krieg‘ Hunger!

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 Für eine große Dose voll Olivenöl-Müsli:

150g kernige Haferflocken
75g zarte Haferflocken
25g Leinsamen
130g Ahornsirup
120ml mildes Olivenöl
3/4 Tl feines Meersalz
1/2 Tl Zimt
1/2 Tl gemahlener Ingwer
50g gesplitterte Pistazien
30g Kürbiskerne
40g gehackte Mandeln

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Den Backofen auf 160°C vorheizen. Die zwei Haferflockenarten mischen. Alle anderen Zutaten dazugeben, gut vermischen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Ca. 20 Minuten backen. Vollständig auskühlen lassen und in einer verschlossenen Dose aufbewahren.

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Gastbeitrag bei Becky: Persischer Zimt-Couscous

Zimtcouscous

Hallo ihr Lieben, heute wird es mal orientalisch. Ihr habt bisher hier nicht viel nahöstliches von mir zu sehen bekommen. Nun habe ich einmal ein tolles Rezept für euch. Allerdings müsst ihr dafür zu Becky rüberspringen. Für ihren Blog Cooking around the World habe ich nämlich dieses Beitrag beigesteuert. Ich hatte den Blog ja vor ein paar Tagen hier schon ein bisschen vorgestellt. Es klingt wie ein Klischee, aber es ist wirklich wahr: Einer der tollsten Nebeneffekte beim Bloggen sind die lieben Menschen, die man kennenlernt. Oder nicht? Ich finde, dass trifft es sehr gut, und mit Becky habe ich schon ein paar wirklich nette Mails ausgetauscht. In einer der Mails hat sie mich auf jeden Fall gefragt, ob ich nicht Lust auf einen Gastbeitrag hätte. Na klar! Ein bisschen recherchiert, losgekocht, losgeknipst und schon war da dieser leckere Zimt-Couscous.

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Couscous kannte ich bisher nur von diesen Fertig-Salaten aus dem Kühlregal im Supermarkt. Die haben mir nie besonders gut geschmeckt. Deswegen war ich ein bisschen skeptisch, ob ich dieses Gericht auch wirklich mögen würde. Aber seien wir mal ehrlich: Welches Gericht, das Zimt enthält, könnte nicht lecker sein? Dieser Couscous ist auch kein bisschen trocken, weil er mit Orangensaft und Joghurt verfeinert wird. Fazit: Wirklich lecker, ich bin positiv überrascht. Und auch irgendwie motiviert, mit dem Rest des gekauften Couscous weiter auszuprobieren. Mal sehen was mir noch so einfällt, vielleicht bekommt ihr dann wieder mal etwas davon zu sehen. Aber erstmal hoffe ich, dass ich euch ein bisschen neugierig gemacht habe und ihr euch jetzt schnell auf Cooking Around the World das Rezept dazu anschaut!

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Rocky Road Bars – Vorsicht, konzentrierte Schokolade!

Rocky

Nachdem es in den letzten Tagen hier mehr herhafte Dinge zu sehen gab, wird es endlich mal wieder Zeit für etwas Süßes! Und wie…fudgige, klebrige, weiche, oberschokoladige Brownies! Rocky Road Brownies haben mich von der Idee her schon immer angesprochen. Zu verlockend die Möglichkeit von einem fetten Topping mit Fudge und allem, was der Schrank so her gibt! Als ich dieses Rezept gefunden habe, waren sie dann endlich mal fällig. Und ich kann euch sagen…das waren höchstwahrscheinlich die saftigsten Brownies die ich jemals gegessen habe. Wenn ihr euch die Zutatenliste anschaut, wisst ihr auch warum. Die Mengenangaben für Zucker und Butter sind KEIN Druckfehler, es ist wirklich so viel. Aber ich habe hier keinen Figurschmeichler versprochen. Trotzdem lohnt es sich absolut, auch, wenn man dafür vielleicht auf ein Nutella-Brot verzichtet 🙂 Ich würde mir sogar überlegen, das Rezept als mein Brownie-Grundrezept zu adaptieren, es muss ja nicht immer mit diesem (zugegeben wahnsinnig guten) Belag sein.

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Das Rezept aus Leila Lindholms „Noch ein Stück“ habe ich halbiert, da die Brownies wie erwartet schokoladig-schwer wurden, sodass auch die größten Brwonie-Fans beim besten Willen nur ein Stück schaffen. Außerdem habe ich einige kleine Änderungen vorgenommen.

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Für 1 kleines Brownie-Blech (12 Stück): 

240g Zucker
170g weiche Butter
60g ungesüßtes Kakaopulver
100ml Light Corn Syrup oder Zuckerrübensirup
1 Prs. Salz
90g Mehl
1/2 TL Vanilleextrakt

150ml Sahne
50ml Milch
50ml Light Corn Syrup oder Zuckerrübensirup
200g Zartbitterschokolade
optional: 2 EL Kaffelikör (z.B. Bailey’s) oder Rum

50g weiche Karamellbonbons
eine Handvoll gesalzene geschälte Pistazien
einige Schokoladenbrezeln
eine Handvoll Mini-Marschmallows
eine Handvoll Walnüsse

Ersatzweise: Erdnüsse, Schokolinsen, Mandeln, Gummibären…

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Butter und Zucker cremig rühren, dann Kakao, Light Corn Syrup, Mehl und Salz dazugeben. Die Eier nacheinander zum Teig geben. Den Teig in ein tiefes Brwonie-Backblech füllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C ca. 30-35 Minuten backen. Der Teig sollte beim Rausnehmen noch leicht klebrig sein. Komplett auskühlen lassen.

Für das Fudge die Sahne, Milch und Syrup aufkochen lassen, vom Herd nehmen und nur ein wenig abkühlen. Die Schokolade in Stückchen brechen und in der Sahnemasse schmelzen. Glatt rühren. Die Glasur auf die Brownies streichen und mit den verschiedenen Toppings bestreuen. Kalt stellen und fest werden lassen.

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Ich habe nicht das ganze Fudge auf die Brownies gestrichen. Den Rest habe ich in ein Schraubglas gefüllt und kann mir dafür eine ganze Menge leckere Verwendungen vorstellen…als Aufstrich, zu Pfannkuchen, in schnellen Blätterteigtaschen…mhhhm!

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Pünktlich zum Tatort: Süß-Scharfe Nussknabberei

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Ich bin ein absoluter Salzbrezel-Liebhaber. Naja, ist untertrieben. Ich liebe sie. Keine Tüte Chips dieser Welt ersetzt mir eine Tüte Salzbrezeln. Es gibt nichts Besseres…GAB. Nun sind da DIESE Nüsse. Ernsthaft, probiert sie! Ich mag weiterhin Salzbrezeln, aber gerade habe ich einen anderen Favoriten. Auch der Lieblingsmann ist verrückt danach und ich musste sie gleich noch einmal machen. Denn sie waren ratz-fatz leer. Aber zum Glück geht das ja ganz schnell. Also: Heute Abend vor dem Tatort oder vor dem nächsten Fußballspiel oder der Folge der Lieblingsserie schnell 10 Minuten in die Küche und dann losknabbern. Es lohnt sich und ihr werdet sie wieder machen. Mein erster Gedanke als Nicht-Popcorn-Liebhaber: Das nächste Mal kaufe ich an der Kino-Theke nur eine Cola und schummle diese Nüsschen in der Handtasche mit rein *hihi*.

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Für ein Schälchen Nussknabberei (hält vielleicht einen Tatort lang): 

1 EL Butter
25g dunkelbrauner Roh-Rohrzucker (ich: Brauner Zucker)
1 EL Honig
1 EL süßer Senf
1/2 – 1 TL Cayennepfeffer
1/2 TL feines Meersalz
(optional: 1 Spritzer Sriracha Chilisoße)
200g Nüsse (Originalrezept: Pecans und Cashews)

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Den Backofen auf 175°C vorheizen. Butter und Zucker in einem Topf unter rühren erhitzen, bis sich der Zucker fast komplett aufgelöst hat. Vom Herd nehmen und Honig, Senf, Cayennepfeffer und Salz einrühren. Dann die Nussmischung deiner Wahl untermischen. Die sollte ungesalzen sein, ansonsten kannst du sie in einem Sieb ein paar Sekunden unter fließend Wasser spülen (echt!). Ich habe eine Mischung aus Walnüssen, Haselnüssen, Cashews und Pistazien genommen. Probiert unbedingt die Mandeln, die finde ich unschlagbar gut!

Die Nüsse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und 15 Minuten im Ofen rösten. Danach komplett auskühlen lassen und auseinander brechen, falls die Nüsse kleben. Luftdicht verwahren (falls es überhaupt so weit kommt. Ich wette nicht!).

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Das Rezept ist aus dem Buch „Geschenke aus der Küche“ von Nicole Stich und Coco Lang und wurde nur leicht verändert. Ich fand, dass ein bisschen mehr Schärfe durch die Sriracha dem Rezept noch ein bisschen mehr Pep gibt. Außerdem habe ich andere Nüsse genommen.