Marzipan and Sea Salt Mandel Bread und ein neuer Buchliebling

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Das Marzipan Sea Salt Mandel Bread eignet sich genau so gut ganzjährig zum Kaffee, wie auch als neue Plätzchenvariation in der nahenden Weihnachtsbäckerei. Eigentlich könnte es auch „Marzipan Chocolate Chip Cantuccini“ heißen, denn es ist nichts anderes als diese italienische Spezialität mit einem neuen Twist.

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16 süße Back-Ideen für die Weihnachtstage

Ihr Lieben, seid ihr etwa noch im Weihnachtsstress? Oder habt ihr schon begonnen, ein wenig runter zu schalten und die Tage zu genießen? Ich hoffe Letzteres! Vielleicht seid ihr es ja auch von Anfang an einfach entspannter angegangen. Ich bin seit gestern Abend Zuhause im Norden und ab jetzt wird genossen, jawoll! Die Pause habe ich jetzt dringend gebraucht und mich schon seit Tagen auf die Heimfahrt gefreut. Und auch, wenn ich noch ein paar Kleinigkeiten besorgen möchte: Das wird jetzt ganz entspannt erledigt und zelebriert.

Dieses Jahr habe ich es leider längst nicht geschafft, euch auf dem Blog so viel Weihnachtsinspiration zu zeigen, wie ich gern wollte. Aber so ist es eben im Moment. Ich muss es wohl in der nächsten Zeit nehmen, wie es kommt. Und wenn Zeit da ist, werde ich jeden Beitrag mit ganz viel Liebe vorbereiten und mich so oft wie möglich bei euch melden, auch wenn es nicht mehr so häufig sein wird, wie noch vor einigen Monaten.

Falls euch noch ein letztes Quäntchen zu eurem Weihnachtsmenü oder dem Kaffeetrinken am Heiligabend fehlt, habe ich hier nun noch die geballte Inspiration für euch. Meine liebsten Weihnachtsrezepte aus dem letzten und aus diesem Jahr. Vielleicht ist ja etwas für euch dabei? Ich werde auch dieses Jahr wieder die Torte für Heiligabend gebacken und habe mich noch nicht ganz entschieden. Denn auch die Auswahl der Torte zelebriere ich mit meiner Mama so richtig. Da wird auf Pinterest gesurft und Zeitschriften gewälzt. Einfach nur, weil es Spaß macht!

Morgen oder Übermorgen zeige ich euch auch noch ein letztes Last Minute Rezept für Weihnachten. Und dann kann ich euch bestimmt auch schon unser Menü verraten. Bis dahin wünsche ich euch wunderschöne Tage!

Lebkuchentorte2

Diese Torte aus dem letzten Jahr ist einer meiner Weihnacht-Klassiker: Lebkuchen-Torte. Unbedingt probieren bitte!

Joulutorttu3

Nicht nur an Weihnachten ein Hit: Zarte finnische Windmühlen-Kekse mit Marmelade alias Joulutorttu. Es war Liebe auf den ersten Bissen ❤

Zimtwaffeln4

Davon bekomme ich nie genug, gern auch schon zum Frühstück. Das immer wieder optimierte und nun einfach perfekte Rezept für meine Joghurt Zimt Waffeln.

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Wer mag mal was ganz Neues ausprobieren? Der Maroni-Kuchen mit Nüssen und kandiertem Ingwer eignet sich dafür ganz besonders gut.

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Ganz frisch sind diese Wölkchen-Donuts mit Chai am besten. Die Zubereitung dauert ein wenig, aber das lohnt sich beim ersten Bissen allemal. Denn der Name kommt natürlich von ihrer flaumigen Konsistenz.

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Meine Lieblings-Plätzchen aus dem letzten Jahr waren diese Pistaziencookies mit Marzipan. Ein Muss für jeden Marzipan-Fan.

Lebkuchen Schoko Cookies

Wer kein Marzipan mag, wird vielleicht lieber diese Lebkuchen-Schoko-Kekse backen. Ebenfalls eine gute Wahl!

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Der Kaffee-Eierlikör-Kuchen ist genau so lecker, wie er aussieht. Dazu noch eine heiße Eierlikör-Schokolade aus dem gleichen Post servieren, dann ist das Kaffeetrinken für die großen Gäste perfekt.

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Der schwedische Pfefferkuchen-Kuchen wird die Liebhaber von saftigen Gewürzkuchen begeistern. Es muss ja nicht immer eine riesige Torte sein!

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Der absolute Leser-Liebling aus dem letzten Jahr ist diese Mandeltarte mit Granatapfel. Sollte ich mal wieder backen!

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Zum Vernaschen am Heiligabend eine Wucht: Gewürztörtchen mit einer Füllung aus Glühweincreme und eingestrichen mit Spekulatius-Ganache. Weihnachts-Kalorien zählen ja zum Glück nicht!

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Ein All-time-favorite auf meinem Blog: Der saftige Marzipan-Rührkuchen. Kein Wunder! Der ist einfach wunderbar ❤

Cranberry Madeleines 1

Habt ihr schon mal mit frischen Cranberries gebacken? Nein? Dann bitte umbedingt diese Cranberry Orangen Madeleines ausprobieren!

Marzipanwaffeln

Waffeln dürfen für mich in der Weihnachtszeit nicht fehlen. Dieses Jahr habe ich euch diese fulminanten Marzipan-Waffeln gezeigt. Zum Reinlegen gut!

Mini-Quarkstollen 2

Schnell gemacht und schnell verputzt: Die Mini-Quarkstollen mit Marzipan und Schoki für alle, die keine Rosinen mögen (wie ich).

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Und zum Schluss meine Entdeckung des letzten Jahres: selbstgemachter weißer Glögg! Wer hätte gedacht, dass es SO einfach ist und dass der Unterschied zu gekauftem einfach einer um mehrere Klassen ist! Der Liebste hat dieses Jahr bei jedem Weihnachtsmarkt-Glühwein gesagt: „Lange nicht so gut wie deiner!“.

Carina

{Kulinarische Entdeckungsreise} Auf geht’s nach Israel!

Israelische Schiffchen1

Nachdem die liebe Lixie Pott von Photolixieous mir diese Woche schon eine Landesküche näher gebracht hat, von der ich bislang absolut GAR nichts wusste (Ghana), darf ich heute Reiseleiterin der großen Kulinarischen Entdeckungsreise 2.0 sein! Und ich nehme euch heute mit nach Israel. Bislang habe ich hier auf dem Blog noch nie israelisch gekocht. Ein Blick ins Internet ergab, dass sich das Angebot lecker klingender israelischer Gerichte dort auch sehr auf das Übliche beschränkt, nämlich Hummus, Challah und Rugalach. Deswegen kam ich nicht drum herum, eines meines liebsten Kochbücher zu Rate zu ziehen, nämlich „Jerusalem“ von Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi. Dort bin ich dann natürlich wie immer fündig geworden – mit ein paar Abwandlungen.

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Ich habe 2010 zwei Wochen in Israel verbracht und fand, dass es ein wunderschönes Land ist! Ich verbrachte jeweils einige Tage in Jerusalem und Tel Aviv, aber auch einen Tag in Ramallah. Neben der wunderbaren Landschaft und den tollen kulturellen Sehenswürdigkeiten habe ich besonders das Essen in guter Erinnerung behalten. Israel hat eine Landesküche, die die tollsten Einflüsse aus dem Nahen Osten mit mediterranen Einflüssen kombiniert. Natürlich gibt es daneben noch sehr viele Gerichte, die die jüdischen Einwanderer aus aller Welt mitgebracht haben – russische, äthiopische und viele mehr.

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Am liebsten an der Esskultur mag ich die Mezze! Wie im ganzen Nahen Osten versteht man darunter das Teilen vieler, kleiner Vorspeisen an einem Tisch. Darunter sind oftmals Brot, Hummus, Baba Ghanoush und Salat aus Tomate, Gurke und Petersilie oder Tabouleh. Meistens habe ich mich an den Mezze so satt gegessen, dass ein Hauptgericht überflüssig wurde. Und Hummus – den gab es wirklich morgens, mittags und abends. Und seitdem liebe ich ihn! Ein bisschen frisches Fladenbrot und leckere, reife Tomaten dazu, perfekt ist das tollste Essen, egal zu welcher Tageszeit! Aber euch heute Hummus aufzutischen, das wäre vielleicht ein wenig langweilig geworden.

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Stattdessen habe ich etwas Süßes und etwas Herzhaftes mitgebracht. Als herzhaften Snack gibt es „Arachuli Khachapuri“. Der Name ist unaussprechbar und kaum zu merken, also habe ich sie einfach für mich wegen ihrer Form „Israelische Schiffchen“ getauft. Trotz des schwierigen Namens lohnt sich die Zubereitung, denn sie sind sehr lecker und können mit allen gefüllt werden, was euch gefällt. Eine häufige Variante sind irgendein Käse und ganze Eier. Ottolenghi schlägt Halloumi und Ei vor. Ich habe das Ei weggelassen und stattdessen etwas Creme Fraiche, Feta, Halloumi und frische Kräuter verwendet. Ziegenkäse wäre sich auch super, oder Paprika. Die Schiffchen sollten am Backtag gegessen werden und sind mit grünem Salat eine tolle leichte Mahlzeit oder lassen sich auch schön transportieren. Bitte lasst euch nicht von der langen Anleitung abschrecken, sie ist recht detailliert und die Zubereitung ist wirklich einfach! Sie braucht nur ein wenig Zeit…

Tahini Kekse

Als süßen Nachtisch bringe ich euch ein paar süße, mürbe Tahini-Plätzchen mit! Auf Instagram haben viele von euch sie für Schneeflöckchen gehalten, aber die gibt es anscheinend auch in israelischer Variante! Und sie sind richtig gut. Tahini ist eine Sesampaste, die in der Region überall (vor allem für Desserts) verwendet wird und auch hervorragend zu herzhaften Gerichten passt. Ottolenghi nennt sie die „israelische Erdnussbutter“. Ich habe Tahini seit einiger Zeit so richtig für mich entdeckt und nehme sie zum Beispiel gern für Dips, Gebäck, Gemüsepfannen und noch viel mehr. Solltet ihr sie noch nicht kennen, dann probiert sie unbedingt mal aus! Hier habe ich zum Beispiel ein altes Rezept damit verbloggt, den Dip essen wir immer noch sehr gern und häufig!

Nach dem Backen werden die Tahini-Kekse noch in einer Puderzucker-Zimt-Mischung gewälzt. Mit einem frischen Minztee mit Honig (oder auch zum Kaffee) sind sie absolut spitze und man bekommt gleich ein bisschen 1001-Nacht-Feeling! Jetzt aber schnell zu den Rezepten.

Israelische Schiffchen

Arachuli Khachapuri (oder „Israelische Schiffchen“), 6 Stück:

Teig:
250g Mehl
1 1/2 TL Trockenhefe
1 Ei (verquirlt)
110g griechischer Joghurt
1/2 TL Salz

Füllung:
60g Feta
60g Creme Fraiche
1 Zweig frischer Thymian
etwas frische Petersilie
1/4 Bund Lauchzwiebeln
40g Halloumi
Salz + Pfeffer
optional: Sumach und/ oder Zatar

Das Mehl in eine Schüssel sieben, die Hefe untermischen. In der Mitte eine Mulde formen und eine Hälfte des verquirlten Eis, den Joghurt und 60ml lauwarmes Wasser dazugeben. Das Salz am Rand verteilen und mit einem Löffel ein Wenig Mehl vom Rand wie einen kleinen Vorteig unter die Flüssigkeit mischen. 10 Minuten stehen lassen. Dann das Ganze vermengen. Der Teig ist zunächst noch recht trocken, lässt sich aber mit ein paar Minuten kneten glatt verarbeiten. Nur wenn er nach ein paar Minuten noch bröckelt, ein wenig mehr Wasser hinzufügen. Anschließend wieder in die Schüssel legen und abgedeckt an einem warmen Ort etwa 1 1/2 Stunden gehen lassen. Ich stelle dafür meinen Backofen auf die niedrigste Stufe (35 °C) und lasse die Metallschüssel darin stehen. Wenn sich das Volumen etwa verdoppelt hat, nochmal kurz durchkneten. Den Teig in sechs Portionen teilen und zu Kugeln formen. Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche noch einmal abgedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen. In dieser Zeit die Zutaten für die Füllung vermischen: Den Halloumi dafür in sehr kleine Würfel schneiden, die frischen Kräuter hacken. 1 TL Thymian beiseite legen. Sumach bekommt man zum Beispiel beim Türken. Ein Rezept für eine Zatar-Gewürzmischung findet ihr hier. Den Backofen auf 220 °C vorheizen und ein Blech vorwärmen. Die Teigkugeln ausrollen. Einen guten Esslöffel Füllung auf jede Portion geben und zu den rechten und linken Ende verstreichen. Die Seiten anheben und die Enden gut zusammendrücken, damit sie beim Backen nicht auseinandergehen. Die Schiffchen mit dem restlichen Ei bepinseln. Mit dem restlichen Thymian bestreuen. Das Blech aus dem Ofen nehmen, die Teilchen auf Backpapier darauf legen und etwa 20 Minuten backen. Sie sollten etwas gebräunt sein. Die Schiffchen mit Olivenöl besträufelt servieren.

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Tahini-Plätzchen, ca. 35-40 Stück: 

130g Zucker
150 weiche Butter
110g helle Tahini-Pasta (z.B. aus dem Bioladen)
1/2 Pck. Vanillezucker
40g Sahne
270g Mehl
2 EL Puderzucker
1 TL Zimt

Den Backofen auf 200 °c vorheizen. Mit dem Handrührer oder der Küchenmaschine erst mal den Zucker und die Butter hell und cremig rühren. Dann während des Rührens Tahini, Vanillezucker und Sahne dazugeben. Das Mehl zum Schluss ca. 1 Minute unterrühren. Den Teig danach auf der Arbeitsfläche noch durchkneten, bis er glatt ist. Er ist recht weiß, sollte aber nicht zu doll kleben. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Kleine Portionen des Teigs zwischen den Händen zu Kugeln rollen, diese auf das Backblech setzen und mit einer Gabel etwas flach drücken. Zwischen den Plätzchen sollte etwas Abstand sein. Im vorgeheizten Ofen ca. 15-17 Min backen und auskühlen lassen. Zimt und Puderzucker vermischen und über die noch warmen Plätzchen sieben. Das Gebäck kann luftdicht verschlossen ca. 10 Tage aufbewahrt werden.

Mein Teig enthält etwas mehr Sahne als im Original-Rezept. Außerdem wird dort der Zimt schon vor dem Backen auf die Plätzchen gegeben, der Puderzucker wird weggelassen. Macht es einfach, wie ihr mögt!

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Ich hoffe, mein kulinarischer Israel-Ausflug hat euch gefallen. Und bald geht es schon weiter bei Nadine von Sweet Pie. Lasst euch überraschen, in welches Land sie uns mitnimmt!

Carina

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Pistaziencookies mit Marzipan und Inhalt des Überraschungspakets

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…und schwupps, ist schon der 22. Dezember! Wahnsinn, oder? mir ist so, als hätten wir gerade erst die erste Kerze angezündet, und obwohl ich vieles schon vorbereitet habe, wartet noch ein wenig (schöne) Arbeit auf mich. Ich bin beim  Weihnachtsmenü in diesem Jahr zuständig für alles außer dem Hauptgericht, was mir auch sehr recht ist. Da kann ich mich richtig austoben und freu mich schon drauf. Heute werden noch ein paar selbstgemachte Geschenke aus der Küche entstehen. Leider habe ich in diesem Jahr nicht die Zeit gefunden, euch davon auf dem Blog viel zu zeigen, obwohl es mir so viel Spaß macht…es geht halt nicht immer alles in die vier Wochen rein. Aber das Rezept, das ich euch heute mitgebracht habe, eignet sich auch ganz wunderbar als kleines selbstgemachtes Mitbringsel. Die Cookies sind auch nicht zwingend weihnachtlich, deswegen passen sie nicht nur jetzt.

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Pistazien essen wir Zuhause alle richtig gern. Eine Tüte ist meistens schneller weg, als ich gucken kann. Deswegen sind sie mein regelmäßiges Mitbringsel, wenn ich mal wieder im Deutschland-Urlaub bin. Eine sichere Bank! Dieses Mal habe ich mir dazu aber noch diese Cookies mit Pistazien einfallen lassen. Und die waren so lecker, dass ich mich nach dem ersten wirklich beherrschen musste, nicht alle allein aufzuessen. Und das passiert mir wirklich nicht oft. Sie sind außen knusprig, innen aber durch das zugegebene Marzipan schön weich und chewy. Meine Version hat etwas Rum, ist also nichts für die Kleinen. Das kann man aber ganz sicher auch abändern. Ich würde dann einfach die gleiche Menge Milch oder Orangensaft verwenden. Aber: diese Kekse werdet ihr ganz allein essen wollen, deshalb überlegt es euch gut 😉 sagte ich schon, dass ihr für die Zubereitung nur eine halbe Stunde braucht?

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Die Pistaziencookies sind dann auch zusätzlich in meinem PAMK-Paket für Kelly (morgen zeige ich nochmal den ganzen Inhalt) und in dem Orient-Überraschungspaket für Julia gelandet, das ihr unten nochmal sehen könnt. Das war nicht einmal geplant, aber ich musste die köstlichen Cookies einfach mit jemandem teilen. Außerdem, ihr wisst schon: Hüftgold sammeln werden wir alle in denn nächsten Tagen sowieso noch genug!

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Pistaziencookies

Für 2 Bleche Pistaziencookies:

100g Pistazien
 150g Butter
 etw. Meersalz+1 Ei
 200g Zucker
200g Mehl
 Schale von 1 Bio-Limette (oder Zitrone)
 100g Marzipan
 2 EL brauner Rum
 Mark von 1/2 Vanilleschote

Die Pistazien grob hacken. Das Marzipan ziemlich fein zerhacken oder zerbröseln. Butter und Zucker cremig schlagen. Das Salz, den Rum und das Ei dazugeben. Die Limette heiß abwaschen, trocknen und die Schale in den Teig reiben. Dann das klein gehackte Marzipan gut unterrühren und schließlich das Mehl zugeben. Am Ende die Pistazien, außer 1 EL, unterheben. Aus dem Teig mit den Hand kleine Kugeln von ca. 2cm rollen und auf ein Backblech setzen. Die restlichen Pistazien auf den Cookies verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 175°C ca. 12-14 Min. backen.

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Und wie versprochen wollte ich euch noch fix den Inhalt des Überraschungspakets zeigen, dass sich vor ein paar Tagen zur Gewinnerin Julia von Mammilade auf den Weg machen durfte.

Überraschungspaket

Im Paket waren: Verschiedene Gewürze (Kardamom, Safran, Sumach, Lemon Pfeffer, Rosengewürz), Pistazien, Türkischer Honig mit Pistazien, Safranzucker, Datteln, selbstgebackene Pistazienkekse vom Rezept oben…

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…Baklava, ein gefilztes Armband vom Kunsthandwerker-Basar, getrocknete Berberitzen, Apfel-Schwarztee, eine Datteltorte (wie auch immer das tatsächlich heißt…), meine Lieblingskekse mit Schokofüllung, eine Brosche in Form eines Granatapfels.

Das Aussuchen hat wirklich Spaß gemacht. Wer weiß, vielleicht gibt es ja irgendwann nochmal ein Paket 🙂

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{Aus Omas Rezeptbüchlein} Elisenlebkuchen

Elisenlebkuchen

Elisenlebkuchen sind wohl einer der größten Klassiker zur Weihnachtszeit. Trotzdem, oder auch genau deswegen, habe ich sie noch nie selbst gebacken. Ich dachte immer, das wäre sehr aufwendig. Nachdem ich es nun endlich ausprobiert habe, muss ich aber sagen: Es ist total einfach und lohnt sich! Wegen dem hohen Klassiker-Retro-Faktor eigeneten sich die Küchlein wunderbar für den nächsten Beitrag meiner kleinen Reihe.

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Im November habe ich es leider wegen meines Urlaubs und noch einigen anderen Dingen nicht geschafft, einen Beitrag zu dieser Reihe zu veröffentlichen. Erst hat mich das sehr unter Druck gesetzt, aber – sollten wir uns wirklich von den eigenen Erwartungen stressen lassen und dadurch den Spaß rauben lassen? Oma hätte dazu nur den Kopf geschüttelt. Und zur Entspannung einen selbstgebackenen Keks angeboten. Deswegen habe ich dann den Novemberbeitrag sein lassen und mit viel Freude diese Lebküchlein gebacken. Schon etwas weihnachtliches zu backen, ist ohnehin super, denn Omas Repertoire von Weihnachtsplätzchen ist natürlich riesig!

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Was verbindet ihr mit Lebkuchen? Hmmm, ich verbinde damit die ersten Plätzchen im Jahr, Glühweinduft und dicke Handschuhe, Mützen und Schals. Schlittenfahren und in der Pause Kakao aus der Thermoskanne trinken und Lebkuchen essen. Und genau so riechen auch diese Elisenlebkuchen, wenn sie aus dem Ofen kommen. Dann muss man sie noch mit Zuckerguss überziehen und warten. Laut Rezept mindestens eine ganze Woche warten. Das ist wirklich eine Geduldsprobe, für kleine und große Schleckermäuler. Wenn ihr also noch schnell zum dritten Advent oder zum Fest das Rezept ausprobieren möchtet, solltet ihr bald anfangen. Ich war schon sooo gespannt, wie sie vollständig durchgezogen schmecken (musste aber natürlich schon mal kosten, allein für euch, im Dienste der Wissenschaft!). Schon frisch gebacken schmecken sie auf jeden Fall gut!

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Unser Vorrat ging leider auch schon vor Ablauf der einen Woche bedrohlich zur Neige, denn mein Freund hat die Lebkuchen in der Dose erspäht und naschte die kleinen Dinger einen nach dem anderen weg – keine Chance für die meisten von Ihnen, ihr endgültiges Aroma zu entwickeln. Das spricht wohl dafür, dass sie vorher auch schon verdammt lecker sind. Aber auch nach einer Woche – nämlich heute – schmecken sie richtig gut. Noch besser. Also unbedingt auch ein paar in Sicherheit bringen! Hat bei mir zumindest teilweise geklappt. Ich gehe jetzt noch einen davon knabbern, mhmmm!

Denkt dran, bis zum 10. Dezember könnt ihr noch an meiner Überraschungspaket-Verlosung zum Bloggeburtstag teilnehmen. Und dann mache ich mich bald an die Auslosung!

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Für ca. 35-40 Stück:

2 Eier
150g Zucker
1 Prs Salz
170g gem. Mandeln
130g gem. Haselnüsse
2 TL Lebkuchengewürz
1 Msp. Backpulver
100g Puderzucker
2 EL Zitronensaft

35-40 Backoblaten

Am Vortag: Eier, Zucker und Salt zu einer cremigen, schaumigen Masse verschlagen. Mandeln, Haselnüsse, Lebkuchengewürz und Backpulver dazugeben und gut verrühren. Die Schüssel mit Folie abdecken und den Teig eine Nacht im Kühlschrank gut durchziehen lassen.

Am nächsten Tag Oblaten auf mit Backpapier ausgelegten Backblechen platzieren. Je etwa 1 EL des Teigs darauf platzieren und mit den Fingern in Form eines Lebkuchens an die Oblate andrücken. Einen kleinen Rand lassen, da die Lebkuchen noch ein wenig aufgeben (ca. 0,2mm). Die Lebuchen im vorgeheizten Ofen bei 160°C ca. 15-20 Min. backen. Sie sollten hellbraun werden, aber auf Druck leicht nachgeben. Die Plätzchen komplett abkühlen lassen. Aus Puderzucker, dem Zitronensaft und ein paar Tropfen Wasser einen geschmeidigen Zuckerguss anrühren. Alle Lebkuchen mit einem Backpinsel gut bepinseln und trocknen lassen. Dann die Lebkuchen in einer Dose aufbewahren und mindestens eine Woche durchziehen lassen. Vor hungrigen Männer- und Kinderhänden beschützen, oder einfach schön früher wegnaschen.

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Macht euch einen schönen zweiten Advent, ihr Lieben! ❤

Die bisherigen anderen Rezepte von Oma findet ihr hier:

Birnen-Baiser-Wölkchen

Pflaumenkuchen mit Marzipan-Zimtstreusel

Aus Omas Rezeptbüchlein

Kokosmakronen Deluxe

Nachdem ich gestern mal völlig aus dem Weihnachtsschema ausgebrochen bin, gibt es heute wieder etwas Traditionelleres. Wenn auch nicht ganz nach dem traditionellen Rezept.

Eigentlich haben wir dieses Jahr schon viel zu viel Weihnachtliche Süßigkeiten und Gebäck. Aber von der lieben Eva habe ich dann noch dieses tolle Rezept bekommen…das MUSSTE ausprobiert werden. Seit ich ihre Kokosmakronen probiert habe, bin ich erst Liebhaberin dieser Plätzchen geworden. Dieses Rezept enthält zusätzlich noch weiße Schokolade, Haferflocken und karamellisierte Mandeln!! ❤

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Und sie sind saftig, kann ich euch sagen…ich bin mir sicher, sie werden nicht lange halten.

IMG_4627Für zwei Dutzend Deluxe-Makrönchen braucht ihr:

100g Kokosraspel, 100g Haferflocken, 3 Eiweiß, 175g Zucker, etwas Wasser, 100g weiße Raspelschokolade

Diese Makrönchen haben sofort Einzug in mein Libelingsrezepte-Aller-Zeiten-Rezeptbüchlein gefunden. Auch mein Freund fand sie super. Abends habe ich ein paar davon zu einer Party mitgenommen und sie waren sofort weg. Also: Ab in die Küche! 🙂

Ein bisschen Tradition muss sein – Weltbeste Vanillekipferl

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Ich weiß, ich weiß…es gibt schon eine Million Vanillekipferl-Rezepte auf hunderttausend Blogs. Aber das sind DIE Vanillekipferl. Ich hätte natürlich Kipferl machen können, die fancy sind. Sowas wie Cranberry-Pistanzien-Chai-Kipferl (hmmm?). Aber manchmal ist das einfachste das Beste. Und ohne diese Kipferl ist Weihnachten bei mir nicht komplett. Es sind die weltbesten Kipferl. Herrlich mürbe, vanillig, knusprig und weihnachtlich. Ich muss gleich nochmal in die Dose langen. Eins mehr oder weniger…

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Für ca. 50 Kipferl braucht man:

150g Mehl, 150g gemahlene Mandeln, 100g Zucker, 150g Butter oder Margarine (kalt), 1 Ei und 1 Eigelb, 1 TL Vanille oder Mark einer Vanilleschote, 200g Puderzucker, 1 Pck. Vanillezucker

Butter mit Mehl, Zucker, Mandeln, Vanille sowie einer Prise Salz abbröseln. Das ganze Ei und den Dotter dazugeben, gut durchkneten und den Teig in Frischhaltefolie anschließend mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Eine Rolle formen und jeweils kleine Scheibchen davon abschneiden und zu Monden formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und bei 175°C ca. 8-10 Min backen. Währenddessen Puderzucker und Vanillezucker vermengen. Nach dem Backen die Kipferl sofort in der Mischung wälzen und nach dem Abkühlen in einer Dose frischhalten.

Lecker!

Grüne Honigbäumchen

Es ist Zeit für die ersten Plätzchen!!

Kann es etwas Besseres geben, als an einem diesigen Wochenend-Nachmittag die erste Ladung Plätzchen zu backen? Passend zum 1. Advent am kommenden Sonntag läuten wir gerade die Vorweihnachtszeit ein. Mit der ersten Deko, dem Adventskalender für den Schatz und eben Plätzchen.

Natürlich habe ich meine Favoriten, die es jedes Jahr gibt. Gerade deswegen wollte ich mit etwas Neuem anfangen.

Diese grünen Bäumchen mit Honig von der Dr. Oetker Website haben mich gleich überzeugt. Ich habe das Rezept nur leicht abgewandelt.  Ich habe etwas mehr Gewürznelken und noch etwas Zimt genommen, damit man die Gewürze richtig schön rausschmeckt.

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Rezept für ca. 60 Kekse (je nach Größe):

125g Honig, 50g Zucker,  1 Pck. Vanillezucker, 50g Butter oder Margarine, 75g Zartbitter Kuvertüre, 250g Weizenmehl, 3 gestr. TL Backpulver, 2 Msp. gemahlene Gewürznelken, 1 Prs. Zimt

Honig, Zucker, Vanillezucker, Butter und Kuvertüre unter Rühren in einem Topf zerlassen und zu einer flüssigen Mischung werden lassen. Vom Herd nehmen und in einer Rührschüssel etwas erkalten lassen.

Mehl mit Backpulver und Nelken vermischen und hinzufügen. Mit den Knethaken des Mixers verrühren, bis ein glatter Teig entsteht. In Frischhaltefolie ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Backofen derweil vorheizen auf 180°C (Ober- und Unterhitze).

Den Teig ausrollen und Tannenbäume (oder andere Formen, ich habe noch Gingerbreadmännchen gemacht) ausstechen. Plätzchen auf mittlerer Schiene ca. 8-10 Minuten backen. Nach dem Abkühlen nach Belieben mit Speisefarbe und Dekor oder Fondant verzieren.

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