Der nachhaltigen Landwirtschaft in Potsdam auf der Spur

© David Biene/ WWF

Wo kommt unser Essen eigentlich her? Wie steht es um Landwirtschaft, ökologischen Fußabdruck und Konsumverhalten in meiner Region? Und wie bringt man das Thema Nachhaltigkeit vielen Menschen näher? Diesen und noch mehr Fragen durfte ich vor Kurzem in Potsdam auf den Grund gehen.

In regelmäßigen Abständen teile ich mit euch auf diesem Blog meine Gedanken zu gutem Essen. Gutes Essen, das heißt für mich nicht nur „lecker“. Meistens schaffe ich es, saisonal zu kaufen. Im besten Fall sind meine Lebensmittel auch noch regional und nachhaltig produziert. Aber das schaffe ich natürlich nicht immer, ich bin ja keine Heilige. Und das ist sicher für viele auch eine Kosten-Frage. Dennoch finde ich das Thema sehr wichtig: Woher kommt eigentlich mein Essen? Und als ich neulich eine Einladung des WWF bekam, mit ihnen dem Thema nachhaltige Landwirtschaft an meinem Wohnort Potsdam auf den Grund zu gehen, war ich sofort dabei. Normalerweise berichte ich hier ja eher selten über Blog-Events, aber dieses Mal habe ich so viel Inspiration mitgenommen, dass ich euch unbedingt davon berichten wollte.  „Der nachhaltigen Landwirtschaft in Potsdam auf der Spur“ weiterlesen

Nudelworkshop mit dem Kleinen Kuriositätenladen in Hamburg

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Ihr Lieben, auch wenn es nun schon einige Wochen her ist: Ich wollte euch unbedingt noch ein paar Bilder von dem „Pasta…e Basta!“-Nudelworkshop zeigen, an dem ich im Juni in Hamburg teilgenommen habe. Meisterköchin und Organisatorin war Steph vom Kleinen Kuriositätenladen. Das Treffen war ganz dem Thema Pasta gewidmet und fand im wunderschönen, idyllischen Loft in Winterhude statt.

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Schon Tage vorher hat Steph auf Facebook Unmengen von Leckereien gezeigt, die sie nur für den Workshop gemacht hat: verschiedene Fruchtsirups, Pesto, Ochsenschwanzragout und Eisschälchen mit Schokoüberzug. Als wir Teilnehmer ankamen, lief auch schon die Eismaschine und zur Begrüßung gab es dann erst einmal ein super cremiges Erdbeereis. Das war auch nötig, denn es waren immerhin 30°C.

…und dann ging es auch schon los! Zuerst hat Steph uns ihr Rezept für Nudelteig verraten. Der wurde dann mit der Nudelmaschine bearbeitet. Immer und immer wieder, bis er dünn genug war. Als erstes haben wir Bandnudeln gemacht. Dann kamen Bandnudeln mit Kräutern, im Bild oben rechts zu sehen.

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Über den Tag haben wir unter anderem auch noch Pici und Ravioli hergestellt. Und alles, alles auch wieder aufgegessen 🙂 Dazu gab es das Pesto, das Ragout, Brot, Salat, und immer wieder Eis. Es war sozusagen der absolute Foodie-Himmel! Alle haben mit angepackt und mal die Nudelmaschine bedient.

Aber nicht nur das „Nudeln“ hat mir Spaß gemacht. Es war auch einfach toll, mit so vielen netten Menschen zusammenzutreffen, die alle die gemeinsame Leidenschaft zum Kochen und Essen vereint. Da wurden Geheimtipps und Kniffe ausgestauscht, Kochbücher und Küchengeräte diskutiert und bewertet und zwischendurch immer wieder geschlemmt. Einfach klasse!

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Stephs Kochrunden, die sie zu verschiedenen Themen anbietet, kann ich euch also nur ans Herz legen. Ich hatte mich sehr spontan auf einen Nachrücker-Platz gemeldet und hatte an diesem Tag eine Menge Spaß. Außerdem war es extrem lecker…eine Nudelmaschine werde ich mir nicht sofort anschaffen, aber ich habe trotzdem Lust auf hausgemachte Nudeln bekommen. Die Pici, für die man keine Maschine braucht, wird es nun sicher öfter geben. Und ein Ravioli-Brett steht nun auch auf der Wunschliste. Vielleicht liegt ja dann doch an Weihnachten ein Nudel-Aufsatz für meine geliebte KitchenAid unterm Baum, wer weiß…

Außerdem musste ich hinterher noch einmal alle Rezepte der mitgebrachten Leckereien auf Stephs Blog nachlesen, und zum Glück: Ich habe die grandiose Balsamico-Zwiebel-Marmelade und das Kürbispesto entdeckt! Beides absolut göttlich, beides sofort in mein Rezeptbüchlein gewandert.

So, und jetzt kommen noch eine ganze Menge Bilder! Achtung, ihr werdet danach wahrscheinlich unbedingt sofort in die Küche rennen und ein paar Nudeln machen wollen 🙂

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{Kopenhagen} Hi again, Beautiful!

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Vor fünf Wochen waren wir für ein paar Tage in Kopenhagen und ich wollte euch unbedingt noch ein paar Bilder davon zeigen. Wir hatten traumhaftes Wetter und sind bei strahlendem Sonnenschein auf dem Landweg Richtung Norden gefahren. In vier Stunden muss man nur zwei Mal abbiegen und sieht ungefähr fünf Häuser – typisch Dänemark!

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Übernachtet haben wir bei einer dänischen Freundin, und es war perfekt! Sie hatte sogar zwei Fahrräder, mit denen wir den ganzen Tag unterwegs waren. Ist es nicht süß, dass sie diese lila Schleifchen daran befestigt hat? So haben wir die Räder zwischen den tausend anderen immer wiedergefunden. Das ist in Kopenhagen eigentlich Pflicht. Wer nicht Fahrrad fährt, hat die Stadt nicht richtig erlebt 😉

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Natürlich haben wir die kleine Meerjungfrau besucht. Der Liebste war noch nie in CPH und dann muss man dort auf jeden Fall Mal gewesen sein. Sehr genossen habe ich, dass man in Kopenhagen immer gleich Natur um sich hat. Auch aus der Innenstadt ist es nie weit zum nächsten Bach oder Hain.

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Mir gefielen ganz besonders die kleineren Gassen des Stadtzentrums. Da treffen sich die „echten Kopenhagener“ auch gern auf einen Kaffee. Leute beobachten ist einfach herrlich in CPH und ich liiiiebe den tollen Stil der dänischen Frauen! Das Bild rechts ist unser erstes leckeres Softice! Ich liebe das ja total…am liebsten mit einer dicken Schicht Kakao oben drauf? Was esst ihr am liebsten auf dem Softice? Streusel? Lakritz? Schokohaube?

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Auch der Kopenhagener „Nyhavn“ ist einen Besuch wert. Auf der Promenade ist immer etwas los und auch die Einheimischen treffen sich dort gern. Wenn die Plätze in den Restaurants belegt sind, bestellt man sich sein Bier eben direkt auf die Hand, setzt sich damit ans Pier und lässt die Füße baumeln. Diese Unbeschwertheit, die man den Menschen überall in Kopenhagen angemerkt hat, hat sofort auf uns abgefärbt 🙂

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Wir waren auch im Botanischen Garten, der uns wirklich begeistert hat. Ein ganz tolles Gelände mit einen Tropenhaus. Und anders, als in anderen Gärten durfte man sich dort auch in die Sonne legen und einfach das Grün genießen. Als wir das in einer Pause taten, kam diese neugierige Ente ganz nah heran und hat uns kritisch beäugt. Der Liebste hat das gleich mal festgehalten…

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Das kulinarische Ziel für unsere Reise: Mindestens einmal Hotdog, Softice, Dänische Waffel mit Softice und Smörrebröd. Haben wir natürlich alles geschafft 🙂 Für das Smörrebröd kann ich nach unserem Besuch das Restaurant Ida Davidsen empfehlen. Sehr urig, und die Chefin steht noch selbst hinter dem Tresen und berät mit nordisch-rauhmen Charme zur besten Smörrebröd-Wahl. Die Brote sind außerdem kleine Kunstwerke! Unsere Waffel mit Softice hatten wir aus der Waffelbageren, die man auf dem oberen Bild sieht. Lecker!

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Es war Frühling und blühte und grünte überall. Dann ist Kopenhagen besonders schön! Man hat zwar leider auch im Sommer nie eine Gut-Wetter-Garantie, aber mit ein bisschen Glück erlebt man strahlenden Sonnenschein. Die Kopenhagener nutzen das auch gleich aus und keiner bleibt Zuhause. Die Parks waren wirklich VOLL mit Menschen, die sich getroffen und gesonnt haben, und dort anscheinend ihren ganzen Tag verbracht haben. Der Winter kommt schließlich früh genug.

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Ich war vorher schon einmal in Kopenhagen, außerdem unzählige Male in anderen Teilen Dänemarks. Und auch dieses Mal weiß ich: Bald bin ich wieder da! Von dem Land, seinen Menschen und seiner Kultur kann ich einfach nicht genug bekommen. See you soon, Copenhagen!

 

So war der YummyKlick Food Photography and Styling Workshop in Hamburg!

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Ich hatte ja schon angekündigt, dass ich euch ausführlich von dem Food Photography and Styling Workshop in Hamburg am letzten Wochenende berichten wollte. Er wurde organisiert von den beiden Blogerinnen Nancy von Samt und Sahne und Maria von Marylicious, deren Blogs ich schon länger mit Begeisterung lese und die unter dem Namen YummyKlick von Zeit zu Zeit solche Workshops anbieten. Als der Workshop in Hamburg vor einigen Monaten angekündigt wurde und zufällig genau in die Zeit meines Deutschland-Urlaubs fiel, war ich total happy und habe mich sofort angemeldet.

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Am letzten Samstag machte ich mich also früh auf den Weg nach Hamburg. Der Workshop sollte im Café Osterdeich im schönen Stadtteil Eimsbüttel stattfinden. Dort angekommen konnte ich das Café gar nicht verfehlen, da schon eine Traube anderer Workshopteilnehmerinnen fröhlich quatschend und wartend davor stand. Dann ging es los: Wir durften in das super süße Café, in dessen hinterem Raum Nancy und Maria schon alles vorbereitet hatten. Es gab eine kurze Vorstellung und dann ging es auch schon los mit den allgemeinen Erklärungen und einigen Übungen zur Kamera. Maria übernahm diesen ersten Part, in dem es vor allem um die manuellen Einstellung von Spiegelreflexkameras und die ergänzende Ausstattung ging. Besonders interessant fand ich an dieser Stelle, welches Equipment die Mädels, die ja schon sehr viel länger Bloggen als ich, hilfreich und notwendig finden. Schon länger wollte ich mir ein neues Objektiv zulegen. Nach Marias Ausführungen zu Zoom- und Festbrennweiten-Objektiven habe ich mir nun erst einmal das von ihr empfohlene 50mm-Festbrennweiten-Objektiv bestellt. Ein Stativ und ein richtiger Reflektor sollen bald folgen.

Nach einigen kleinen Übungen ging es weiter mit den Grundlagen der Food Phototgraphy, zum Beispiel näheren Erklärungen der Farbenlehre. Vor dem Mittagessen sollten wir dann zu zweit noch erste Settings aufbauen. Mit meiner Partnerin Cathy (schaut euch doch mal ihre vegane Facebook-Seite an!) habe ich mir ein passendes Setting für Pilz-Muffins überlegt. Dabei halfen uns sehr die Tipps, die Maria und Nancy uns als Ausgangspunkt eines guten Shootings gegeben hatten. Um eine gute Geschichte in unseren Bildern umzusetzen, sollten wir uns an diesen drei Fragen orientieren: Was verbinde ich mit dem Gegenstand des Shootings (hier: Pilzmuffins)? Welches Farbschema möchte ich umsetzen? Welche Props möchte ich verwenden, um die Stimmung zu unterstreichen? Das Ergebnis unserer Überlegungen seht ihr hier:

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Nach einigen kleinen Übungen ging es weiter mit den Grundlagen der Food Photography, zum Beispiel näheren Erklärungen der Farbenlehre. Vor dem Mittagessen sollten wir dann zu zweit noch erste Settings aufbauen. Mit meiner Partnerin Cathy (schaut euch doch mal ihre vegane Facebook-Seite an!) habe ich mir ein passendes Setting für Pilz-Muffins überlegt. Dabei halfen uns sehr die Fragen, die Maria und Nancy uns als Ausgangspunkt eines guten Shootings gegeben hatten: Um eine gute Geschichte in unseren Bildern umzusetzen, sollten wir uns an dieser drei Fragen orientieren: Was verbinde ich mit dem Gegenstand des Shootings (Pilzmuffins)? Welches Farbschema möchte ich umsetzen? Welche Props möchte ich verwenden, um die Stimmung zu unterstreichen? Das Ergebnis unserer Überlegungen seht ihr oben.

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Auf dem Bild oben erklärt uns Maria alles zum Thema Farbenlehre und Komplementärfarben. Rechts zeigt sie einer Workshopteilnehmerin im praktischen Teil die richtige Einstellung der Kamera. Unten seht ihr den Props-Table, an dem wir uns im praktischen Teil austoben durften. Dabei hatte Nancy noch einige tolle Tipps für uns, mit denen man aus einfachen Dingen wunderbar kreative Deko für die verschiedenen Themen zaubert.

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Anschließend gab es ein leckeres und leichtes Mittag, dass das Team vom Café Osterdeich für uns zubereitet hat: leckere Spinat-Quiche mit Salat und rote Grütze mit Vanillesauce. Mhmmmm! Ist das Café nicht süß? Ich habe mich dort gleich wohl gefühlt. Schade war nur, dass es teilweise etwas dunkel in den Räumen war. Ich habe das aber einfach als Herausforderung genommen, die neu erworbenen Kamera-Skills zu erproben 😉

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Nach dem Mittag gab es eine kleine Besprechung von vorher eingesendeten Bildern der Teilnehmerinnen. In der Gruppe wurden diese unter dem Gesichtspunkt des gerade neu erlernten Wissen zu Fotografie und Bildkomposition besprochen und praktische Tipps zur Verbesserung gegeben. Das fand ich wirklich sehr hilfreich! Danach ging es ans Eingemachte: In kleinen Gruppen sollten wir das Gelernte praktisch umsetzen. Dazu hatten Maria und Nancy und das Team vom Café einige kleine Gerichte vorbereitet, mit denen wir shooten konnten. Das erste Bild des Beitrags ganz oben ist ein Kartoffelsalat, den wir eher rustikal präsentieren wollten. Das wunderschöne Beerensetting wurde von zwei anderen Teilnehmerinnen gestylt.

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Das zweite Setting meiner Gruppe mit Geburtstagskuchen in den Farben, die die beiden Organisatorinnen auch als Oberthema für den Workshop ausgewählt hatten: Blau und Gelb. Die Props hätte ich am liebsten ALLE!

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Drittes Setting meiner Gruppe mit Beerentörtchen. Ich hätte sie am liebsten aufgegessen, statt fotografiert!

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Nach dem Abschluss des Workshops bin ich noch mit Maria, Nancy und einer anderen Teilnehmerin im fußnahen Restaurant „Brüdigams“ essen gegangen. Das war ein gelungener Ausklang eines tollen Tages und ich konnte die beiden noch ein kleines bisschen ausfragen. Außerdem war das Essen im Brüdigams der Hammer!

Fazit: Mit meiner Kamera und den manuellen Einstellungen hatte ich mich vor dem Workshop schon ein bisschen befasst. Trotzdem konnte ich dazu noch einiges lernen, zum Beispiel, wie die tollen Foodbilder zustande kommen, bei denen alles im Hintergrund so wunderbar verschwimmt. Als Maria und Nancy uns Tipps zur nötigen Ausstattung mit Objektiven & Co. gaben und von ihren Erfahren damit erzählt haben, habe ich besonders die Ohren gespitzt und werde mir die eine oder andere Neuanschaffung überlegen. Am meisten hat mir jedoch die Herangehensweise an ein Shooting mit den genannten drei Fragen geholfen. Sich im Vorfeld eine Geschichte zu überlegen und das Setting in Farben und Deko genau zu durchdenken, führt einfach sofort zu besseren Ergebnissen. Damit werde ich jetzt hauptsächlich arbeiten, auch wenn es sicher ab und zu einmal Gerichte geben wird, wo ich schnell mal draufhalte und bei denen keine Zeit für aufwendigen Bildaufbau bleibt.

Schön zu sehen fand ich, dass auch Maria und Nancy, die ja sehr bekannte Blogs haben, mit kleinen Tricks und Kniffen arbeiten, um ein Bild spannend zu gestalten. Da braucht es gar nicht immer teurer Neuanschaffungen und Props. Sie haben uns eine Menge kleiner Ideen und Anregungen geliefert, wie man mit wenig Material immer wieder etwas gestalten kann. Das werde ich in Zukunft versuchen, mit weiteren Inspirationen zu erweitern und noch mehr aus dem Vorhandenen zu machen. Besonders die Anregungen, wie man günstig an tolle Hinter- und Untergründe kommt, fand ich super. Der Baumarkt und das Tapetengeschäft werden bald Besuch von mir bekommen 😉

Insgesamt war es also ein sehr gelungener Tag, von dem wohl jede Teilnehmerin eine Menge Input mitgenommen hat. Wenn euch ein Workshop von YummyKlick interessiert schaut einfach regelmäßig auf der Website vorbei, um Neuigkeiten mitzukriegen!