{EM-Fieber} Fruchtig-leichte Beeren Bowle für die BBQ-Party

Leichte Beeren-Bowle

Hach, ihr Lieben. Ich bin in meinem Element! Was ich meine? FUßBALL. Ja, jetzt kommt ein kleines Bekenntnis. Denn auch, wenn es genug Menschen gibt, die damit nichts anfangen können: Ich liebe große Fußball-Turniere, ich fiebere mit und ich liebe die Atmosphäre. Wie geht euch das? Yay oder nay? Für alle, die jetzt kurz davor sind, den Beitrag genervt wegzuklicken: Es gibt gleich Bowle für alle, bleibt unbedingt hier! Und alle so: YAY! „{EM-Fieber} Fruchtig-leichte Beeren Bowle für die BBQ-Party“ weiterlesen

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Veganer Olivenölkuchen mit Blaubeeren + Give Away

Rosmarin-Olivenölkuchen mit Blaubeeren

Ihr Lieben, wie sehr achtet ihr darauf, wo eure Lebensmittel herkommen? Achtet ihr auf Biosiegel, Regionalität, Fair Trade? Da setzt ja jeder mittlerweile eigene Prioritäten. Wichtig finde ich nur, dass man sich informiert und bewusst entscheidet. Als mich Naturata anschrieb, musste ich aber ehrlich gesagt noch einmal ganz genau nachlesen, was  der Unterschied zwischen Bio- und Demeter-Qualität ist. Hättet ihr es direkt gewusst?  „Veganer Olivenölkuchen mit Blaubeeren + Give Away“ weiterlesen

{Abendbrot} Rosmarin Olivenöl Brot mit Pinienkernen

Rosmarin Olivenöl Brot5

Brotaufstriche sind ja so eine Sache. Es gibt diejenigen, die eine große Liebe haben und ihr treu sind. Und dann gibt es die, die gern ausprobieren. Meine große Liebe ist guter Käse. Wurst interessiert mich wenig bis gar nicht, aber eine Scheibe guter Käse macht mein Abendbrot (oder Frühstück) perfekt. Aber ich mag auch gern ab und zu experimentieren, Brotaufstriche selbermachen kann nämlich echt Spaß machen und seeehr lecker sein. Hier habe ich zum Beispiel cremigen Hummus aufs Brot gestrichen. Mein liebster Brotbelag (neben Schnittkäse) ist schon seit Ewigkeiten Ziegenfrischkäse, Avocado, Pfeffer und Koriander. Ein Traum!

Rosmarin Olivenöl Brot1

Beim Brot muss ich aber sagen: Keine Kompromisse! Ich probiere zwar verschiedene Rezepte durch und backe mittlerweile richtig gern Brot. Aber: Bei Brot sind wir Deutschen (und Österreicher, Schweizer und vielleicht noch Skandinavier) ja bekanntlich anspruchsvoll, da zähle ich mich dazu. Nichts ist frustrierender, als sich die Mühe zu machen, ein Brot zu backen, und am Ende einen zu festen, wenig saftigen Klumpen aus dem Ofen zu holen.

Rosmarin Olivenöl Brot3

Zum Glück passiert das mit ein wenig Übung nicht mehr so oft und man kann irgendwann ein wenig abschätzen, welches Rezept gut werden könnte. Ich will damit also nicht sagen, dass ich immer das gleiche Brot backe. Sondern eher, dass ich versuche, mir eine kleine Auswahl an sehr guten Brotrezepten anzulegen. Das hier ist so eines, das in die Sammlung darf. Kein klassisches, dunkles Brot, sondern eher ein wenig mediterran. Hoffentlich schmeckt es euch auch!

Rosmarin Olivenöl Brot2

Für einen Laib in der 20-24cm Kastenform:

280g lauwarmes Wasser
1/2 TL Honig
2 TL Trockenhefe
560g Mehl (davon 100g Dinkelvollkornmehl)
2 EL Salz
3 TL Kräuter
3 EL Olivenöl
30g Pinienkerne

Das Wasser mit dem Honig und der Trockenhefe vermischen und 5 Minuten stehen lassen, bis sich kleine Bläschen bilden. Dann die restlichen Zutaten hinzugeben, den Anteil des Vollkornmehls könnt ihr nach Geschmack variieren. Den Teig gleich in die Form geben, die vorher leicht mit Olivenöl ausgepinselt wurde. An einem warmen Ort zugedeckt ca. 1 1/2 bis 2 Studen gehen lassen. Kurz vor Ende der Gehzeit den Backofen auf 210°C vorheizen. Das Brot 2o Minuten bei 210°C backen, dann den Backofen runterschalten und noch 15 Minuten bei 190°C zuende backen.

Rosmarin Olivenöl Brot4

Seid ihr interessiert an noch mehr tollen Brotrezepten? Ich hätte da noch so einige…

Carina

 

Ziegenkäse-Risotto mit karamellisiertem Ofengemüse

Risotto3

Ihr Lieben, neulich kam der Risotto-Jeeper! Und zwar wie. Da traf es sich gut, dass der Kühlschrank voller farbenfrohem Sommergemüse war. Risotto und Ofengemüse, das wär doch was…aber das Gemüse bitte karamellisiert. Mit italienischen Kräutern…und…wie wäre es mit Ziegenkäse UND Parmesan?! Ihr wisst mittlerweile, ich neige gelegentlich zu Übertreibungen. Diese Übertreibung stellte sich als absolut köstlich heraus. Mal wieder ein Gericht, das der Liebste erst kritisch beäugte. Zu viel Gemüse, zu wenig Fleisch. hinterher lautete das Urteil: Kannst du gern mal wieder machen! Strike!

Risotto

Während das Risotto vor sich hin gart und immer saftiger und käsiger wird, geht diese Farbbombe von Gemüseblech für einige Zeit mit ordentlich Kräuter- und Zuckermantel in den Ofen. Hach, gibt es etwas herrrlicheres als Ofengmüse mit Kräutern? Ich hätte alles direkt vom Blech aufessen können…aber nein! Denn auf dem käsigen Risotto macht sich das Gemüse einfach fabelhaft, das Warten lohnt sich also. Vor dem Servieren habe ich noch einen Klecks selbstgemachte Ratatouille und etwas mehr Parmesan darauf gegeben. Und dann: Genießen!

Es eignet sich natürlich auch jedes andere Gemüse, das sich auf dem Blech rösten und karamellisieren lässt…ich kann mir da noch jede Menge verschiedene Tomatensorten, Aubergine, Kürbis usw. vorstellen.

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Für 2-3 Personen:

2 große Tomaten
1 Handvoll Kirschtomaten
2 Möhren
1 kl. Zucchino
etwas Zucker
Salz, Pfeffer, Thymian, Rosmarin

250g Risottoreis
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
etwas Olivenöl
ca. 300ml Gemüsebrühe
100ml Weißwein (nicht zu sauer!)
1 Schuss Gemüsesaft
1 TL Tomatenmark
100g Ziegenfrischkäse
50g Pamesan
Salz, Pfeffer, edelsüße Paprika, ital. Kräuter

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Das gesamte Gemüse in dünne Scheiben oder Streifen schneiden. Auf ein Backbleck legen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Mit Rosmarin, Thymian, Salz, Pfeffer und 1-2 TL Zucker bestreuen. Bei 170°C ca. 25 Minuten im Ofen karamellisieren.

Derweil die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken. In der Pfanne in etwas Olivenöl 1 Minute anschwitzen. Den Risottoreis zugeben und 2 Minuten lang regelmäßig umrühren. Mit dem Weißwein und etwas von der Brühe ablöschen. Dann die Hitze etwas reduzieren, das Risotto garen lassen und immer wieder etwas Brühe und einen Schuss Gemüsesaft angießen. Nach ca. 20 Minuten den Ziegenkäse und das Tomatenmark einrühren. Dann den Parmesan reiben und unter das Risotto ziehen. Das Risotto mit Gewürzen abschmecken und den Gargrad überprüfen. Der Reis sollte nicht matschig, sondern noch leicht bissfest sein. Dann vom Herd nehmen. Mit dem Ofengemüse, eventuell einem Klecks Ratatouille und etwas mehr Parmesan anrichten.

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Mürbeteig-Pizzetten mit Ratatouille

Mürbeteigpizzen5

Wooooooow, wir sind Weltmeister! Ist das nicht unglaublich? War das ein Fest. Bei uns lief das Spiel noch später als in Deutschland, nämlich um 23:30 Uhr. Nach Verlängerung, Feierei, letztem WM-Bier und ein bisschen Autokorso war ich dann um 04:00 Uhr im Bett, um nicht einmal zwei Stunden später wieder zur Arbeit zu gehen. Ein echt harter nächster Tag, aber immerhin hat es sich gelohnt. Das war schließlich Geschichte! Und vor dem nächsten Turnier muss wohl ein neues Trikot her. Is‘ ja jetzt mit den drei Sternen nicht mehr aktuell, näch? Am nächsten Tag sind der Liebste und ich nach der Arbeit sofort für zwei Stunden weg gewesen. Dann kurz wieder wach, was gegessen, eine folge der derzeitigen Lieblingsserie geguckt, und wieder ins Bett. Das war echt nicht unnötig!

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Ohne dass ich eine voll gute Überleitung parat habe, komme ich jetzt zu meinen kleinen Pizzatalern. Die sind beim Ratatouille-Kochen entstanden. Zu dem Ratatouille hat mich einmal mehr Yvette van Bovens „Homemade Sommer“ inspiriert. Allerdings habe ich meine Variante ein bisschen angepasst. Und dann hatte ich auf einmal Lust auf knackigen, salzigen Mürbeteig. Der ist ja ganz schnell zusammengeschmissen und fertig waren die Tarteletts. Richtig lecker, sag ich euch. Und mal eine Alternative zur normalen Pizza. Bei uns kommt nach einem langen Arbeitstag auch oft genug der fertige Pizzateig zum Einsatz, der für Faulheitsanfälle  Notfälle immer im Haus ist. Muss ich an dieser Stelle auch mal eingestehen. Diese Pizzetten haben jetzt aber Chancen, den fertigen Teig öfter zu ersetzen. Dazu ein knackiger Salat und fertig ist das perfekte Essen. Wenn ihr Mürbeteig gern mögt, werdet ihr die Pizzetten lieben!

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Für die Ratatouille kann ich mir übrigens noch unendlich viele andere kulinarische Einsätze vorstellen. Keine Angst, da bleibt auf keinen Fall was über. Ich habe sie zum Beispiel in Nudelsoße, auf Frischkäsebrot und in Blätterteig (als kleine gefüllte Täschchen, riiiiichtig lecker!) verbraucht. Als Suppen-Topping, auf Bruschetta, im Tortano oder als Füllung für Ravioli wären sie auch spitze. Ich war dann traurig, weil sie schon leer war. Ich plane eine baldige Nach-Produktion. Nom nom. Und dann am besten gleich in größerer Menge, ooooohja!

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Meine Ratatoiulle hatte durch grüne Chilis und Harissa eine leichte Schärfe, das darf bei uns Zuhause gern so sein. Wer etwas empfindlich auf Schärfe reagiert, lässt die Chilis weg und nimmt nur die Harissa-Paste. Die ist nicht besonders scharf, hat aber eine tolle Würze!

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Für ca. drei bis vier Schraubgläser Ratatouille:

1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 rote Paprika
2 Auberginen
4-6 Tomaten je nach Größe
2 grüne Chilischoten
1 EL Harissa
1 EL gehackter Rosmarin
1 EL italienische Kräutermischung
Salz und Pfeffer
1 ordentlicher Schuss Olivenöl

Zwieben und Knoblauch fein hacken und das restliche Gemüse in kleine Würfel schneiden. Das Olivenöl in der Pfanner erhitzen und Knoblauch und Zwiebeln einige Minuten anschwitzen. Das restliche Gemüse dazugeben und bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten garen, bis alles weich ist. Mit den restlichen Zutaten nach Geschmack würzen.

Mürbeteigpizzen

Für ca. 6 Pizzetten, je nach Größe: 

120g Weizenmehl
80g Roggenmehl
100g kalte Butter
1 Ei
1/2 TL Salz
50g Mascarpone oder Crème Fraîche
6 EL Ratatouille (z.B. nach dem Rezept oben)
50g Parmesan

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Für den Mürbeteig die Mehle mit dem Salz vermischen und die kalte Butter in Flöckchen hineinreiben. Das Ei und ggf. einen kleinen Schuss Olivenöl dazugeben, bis der Teig nicht mehr bröselt. Gut verneten und in Frischhaltefolie gewickelt 20 Minuten im Kühlschrank liegen lassen. Anschließend den Mürbeteig auf wenig Mehl ausrollen ( er sollte recht dünn sein) und mit einer Schüssel oder einem Glas Minipizzen ausstechen. Die Pizzetten auf ein Backblech legen, mit Mascarpone oder Crème Fraîche bestreichen und je 1 El Ratatouille daraufsetzen. Mit ordentlich Parmesan besträuen und im Backofen bei 190°C ca. 20 Minuten backen.

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{For lazy days} Tortano mit Feta, Tomaten und Spinat

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Also irgendwie tritt hier so langsam zutage, dass ich eine Liebhaberin herzhafter Brote mit allerlei Extras bin. Das war mir selbst nicht so bewusst, bis ich die Bilder für diesen Beitrag bearbeitet habe. Da fiel mir auf, dass ich schon ein paar Beiträge in der Richtung gezeigt habe. Da wäre der ulta-leckere Pesto-Zopf, dann kam noch der Gugl mit Haselnüssen und Speck. Und nun kommt ein mediterran gefülltes Tortano.

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Diese Vorliebe könnte vor allem daran liegen, dass ich zur Zeit sehr oft Brot backe und es mir mit ein paar „normalen“ Rezepten schnell langweilig wird. Das führt dazu, dass ich mir immer wieder spannend klingende Rezepte heraussuche, die mal super schmecken und mal in kleinen Katastrophen enden. So wie neulich, als ich ein Standard-Rezept unbedingt mit Bier und Röstzwiebeln abändern wollte. Wirklich, das soll angeblich ganz toll schmecken…Bier im Brot ist ja nicht neu. Nur bei mir wollte es überhaupt nicht funtionieren. Gerochen hat das Ergebnis noch sehr gut. Beim Schneiden fiel es dann aber elendig auseinander. Das führte dazu, dass wir nur Scheiben von mindestens 2cm Dicke schneiden konnten, und das Brot war auch noch trocken. Pustekuchen!

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Naja, Versuch macht klug, oder? Mit diesem Tortano verhält es sich zum Glück ganz anders. Es ist knusprig, saftig und herzhaft. Auch wichtig: Es lässt sich super schneiden 😉 Ich hatte es gemacht, als wir an einem faulen Wochenende Gäste hatten. Wir vier haben herumgelegen, gequatscht, ein bisschen Big Bang Theory geguckt und sonst nur entspannt. Da war das Tortano super, denn jeder konnte, wenn der Hunger kam, einfach zum Teller gehen und sich eine Scheibe abschneiden. Das war unser Mittagessen, dazu gab es nur einen kleinen Dip. Total gut! Aber auch für ein Picknick oder einen Ausflug ist ein Tortano sehr praktisch, da werde ich das nächste Mal auf jeden Fall dran denken, wenn wir so etwas planen.

Dieses Tortano wurde mal wieder abgeleitet von einem Leila-Lindholm-Rezept. Allerdings habe ich nicht nur Weizenmehl, sondern auch etwas Vollkorn verwendet. Den Teig habe ich etwas abgewandelt und die Füllung ist eine Eigenkreation. Leila schlägt zwar einige Varianten vor, aber die waren alle nicht perfekt nach meinem Geschmack. Also habe ich alles zusammengeworfen, was zusammen gut schmeckt: Blattspinat, Feta, Rosmarin und getrocknete Tomaten! Mhhhhhmmm!

Tortano6

Für ein großes Tortano:

7g Trockenhefe
300ml lauwarmes Wasser
2 EL Olivenöl
1 EL Honig
2 TL Meersalz
210g Weizenmehl
70g Weizenvollkornmehl
170g Hartweizenmehl

150g Feta
1/2 Glas getrocknete Tomaten in Öl
1 große Hand voll Blattspinat
1 Zweig Rosmarin
Salz, Pfeffer, italienische Kräuter

Tortano

Die Hefe mit Wasser, Olivenöl, Salz und Honig in einer großen Schüsel kurz verrühren, dann 5 Minuten stehen lassen, bis die Flüssigkeit an der Oberfläche Blasen schlägt. Dann zunächst das Hartweizenmehl mit der Küchenmaschine/ dem Handrührer einarbeiten, anschließend das Vollkorn- und Weizenmehl. Es sollte ein elastischer Teig entstehen. Die Schüssel mit einem leicht feuchten Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 40 Minuten auf die doppelte Größe aufgehen lassen.

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Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem etwa 1 cm dicken Rechteck ausrollen. Nicht zu sehr drücken und ziehen, damit der Teig seine Lockerheit nicht verliert. Für die Füllung den Feta klein würfeln. Die Tomaten mit einem Kuchenkrepp vom Öl befreien und ebenfalls würfeln. Den Rosmarin klein hacken und den Spinat etwas zerzupfen. Alles kurz vermischen und dann mittig des Teigrechtecks einmal längs verteilen. Dann das Rechteckt an den langen Seiten mit etwas Wasser bestreichen und von dort aufrollen und zu einem Kranz formen. Den Ring mit ein wenig Mehl bestäuben, auf ein Backblech legen und noch einmal 30 Minuten zugedeckt gehen lassen. Den Ofen derweil auf 250°C vorheizen. Das Tortano in die Mitte des Ofens schieben und die Temperatur sofort auf 200°C reduzieren. Etwa 35 Minuten backen lassen. Vor dem Servieren ein wenig auskühlen lassen oder kalt essen.

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Habt ihr schon einmal ein Tortano gebacken? Und welche Füllung habt ihr dafür genommen?  

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Mediterrane Tomatenmuffins mit Kräutern und Feta

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Es wird Zeit für die nächste Runde „Let’s cook together„! Das Monatsmotto des Mai, das Ina diesmal ausgegeben hat, „Herzhaftes aus dem Muffinförmchen“ hat mich vor eine echte Herausforderung gestellt. So richtig wollte mir kein Rezept gefallen. Außerdem ist F. herzhaftem Gebäck gegenüber immer etwas skeptisch. Also machte ich mich daran, selbst ein Rezept zu basteln. Und am Ende muss ich sagen, bin ich damit sehr zufrieden. Die Muffins sind durch den Frischkäse, die getrockneten Tomaten und das Öl sehr saftig und aromatisch. Mit dem Feta hatte ich auch den Mann im Boot, denn Feta macht in seinen Augen alles noch 1000 Mal besser. Und die Kräuter müssen für mich sein, denn sie bringen mich so schön in Sommerstimmung. Mhmmmm!

Tomatenmuffins6

Wir haben die Muffins entweder als Snack oder als Beilage gegessen. Sie machten sich gut zu einem frischen Salat zum Lunch, weil man sie so schön zur Arbeit mitnehmen und nicht noch Brote schmieren muss. Auf diese Weise werde ich herzhafte Muffins gern noch einmal machen, sehr praktisch. Übrigens waren sie durch das Tomatenmark tatsächlich so „farbintensiv“ wie auf den Bildern.

Tomatenmuffins

Für 10 mediterrane Tomatenmuffins:

1 Knoblauchzehe
125g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Meersalz
1 Ei
50g geschmolzene Butter
frische oder TK-Kräuer: Rosmarin, Thymian, Basilikum, Oregano
100g Frischkäse oder Creme Fraiche
1-2 EL Tomatenmark
1 Schuss Milch
1/2 Glas getrocknete Tomaten in Öl
1 EL Öl aus dem Tomatenglas
6 Frühlingszwiebeln
90g Feta

Tomatenmuffins1

Mehl und Backpulver in einer Schüssel mischen und die Knoblauchzehe dazupressen. Das Ei und die Butter hinzugeben und verrühren. Als nächstes Frischkäse oder Creme Fraiche und das Tomatenmark dazugeben. Die fein gehackten Kräuter untermischen. Einen Esslöffel Öl aus dem Tomatenglas und einen Schuss Milch dazugeben und rühren, bis ein glatter Teig entstanden ist. Zum Schluss die klein geschnittenen Tomaten, den gewürfelten Feta und dei Frühlingszwiebeln unterziehen. Je zwei Esslöffel Teig in ein Muffinförmchen geben und die Muffins im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 20-25 Minuten backen.

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Mir schmecken die herzhaften Teilchen als Snack auch sehr gut mit einem Klecks Joghurt.

Tomatenmuffins5

Zum Wochenstart ein herzhafter Gugl mit Haselnüssen, Rosmarin und Speck

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Nach dem leckeren Shortbread gibt es heute mal wieder etwas Herzhaftes aus dem Backofen. Ein vielseitiges, leckeres Brot im Tarnkostüm. Denn wer würde in einer Guglform ein Brot mit Haselnuss, Speck und Rosmarin vermuten? Unter anderem deswegen fand ich das Rezept gleich interessant, als ich es in dem Buch „Schnelle Brote“ von Kristiane Müller-Urban im GU Verlag entdeckte. Ich habe es gebacken, um eine angefangene Packung Speckwürfelchen zu verwerten. Eigentlich gehört in das Brot richtiger Frühstücksspeck bzw. Bacon. Es hat aber auch in dieser Abwandlung mit Speckwürfeln und Rosmarin sehr gut geschmeckt. Die Vegetarier unter euch können den Speck ja durch etwas anderes leckeres ersetzen – wie wäre es mit kleinen Paprikastückchen oder Mais?

Speckgugl1

Solche herzhaften Brote eignen sich auch immer super zum Mitnehmen auf die Arbeit. Mit einem Salat und einem Joghurt macht das einen super Lunch. Ich bin ja immer auf der Suche nach gut vorzubereitenden und abwechslungsreichen Work Lunch Ideen, da bei uns um den Arbeitsplatz herum die Möglichkeiten eher rar sind und sich zumeist auf fettiges Fast Food beschränken. Nein danke, da esse ich doch lieber meine selbstgeschmierten Brote, oder ab und an eine Quiche, Pasta etc. Auch, wenn es mehr Arbeit macht.

Speckgugl4

Ich wünsche euch allen einen guten Wochenstart, ihr Lieben!

Speckgugl6

Speckgugl5

Speckgugl

Haselnuss-Speck-Gugl:

100g gehackte Haselnüsse
75g gewürfelter Speck (Originalrezept: Bacon)
1/2 TL frischer Rosmarin
300g Weizenmehl
1 TL Backpulver
1 Pck. Trockenhefe
1 Prs. Salz
1 TL Honig
350ml lauwarmes Wasser

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Die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten, bis sie zu duften beginnen. Den Speck ebenfalls in einer Pfanne kurz rösten und auf ein Küchenkrepp zum entfetten geben. Haselnüsse bis auf 1 EL mit dem Speck und dem Rosmarin mischen. Die Form einfetten. Mehl, Backpulver und Trockenhefe mischen. Salz und Honig mit dem Wasser verrühren. Zum Mehl geben und gut verrühren. Dann die Nussmischung unterheben. Die Form mit den restlichen Nüssen ausstreuen und den Teig hineingeben. Die Form mit einem feuchten Handtuch abdecken udn ca. 30 Minuten gehen lassen. Dann bei 180°C ca. 35 Minuten backen. Dabei auf den Boden des Ofens ein feuerfestes Gefäß mit Wasser stellen.

Speckgugl7

Dreamy Lemon Rosemary Shortbread

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Es gibt einfach Geschmacks-Kombinationen, die es krachen lassen. Die erst vorsichtig auf der Zunge prickeln, dann das Gehirn kleine Luftsprünge machen lassen und dann verlangen die Geschmacksknospen und das Bäuchlein laustark nach Nachschub. VIEL. NACHSCHUB. So geschehen bei mir zum Beispiel schon mit:

Schokolade und Salzbrezeln (Oh JA! Davon werdet ihr bald mehr sehen..).

Banane und Erdnussbutter.

Karamell und Salz.

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Und nun auch mit: Zitrone und Rosmarin. Ich weiß, diese Zusammenstellung ist nicht neu. Und ich war schon immer neugierig darauf, einige Rezepte sind auf meiner Nachbackliste bereits vor geraumer Zeit gelandet. Und trotzdem hatte ich bisher nie die Zeit/Muße/Zutaten, um etwas damit zu verwirklichen, wenn es mir nach etwas Frischem war.

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BÄM! Hier sind sie. Und das nicht das letzte Mal, das weiß ich jetzt schon. Der Mann, beim in-den-Ofen-schieben noch skeptisch („Kekse? Weihnachten ist schon längst vorbei!“) ist hinterher ganz happy mit seinem Keks-Blümchen („Schmecken gut, deine Kekse“ –> Ritterschlag!). Ich habe mir verkniffen, ihm zu erklären, dass es sich nicht um irgendwelche Kekse, sondern um Shortbread handelt. Hauptsache, es schmeckt! Nicht nur das. Ich könnte mich echt reinlegen in diese buttrigen, lockeren, knusprigen Shortbread-Blümchen. Und da mich das Rezept so begeistert hat, ist es mein Beitrag zu Clarettis Backthema des Monats Zitrusfrüchte bei der tollen Aktion „Ich back’s mir“!

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Das Rezept ist von diesem grandiosen Blog, auf den ich über Pinterest gestoßen bin. Da steht auf jeden Fall jetzt noch eine Menge mehr auf meiner Liste. Ich habe das Rezept nur ein ganz kleines Bisschen abgeändert, denn die Cookies sind ziemlich perfekt. Das Rezept habe ich trotzdem aufgeschrieben, damit ihr es nicht beim Backen noch konvertieren müsst, wie ich. Das finde ich nämlich gar nicht so einfach, wenn man keine Measuring Cups hat. Schaut trotzdem unbedingt mal bei Two Peas and Their Pod vorbei, da sind wahnsinnig leckere Rezepte zu entdecken! Was haltet ihr das nächste Mal von den Dark Chocolate Chunk, Pistacchio and Sea Salt Cookies? Hört sich wahnsinnig gut an, wie ich finde.

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Und dann wollte ich euch noch schnell eine tolle Dessert-Idee zeigen, die mir zu den Shortbread-Cookies gekommen ist. Aber, ich habe leider gar keine Fotos davon, weil es einfach zu gut, und gar nicht so mega ungesund ist. Ich habe es mir in letzter Zeit immer als After-Work Snack gemacht, denn es geht ganz schnell: Ihr rührt ein Schüsselchen griechischen Joghurt mit 1-2 TL Honig und dem Saft einer viertel Zitrone zusammen und krümelt dann nach Belieben zwei oder drei Cookies hinein…mhmmmmm! Probiert es aus!

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Für eine Menge Lemon Rosemary Shortbread: 

240g Mehl
1/4 TL Salz
1 1/2 TL Zitronenabrieb
1 TL frischer, gehackter Rosmarin
200g Butter (Raumtemperatur)
85g Puderzucker
1 TL Vanilla
2 EL Zitronensaft

Shortbread

Mehl, Salz, Zitronenabrieb und gehackten Rosmarin in einer Schüssel kurz vermischen und beiseitestellen. Die Butter und den Puderzucker zusammen cremig schlagen, dann Vanilleextrakt und Zitronensaft dazugeben. Nach und nach die Mehlmischung dazugeben und nur rühren, bis gerade so ein Teig entstanden ist. Dann den Teig in Frischhaltfolie wickeln und für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen. Den Ofen auf 160°C vorheizen. Den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche etwa 1/2 cm dick ausrollen. Entweder Formen ausschneiden oder einen beliebigen Ausstecher verwenden. Die Cookies auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ca. 10-12 Minuten backen. Sie sind fertig, wenn einige von ihnen an den Ecken goldbraun werden, dann nicht länger backen! Komplett auskühlen lassen. Sie halten sich in einer Dose oder einem Cookiejar eine ganze Weile frisch.

Karoffelpizza. Ein neuer Trend?

Kartoffelpizza scheint gerade der letzte Schrei in der Bloggerwelt zu sein. Zumindest haben schon mindestens zwei der Blogs, die ich regelmäßig verfolge, ein Rezept dafür veröffentlicht. Beim ersten Artikel dachte ich noch: Merkwürdig. Spätestens beim zweiten Post war ich neugierig geworden, was wohl vor allem an den Bildern lag. Denn krosse Kartoffelscheiben und Rosmarin können nicht verkehrt sein, nicht einmal auf Pizza.

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Das tolle an dem Rezept ist, dass man super einen fertigen Pizzateig verwenden kann. Dann ist das ganze in null komma nichts fertig.

Für eine Kartoffelpizza braucht man:

1 halben Pizzateig (fertig), eine große Kartoffel, Meersalz, Pfeffer, 2 EL Olivenöl, Rosmarin, Thymian, Oregano

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Die Kartoffel schälen und in sehr dünne Streifen schneiden. Den fertigen Pizzateig auf einem Backblech mit Backpapier noch etwas flacher rollen und mit 1 EL Olivenöl bestreichen. Dann mit den Kartoffelscheiben belegen. Den zweiten EL von dem Öl darüber tropfen. Großzügig mit den Gewürzen sein und anschließend im den vorgeheizten Ofen bei 190°C etwa 25 Min. backen. Nach dem Backen mit etwas Parmesan bestreut servieren. Dazu schmeckt sehr gut eine Marinara-Sauce, die ihr je nach Zeitrahmen kaufen oder selber machen könnt. IMG_4600Uns hat die Kartoffelpizza sehr gut geschmeckt. Selbst mein Freund, der meinen Küchen-Experimenten auf oft skeptisch gegenübersteht, und außerdem Fleischfresser ist, fand sie sehr lecker. Die gibt es bestimmt noch einmal, vor allem, weil man dafür meist alle Zutaten auf Vorrat hat.