Italienische Hackbällchen mit Mozzarella-Füllung

Wie ihr merkt, erhöhe ich hier vor Ostern noch mal die Schlagzahl – das liegt zum einen daran, dass mir zum thema Brunch einfach eine Menge einfällt. Zum anderen lest ihr schon heute wieder von mir, weil ich endlich mal wieder bei einem Blog-Event mitmache. Und was für eins! Es geht um Fleisch. Eigentlich nicht so besonders typisch für diesen Blog. Ich bin zwar keine Vegetarierin (mehr), koche aber eben oft sehr gern ohne Fleisch. Aaaaaber! Es geht um Hack. Und ich habe in den letzten Monaten eine ziemliche Vorliebe für Hack entwickelt. „Italienische Hackbällchen mit Mozzarella-Füllung“ weiterlesen

Würzige Kartoffel-Rucola-Crème mit Räucherlachs

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So, ihr Lieben, da bin ich wieder! Zwar gab es hier in den letzten Wochen unregelmäßige Posts, aber erschreckenderweise muss ich feststellen: Ich bin seit fast acht Wochen in Dresden und habe noch nicht ein Mal etwas neues für euch fotografiert. Aus Zeitgründen, Umzugsstress usw. musstet ihr in den letzten Wochen mit mehreren Beiträgen Vorlieb nehmen, die ich schon vor einiger Zeit auf Vorrat geknipst habe. Ich war echt im Stress. Aber jetzt! Seit Tagen juckt es mir in den Fingern. Ich habe euch vermisst, und ich habe den Blog vermisst, denn so lange war ich in seinen fast zwei Lebensjahren noch nie abstinent. Es wird weiterhin „Bloggen mit Hindernissen“ sein, denn leider hat mein Internetanbieter auch nach zwei Monaten noch keinen Fuß in meine Wohnung gesetzt, oder auch nur einen Termin angekündigt. Ich bin immer noch offline. Aber ich habe meine Möbel bekommen, die Wohnung ist bereits gemütlich geworden, und ich lasse mich von so einem Ärgernis jetzt nicht mehr aufhalten. Ich werde euch dann eben aus der Unibibliothek schreiben, wo ich auch jetzt gerade sitze. Satt und zufrieden, da mir diese cremige Suppe vorhin richtig gut geschmeckt hat. Los geht’s!

Kartoffel-Rucola-Creme

Es gibt heute Kartoffel-Rucola-Crème mit meinem Liebling, dem Räucherlachs. Die Suppe benötigt nur wenige Zutaten, ist einfach und schnell gemacht. Der Rucola ist nicht so dominant, wie man denken könnte. Wer keinen Pommery-Senf bekommt, nimmt eine andere grobkörnige Senfsorte. Vegetarier verzichten auf den Lachs und könnten stattdessen zum Beispiel geröstete Pinienkerne oder auch Schwarzbrot-Croutons dazu servieren. Auch feine Streifen von roter Beete wären toll.

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Das Rezept ist aus einem Buch, das schon vor längerer Zeit bei mir einziehen durfte: „Einfach schnell genießen vom Kochhaus. Schon seit dem ersten Blättern wollte ich die Suppe mal nachkochen, aber ihr wisst ja, wie das ist…immerhin hat es jetzt endlich geklappt. Aus dem Buch habe ich schon mehrmals Rezepte nachgemacht, sie waren bislang alle sehr lecker und schnell gemacht.

Ich habe die Suppe als Hauptgericht mit einem Klecks saurer Sahne und eine Scheibe Schwarzbrot gegessen. Sie würde sich aber genauso gut als Vorspeise machen, oder als Süppchen zu einem Advents-Brunch. Das ist ganz euch überlassen! Lasst es euch schmecken und freut euch auf alles, was hier in nächster Zeit so passieren wird. Ich habe einiges geplant! Hoffentlich lässt das Fotolicht auch alles zu…

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Für 2 Personen:

2 Scheiben Räucherlachs
50g Rucola
15g Pommery-Senf
1 Brühwürfel (oder etwas körnige Brühe)
200g Sahne
2 mittelgroße bis große Kartoffeln
2 Schalotten
2 EL Olivenöl
Meersalz + Pfeffer

Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Schalotten pellen und ebenfalls würfeln. In einem Topf das Olivenöl erhitzen und die Schalotten darin glasig dünsten. Kartoffelwürfel hinzugeben und mit Sahne und 300ml Wasser aufgießen. Brühwürfel oder körnige Brühe dazugeben und bei geringer Hitze 20 Minuten köcheln lassen. Rucola waschen und einige Blätter für die Deko behalten. Räucherlachs in Stücken schneiden.

Wenn die Kartoffeln weich gekocht sind,den Rucola zur Suppe geben und alles pürieren. Senf einrühren und die Suppe mit Meersalz und frischem Pfeffer abschmecken. In einem tiefen Teller die Suppe anrichten und mit Lachsstückchen und etwas Rucola garnieren.

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Wie verbringt ihr die ersten richtigen Herbsttage?


Carina

{Zu Gast} Couscous-Salat mit Tahini-Dressing für Sarahs Krisenherd

Coucous-Salat

Es ist fast geschafft, das Wochenende ist nah! Ein dreifaches Yippie-Yeah!

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Dieses Wochenende ist meine To-Do-Liste voll. Und wenn das so ist, dann mag ich beim Essen gern schnelle, raffinierte Gerichte, die sich in wenigen Minuten zusammen schmeißen lassen. Gesund und lecker soll es natürlich trotzdem sein. Und immer an solchen Tagen und Wochenenden fällt mir dieser Salat ein. Ich habe ihn nun für uns schon öfter gemacht und wollte ihn immer mal verbloggen. Was für ein Glück, dass mich Sarah von Sarahs Krisenherd gefragt hat, ob ich einen Beitrag zu ihrem #fitfriday beisteuern würde. Denn dafür ist das Rezept einfach perfekt, finde ich!

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Ich mag den bunten Couscous-Salat als leichtes Hauptgericht an heißen Tagen, zum Mitnehmen in der Mittagspause, oder auch als Grillbeilage. Das Gemüse darin ist variabel und ihr könnt einfach schnippeln, was der Kühlschrank hergibt und was euch schmeckt. Dies ist meine liebste Kombi (im Moment). Der Star des Salats ist die Tahini-Joghurt-Sauce. Nom nom. Die könnte ich übrigens auf ALLEM essen. Probiert den Salat also unbedingt mal aus. Bei Sarah verrate ich euch das Rezept dazu, schaut mal rüber!

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Carina

 

Kartoffelrösti mit Lachs und Frischkäse

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Diese Woche ist bei mir Kartoffelwoche. Die Kartoffel ist bei uns manchmal eher das Stiefkind. Ich koche gern schnelle Pastagerichte, die nach Feierabend ratz fatz fertig sind. Der Liebste ist ein Reisfan durch und durch. Die Kartoffel dagegen hat manchmal ein etwas angestaubtes Image und braucht einfach so lange zum Kochen…da kommt sie weniger auf den Tisch. Aber diese Woche…ist Kartoffelwoche!

Kartoffelrösti

Auf dem Blog wollte ich euch unbedingt diesen Kartoffelrösti zeigen, von dem wir beide nicht genug bekommen konnten. Mit Frischkäse und Rucola ist er einfach sagenhaft lecker und auch recht einfach gemacht, weil der Backofen das meiste übernimmt. Und ich finde ihn mit dem Lachs einfach perfekt, absolutes Soulfood. Den könnte man auch weglassen. Oder man isst den Rösti wie mein Liebster mit Schinken, wenn man keinen Lachs mag. Ich würde jede der drei Varianten essen…lecker!

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Heute gab es Pellkartoffeln mit selbstgemachtem Kräterquark, und ich plane noch ein weiteres Kartoffelgericht diese Woche. Denn jetzt gerade habe ich mal richtig Lust auf die dicke Knolle. Wie haltet ihr es so mit Kartoffeln, Nudeln und Reis?

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Ach übrigens, habt ihr gemerkt, dass ich euch den Rösti schon in meinem nagelneuen Header untergemogelt habe, ohne dass er auf dem Blog zu finden war? Hihi…ich fand das Bild so passend dazu.

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Für eine großen Kartoffelrösti mit Lachs und Frischkäse: 

3-4 große Kartoffeln
1 Knoblauchzehe
1 große Zwiebel
1 TL mittelscharfer Senf
2-3 EL Mehl
1 EL Butter
2 Eier
Salz + Pfeffer

einige Scheiben Lachs
4 EL Frischkäse
ein Schuss Milch
Rucola

Die Kartoffeln schälen und am besten in der Küchenmaschine fein raspeln. Von Hand reiben geht natürlich auch, ist aber etwas mühsam. Die Kartoffelraspel in einem Geschirrtuch oder Küchenkrepp kurz fest einwickeln und ausdrücken, damit überschüssige Flüssigkeit aufgesogen wird. Die Zwiebel fein hacken und mit dem gepressten Knoblauch unter die Kartoffelmassen heben. Mit Senf, Mehl, Eiern, Salz und Pfeffer gut verrühren. Die Butter in einer ofenfesten Pfanne auf dem Herd schmelzen. Dann die Kartoffelmasse in der Pfanne verteilen und glatt streichen. Im vorgeheizten Ofen bei 190°C ca. 30-35 Min. stocken und leicht bräunen lassen.

Den Frischkäse (ich habe 2 EL normalen und 2 EL Kräuterfrischkäse genommen) mit einem Schuss Milch glattrühren. Eventuell mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Rucola kurz abbrausen. Den Rösti in Stückchen schneiden. Mit etwas Rucola, einem Klecks Frischkäse und einer Scheibe Lachs servieren.

Die Portion reicht für 3-4 Personen. Falls vom Rösti etwas übrig bleibt, lässt er sich auch super zum Abendessen kalt und in kleine Würfel geschnitten mit einem Dip servieren.

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Guten Appetit!

Carina ❤

{Five a month} Mediterrane Schnecken

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Es geht wieder los, am 25. ist „Five a month“-Zeit! Dieses mal ist ein wenig besonders, denn sonst gibt es von uns fünf Mädels jeden Monat Süßes zu sehen. Heute ist allerdings komplett den herzhaften Leckereien gewidmet. Deswegen waren die vorgegebenen Zutaten Käse, Tomate, Lauchzwiebeln und Knoblauch. Das ist schon einmal eine vielversprechende Kombi, wie ich fand. Ihr wundert euch nun vielleicht, warum dieses Mal nur vier Zutaten vorgegeben waren. Die liebe Rebecca hat eine Runde ausgesetzt, und zwar aus gutem Grund. Sie ist den ganzen Januar in Neuseeland unterwegs – Neid!! Ich hoffe, es gibt davon später noch ein paar Bilder zu sehen und verstehe vollkommen, dass dafür unsere kleine Bäckerei-Challenge einmal zurückstecken muss.

Herzhafte Schnecken

Wie gesagt, die Zutatenkombi hat dieses Mal viel Spielraum gelassen. Am Ende bin ich bei herzhaften Hefeschnecken gelandet, lecker! Sie sind mediterran gefüllt mit einer Tomatenpaste. Wir haben sie an einem faulen Wochenendtag warm aus dem Ofen mit einem schönen Salat genossen. Als leichtes Essen kann ich sie deswegen weiterempfehlen – lecker!

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Hefeteig geht bei mir irgendwie immer, ich finde, das hat etwas meditatives. Und ich freue mich jedes Mal, wenn er wächst – auch wenn ich zum Glück noch nie zu denen gehört habe, die mit Hefeteig auf Kriegsfuß waren. Und eine Schneckenform macht doch jedes Gebäck noch ein bisschen hübscher, oder? Man könnte diese Schnecken sicher auch in Zupfbrot- oder anderer Form backen, aber nun ja…Schnecken fetzen.

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Für eine Springform (20-24cm): 

250ml lauwarmes Wasser
1/2 Tütchen Trockenhefe
2 EL Olivenöl
1 Prs. Zucker
350g Mehl
(bei mir: 280g Weizen- und 70g Weizenvollkornmehl)
1 TL Salz
je 1 TL Oregano und Basilikum

30g ger. Parmesan
1/2 Bund Lauchzwiebeln
1 Knoblauchzehe
5 getr. Tomatenfilets in Öl
80g Feta
2 EL Creme fraiche
Salz, Pfeffer

Die Hefe in das lauwarme Wasser leicht einrühren, Öl und Zucker dazugeben und 5 Minuten stehen lassen. Das Mehl mit Salz und Gewürzen in einer großen Schüssel vermischen. Die Hefemischung darunter kneten, bis ein homogener Teig entsteht. Dann den Teig an einem warmen Ort abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen. Ich habe ihn bei 40°C im Backofen stehen lassen.

Derweil die Tomatenfilets kurz abtropfen, in grobe Würfel schneiden und mit Feta und Creme fraiche in einen Multizerkleinerer geben. Die Knoblauchzehe dazupressen und alles zu einer Creme zerkleinern. Den geriebenen Parmesan und die in Ringe geschnittenen Lauchzwiebeln unterrühren. Die Creme sollte die Konsistenz eines Kräuterquarks haben und gut streichbar sein. Falls sie zu fest wird, sollte ein kleiner Schuss Milch oder 1 EL Joghurt die gewünschte Konsistenz herbeiführen.

Den Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Rechteck von ca. 1cm Dicke ausrollen. Das Rechteck komplett mit der Tomatenpaste bestreichen und dann mit Salz, Pfeffer, Oregano und Basilikum (oder was euch sonst noch gefällt) würzen. Das Rechteck auf der schmaleren Seite in 8 etwa gleich breite Streifen schneiden. Die Sprinform mit etwas Olivenöl auspinseln. Jeden Streifen zu einer Schnecke aufrollen und die Schnecken mit ein wenig Abstand in die Form setzen. Die Abstände sind kein Problem, da der Teig noch gehen soll. Dann die Form mit einem Geschirrhandtuch abdecken und wiederum ca. 30-45 Min an einem warmen Ort gehen lassen. Danach bei 175°C ca. 30-35 Min. backen, bis die Schnecken zart gebräunt sind. Am besten noch warm aufessen.

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Ich bin schon ganz gespannt, was die anderen Mädels aus diesem tollen Thema gemacht haben! Klickt doch auch mal zu Julia, Laura und Tanja rüber!

Lasst es euch schmecken!

Carina ❤

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