{Ernteglück} Veganer Zucchinikuchen

Ist bei euch auch gerade die Zucchini-Schwemme ausgebrochen? Oder wolltet ihr immer schon mal einen veganen Kuchen backen, bei dem das aber keiner ahnt? In beiden Fällen solltet ihr euch dringend dieses Rezept für saftigen Zucchinikuchen merken.

Dieser Zucchinikuchen sieht recht unspektakulär aus, ist aber ein Rührkuchen genau nach meinem Geschmack. Für solche Kuchen ist im englischen der Begriff „moist“ erfunden worden, im Deutschen eher „saftig“ oder fast ein kleines bisschen „klitschig“, falls ihr aus Norddeutschland seid. Das macht die Zucchini im Kuchen, die man ansonsten nicht so groß raus schmeckt. Sie hat aber noch eine andere Funktion: „{Ernteglück} Veganer Zucchinikuchen“ weiterlesen

10 Lieblings-Kuchen für’s Wochenende

Raspberry Cheesecake Brownies

Das Wochenende naht, und was wäre ein Sonntag ganz ohne Kuchen? Unser Ritual ist ein am Sonntag ein Spaziergang im Wald. Den machen wir fast immer am frühen nachmittag, und danach sehne ich mich nach zwei Stunden auf der Couch mit einem Kaffee und leckerem Gebäck. Dieses Wochenende fällt das für mich aus, denn ich bin unterwegs. Aber vielleicht hört sich das auch für euch nach einem guten Plan an? Ich habe hier zehn Vorschläge für euch, wie ihr den Teil mit dem Gebäck besonders lecker gestalten könnt…bei dieser Auswahl ist bestimmt etwas für jeden Geschmack dabei.  „10 Lieblings-Kuchen für’s Wochenende“ weiterlesen

Veganer Olivenölkuchen mit Blaubeeren + Give Away

Rosmarin-Olivenölkuchen mit Blaubeeren

Ihr Lieben, wie sehr achtet ihr darauf, wo eure Lebensmittel herkommen? Achtet ihr auf Biosiegel, Regionalität, Fair Trade? Da setzt ja jeder mittlerweile eigene Prioritäten. Wichtig finde ich nur, dass man sich informiert und bewusst entscheidet. Als mich Naturata anschrieb, musste ich aber ehrlich gesagt noch einmal ganz genau nachlesen, was  der Unterschied zwischen Bio- und Demeter-Qualität ist. Hättet ihr es direkt gewusst?  „Veganer Olivenölkuchen mit Blaubeeren + Give Away“ weiterlesen

{Zu Gast} Eton Mess Cake für Backen macht Glücklich

Eton Mess Cake3

Ihr Lieben, es geht wirklich gerade Schlag auf Schlag hier. Heute habe ich wenig Zeit, wollte euch aber ohnehin nur einen schnellen Hinweis da lassen. Ich durfte nämlich erneut Gastbloggen und zwar auf Kathrins wunderschönem Blog Backen macht Glücklich. Kathrin backt offensichtlich genau so gern wie ich, gibt aber auch wertvolle Tipps zum Gelingen des Backwerks und zeigt so manches Clean Eating Rezept. Da müsst ihr unbedingt mal rüberschauen!

Ich habe Kathrin einen Eton Mess Cake mitgebracht. Das berühmte Dessert gefällt mir zugegebenermaßen als Kuchen-Variante noch einen Tick besser. Knackiges Baiser, frische Erdbeeren und etwas Kardamom in luftig-süßem Teig – eine perfekte Sommer-Sünde! Das Rezept findet ihr hier bei Kathrin.

Schönen Sonntag euch allen!


Carina

Eton Mess Cake

Eton Mess Cake2

Eton Mess Cake1

{Ich back’s mir} Nutella Kuchen

Nutellakuchen4

Huch! Schon wieder Kuchen! Naja, so ist das immer am Ende des Monats, wenn „Five a Month“ und „Ich back’s mir“ aufeinander folgen. Aber wir haben ja alle nichts gegen Kuchen, oder? Claras Thema war in diesem Monat Rührkuchen. Genau mein Ding, denn bekanntlich würde ich einen saftigen Rührkuchen jederzeit einem Stück Sahnetorte vorziehen. Er macht einfach glücklich, man kann ihn unkompliziert direkt auf die Hand essen. Das macht einen guten Rührkuchen für mich aus.

Nutellakuchen1

Noch dazu sind Rührkuchen ultra-schnell gebacken. Heute möchte ich das auf die Spitze treiben. Dieser Nutella-Kuchen wird komplett in Kaffeetassen abgemessen, damit ihr ihn immer und überall auch ohne Waage backen könnt. Einen elektrischen Mixer braucht es auch nicht, ein Schneebesen oder Holzlöffel reicht. Und da einfach alle Zutaten zusammen geworfen werden, ist er in ca. 4 1/2 Minuten im Ofen! So schnell habt ihr wahrscheinlich noch nie gebacken. Achja, und: NUTELLA! Dazu noch extra Chocolate Chips im Teig, wer mag. Was will ich mehr? Nutella und ich, das ist endless Love. Und ganz ehrlich: Ich wurde ein wenig blass, als ich letzte Woche beim Frühstück online etwas zu der Anti-Nutella-Kampagne in Frankreich las…Umweltschutz ist mir sehr wichtig und ich versuche, viele kleine Dinge zu tun, um das in meinem eigenen Leben umzusetzen. Aber so ganz ohne Nutella auskommen? Das könnte ich auch nicht. In Maßen genießen sollte das Credo sein.

Nutellakuchen3

And now in English: 

So much cake this week! But who would mind, especially when I serve some delicious nutella pound cake?! I just love a moist pound cake a thousand times better than heavy layer cakes. They are easy and you can eat them just with your hands. This one is even easier than the normal pound cake as I wanted to create a recipe that you can bake anywhere, anytime without much equiment and with just a few ingredients. Eight it became! You do not need a scale as everything is measure in little coffee cups and it’s enough to mix everything together with a wooden spoon. So you need about 4 minutes to mix this dough and start baking. Have I mentioned there is NUTELLA involved? And even chocolate chips? I contribute this cake to Tastesheriff’s monthly baking challenge, have fun with the recipe!

Nutellakuchen

Für eine Kastenform / for one loaf pan

2 Eier – 2 eggs
1/2 Tasse br. Zucker – 1/2 mug brown sugar
1 1/2 Tassen Mehl – 1 1/2 mugs flour
1/2 Tasse Pflanzenöl – 1/2 mug vegetable oil
1/2 Tasse Buttermilch – 1/2 mug buttermilk
2 TL Backpulver – 2 tsp. baking powder
3/4 Tasse Nutella – 3/4 mug nutella
1/2 Tasse Schokotropfen – 1/2 mug chocolate chips

Den Ofen auf 175°C vorheizen. Alle Zutaten außer den Schokotropfen in eine große Schüssel geben und mit einem Handmixer oder einem Schneebesen gut vermischen. Dann die Schokotropfen zugeben. In eine gefettete Kastenform geben und 40 Minuten backen, Stäbchenprobe nicht vergessen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

English Instructions:

Pre-heat oven to 175°C. Mix all ingredients except chocolate chips, until well combined. Then add choc chips. Fill the dough into a greased loaf pan and bake for 40 minutes. To try if it is baked through, use a wooden stick to pick into the cake. If it comes out clean, you can turn out the oven. Dust with powdered sugar before serving. 
Nutellakuchen2

Hier findet ihr noch mal den köstlichen Rührkuchen von vorgestern: Erdbeer-Joghurt-Gugl.

Carina

{Five a month} Erdbeer-Joghurt-Gugl

Erdbeer-Joghurt-Gugl3

Ich bin Carina und ich bin Joghurt-süchtig. Ich muss heute mal gestehen. Es ist nicht so, dass ich eimerweise Joghurt löffeln würde. Aber er ist eine dieser Zutaten, die bei mir irgendwie doch in fast jedes Gericht und jeden Kuchen mit rein rutscht. Und ich trage ihn jede Woche in großen Bechern vom Einkaufen nach Hause. Ganz am Ende noch schnell ein Klecks Joghurt auf die Pasta. Joghurt-Dip zum Gemüse. Und im Kuchen, da macht er sich doch immer gut, also rein da. Den Smoothie macht er cremiger. Ins Müsli wandert nicht nur Milch, sondern auch ein Klecks meines Lieblings. Cheesecake mit Joghurt, Eis mit Joghurt. Eis ist sowieso noch mal eine ganz andere Kategorie…Egal ob es nur Joghurt, oder Erdbeer-Joghurt oder Yogurette heißt: Es landet in meiner Waffel. Nun ja, ihr merkt, wo das heute hinführt.

Erdbeer-Joghurt-Gugl

Ich hatte also großes Glück, dass er auch in der neuen „Five a Month“-Runde eine Rolle spielte. Gefragt waren die Zutaten Zitrone, Holunder, Joghurt und Minze. Klingt das nicht gut? Ich hatte wirklich viele Ideen. Komischerweise hat die Hauptrolle dann aber eine andere bekommen, nämlich die Erdbeere! Ich musste bei dem Holunder nämlich sofort an einen Gugl aus Lisa Lemkes „Sommerküche“ denken, den ich seit letztem Jahr schon ausprobieren will. Ich habe ihn ordentlich nach meinen Vorstellungen abgewandelt und hier ist er! Der Teig ist durch…wen wohl? den Joghurt schön saftig und fluffig. Zitrone gibt dem Teig mit den süßen Erdbeeren das gewisse Etwas.

Erdbeer-Joghurt-Gugl1

Die Minze ist bei mir leider etwas zu kurz gekommen, denn ich habe partout keine frische Minze finden können. Sorry! Als Notlösung habe ich meinen Limonadensirup mit Minze von hier für den Guss eingesetzt. Stattdessen würde aber auch Zitronensaft im Guss und Minzblättchen oben drauf wunderbar schmecken, da bin ich ganz sicher!

Es gibt übrigens auch was neues bei „Five a Month„! Da unsere liebe Tanja immer noch in der Babypause ist, und wir deswegen jeden Monat nur vier Zutaten benennen können, möchten wir euch ins Boot holen. Wir werden euch also in den nächsten Runden schon die Zutaten für das nächste Monats-Rezept verraten, und dann seid ihr dran: Kommentiert unter unsere Beträge, wenn euch eine tolle fünfte Zutat einfällt. Eine davon wird dann unsere letzte Zutat! Los geht’s. Für Juli sind Kirschen, Limette und Sour Cream im Spiel. Julias Zutat kommt später noch dazu. Was muss da noch dazu?Erdbeer-Joghurt-Gugl5

And now in English:

You know, I am highly addicted to yogurt. I have to confess today that there’s few things leaving my kitchen without any yogurt in it. Every week I carry big containers of it home from grocery shopping. So I was lucky that it plays a big role in our monthly „Five a  Month“ challenge. This it we were to create a recipe with yogurt, lemons, elderflower syrup and mint. Sounds good, right? I had so many different ideas. In the end I decided to add strawberries and bake a yummy and moist yogurt cake. It’s the perfect summer cake and everyone loved it. Only the mint was cut short in my recipe because I couldn’t find any fresh mint in the store. So I took some of my lemonade syrup with mint from this recipe for the icing. You can take lemon juice instead and top the cake with mint leaves. 

By the way: As Tanja is still having her baby break, one ingredient of the five is always missing. That’s we decided to involve you! Next month we are baking with sour cream, cherries and lime. If you have an idea for a good match, just leave a comment! 

Erdbeer-Joghurt-Gugl2

Für 1 große Guglform // 1 big bundt cake:

200g Erdbeeren – 200g strawberries
100g weiche Butter – 100g softened butter
3 Eier – 3 eggs
1 TL Zitronenschale – 1 tsp. lemon zest
3 EL Zitronensaft – 3 tbsp. lemon juice
180g Zucker – 180g sugar
1 Pck. Vanillezucker – 1 tbsp. vanilla sugar
1 Prs. Salz – 1 pinch of salt
170g Joghurt (Vollmilch oder griechisch) – 170g yogurt (whole milk or greek style)
320g Mehl – 320g flour
1 1/2 TL Backpulver – 1 1/2 tsp. baking powder
1 EL Holunderblütensirup – 1 tbsp. elderflower syrup

Guss / Icing:

50g Puderzucker – 50g powdered sugar
1 EL Holunderblütensirup – 1 tbsp. elderflower syrup
2 EL Zitronensaft oder Limonadensirup – 2 tbsp. lemon juice or lemonade syrup

Guglform fetten. Ofen auf 180°C vorheizen. Die Erdbeeren putzen und vierteln, dann beiseite stellen. Alle anderen Zutaten für den Teig in einer großen Schüssel 3 Minuten gut verrühren. In die Guglform füllen und die Erdbeeren darauf verteilen. Vorsichtig etwas in den Teig drücken und unterheben. Den Kuchen ca. 50 Minuten backen und dann in der Form unbedingt vollständig auskühlen. Erst dann stürzen. Die Zutaten für den Guss vermischen und den Kuchen damit überziehen. Mit Früchten und evtl. Minzblättchen garnieren.

English Instructions:

Grease the bundt cake form. Pre-heat oven to 180°C. Wash the strawberries and cut into quarters, put aside. Mix all other ingredients for the dough for 3 minutes until creamy and smooth. Fill the dough into the cake form and toss strawberries on top. Press them into the dough or carefully fold them in. Bake for 50 minutes and let it cool completely after. Then loosen from the form. Mix all ingredients for the icing and coat the cake. If desired, garnish with fruit or mint leaves.

Erdbeer-Joghurt-Gugl4 Schaut auch unbedingt noch bei Rebecca, Laura und Julia vorbei!

Carina

 

{Mit Potential zum Klassiker} KiBa-Kuchen

Kiba Kuchen2

Ihr Lieben, neulich hatte ich mal wieder so einen Tag: Den Baking Fail Day! Als Blogger wird man ja gelegentlich gefragt, ob den in der eigenen Küche auch mal was schief geht. Ich sage dann immer: Öfter als ihr denkt! Denn wer gern ausprobiert und experimentiert, der muss auch man Rückschläge hinnehmen. Das kennt sicherlich jeder, der gern in der Küche steht.

Kiba Kuchen

Vor zwei Tagen war es aber mal wieder ganz schlimm. Zuerst hatte ich den Einfall, meine momentanen süßen Lieblinge, die Waffeln, in ein gesünderes Gewand zu stecken. Ich wollte vegane, glutenfreie Waffeln, die mit guten Zutaten gebacken werden. So weit eine gute Idee, fand ich. Leider wollte der Teig aber nicht aus dem Waffeleisen kommen und backte komplett fest. Die Brösel waren lecker, aber eben keine Waffeln. Und ich hab mich echt geärgert, weil ich den ganzen teuren Kram aus dem Bioladen da reingehauen hatte, Reismehl, Mandelmus, Kokosöl, Chia…da es aber wirklich gut schmeckte, muss ich mich mal informieren, wie Waffeln ohne Ei und Butter besser binden. Wer Ideen hat, immer her damit!

Kiba Kuchen1

Das war’s aber noch nicht an diesem Tag, denn eine Ladung Madeleines habe ich auch noch wegschmeißen müssen. Sehr ärgerlich…da habe ich dann beschlossen, dass ich es für den Tag sein lasse. Manchmal ist einfach der Wurm drin! Und dann muss man wohl einfach die Hände in den Schoß legen und was anderes machen, auch wenn’s schwer fällt. Ich will an solchen Tagen dann nämlich immer erst recht was hinkriegen…

Richtig gut gelungen ist aber dieser KiBa-Kuchen, den ich ein paar Tage davor gebacken habe! Meiner Meinung nach hätte der echt das Zeug zum Klassiker! Bei meinen Kollegen kam er seeeeehr gut an. Nicht zu süß, aber durch Kirschen und Bananen sehr saftig! Und so einfach, dass er in Null Komma Nix auf dem Tisch steht. Ein wunderbar „ehrlicher“ Rührkuchen, wie ich gern solche Kuchen nenne. Außerdem war KiBa in meiner Kindheit eines meiner liebsten Getränke (nach Cola, aber nur, weil ich Cola so selten trinken durfte^^). Auch heute mag ich noch richtig gern Kiba. Also ran an die Rührschüsseln!

Kiba Kuchen3

Für eine Kastenform:

300g Mehl
120g Butter, weich
100g Zucker
3 Eier
1/2 Pck. Backpulver
100ml Milch
3 sehr reife Bananen (mittelgroß)

300g Kirchen aus dem Glas

Alle Zutaten außer Bananen und Kirschen in eine große Schüssel geben und verrühren. Die Bananen aus der Schale nehmen und mit einer Gabel zerdrücken. Dann unter den Teig ziehen. Die Kirschen abtropfen lassen und dann ebenfalls unter den Teig heben. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 1 Stunde backen und unbedingt die Stäbchenprobe machen. Mit Puderzucker bestäuben.

Kiba Kuchen4

Was war euer letzter Küchen-Fail?

Carina

{Aus Omas Rezeptbüchlein} Überraschungskuchen

Überraschungskuchen6

Es wird mal wieder Zeit für Omas Kuchenglück! Die Streuseltaler vom letzten Mal sind schon wieder viel zu lange her. Bevor wir bald um Obstkuchen à la Oma mit Berren und Co. nicht mehr herumkommen, gibt’s heute noch mal was ganz anderes: Einen Überraschungskuchen!!

Überraschungskuchen

Der Überraschungskuchen heißt so, weil er einen blinden Passagier versteckt. Er ist eigentlich ein fluffiger, saftiger Nusskucken. In diesen Nusskuchen hat sich aber eine ganze Tafel Schokolade geschlichen! Diese wird in Stückchen zerbrochen ganz am Ende unter den recht flüssigen Teig gemengt. Beim Backen sinken die Stückchen nach unten durch und schmelzen dort. Es entsteht eine gaaaanz herrliche, dunkle Schokoladenschicht, die erst beim Anschnitt ihr Geheimnis preis gibt. Wer möchte sich da nicht sofort mit einer Gabel bewaffnet über den Überraschungskuchen her machen? (Okay, Nussallergiker nehme ich mal aus…).

Überraschungskuchen5

Der Überraschungskuchen war dann auch ein sehr geduldiges Fotomodell, wie ihr seht. Ich finde, er macht einfach eine verdammt gute Figur mit all der Schokolade und den Nüssen. Stellt euch mal den Geruch beim Shooting vor, er war frisch aus dem Ofen…danach musste ich auch direkt ein Stück verdrücken, es ging nicht anders! Den Rest habe ich meinen Kollegen mit auf die Arbeit gebracht.

Überraschungskuchen1

Auch, wenn wir über Ostern gerade gut geschlemmt haben: Diesen Kuchen solltet ihr euch nicht entgehen lassen! Schnell zum Rezept!

Überraschungskuchen3

Für eine 26cm-Springform: 

2 Pck. Vanillezucker
200g Zucker
240g weiche Butter + Butter für die Form
3 Eier, zimmerwarm
1 EL Rum (optional)
1 Prs. Salz
250g gemahlene Haselnüsse
280g Mehl
1 Pck. Backpulver
360ml Milch
100g Zartbitterschokolade (1 Tafel)

Kuvertüre, 1 EL ganze Haselnüsse und 1 EL Haselnuss-Krokant

Eine Springform gut mit Butter fetten und den Ofen auf 180°C vorheizen. Aus den Zutaten einen Rührteig zubereiten: Zunächst Zucker und Vanillezucker mit der weichen Butter cremig schlagen, dann die Eier eins nach dem anderen hinzugeben. Den Rum und eine Prise Salz unterrühren und dann erst einmal Haselnüsse, Mehl und Backpulver in einer kleineren Schüssel vermischen. Anschließend zum restlichen Teig geben. Zum Schluss die Milch unterrühren, sodass der Teig recht flüssig wird. Die Schokolade hacken oder in Stücken brechen und unter den weichen Teig heben. Den Teig in die Springform füllen und im Ofen etwa 55-60 Minuten backen. Die Stäbchenprobe zum Ende der Backzeit nicht vergessen!

Wenn der Kuchen fertig gebacken und ein wenig abgekühlt ist, die Kuvertüre (hell oder dunkel je nach Geschmack) im Wasserbad schmelzen. Die ganzen Haselnüsse grob hacken. Den Kuchen mit der Kuvertüre verzieren und die Haselnüsse und das Krokant darauf verteilen.

Überraschungskuchen4

Carina

Aus Omas Rezeptbüchlein

 

Simples Glück: Haferflockenkuchen

Haferflockenkuchen5

Nachdem ich denk letzten Beitrag mit dem Frage – Antwort- Teil veröffentlicht hatte, musste ich seit langer Zeit mal wieder daran denken, wie das bei mir überhaupt angefangen hat mit der Liebe zum Backen. Ich glaube, jede(r) von uns, der gern in der Küche werkelt, kann sich an seine ersten Versuche oder irgendwie erinnern.

Haferflockenkuchen2.jpg

Bei mir startete das sogar ziemlich früh, im Sandkasten. Kein Witz! Eine Zeit lang fand ich es super cool, mit meinen Freundinnen draußen „Kuchen“ zu backen oder andere Mixturen zusammenzurühren, und dabei auch einige echte Backzutaten zu benutzen. Nur Sand ist ja langweilig! Meine Mutter musste vor allem Speisefarben und Backpulver vor mir in Sicherheit bringen. Backpulver sprudelt so schön es war wirklich soooo spannend, damit zu experimentieren. Wie ein kleiner Chemiebaukasten im Sandkasten. Nur die Eltern fanden es nicht so toll wie wir…

Außerdem habe ich natürlich gern geholfen, wenn bei uns im Haus gebacken wurde. Außer zu Familienfeiern (da gab es auch mal tolle Torten) hat meine Mutter meist schnelle und leckere Kuchen gebacken, wie zum Beispiel einfach Sandkuchen, Zitronenkuchen, Marmorkuchen oder eben diesen Haferflockenkuchen, um den es heute geht.

Als ich schon etwas älter war, so acht oder neun, und ein wenig Backerfahrung beim Mitbacken gesammelt hatte, kam diese Phase, die ich neulich schon erwähnte. Die, in der ich meine Mum in den Wahnsinn trieb (heute kann ich es verstehen…), weil jeder zweite Kuchen ungenießbar im Müll landete. Trotzdem war ich überzeugt, dass meine Backversuche ohne Rezept viel toller waren, als einfach nach Anweisung zu backen. Manchmal hat es wirklich geschmeckt, aber, nun ja…selten.

Haferflockenkuchen3

Wenn doch mal ein Rezept im Spiel war, begleiteten mich vor allem die Bücher der „Zwergenstübchen“-Backbuchreihe durch meine Kindheit, die ich immernoch wunderbar finde. Kennt ihr die? Davon gibt es ganz viele Bände zu verschiedenen Themen. Ich mag sie vor allem wegen der vielen süßen Illustrationen und der sehr leckeren und gut umsetzbaren Rezepte. Wenig Schischi, aber trotzdem viele tolle Ideen. Irgendwann werde ich euch davon auch mal eines vorstellen. Das habe ich schon länger im Hinterkopf.

Auch dieses Rezept stammte irgendwann einmal aus einem Buch der Zwergenstübchen-Reihe, aus welchem, kann ich euch gar nicht mehr genau sagen. Es wurde über die Jahre ein bisschen von mir angepasst. Obwohl dieser Kuchen so einfach und unspektakulär ist, mache ich ihn immer wieder gern. Er ist einfach ein Klassiker bei uns und hat durch die Haferflocken schön viel „Biss“. Dieses Mal habe ich ihn für ein Geburtstagskind gebacken, das sich etwas mit Haferflocken gewünscht hatte, und auch dort kam er super an.

Haferflockenkuchen4

Haferflockenkuchen:

180g Butter
200g Zucker (ich habe diesmal nur 180g genommen, hat auch gereicht!)
2 TL Backpulver
150g Mehl
etwas Vanilleextrakt
4 Eier
1 Prs. Salz
100g Haferflocken
Puderzucker

Haferflockenkuchen6

Haferflockenkuchen

Aus allen Zutaten außer Puderzucker und Haferflocken einen Rührteig herstellen. Alles gut vermischen. Dann zum Schluss die Haferflocken unterheben. Die Teigmasse in eine gefette Kastenform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 60 Minuten backen. Nach dem Erkalten mit viel Puderzucker bestäuben (und vielleicht noch ein paar süße Fähnchen einstecken 🙂 )

Haferflockenkuchen1

Erinnert ihr euch auch an eure ersten Backerfahrungen? Und gibt es da auch so einen Klassiker, den ihr immernoch gern backt?