{Winter adé!} Kartoffel Kürbis Beete Salat

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Ich habe noch ein allerletztes Rezept für dieses Jahr, das wohl eher ein Herbst-/ Winterrezept ist. Ich wollte diesen Salat schon lange verbloggt haben, kam aber nicht so richtig dazu. Ich musste es euch aber unbedingt noch zeigen! Man bekommt wohl jetzt gerade noch alle Zutaten dafür, bevor der Frühling sich dann auch auf unseren Tellern bemerkbar macht. Außerdem, ganz ehrlich: Ich könnte Kürbis und rote Beete das ganze Jahr über essen. Die sind einfach zu lecker, egal, zu welcher Zeit. Und gesund. Der Salat kann eine warme Beilage sein, aber als leichtes, gemüsiges Hauptgericht finde ich ihn am besten.

Kartoffel Kürbis Beete Salat

In diesem Jahr habe ich die Winterküche übrigens sehr ausgenutzt und genossen. Deftige Eintöpfe, süße Hauptmahlzeiten als wärmendes Soulfood…aber jetzt ist auch Schluss. Ich habe Lust auf Frühling, auf Frische und Sonnenstrahlen auf der Nase. Hoffentlich gehts damit auch bald richtig los! Der Salat könnte zumindest aufgrund seiner tollen Farben als Frühlinssalat durchgehen…

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Kartoffel Kürbis Beete Salat1

Als leichtes Hauptgericht für 3-4 Personen:

(Leicht abgewandelt aus der Edeka „Mit Liebe“ Sept/Okt. 2014)

2 rote Beete
500g festkochende Kartoffeln
1 kl. Hokkaido
5 EL Olivenöl
etw. Meersalz
1/2 Bd. Lauchzwiebeln, in feine Ringe geschnitten
1 Handvoll Rucola
2 EL Kürbiskernöl
1 EL weißer Balsamico
1 EL flüssiger Honig
3 EL Zitronensaft
Pfeffer

Ein paar geröstete Kürbiskerne zum Garnieren

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Die rote Beete schälen (am besten mit Einweghandschuhen) und achteln. Kartoffeln ebenfalls schälen und vierteln (oder je nach Größe kleiner schneiden). Den Kürbis vierteln, entkernen und in Spalten schneiden. Alle drei Gemüsesorten auf einem Blech mit Backpapier verteilen und mit 2 EL Olivenöl und etwas Meersalz mischen. Im Ofen ca. 30-35 Min bissfest garen. Derweil aus den anderen Zutaten außer Rucola und Kürbiskernen das Dressing herstellen. Das Gemüse aus dem Ofen nehmen und mit etwas Rucola auf Tellern anrichten. Das Dressing darüber geben und mit einigen angerösteten Kürbiskernen bestreuen. Lauwarm genießen. Der Salat sollte auf jeden Fall am selben Tag gegessen werden und nicht einen Tag vorher zubereitet werden.

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Auf was freut ihr euch am meisten im Frühling?

Carina

 

{Healthy Kitchen} Eine Schüssel voller Vitamine zum Jahresbeginn

Veggie Bowl

Starten wir 2015 doch mit einem gesunden Rezept! Zwar habe ich keine großartigen Vorsätze gemacht – und aus Raspberrysue wird ganz bestimmt kein Gesundblog – aber nach all der Schlemmerei über die Feiertage hatte ich das Bedürfnis, mal richtig frisch und gesund zu kochen und ein paar Tage auf Süßes zu verzichten. Das geht wahrscheinlich auch vielen von euch so.

Außerdem merke ich seit Tagen, dass sich eine Erkältung einen Kampf mit meinen Abwehrkräften liefert. Damit sie nicht die Oberhand gewinnt, gebe ich meinem Immunsystem ein paar Helfer an die Hand. Außerdem esse ich aber auch einfach gern gesund und interessiere mich durch den Blog mehr und mehr für Inhaltsstoffe. Ab und an könnte es hier also in Zukunft auch mal ein gesundes (uns trotzdem oberleckeres) Rezept geben.

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Diese Veggie Bowl besteht nur aus Zutaten, die ich persönlich auch einzeln super lecker finde. Das ist wichtig, da sie hier mal fast pur gegessen werden. Solltet ihr also eine Zutat gar nicht mögen, solltet ihr sie weglassen oder ersetzen. Man kann das Rezept auch ganz leicht komplett vegan machen, indem man den normalen Joghurt durch Sojajoghurt ersetzt.

Was die Zutaten angeht, so haben wir hier eine geballte Ladung Frische und Gesundheit! Feigen punkten vor allem mit Ballaststoffen, Eisen, Kalium und Calcium. Die Avocado ist bekannt für ihre guten ungesättigten Fettsäuren und wichtige Vitamine. Bulgur enthält B-Vitamine, Vitamin E, Magnesium und Calcium. Rote Beete schützen durch den enthaltenen Stoff Betanin unsere Zellen und Gefäße, sie enthalten außerdem Kalium, Eisen und Folsäure. Süßkartoffeln sind sehr nährstoffreich und sollen viele Antioxidatien enthalten. Kresse ist sehr eisen- und calciumreich, enthält Vitamin C und wird sogar als Naturheilmittel eingesetzt. Feldsalat hat unter den Salaten den höchsten Vitamingehalt und enthält außerdem auch Kalium, Phosphor und Eisen. Kurkuma ist eine Ingwerart und bekommt viele Heilwirkungen zugeschrieben, zum Beispiel soll es entzündungshemmend sein.

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Das Rezept ist dieses Mal ein bisschen frei Hand, weil die Mengen variabel sind. Macht das einfach so, wie es euch schmeckt!

Für 2 Schüsseln:

1 Tasse Bulgur (+ 2 Tassen Wasser)
1 mittelgroße Süßkartoffel
1/2 Avocado
2 Handvoll Feldsalat
2 Kugeln vorgekochte Rote Beete
2 Feigen
1 Handvoll Pinienkerne
2 EL Joghurt (oder Sojajoghurt)
etwas Kresse
ein paar Spritzer Zitronen
Pfeffer, Sumach, Kurkuma
1 TL Kürbiskernöl

Die Süßkartoffel in etwas Wasser ca. 20-25 Minuten weich kochen und nach einer kurzen Abkühlzeit pellen und würfeln. Den Bulgur mit zwei Teilen Wasser erhitzen und ca. 7 Minuten weich köcheln lassen. Für die Joghurtsauce den Joghurt mit 1/4 zerdrückter Avocado glatt rühren, mit Zitronensaft, den Gewürzen und etwas Kürbiskernöl abschmecken. Die restliche Avocado und die Beete in Scheiben schneiden. Den Feldsalat und die Kresse waschen und trocken tupfen. Die Feigen ebenfalls waschen und vierteln. Alles zusammen in zwei Schüsseln anrichten und mit Joghurtsauce servieren.

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So ihr Lieben, das war mal ein kleiner Exkurs. Auch ich esse nicht nur Kuchen, manchmal darf es auch bewusst eine Schüssel voller guter Dinge sein! Vielleicht geht es euch wie mir, und euch kommt so viel Gutes nach den Feiertagen gerade recht! Als nächstes geht es dann wieder mit etwas Süßem weiter…

Carina ❤

Signature

Mediterraner Lieblingssalat

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Heute wird es mal wieder herzhaft-pikant. Diesen Salat habe ich neulich für eine Party gemacht, die wir hier Zuhause gegeben haben. Er sollte ein herzhaftes Gegengewicht zu all den süßen Snacks sein, die ich vorbereitet hatte. Ich habe so ziemlich alles in den Salat geschnippelt, was der Kühlschrank hergab. Die große Schüssel ist an dem Abend auch fast leer geworden. Den letzten Rest habe ich am nächsten Tag zum Mittag gegessen, vorher hatte ich gar  nicht kosten können. Was als Resteessen geplant war, hat mich sofort dazu veranlasst, schnell alle Zutaten aufzuschreiben. Der war so lecker, dass ich mich spontan entschied, ihn in der gleichen Woche noch mal zu machen, natürlich mit dem Ziel ihn zu verbloggen. Hier ist mein neuer Lieblingssalat!

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Ich esse sehr gern Salate. Dabei mag ich es aber gern abwechslungsreich. Cremige Dressings aus der Flasche sind gar nichts für mich, aber das Dressing muss schon ein bisschen Pfiff haben. Und die Zutaten sollten eine gute Balance aus knackig und weich haben. Außerdem finde ich es toll, ab und an auch unerwartete Zutaten in den Salat zu geben. Hier sind das die roten Linsen, die vorher mit Knoblauch und Zwiebeln gegart werden und das Dressing ergänzen. Der Salat sollte ein bisschen Zeit zum Durchziehen bekommen, dann schmeckt er noch mal besser. Er eignet sich auch wunderbar als Bürolunch, da er durch die Kichererbsen und den Feta schön sättigt. Ich denke, ich werde beim nächsten Mal erneut variieren und anstatt von Feta Halloumi-Würfel dazugeben. Nom nom.

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Bei uns ist es immernoch sehr warm. Ihr Lieben, überall lese ich derzeit den Unmut über den Herbsteinbruch und kältere Temperaturen, Regen und Wollsocken. Bei uns sind seit März konstant über 30 Grad, die meiste Zeit davon über 40 Grad. Könnt ihr euch vorstellen, wie sehr ich ein bisschen Regen, Wind und Kälte herbeisehne? Sehr paradox, man will eben immer das, was man nicht hat. Aber diese drei werden noch ein bisschen auf sich warten lassen. So lange esse ich weiter Sommersalate und Eis. Vielleicht habt ihr ja trotzdem noch Appetit darauf und lasst euch ein schönes Sommeressen nicht durch Nieselregen vermiesen.

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Für eine große Schüssel: 

2 gr. Tomaten
1/4 Salatgurke
1/2 Bd. Frühlingszwiebeln
1 Kaffeetasse rote Linsen
1 Knoblauchzehe
1/2 Zwiebel
150ml Gemüsebrühe
100g cremiger Feta
1 kl. Aubergine
1 Handvoll Walnüsse
1/2 Dose Kichererbsen
3 gr. Champignons
2 EL Olivenöl
2 EL Balsamicoessig
1 TL süßer Senf
1 Spritzer Honig
Salz, Pfeffer, Zatar, Cayennepfeffer, ital. Kräuer…

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Die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken. Aubergine waschen und klein schneiden. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und alles kurz anschitzen. Die roten Linsen dazugeben, ebenfalls kurz anschwitzen und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Köcheln, bis die Linsen bissfest gegart sind und die Brühe komplett aufgesogen ist. Beiseite stellen. Für das Dressing Öl, Balsamico, Senf und Honig in einer kleinen Schüssel verrühren. Die Kichererbsen abbrausen und abtropfen lassen. Das Gemüse waschen, klein würfeln bzw. in Ringe schneiden. Den Feta ebenfalls würfeln. Die Walnüsse hacken. Alles Gemüse, Feta und gehackte Nüsse in einer Salatschüssel vermischen. Mit dem Dressing übergießen und kräftig mit gewünschten Gewürzen abschmecken. Am beste schmeckt der Salat nach einigen Stunden Ziehzeit im Kühlschrank oder am nächsten Tag.

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Asian Obsession: Noodle Salad with Soy Dressing

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Trotz meiner ausgewachsenen Obsession für asiatisches Essen gab es hier – erschreckenderweise – längere Zeit nichts Fernöstliches zu sehen. Wie kann das sein?

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Dieser superschnelle Nudelsalat entstand an einem Abend, als ich schon großen Hunger und wenig im Kühlschrank hatte. Außerdem wollte der Mann unbedingt Asia. Ooooh, ich hasse es, wenn ich schon richtig Hunger habe, und er dann ein Reisgericht vorschlägt. Dünnes Eis! Im hungrigen Zustand ist mit mir nicht zu spaßen. Also lieber was schnelles. Da fiel mir das angefangene Päckchen Eiernudeln in die Hände, und zack! Im Handumdrehen war der Nudelsalat fertig. (Dass ich dann trotz Hunger noch 20 Minuten fotografieren musste, ist eine Foodblogger-Krankheit).

Lasst euch bitte von der langen Zutatenliste nicht abschrecken. Der Star dieses Nudelsalats ist wegen seiner Einfachheit klar das Dressing. Dieses Dressing ist – wie so oft in gutem asiatischen Essen – eine richtig tolle Kombi aus süß, scharf, sauer und bitter. Beherztes Abschmecken ist also unbedingt erwünscht und vonnöten! Die meisten Zutaten hat man aber meistens ohnehin im Vorrat.

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Als Hauptgericht für zwei Personen:

300g Eiernudeln
2 Möhren
1/4 Salatgurke
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 EL Sesam
1/2 Limette
3 EL Sojasoße
1/2 TL Sriracha
1 TL Honig
1 Knoblauchzehe
1 Msp geraspelter Ingwer/ Ingwerpulver
einige Korianderblätter/ 1 Prs. Korianderpulver
1 TL Weißweinessig

Nudeln in Salzwasser bissfest garen, das Wasser abgießen und etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit Möhren und Gurke in kleine Schnitze und die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Beiseitestellen und aus den anderen Zutaten außer dem Sesam das Dressing anrühren. Nun die abgekühlten Nudeln mit dem Gemüse in einer Schüssel anrichten, das Dressing darüber geben und mit reichlich Sesamsamen bestreuen.

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Übrigens habe ich nächste Woche mal wieder ein paar Leute zum Essen eingeladen. Eigentlich wollte ich etwas anderes kochen, aber es wurde ziemlich einstimmig nach thailändischem Essen verlangt. Deswegen mache ich mich jetzt an meine Menüplanung – wenn etwas Zeit bleibt, bekommt ihr vielleicht davon auch etwas zu sehen!

 

Orientalischer Brotsalat mit Kräuter-Joghurt

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Achtung, hier kommt der perfekte Sommersalat! Ob nun zum Grillen, oder als leichtes Abendessen mit ein paar Tapas, er ist einfach spitzenmäßig. Entdeckt habe ich das Rezept für den Libanesischen Brotsalat, genannt Fattoush, im wunderbaren Buch „Homemade Sommer“ von Yvette van Boven. Ich habe wie meistens ein bisschen improvisiert und ein paar Zutaten verändert. Es kommt auch wieder meine neue „Geheimwaffe“ Sumach zum Einsatz. Dieses türkische Gewürz, das eher säuerlich schmeckt, macht sich in Dressings, Salten, Suppen und Dips einfach richtig gut. Also keine Angst vor einem Gewürz mehr im Schrank, das man einmal benutzt und dann nie wieder. Ich finde, man kann es sehr vielfältig einsetzen. Übrigens auch für diese Zatar-Gewürzmischung und den Kichererbsen-Salat von vor ein paar Wochen.

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Den Salat hat es bei uns garantiert nicht das letzte Mal gegeben, denn er ist eine klasse Kombi aus einigen Zutaten, die ich so richtig gern mag: Spinat, Kichererbsen, Tomaten, Ciabatta, Joghurt. Und auch meine geliebte Aubergine durfte endlich mal auf den Teller. Der Liebste mag sie überhaupt nicht, deswegen ist sie meistens tabu. Wenn man den Salat aber so wie ich ein bisschen „sortiert“ auf den Teller bringt, kann sich jeder so bedienen, wie es ihm schmeckt. Und ich hatte meine Aubergine ganz allein für mich.

Ich verbinde mit dem Salat gleich einen lauen Sommerabend auf dem Balkon, so haben wir ihn nämlich das erste Mal gegessen. Auch bei Gästen kommt er bestimmt gut an!

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Das Buch „Homemade Sommer“ kann ich euch nur empfehlen. Ich finde es sehr inspirierend und blättere gern darin herum. Es ist auch schon mit Klebezetteln gespickt und ich werde demnächst noch mehr daraus ausprobieren. Mir gefällt die Mischung aus absoluten Basics (wie z.B. Quark-Herstellung) und tollen Rezepten mit Pfiff, wie dem Fattoush. Lasst euch von der Zutatenliste nicht abschrecken, das meiste hat man Zuhause oder kann es im Supermarkt einkaufen.Das Sumach ist die einzige Zutat, die wohl nicht jeder sowieso ab und zu verwendet.

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Orientalischer Brotsalat:

2 Auberginen
1 Oliven-Ciabatta oder anderes Ciabatta
1 Bund Frühlingszwiebeln
1/2 Dose Kichererbsen
1 große Handvoll Kirschtomaten
1/4 Salatgurke
1 Handvoll frischer Spinat
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

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Dressing:

2 EL Rotweinessig
1 EL Honig
1 TL Sumach (ersatzweise Saft von 1/4 Zitrone)
1 EL Olivenöl

Kräuter-Joghurt:

200g cremiger Vollmilch-Joghurt
1 EL gehackte Petersilie
1 EL gehackte Minze
1 TL Sumach
Saft von 1/4 Zitrone
Salz
1 Knoblauchzehe

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Die Aubergine in Würfel schneiden und mit der gehackten Zwiebel, einer gepressten Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer und etwas Olivenöl vermischen. In eine Auflaufform geben, sodass die Stückchen sich nicht bedecken, und bei 180°C 20 Minuten rösten. Derweil die Gurken und Tomaten in kleinere Stückchen schneiden, Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Das Ciabatta in kleine Stücke zerzupfen und in einer Pfanne mit sehr wenig Öl rösten. Die Kichererbsen abgießen. Den Spinat waschen und evtl. von den Stielen befreien. Die Auberginen nach dem backen noch einmal durchrühren und mit all den anderen Zutaten in der Schüssel anrichten. Für das Dressing alle Zutaten zusammenrühren und abschmecken. Für den Joghurt ebenfalls alle Zutaten verrühren und abschmecken. Den Salat mit beidem genießen.

Kleine Geschenke: Zatar-Gewürzmischung und ein Rezept leckeres damit

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Kennt ihr Zatar, oder Za’tar? Das ist eine Gewürzmischung, die im Nahen Osten, der Türkei und in Nordafrika verwendet wird. Ich habe sie auf einer Israel-Reise kennengelernt und sie durfte als ein Souvenir mit zurück nach Hause kommen. Wer kauft nicht gern Gewüze im Urlaub? Da so eine orientalische Gewürzmischung auch ein schönes Mitbringsel oder auch nur eine Abwechslung im Gewürschränkchen darstellt, habe ich mich mal daran probiert. Sie ist wirklich sehr einfach zu machen. Das Schwierigere ist, tolle Rezepte damit zu finden. Das Internet gibt leider nicht so viel her…

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Das allseits gern befragte Wikipedia sagt, dass Zatar gern mit Olivenöl gemischt auf Fladenbrot gegessen wird. Kann ich mir gut vorstellen und wird ganz bestimmt bald ausprobiert! Außerdem soll es in Dips und zu Fleisch verwendet werden. Ich habe mir aber mein eigenes Rezept mit Zatar ausgedacht, einen einfachen aber sehr leckeren orientalischen Salat. Das Rezept kann man wunderbar mit auf das Etikett schreiben, wenn man die Gewürzmischung verschenkt! Und alle anderen Verwendungsmöglichkeiten kann der oder die Beschenkte dann ja selbst ausprobieren! Ich werde die Mischung wohl beim nächsten Grillen mal in die Marinade mischen. Habt ihr noch bessere Ideen?

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Für die Zatar-Gewürzmischung: 

15g hellbraune Sesamsamen
1/2 TL Fleur de Sel
1 EL Sumach (gibt es im türkischen Lebensmittelmarkt)
1 EL getrockneter Thymian (oder eine Mischung aus Thymian, Oregano und Majoran)

Die Sesamsamen in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten, bis ein angenehmer Geruch entsteht. Vorsicht, sie sollten nicht zu dunkel werden! Ein wenig abkühlen lassen und mit dem Fleur de Sel in einem Mörser etwas zermahlen. Dann die restlichen Gewürze untermischen und alles in einer kleinen Dose o.ä. aufbewahren.

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Kicherebsen-Salat mit Zatar:

100g Feta
100g Gurke
120g Kichererbsen (Dose)
gemischte frische Gartenkräuter
1 TL Zatar
1 EL dunkler Balsamico-Essig
1 EL Olivenöl

Den Feta und die Gurke in kleine Würfel schneiden und die Kichererbsen in einem Sieb unter dem Wasserhahn kurz abbrausen. Alles zusammen in eine Schale geben. Die Kräuter, den Balsamico und das Olivenöl in einem anderen kleinen Schälchen erst verschlagen und dann über den Salat geben, gut durchrrühren. Dann die Zatar-Gewürzmischung darüber geben. Natürlich könnt ihr auch etwas mehr oder weniger nehmen, ganz nach Geschmack. Am besten noch 1-2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen, bevor der Salat serviert wird. Dazu schmeckt zum Beispiel frisches Brot.

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Da ich in zwei Tagen in den Urlaub nach Hause fahre und letztes Mal schon die typischen Mitbringsel für die Familie dabei hatte, verschenke ich diesmal Zatar. Gewürze aus dem Orient kommen doch immer gut an!

Wärmende Möhren-Ingwer-Suppe und pikanter Erdbeer-Salat

Ihr Lieben, ja ihr seid auf der richtigen Seite 😉 Ich habe das Wochenende genutzt und ein bisschen gebastelt, da ich ein neues Blog Theme und einige kleine Veränderungen wollte. Es ist auch noch einiges in Arbeit, aber zunächst bin ich ganz zufrieden. Das ist hier absolutes learning by doing! Unter anderem bin ich recht glücklich mit meinem kleinen Sidebar-Banner und außerdem könnt ihr jetzt auch auf Instagram und Pinterest bei mir vorbeischauen.

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Möhrensuppe mit Ingwer ist fast schon ein Klassiker. Sie wärmt, macht satt und zufrieden. Lecker, lecker! Und da der Winter (zum Glück) bald vorbei ist, nutze ich noch schnell das schlechte Wetter für eine schöne, warme Suppe. Dazu passt wunderbar der frische Salat mit Rucola und Erdbeeren.

Ich habe diese Suppe gemacht, als wir Besuch bekommen haben. Die Gäste kamen zur späten Mittagszeit und wollten zu Kaffee und Kuchen bleiben. Deswegen sollte es zwar etwas Herzhaftes, aber nicht zu Schweres geben. Das hat bestens geklappt und der Salat dazu war eine gute Ergänzung, denn nur Suppe empfinden manche als zu wenig.

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Für die Möhren-Ingwer-Suppe:

5 Möhren
1/2 rote Paprika
2 Schalotten
1 mittelgroße Kartoffel
1 EL Öl
ca. 400ml Gemüsebrühe
100ml Kokosmilch
Salz, Pfeffer, Paprikagewürz, Thymian
1 TL Honig
1 EL Ziegenfrischkäse
einige Basilikum- oder Feldsalatblätter

Das Gemüse waschen, schälen und klein würfeln. Die Schalottenwürfelchen in dem Öl in einem mittelgroßen Topf glasig dünsten. Dann Parika, Möhren und die Kartoffel dazugeben. Etwa 5 Minuten mitdünsten. Dann mit der Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen und weich köcheln. Mit einem Pürierstab gut durchmixen und mit dem Gewürzen abschmecken. Vor dem Servieren in jeden Teller einen Klecks Ziegenfrischkäse geben und mit den Basilikumblättern und etwas frisch gemahlenem Pfeffer anrichten.

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Für den Erdbeer-Mozzarella-Salat:

1/2 Kugel Mozzarella
10 gelbe Kirschtomaten
5-6 Erdbeeren
zwei Handvoll Rucola
ein paar Basilikumblätter
einige Spritzer Balsamico-Creme
1 EL Walnussöl
Salz + Pfeffer

Rucola, Tomaten und Erdbeeren waschen und trocken tupfen. Rucola in einem Schälchen anrichten. Die Tomaten nach Belieben halbieren und dazugeben. Darauf die in Scheiben geschnittenen Erdbeeren und den gewürfelten Mozzarella anrichten. Den Salat mit dem Walnussöl und etwas Balsamico-Creme beträufeln und mit einigen zerrupften Basilikumblättern toppen. Salzen und pfeffern.

Mhhhhhm!

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Knackiger Winter-Salat mit Honig-Senf-Dressing

Wintersalat4Vor meinem Urlaub Zuhause in Deutschland, aus dem ich seit vorgestern zurück bin, hatte ich auf nichts mehr Lust, als auf ein paar knackige Salate. Hört sich langweilig an, aber Salat ist hier leider nicht so einfach (und in guter Qualität) zu bekommen. Wenn ich Kopfsalat finde, bin ich bereits glücklich. Deshalb hatte ich mal wieder ein riesiges Bedürfnis nach Variation. Rucola, Feldsalat, Radiccio…und deshalb wird es hier in den nächsten Tagen noch ein oder zwei weitere Salatrezepte geben.

Ich mag meine Salate gern als eine bunte Mischung von Zutaten, die man nicht als erstes erwartet, die sich aber super ergänzen. Nur Tomate, Gurke und Parika sind zwar auch lecker, aber etwas öde auf die Dauer. Deshalb gibt es heute Trauben, Avocado, Mozarella, Radieschen. Dazu gibt es ein Honig-Senf-Dressing…der Hammer, kann ich euch sagen.Wintersalat2Für eine große Portion Bunten Winter-Salat:

zwei Handvoll Feldsalat
1/2 Avocado
8-10 Radieschen
1 Zweig Trauben
1 kleines Sträußchen Kresse
1/2 Mozarella
2 EL Pinienkerne
1 TL süßer Senf
1 TL Honig
1 EL Walnussöl
(optional: 1 EL Rotweinessig)
Salz + Pfeffer

Wintersalat1
Die Avocado entsteinen, mit einem Löffel aus der Schale lösen und klein würfeln. Feldsalat, Radieschen und Trauben waschen und trocken tupfen. Den Feldsalat in einer Schüssel anrichten. Darauf die Radieschen, die Trauben, die Avocado und den Mozarella in Scheiben oder Würfeln geben. Mit Pinienkernen und Kresse bestreuen. Die restlichen Zutaten verschlagen und das Dressing über den Salat geben. Genießen!

Wintersalat3

Der Salat schmeckt am besten direkt aus der großen Schüssel genascht, mit einem knusprigen Chiabatta. Oder mit einer Scheibe Bauernbrot. Oder geteilt mit einem Lieblingsmenschen als Beilage. Es ist ja schließlich bald Valentinstag.


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Bester Tomaten-Feta-Salat

Dieses Rezept kann man eigentlich noch nicht einmal so nennen. So einfach ist es. Aber manchmal sind die einfachen Dinge die Besten, deswegen soll dieser Beitrag eigentlich eher eine kleine Inspiration darstellen, diesen Salat mal wieder zu essen. Wir denken uns jedenfalls immer, wenn wir ihn essen: Den müssen wir unbedingt öfter essen. Dann gerät er wieder einige Wochen in Vergessenheit.

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Ich finde ja, der Feta verschwindet in puncto Tomatensalat viel zu sehr hinter dem Mozarella. Da braucht er sich aber gar nicht verstecken. Für diesen Salat braucht ihr einen guten Feta. Gerade weil der Salat so wenige Zutaten hat, müssen diese besonders lecker sein. Nehmt also ruhig mal den guten Feta vom Türken oder Griechen eures Vetrauens, zum Beispiel vom Wochenmarkt. Ich verspreche, man schmeckt den Unterschied zum abgepackten aus dem Supermarkt. Der Gute ist schon allein viel cremiger. Mhmmmm…

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Tomaten-Feta-Salat (1 Schälchen):

2 Tomaten, 100g Feta, 1-2 EL Olivenöl, 1-2 EL Rotweinessig, Salz und Pfeffer, Basilikum oder italienische Kräuter

Tomaten und Feta würfeln und mischen. Mit dem Öl und Essig verrühren, würzen. Statt dem Rotweinessig könnt ihr natürlich auch jeden anderen Essig nehmen der euch schmeckt, zum Beispiel Balsamico. Schon fertig! Aber soooo lecker…dazu schmeckt ein Ciabatta oder Baguette super. Außerdem kann man das Ganze natürlich mit allem ergänzen, was Laune macht: Gurken, Parika, Rucola, Sonnenblumenkerne…aber ich mag ihn einfach am liebsten pur.

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