{Ernteglück} Fruchtige Chilisauce selbstgemacht

Nachdem wir jahrelang auf Erfolg beim Chili-Anbau gewartet haben, haben wir dieses Jahr ein Volltreffer gelandet! Die erste Ladung eigener Chilis wurde zu dieser köstlichen, fruchtigen Chilisauce. Keine Angst, sie ist eher pikant als feurig.

Wir im Hause Raspberrysue mögen Chili. Der Liebste ist ein echter Chili-Addict. Er isst mörderscharf, ohne mit der Wimper zu zucken und macht eigentlich auf alles eine seiner zahlreichen Saucen, mal abgesehen vom Nutella-Brot. „{Ernteglück} Fruchtige Chilisauce selbstgemacht“ weiterlesen

Asiatische Spinat-Erdnuss-Pasta – schnell und saulecker

Erdnusspasta3

Heute habe ich mal wieder etwas herzhaftes aus der Sparte „Feierabendquickie“ für euch. Diese Pasta ist in 15 Minuten auf dem Teller. Sie ist wunderbar cremig-nussig und ich habe mich gleich verliebt. Bitte entschuldigt das Bier ist Bild…das hat sich da so reingemogelt. Aber auch, wenn ich damit rein gar nichts Zutun habe, kann ich euch aus meiner Thailand-Zeit sagen, dass ein kühles Bier einfach das allerbeste zu asiatischem Essen ist! Oder natürlich alternativ ein kalter Ananasshake, nom nom.

Erdnusspasta

Lasst es euch schmecken! Bei den lauen Temperaturen derzeit am besten auf der Terasse oder dem Balkon. Ich gehe jetzt joggen, denn das schöne Wetter muss ausgenutzt werden!

Erdnusspasta2

Spinat-Erdnuss-Pasta:

1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1cm frischer Ingwer
200g Asia-Nudeln (Eiernudeln)
200g frischer Blattspinat
100ml Kokosmilch
100ml Gemüsebrühe
2 gehäufte EL Erdnussbutter (crunchy)
ein paar Spritzer Sriracha (oder andere Chilisauce)
Zitronensaft von 1/4 Zitrone
2 EL gesalzene Erdnüsse
Salz + Pfeffer

Erdnusspasta1

Die gehackte Zwiebel, den klein gehackten Ingwer und die gepresste Knoblauchzehe in etwas Öl in einer großen Pfanne andünsten. Derweil die Eiernudeln nach Packungsanweisung garen. Den Blattspinat waschen und dann 2 Minuten mitdünsten, bis er komplett zusammengefallen ist. Mit Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen, dann die Erdnussbutter unterrühren. Mit scharfer Sauce, Salz und Pfeffer würzen und mit den Eiernudeln  und mit Ernusskernen bestreut servieren.

Erdnusspasta4

Erinnerungen an Bangkok: Tom Kha Gai

TomKhaGai1

Im Jahr 2012 habe ich neun Monate lang in Bangkok gelebt und gearbeitet. Was als ein großes Abenteuer und Reise ins Ungewisse begann, wurde zu einer der besten Entscheidungen, die ich bis dahin getroffen hatte. Ich war vorher noch nie in Asien und es hatte mich auch nicht besonders angezogen. Eigentlich war bis kurz vor Abreise ein anderer Ort für die neun Monate geplant. Plötzlich musste ich innerhalb von wenigen Wochen komplett neu planen und entscheiden, ob ich mich ohne jegliche Kenntnisse oder Ahnung, was mich erwartet, nach Asien versetzen lasse. Zum Glück habe ich es gemacht! Nach neun Monaten bin ich ein riesiger Asien-Fan geworden und habe mehr erlebt, als ich je erwartet hätte.

TomKhaGai2

Bangkok haftet ein etwas verruchter und nicht immer guter Ruf an. Ob er sich bewahrheitet hat? Ja. Aber das ist ein Teil der Stadt, den man nicht täglich sieht und der einfach da ist. Was ich an „meinem“ Bangkok liebe, sind die vielen Gegensätze: Alte Tempel neben riesigen Wolkenkratzern, westliche Touristen und alte chinesische Familienclans, buddhistische Zeremonien und brodelndes Nachtleben, High Tea in teuren Hotels und köstliches Streetfood an jeder Ecke. Ich liebe die Möglichkeit, innerhalb weniger Stunden in ein ganz anderes Land in Asien zu verreisen (und zwar für sooo wenig Geld!). In meiner Bangkok-Zeit habe ich insgesamt sechs Länder der Region bereist: außer Thailand noch Kambodscha, Laos, Myanmar, Singapur und Vietnam.

TomKhaGai6

Selbst ich als Kochjunkie habe in Bangkok nur wenige Male in der Küche gestanden. Zu verlockend ist das Angebot, das draußen auf den geneigten Feinschmecker wartet. Ich habe fast alles probiert (außer vielleicht die Suppe mit Hühnerfüßen und die gerillten Mehlwürmer). Meine absoluten Lieblinge? Kokospfannkuchen. Chicken und Rice. Massaman Curry. Scharfer Papayasalat. Gedämpfter Chili-Fisch. Spicy Thai Basil Beef. Soll ich weitermachen?

Aber nichts, NICHTS, kam an dieses Gericht heran, dass sich zu meinem absoluten Lieblingsgericht entwickelte. Ich kann auch nach zwei Jahren kaum an einem Thai-Imbiss vorbeigehen, ohne Tom Kha Gai zu essen. Zum Glück weiß ich mittlerweile auch, wie man es Zuhause einfach und Gelingsicher nachmachen kann. Mhhhhm.

TomKhaGai2

Tom Kha Gai für 4 Personen (Hauptgericht): 

400ml Kokosmilch
2 Zitronengras-Stiele (längs geschlitzt)
5 cm Galangal, ersatzweise normaler Ingwer
2 Schalotten
10 schwarze Pfefferkörner
425 g Hühnchenfilet
2 TL Fischsauce
2 TL Honig oder brauner Zucker
150 g Champignons (oder zB auch Austernpilze)
3 TL Zitronensaft
2-3 Kaffir Limettenblätter
2-3 kleine rote Chilis, zB Bird’s Eye
eine Handvoll Kirschtomaten
Korianderblätter zum Ganieren

(ca. 300 g Reis)

TomKhaGai3

Die Kokosmilch mit den Zitronengras-Stängeln, dem Galangal.Ingwer, den Pfefferkörnern und den jeweils halbierten Schalotten zum Kochen bringen.  Das Hühnchen dazugeben, dann die Fischsauce und den Honig oder Zucker. Für 4-5 Minuten kochen lassen und gelegentlich rühren, bis das Hünchen gar ist. Die Pilze putzen, vierteln und in den Topf geben. Zitronensaft, Limettenblätter und Chilis nun ebenfalls dazugeben. Dann abschmecken. Die Suppe soll etwas säuerlich sein, bei Bedarf noch Zitronensaft zufügen. Zwei Minuten kochen und schließlich noch kurz die halbierten Tomaten dazugeben. Nur kurz mitkochen, sodass sie nicht ihre Form verlieren.

Entweder als Suppe servieren, oder als Hauptgericht zu Reis, wie ein Curry. Mit ein paar Korianderblättern garnieren. Die Limettenblätter, Zitronengras-Stängel und den Galangal-Ingwer sollte man nicht mitessen, sie dienen der Würze. Entweder fischt ihr diese Teile vor dem Servieren mit einer Schaumkelle aus dem Topf, oder sagt euren Mitessern, was sie beiseite legen sollten. Etwas umständlich, aber es lohnt sich!

TomKhaGai

Ich weiß, das war viel Erinnerungsduselei. Aber Respekt, wenn du alles gelesen hast 😉

Da ich in Asien auch viel fotografiert habe, plane ich bereits einen kleinen Beitrag mit den besten Bildern, die ich auf meinen Reisen gemacht habe. Sobald ich ein bisschen Zeit habe, wird er kommen!

TomKhaGai5

Asia-Reis mit Curry und Garnelen

Wir sind ausgesprochene Asien-Liebhaber. Das gilt auch und vor allem für asiatisches Essen. Ich selbst stehe vor allem auch thailändisch und vietnamesisch (und natürlich Sushi). Der Mann ist nicht so wählerisch und findet alles lecker. Hauptsache, es ist scharf oder kann mit Saucen scharf gemacht werden.

Aus diesem Grund kommt bei uns mindestens ein Mal pro Woche etwas asiatisches auf den Tisch, seit wir vor einigen Monaten zusammengezogen sind. Meistens mit Reis, manchmal mit Nudeln. Dabei versuche ich, zu variieren und unterschiedliche Gewürze zu benutzen. Diesmal habe ich mich für Curry entschieden. Oft essen wir vegetarisch, aber diesmal gab es noch Garnelen dazu.

IMG_4350

Ihr braucht für 2 Personen (mit Rest für den nächsten Tag):

2 Kochbeutel Reis, ca. 10-12 Garnelen (TK), 2 Knoblauchzehen, 3 EL Öl, 3 Eier, 4 Frühlingszwiebel, 1 halbe Paprika, ein paar Röschen Broccoli, 3 Babymais-Kolben, 1 halbe Gemüsezwiebel, ca. 3-4 EL Sojasoße, 2 TL Curry, etwas Fischsauce, 1 Msp. Ingwer, ein paar Spritzer Zitronensaft, 2 TL brauner Zucker oder Honig. Nach Belieben ein etwas gerösteter Sesam

Den Reis nach Packungsanweisung bissfest garen (er gart später noch nach). In einem Wok das Öl erhitzen und Knoblauch hineinpressen. Etwas bräunen lassen, dann die Garnelen dazugeben (leicht aufgetaut). 2 Minuten bei mittlerer Hitze garen. Dann alles zu den Seiten schieben, noch einen kleinen Schuss Öl in den Wok geben. Die Eier reinschlagen und kurs braten. Dann den Reis daraufgeben. Gut durchrühren, sodass das Ei sich mit dem Reis verbindet.

Nun Frühlingszwiebeln, Gemüsezwiebel in Ringe geschnitten, Paprika in kleinen Stückchen, Broccoli und Mais zugeben. Ein paar Minuten im Wok garen lassen und ab und zu wenden.

Nun Sojasoße, Curry, Zitronensaft, braunen Zucker oder Honig, Ingwer und Fischsauce dazugeben. Die Mengenangaben sind hier nur eine Angabe zur Orientierung. Schmeckt einfach ab, wie es euch gefällt.

Wenn das Gemüse durch ist, den Reis auf Schüsseln verteilen. Wer mag, kann noch etwas gerösteten Sesam oder Koriandergrün als Deko draufgeben. Ich habe hier Sesam und Cashewkerne genommen. Guten Appetit!

IMG_4354

Knusprige Thunfisch-Röllchen

Für ein paar leckere Thunfischröllchen braucht ihr:

1 Dose Thunfisch, 1 Bund Frühlingszwiebel, ca. 100g Feta, Salz und Pfeffer, Chiliflocken nach Belieben, einige Blätter Yufka- oder Filoteig, etwas Öl und 1 EL Sesam

In einer Schüssel wird der Thunfisch mit dem Feta vermengt. Das geht am besten mit einer Gabel. Dann die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und untermischen. Mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken nach Belieben würzen.

Den Yufka- oder Filoteig gibt es in großen Blättern, aber auch schon klein und rund zugeschnitten. Diese Form ist sehr praktisch. Man kann einfach einen guten Esslöffel der Thunfisch-Mischung in die Mitte geben. Zuerst Ober- und Unterseite einklappen (wie bei einem Wrap) und dann von der Seite eine Rolle formen. Das mit dem ganzen Teig machen.

Nun etwas Öl in einer Pfanne richtig heiß werden lassen. Die Röllchen nacheinander darin goldbraun braten (vorsicht, es verbrennt schnell!). Vor dem Servieren mit etwas Sesam bestreuen. Dazu passt scharfe Sauce oder auch ein Joghurt-Dip.