{Das ultimative Pestoding} Grünes Shashuka

Kennt ihr den israelischen Klassiker Shashuka? Der ist bei uns längst ein Klassiker. Was der grüne, kleine Bruder mit dem ultimativen Pestoding zutun hat, erkläre ich euch gleich.

Es ist mal wieder Pesto-Zeit! Und ich habe dieses Mal das Thema ein kleines bisschen gedehnt, ähem. Aber die Mädels haben das erlaubt! Es muss nur im weitesten Sinne mit Pesto zutun haben, wurde mir gesagt. „{Das ultimative Pestoding} Grünes Shashuka“ weiterlesen

{Ernteglück} Spaghetti mit Mangold, Pinienkernen und dreifach Käse

Habt ihr schon mal mit Mangold gekocht? Ich zeige euch, wie man ihn im Handumdrehen in zu einem würzigen Pasta-Gericht macht. Pinienkerne, Ricotta, Bergkäse…wer könnte da widerstehen?

Es geht weiter mit meinem ganz persönlichen Ernteglück. Der letzte Beitrag, in dem ich ein Gemüse aus meiner eigenen Ernte zu etwas Leckerem verwandelt habe, ist ja schon wieder ein paar Wochen her. Das letzte Mal gab es gebackene Radieschen mit Pflücksalat und Radieschenblätter-Pesto. Mhmm! Nach den Radieschen dauerte es leider eine Weile, bis ein neues Gemüse in meinem Balkongarten reif wurde. Aber jetzt stehen wir ja mitten in der Saison und ich möchte weiterhin mein Ernteglück hier dokumentieren. „{Ernteglück} Spaghetti mit Mangold, Pinienkernen und dreifach Käse“ weiterlesen

{Feierabendküche} Reisnudeln mit Sesamtofu – eine kleine Geschmacksexplosion

Reisnudeln mit Sesamtofu 1
Ihr Lieben, momentan tut sich hier im Hintergrund einiges. Ich plane bereits den nächsten Umzug, schreibe fleißig Bewerbungen, für den Blog gibt es einige Pläne und nebenbei versuche ich, den bei uns herrschenden Frühsommer auszukosten. Ach ja, und auch für die Uni ist bis zum Ende des Semesters noch einiges zutun. Was mich in solchen Phasen wieder runter holt und zufrieden stellt ist gutes und gesundes Essen. „{Feierabendküche} Reisnudeln mit Sesamtofu – eine kleine Geschmacksexplosion“ weiterlesen

{Schnappt euch den letzten Kürbis!} Für diese wahnsinnig cremige Kürbis Mascarpone Pasta

Kürbis Mascarpone Pasta 1

Zu dieser Pasta gibt es zwei wichtige Dinge zu sagen:

  1. Sie ist nicht zum Abnehmen gemacht (und das ist nur eine leichte Untertreibung, denn -> Mascarpone)
  2. Aber, noch wichtiger: Sie ist sooo unglaublich cremig-lecker, dass ihr euch garantiert reinlegen wollt! So wie ich.

Kürbis Mascarpone Pasta 2

Was soll ich sagen? Beim Blättern in einem meiner liebsten Kochbücher fiel mir mal wieder dieses Kürbispasta-Rezept auf. Das will ich schon seit Jahren kochen. Meistens fällt es mir aber nur im Hochsommer auf. Wenn dann die ersten Kürbisse im Laden liegen, habe ich es wieder vergessen (und es gibt ja jedes Jahr im September/ Oktober eine Schwemme toller Kürbisrezepte überall). Kennt ihr das? Mir geht das dauernd so. Genau so fallen mir die tollsten Rhabarber-Rezepte grundsätzlich zwischen August und Februar in die Hände. Story of my life…

Aber nicht dieses Mal! Eigentlich ist es zwar schon wieder zu spät. Die Saison ist vorbei. Aber in meinem Supermarkt (der mit dem R…) gibt es noch vereinzelte Lager-Kürbisse. Die schmecken immer noch toll. Also: Nicht mit mir!, dachte ich mir. Gesagt getan, Kürbis gekauft, Pasta gekocht. Ausgeflippt!

Kürbis Mascarpone Pasta

Dieses Gericht braucht nur wenige Zutaten, kaum Vorbereitung, steht in einer halben Stunde auf dem Tisch. Pasta und Sauce kochen in einem Topf, man benötigt nur noch eine Pfanne zum trockenen Rösten der Mandeln. Ich würde die Pasta auch für Gäste kochen, denn sie macht verdammt viel her (und die Köchin/ der Koch verpasst nichts, da die Zubereitung so schnell geht). Aromatischer Kürbis paart sich mit cremiger Mascarpone, würzigem Parmesan und gerösteten Mandeln. Ich sagte ja, das hier ist nichts für die schlanke Linie. Aber ich würde es wieder tun. Ich WERDE es wieder tun! Spätestens im September. Und ihr solltet auch noch ganz schnell den letzten Kürbis schnappen und das hier ausprobieren. Es wäre so schade, erst einmal acht Monate auf diese Offenbarung zu warten. In diesem Sinne: Happy cooking!

Kürbis Mascarpone Pasta 4

Ich habe das Rezept nur ein ganz kleines bisschen verändert. Im Original wird nur mit Salz, Pfeffer und Muskat gewürzt. Ich mag keinen Muskat und habe stattdessen ein wenig Thymian und Cayennepfeffer (nur ganz wenig, für einen leichten Twist) dazugegeben. Außerdem habe ich zu den gerösteten Mandeln auch noch Kürbiskerne auf die Pasta gestreut. Das gibt noch mehr Knusper und passt geschmacklich perfekt!

Für 3-4 Personen: 

300g Hokkaido-Kürbis
250g Tagliatelle oder Spaghetti
250g Mascarpone
25g Parmesan, gerieben
1 kleine Handvoll glatte Petersilie
25g Mandelblättchen und/ oder Kürbiskerne
Salz und Pfeffer (frisch gemahlen)
wer mag: Thymian und Muskat oder Cayennepfeffer

Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Kürbis waschen, von Kernen und Strunk befreien und in ca. 1cm große Würfel schneiden. Etwas Petersilie für die Deko zurück behalten und den Rest fein hacken. Wenn das Wasser kocht, 1 EL Salz hinzugeben und die Kürbiswürfel darin 8 Minuten kochen. In dieser Zeit die Mandelblättchen (und Kürbiskerne) in einer Pfanne ohne Fett unter ständigem Rühren anrösten, dann beiseite stellen. Nach den 8 Minuten die Pasta zum Kürbis ins Wasser geben und gemeinsam 3 Minuten weiterkochen. In einer kleinen Schüssel Mascarpone und Parmesan mit 8 EL Pastawasser verrühren. Petersilie, 1/2 TL Salz und frischen Pfeffer hinzugeben (wer mag, gibt auch Thymian und 1/2 TL Cayennepfeffer oder Muskat hinzu). Bissfest gegarte Pasta und Kürbiswürfel abgießen und Mascarponecreme in den Topf geben. Gut vermengen, dann die Pasta auf tiefen Tellern anrichten und mit Petersilienspitzen und Mandeln garnieren. Guten Appetit!

Carina

P.S.: Das Rezept ist aus dem Buch „Einfach schnell genießen“ vom Kochhaus. Das Kochhaus gibt es ja bereits in vielen Städten und ich schaue dort immer gern rein. Der Mischung aus spannenden Rezepten, tollen Produkten und Küchenartikeln kann ich einfach nicht widerstehen. Das Buch enthält viele wunderbare Rezepte, die immer außergewöhnlich, aber einfach und mit wenigen Zutaten umzusetzen sind.

Kürbis Mascarpone Pasta 3

{Bye bye, Summer!} Frittata mit Ziegenkäse

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So, ihr müsst jetzt stark sein. Ein weiterer Sommer ist schon zu Ende. Dieses Jahr ging es besonders schnell, findet ihr nicht? Aber jede Jahreszeit hat ihr Gutes und macht Spaß, wenn man sich darauf einlässt, finde ich. Und jetzt kommt eben der Herbst, auch schön. Da die Zucchini-Schwemme nun langsam zu einem Ende kommt, möchte ich noch ein leckeres Sommergericht mit Zucchini hierlassen. Wir haben noch ein besonders großes Exemplar hier liegen, das kommt wohl morgen noch „unters Messer“. Ich denke da an eine Zucchini-Lasagne ohne Nudelplatten, dafür mich Zucchini-Schichten. Das Rezept habe ich in der letzten „Deli“ gefunden. Nun aber erst mal zur Frittata.

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Frittata habe ich im Restaurant das erste Mal vor einigen Monaten in New York gegessen. Nach einem Spaziergang durch die Wall Street und den Financial District haben wir uns ein Mittagessen im „Au Bon Pain“ schmecken lassen, das es als Kette in vielen Ländern gibt. Vom Lunch Menu entschieden meine Ma und ich uns beide für eine Frittata mit Erbsen an Salat und Sauerteigbrot. Sehr, sehr lecker, sag ich euch! Die Frittata war weich, saftig und ein Spitzen-Sommeressen. Seitdem habe ich Zuhause schon öfter Frittata in verschiedenen Varianten gemacht. Am liebsten mag ich diese hier mit Ziegenkäse. Beim Gemüse nehme ich das, was gerade da ist, oder wonach mir ist. Dieses mal eben Zucchini und Champignons. Richtig gut war auch eine Variante mit Süßkartoffel und Paprika! Aus dem „Bon Pain“ habe ich mir abgeschaut, dass ein dicker, cremiger Joghurt dazu vorzüglich als leichte Sauce schmeckt. Dazu noch ein kleiner Salat und das leichte Mittagessen ist perfekt.

Ziegenkäse-Frittata

And now in English:

Folks, you have to be strong now. Summer ist over. Already?! I know, it went by fast. But every seasons has it’s favorites and good sides, so let’s celebrate fall! …after this last summer recipe. With all the ripe zucchini lately I had to post this one zucchini recipe, which I like a lot. The inspiration was a frittata I had in May during my NYC visit. After a walt through Wall Street and Financial District my Mom and I stopped at „Au Bon Pain“ for lunch. We both took the frittata with peas, salad and sourdough bread from the lunch menu and loved it. So I had to make one at home. We had it several times by now and I especially like this version with goats cheese. You can take whichever veggies you have on hand. I liked a version with sweet potato and bell peppers, too. This time it was zucchini and mushrooms. From „Bon Pain“ I took the idea of serving it with some creamy yogurt instead of sauce. So good! 

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Für zwei Personen / for two

3 Eier – 3 eggs 
100g Ziegenfrischkäse – 100g goat’s cream cheese
1 Schuss Milch – a dash of milk
2 kleine Zucchini – 2 small zucchini
1/2 Zwiebel – 1/2 onion
50g Champignons – 50g champignons
Rosmarin, Thymian, Pfeffer, Salz – rosemary, thyme, pepper, salt
1 EL Olivenöl – 1 tbsp. olive oil

Den Ofen auf 160°C vorheizen. Die Zucchini waschen, Pilze putzen und beides in Scheiben schneiden. Die Zwiebel in Ringe schneiden. Eier mit Ziegenfrischkäse verquirlen und etwas Milch zugeben. Großzügig mit Salz, Pfeffer, Rosmarin und Thymian würzen. In einer feuerfesten Pfanne das Öl erhitzen. Zwiebel, Zucchini und Pilze kurz anbraten. Eiermischung angießen und die Pfanne dann für 25 Minuten in den Backofen schieben. Dazu schmeckt ein mit Kräutern oder Ajvar angemachter Joghurt-Dip oder auch Kräuterquark.

English Instructions:

Pre-heat the oven to 160°C. Wash zucchini prepare mushrooms, slice both. Cut onion in rings. Mix eggs and goat’s cheese. Season with salt, pepper, rosemary and thyme. Heat the oil in an ovenproof pan. Add zucchini, mushrooms and onion, stir for a minute. Then pour egg mixture into the pan and put the pan into pre-heated oven for 25. minutes. I served the frittata with a yogurt dip (yogurt mixed with mediterranean herbs, try ajvar as well).

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Carina

Schnelle Herbst-Pasta: Spaghetti mit Erbsen und Prosciutto

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Hier mal wieder etwas aus der Kategorie „Super einfaches Essen mit Wow-Effekt“. Ich hatte noch Etwas Schinken übrig und wollte etwas damit machen. Pasta ist ja eh immer gut – geht schnell, ist lecker und macht satt. Ich finde nur, dass die Standard-Pastarezepte irgendwann langweilig werden. Eine Bolognese kann ich nicht jede Woche essen. Pilzsoße schon eher, aber der Liebste ist kein großer Fan. Also musste mal wieder etwas Neues her. Diese Kombi hat uns beiden sehr gut geschmeckt und war total lecker cremig. Also nicht mit dem Käse sparen, Kinners!

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Für 2-3 Portionen:

5-6 Streifen Proscuitto 100g Erbsen (TK oder Dose) 1/2 Zwiebel 2 EL Frischkäse 100g Creme Fraîche oder Sahne 50g Pecorino oder Parmesan Salz + Pfeffer, Paprikagewürz 50ml Gemüsebrühe

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In einer Pfanne ohne Öl den in Stückchen gezupften Proscuitto und die gehackte Zwiebel zwei Minuten anbraten, bis der Schinken etwas kross wird. Dann mit der Gemüsebrühe ablöschen. Die Erbsen zugeben und Sahne oder Creme Fraîche unterrühren. Dann den Frischkäse unterrühren und den Hartkäse reiben und untermischen, bis das Ganze eine cremige, käsige Konsistenz hat. Nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und etwas Paprika würzen. Mit Spaghetti oder anderen Lieblingsnudeln servieren und nach Belieben noch etwas Schinken direkt aus der Packung dazu garnieren.

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{Lieblingsessen} Lachsnudeln à la Mamma

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Lass uns das mal schriftlich machen. Du magst Lachs? Du magst einen Hauch Salbei? Und du bist gerade nicht auf Diät? Na prima, dann habe ich hier dein neues Lieblingsessen!

Ohne Witz, an diesen Lachsnudeln kommt man nicht vorbei, wenn man Lachs-Fan ist. Sie gehören zu den Gerichten, die ich mir immer wünsche, wenn ich mal wieder Zuhause bin, denn  bei Mama schmecken sie am besten. Da ich ja nur selten dort bin und man eine Sucht auch zwischendurch stillen muss, habe ich im letzten Urlaub Unterricht genommen 😉 Habe das Rezept Schritt für Schritt aufgeschrieben (ist auch eigentlich suuuper einfach!) und wollte es dann hier auch unbedingt zeigen.

Über die Bilder musst du ein bisschen großzügig hinwegsehen. Jaaaa, ich wollte unbedingt anfangen zu essen, ist doch verständlich oder? Und mir in einem Zustand der totalen Ungeduld vor diesem Lieblingsessen einen tollen Bildaufbau einfallen zu lassen, bei dem die Lachssauce auch gut aussieht? Schwierig bis unmöglich. Also vertrau‘ mir einfach, dass das Gericht fetzt, und koch‘ es nach! Am besten an einem Abend, an dem nur Erwachsene anwesend sind, damit der Schuss Whiskey mit rein kann! Ansonsten einfach ersetzen, am besten durch Gemüsebrühe oder einen Schuss Milch.

Achja, schnell geht es auch noch. Für die Sauce benötigst du nicht länger, als die Kochzeit der Nudeln.

Lachsnudeln

 Für 2 Personen: 

500g Lachs
1 Knoblauchzehe
1 TL Gemüsebrühe
1 EL Zitrone
200g Mascarpone
etwas Öl
einige Salbeiblätter
2 cl Whisky
Salz + Pfeffer
1 Pck. Tortellini mit Käsefüllung

Das Nudelwasser aufsetzen und die Tortellini nach Packungsanweisung garen. Den Lachs in Würfel schneiden, gepressten Knoblauch und Öl in einePfanne geben und den Lachs darin scharf anbraten. Wenn er einigermaßen durch ist, mit dem Whisky ablöschen, Brühe und Zitrone zugeben und die Mascapone und den Salbei mit allen verrühren. Weiterrühren, bis die Mascarpone sich zu einer sämigen Soße verflüssigt. Auf kleiner Flamme noch eine Weile garen, aber nicht mehr kochen lassen. Wenn die Tortellini fertig sind, beides zusammen servieren.

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{Hello Summer} Ein perfektes Sommerpicknick

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Ihr Lieben, diese Bilder wollte ich euch schon eine ganze Weile zeigen. Was passiert ist? Nun ja, ich habe sie in meinem Urlaub im Garten meiner Familie gemacht. Als es dann wieder zurück nach Hause ging und der Urlaub zuende war, hab ich Trottel einfach mal die Speicherkarte liegen lassen. Katastrophe!! Bis sie nun endlich bei mir angekommen ist, hat es doch ein paar Tage gedauert. Diese Bilder sind also schon mehrere tausend Kilometer um die Welt gereist, chapeau! Und deswegen…gibt es jetzt auch eine Bilderflut!

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Ich liebe ja Picknick über alles und wollte unbedingt in meinem Urlaub eines machen. Mit so richtig viel Zeit, um ganz viele kleine Köstlichkeiten vorzubereiten und am Ende auch noch zu fotografieren. Was es geben sollte, wurde natürlich akribisch ein kleines bisschen geplant. Vorfreude steigern und so.

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Für die Inspiration nutze ich ganz oft Pinterest. Da nehme ich dann gar keine exakten Rezepte von den Websites, sondern überlege mir beim Bilder schauen, was es geben soll. Ich habe sogar eine kleine Pinnwand Picknick Time! angelegt. Die lässt mich gleich von noch mehr Picknick träumen…

Anstatt einer Decke habe ich dieses Mal einfach eine Wegwerf-Tischdecke genommen und mit ein paar grünen Punkten bemalt. So muss man anschließend keine Gräser von der Decke pulen. Sehr praktisch.

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Es gab eine Mischung aus süßen und salzigen Snacks:

– Schnelle Spargelgalettes
– Feldsalat mit Erdbeeren und Mohn
– Tomate-Mozarella-Spießchen
– Maracuja Curd Kuchen
– Avocado mit Ziegenkäse und Schinken
– Picknick-Baguette
– frische Beeren
– Blaubeer-Minz-Limo

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Schnelle Galettes mit grünem Spargel:

Diese Mini-Galettes sind trotz der wenigen Zutaten wirklich unglaublich lecker und innerhalb von ein paar Minuten ofenfertig. Wegen der Verzögerung durch die Speicherkarte ist die Spargelsaison ja leider vorbei. Dieses Rezept kann man aber auch hervorragend mit anderem Gemüse machen. Vielleicht junge Erbsen und Feta?

1 Rolle fertiger Blätterteig
1 Ei
2 EL Ziegenkäse
1 Schuss Sahne
1/2 Bund grüner Spargel
Salz + Pfeffer

Aus dem Blätterteig Quadrate schneiden. Ei, Käse, Sahne, Salz und Pfeffer verquirlen. Den Spargel waschen und die holzigen Enden abschneiden. Die Galettes mit Ei-Mischung bestreichen, mit Spargel belegen (evtl. durchschneiden) und die Enden der Galettes rundherum nach innen klappen. Bei 180°C ca. 15-20 Min. backen.

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Picknick-Baguettes mit Gorgonzola, Feldsalat und Weinbergpfirsich:

1 Baguette
1 reife Avocado
1 EL  Frischkäse
1 TL mittelscharfer Senf
Salz + Pfeffer
2 Weinbergpfirsiche
50g Gorgonzola
1 Handvoll Feldsalat
2 TL Zitronensaft
1/2 TL Koriander

Die Avocado mit einer Gabel zerstampfen und mit dem Frischkäse, Senf, Zitronensaft und Gewürzen mischen. Das Baguette aufschneiden und mit der Avocadocreme bestreichen. Mit Feldsalatblättchen belegen. Die Pfirsiche in dünne Spalten schneiden und den Gorgonzola zerkrümeln. Beides auf dem Baguette verteilen und noch einmal pfeffern. In Butterbrotpapier eingewickelt lässt sich das Brot gut transportieren.

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Avocadospalten mit Käse und Schinken:

1 Avocado (am besten Hass)
1 Pck. Serranoschinken
100g Ziegenfrischkäse

Die Avocado in Spalten schneiden. Einen Teelöffel darauf geben und mit einem Streifen Schinken umwickeln. Wenn die Avocados erst später gegessen werden sollen, kann die Bräunung verringert werden, wenn sie erst in etwas Zitronensaft gelegt werden.

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Schnelle Blaubeer-Minz-Limo:

5 EL Limettensaft
1-2 EL brauner Zucker
1 Stängel Minze
1 Pck. Blaubeeren
1/2 Liter Mineralwasser

Den Zucker und die zerzupfte Minze in einen Krug geben und den Limettensaft darüber gießen. Mit einem Stößel oder Kochlöffel wie bei Mojito etwas zerstoßen und vermischen. Die Blaubeeren hinzugeben und alles mit Mineralwasser aufgießen.

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Feldsalat mit Erdbeeren und Mohndressing:

3 Handvoll Feldsalat
100g Erdbeeren
1 EL Weißweinessig
1 EL Olivenöl
1 TL Zitronensaft
einige Basilikumblätter
1 TL Mohn
Pfeffer

Felsalat waschen und zerzupfen. Erdbeeren waschen und halbieren. Die anderen Zutaten zu einem Dressing verquirlen. Den Salat am besten in Gläser mit Deckel (hier: von Ib Laursen) geben. So lässt sich der Salat gut transportieren. Das Dressing sollte in einem extra Glas transportiert werden und vor dem Essen auf den Salat gegeben werden.

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Das war wirklich ein tollen Picknick. Mit meiner Mutter habe ich die gemeinsame Zeit und das tolle Essen so richtig genossen. Immerhin haben wir dazu selten Gelegenheit. Das Rezept für den Maracuja Curd Cake bekommt ihr in den nächsten Tagen. Der war so lecker, dass er auf jeden Fall einen eigenen Beitrag braucht!

Muffin Cups, Baker’s Twine, Holzbesteck, Seidenpapier und Servietten aus diesem Beitrag sind von Minidrops. Ich liebe die verschiedenen Grüntöne!

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Mürbeteig-Pizzetten mit Ratatouille

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Wooooooow, wir sind Weltmeister! Ist das nicht unglaublich? War das ein Fest. Bei uns lief das Spiel noch später als in Deutschland, nämlich um 23:30 Uhr. Nach Verlängerung, Feierei, letztem WM-Bier und ein bisschen Autokorso war ich dann um 04:00 Uhr im Bett, um nicht einmal zwei Stunden später wieder zur Arbeit zu gehen. Ein echt harter nächster Tag, aber immerhin hat es sich gelohnt. Das war schließlich Geschichte! Und vor dem nächsten Turnier muss wohl ein neues Trikot her. Is‘ ja jetzt mit den drei Sternen nicht mehr aktuell, näch? Am nächsten Tag sind der Liebste und ich nach der Arbeit sofort für zwei Stunden weg gewesen. Dann kurz wieder wach, was gegessen, eine folge der derzeitigen Lieblingsserie geguckt, und wieder ins Bett. Das war echt nicht unnötig!

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Ohne dass ich eine voll gute Überleitung parat habe, komme ich jetzt zu meinen kleinen Pizzatalern. Die sind beim Ratatouille-Kochen entstanden. Zu dem Ratatouille hat mich einmal mehr Yvette van Bovens „Homemade Sommer“ inspiriert. Allerdings habe ich meine Variante ein bisschen angepasst. Und dann hatte ich auf einmal Lust auf knackigen, salzigen Mürbeteig. Der ist ja ganz schnell zusammengeschmissen und fertig waren die Tarteletts. Richtig lecker, sag ich euch. Und mal eine Alternative zur normalen Pizza. Bei uns kommt nach einem langen Arbeitstag auch oft genug der fertige Pizzateig zum Einsatz, der für Faulheitsanfälle  Notfälle immer im Haus ist. Muss ich an dieser Stelle auch mal eingestehen. Diese Pizzetten haben jetzt aber Chancen, den fertigen Teig öfter zu ersetzen. Dazu ein knackiger Salat und fertig ist das perfekte Essen. Wenn ihr Mürbeteig gern mögt, werdet ihr die Pizzetten lieben!

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Für die Ratatouille kann ich mir übrigens noch unendlich viele andere kulinarische Einsätze vorstellen. Keine Angst, da bleibt auf keinen Fall was über. Ich habe sie zum Beispiel in Nudelsoße, auf Frischkäsebrot und in Blätterteig (als kleine gefüllte Täschchen, riiiiichtig lecker!) verbraucht. Als Suppen-Topping, auf Bruschetta, im Tortano oder als Füllung für Ravioli wären sie auch spitze. Ich war dann traurig, weil sie schon leer war. Ich plane eine baldige Nach-Produktion. Nom nom. Und dann am besten gleich in größerer Menge, ooooohja!

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Meine Ratatoiulle hatte durch grüne Chilis und Harissa eine leichte Schärfe, das darf bei uns Zuhause gern so sein. Wer etwas empfindlich auf Schärfe reagiert, lässt die Chilis weg und nimmt nur die Harissa-Paste. Die ist nicht besonders scharf, hat aber eine tolle Würze!

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Für ca. drei bis vier Schraubgläser Ratatouille:

1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 rote Paprika
2 Auberginen
4-6 Tomaten je nach Größe
2 grüne Chilischoten
1 EL Harissa
1 EL gehackter Rosmarin
1 EL italienische Kräutermischung
Salz und Pfeffer
1 ordentlicher Schuss Olivenöl

Zwieben und Knoblauch fein hacken und das restliche Gemüse in kleine Würfel schneiden. Das Olivenöl in der Pfanner erhitzen und Knoblauch und Zwiebeln einige Minuten anschwitzen. Das restliche Gemüse dazugeben und bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten garen, bis alles weich ist. Mit den restlichen Zutaten nach Geschmack würzen.

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Für ca. 6 Pizzetten, je nach Größe: 

120g Weizenmehl
80g Roggenmehl
100g kalte Butter
1 Ei
1/2 TL Salz
50g Mascarpone oder Crème Fraîche
6 EL Ratatouille (z.B. nach dem Rezept oben)
50g Parmesan

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Für den Mürbeteig die Mehle mit dem Salz vermischen und die kalte Butter in Flöckchen hineinreiben. Das Ei und ggf. einen kleinen Schuss Olivenöl dazugeben, bis der Teig nicht mehr bröselt. Gut verneten und in Frischhaltefolie gewickelt 20 Minuten im Kühlschrank liegen lassen. Anschließend den Mürbeteig auf wenig Mehl ausrollen ( er sollte recht dünn sein) und mit einer Schüssel oder einem Glas Minipizzen ausstechen. Die Pizzetten auf ein Backblech legen, mit Mascarpone oder Crème Fraîche bestreichen und je 1 El Ratatouille daraufsetzen. Mit ordentlich Parmesan besträuen und im Backofen bei 190°C ca. 20 Minuten backen.

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Schnell gemacht: Spargel mit Prosciutto und pochierten Eiern

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WOW! Vielen Dank für eure zahlreichen begeisterten Reaktionen und Kommentare zum letzten Beitrag, der Zitronen-Quark-Tarte! Ich hätte gar nicht gedacht, dass sie so ein Kracher wird, zumal es sich eher um eine schnelle Eingebung mit sofortigem Sprint in die Küche, als um ein sorgsam geplantes Backvorhaben handelte. So kann es kommen, manchmal kommen eben diese spontanen (leckeren) Geistensblitze am besten an!

Seit gestern vormittag sind mein Liebster und ich nun auch wieder Zuhause angekommen. Hä? Werdet ihr vielleicht denken. Die war ja ewig im Urlaub. Ja, stimmt, und zwar vier ganze Wochen. Ihr könnt mir glauben, das war auch mal nötig. Ich habe erst nach über zwei Wochen begonnen, richtig abzuschalten. Dafür dann aber auch komplett. Lange geschlafen, gebacken, in der Sonne gelegen, in der Ostsee gebadet, durch Kopenhagen geradelt. Den Geburtstag meines Liebsten gefeiert, gegrillt, WM-Eröffnung geschaut und noch viel mehr. Deswegen habe ich auch, shame on me, in der letzten Zeit die Antworten auf eure vielen lieben Kommentare etwas schleifen lassen…zwar wollte ich den Blog nicht ganz brach liegen lassen und ab und zu etwas von mir hören lassen, aber auch nicht zuviel kostbare Zeit im Internet verbringen. Ich hoffe, ihr seht mir das nach und jetzt bin ich wieder voll da!

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Nun sind wir zurück im Orient. Und ich kann euch versichern: Es ist heiß, heiß, heiß! Da mich jetzt erst einmal zahlreiche Dinge in Atem halten wie ein Berg Arbeit und danach Wäsche, Koffer auspacken und Staub wischen, gibt es heute für euch nur eine kleine Inspiration statt einem wirklichen Rezept.

Leider ist auch die Spargelzeit schon wieder fast vorbei!  Es könnte zwar sein, dass ich noch ein Last Minute Rezept mit Spargel einschiebe…aber ansonsten war’s das schon wieder! Schaaaade…Ich habe sie aber dieses Jahr voll ausgenutzt und Spargel in verschiedenen Variationen gemacht. Und mir ist aufgefallen: Die Vorfreude und Euphorie über die beginnende Spargelzeit scheint eher so ein „Frauen-Ding“ zu sein. So versicherten mir einige Männer in meinem Dunstkreis, sie würden ihn zwar essen, aber die übersteigerte Vorfreude ihrer Frauen darauf könnten sie nicht verstehen. Genauso wie das Sofort-zum-Spargelmann-Rennen, wenn es die ersten Stangen zu kaufen gibt. Na gut, liebe Männer, dann freuen wir uns eben allein jedes Jahr auf’s Neue. Und ihr esst ja trotzdem mit.

Dieses Gericht ist mal auf die schnelle gemacht, aber ist geschmacklich top und auch was für’s Auge wie ich finde. Genau das richtige, um den Spargel wieder in seine lange Sommer-Herbst-Winter-Pause zu verabschieden. Und ich habe mich dafür auch das erste Mal an das von allen gefürchtete Eier pochieren gewagt. Dafür habe ich ein bisschen vorab recherchiert und diese total gelingsichere und kinderleichte Methode von Ylva vom Blog Der Klang von Zuckerwatte gefunden. Da ist sogar ein Video dabei, besser geht’s nicht. Danke, liebe Ylva, du hast den Mythos gebrochen und endlich bekomme ich es auch hin!

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Der Spargel wird mit würzigem Prosciutto umwickelt und mit leckeren Kernen bestreut. Als vegetarische Variante könnte ich mir vorstellen, in mit in Längsstreifen geschnittener Zucchini zu umwickeln, die kurz mit etwas Knoblauch in der Pfanne gegart wurde. Und wisst ihr eigentlich schon, wie klasse frischer Basilikum zu Spargel schmeckt?

Für 2 Personen mit kleinerem Hunger oder als leichtes Abendessen:

1 Bund grüner Spargel (500g)
4 Eier
6-8 Scheiben Prosciutto (für Vegetarier: hauchdünne Zucchinistreifen)
1 EL Sonnenblumenkerne
Salz + Pfeffer
einige Blätter Basilikum
etwas Öl

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und den Spargel zunächst zwei Minuten lose darin schwenken. Salzen und pfeffern. Dann den Spargel herausnehmen, mit Prosciutto (oder Zucchinistreifen) zu gleich großen Bündeln wickeln und noch einmal einige Minuten in die Pfanne tun. Derweil die Eier nach eurer erprobten oder der oben verlinkten Anleitung pochieren. Wenn sie fertig sind, den Spargel auf Tellern anrichten, die Eier darauf geben, alles mit den Sonnenblumenkernen bestreuen und noch einmal salzen und pfeffern. Mit einigen Basilikumblättern anrichten.

Spargel