Marzipan and Sea Salt Mandel Bread und ein neuer Buchliebling

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Das Marzipan Sea Salt Mandel Bread eignet sich genau so gut ganzjährig zum Kaffee, wie auch als neue Plätzchenvariation in der nahenden Weihnachtsbäckerei. Eigentlich könnte es auch „Marzipan Chocolate Chip Cantuccini“ heißen, denn es ist nichts anderes als diese italienische Spezialität mit einem neuen Twist.

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Raspberry Cheesecake Brownies und meine Summer Bucket List

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Ich bin Carina und ich mag Listen. Ich mache Listen im Kopf und dann auf Papier. Ich habe Blog-Ideenlisten, To-Do-Listen, Wunschlisten und Einkaufslisten. Kein Wunder, dass mir die Idee gleich gefiel, eine Summer Bucket List zu schreiben. „Raspberry Cheesecake Brownies und meine Summer Bucket List“ weiterlesen

Cremiges Nutella Eis – meine Sommer-Sünde

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Ihr Lieben, das Wetter zeigt sich endlich wieder von seiner besten Seite. Herrlich! Also kann die Eiscreme-Produktion ohne Probleme gleich weitergehen. Nach diesem tollen, super einfachen Erdbeereis, das ich euch vor zwei Wochen gezeigt habe, kommt nun ein weiterer Favorit. Kommen wir gleich zum Punkt. Es ist Nutella Eiscreme.

NUTELLA. EISCREME. Can it get any better?  „Cremiges Nutella Eis – meine Sommer-Sünde“ weiterlesen

{1. Advent} Mini-Quarkstollen mit Marzipan und Schokolade

Mini-Quarkstollen

Ihr Lieben, heute starte ich offiziell in die Weihnachtsbäckerei. Und ich muss sagen: Dieses Jahr bin ich wirklich schon früh in Stimmung. In Dresden ist es auch pünktlich zum 1. Advent richtig knackig-kalt geworden und da macht das Glühwein-/ Kakao-/ Teetrinken noch viel mehr Spaß. Gestern hat der berühmte Striezelmarkt (einer der ältesten Weihnachtsmärkte Deutschlands) eröffnet und der Liebste und ich wollen heute hin. Da freue ich mich schon tagelang drauf! Am Wochenende werden auch die ersten Plätzchen gebacken, aber heute habe ich schon ein tolles Rezept für den 1. Advent mitgebracht: Kleine Quarkstollen mit Schokolade und Marzipan.

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Diese kleinen Stollen haben mich wirklich begeistert. Zum einen mag ich einfach jegliches Quarkgebäck, weil es so schön saftig wird. Zum anderen bin ich überhaupt kein Fan von Rosinen, Orangeat und ähnlichem. Der traditionelle Stollen (auch Dresdner Christstollen) reizt mich also nicht besonders. Mohnstollen ist mir meist zu „mohn-ig“, sprich: Da ist zu viel Mohn und zu wenig Teig drin. Aber Quark- oder Marzipanstollen finde ich meist wunderbar und dieses Rezept vereint beides. Wenn dann noch Schokolade drin ist…lecker! Die kleinen Stollen sind auch größtenteils noch am selben Tag meinen Kommilitonen beim Kaffee in der Uni zum Opfer gefallen. Und ich habe meiner Ma von dem Rezept vorgeschwärmt, die sie prompt zwei Tage später auch gebacken hat und genauso begeistert war (sie teilt nämlich meine Abneigung gegen die „normalen“ Stollen, muss in den Genen liegen!).

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Das Rezept ist aus dem im letzten Jahr erschienenen Büchlein „Advent, Advent: Backen, Basteln, Dekorieren für die schönste Zeit im Jahr“ von Lisa Nieschlag, Lars Wentrup und Julia Cawley. Die beiden Mädels vom Blog Liz&Jewels durfte ich ja im Mai diesen Jahres auf einem Foto-Workshop in Hamburg kennenlernen. Das Buch hatte mir allerdings auch schon letztes Jahr die Weihnachtszeit versüßt und ich werde wohl in diesem Jahr noch einiges daraus ausprobieren.

Im Gegensatz zum Originalrezept wie unten angegeben habe ich die Zuckermenge ein wenig reduziert, denn ich fand, dass bei 100g Schokolade im Teig genug Süße vorhanden ist. Ich habe Zartbitterschokolade verwendet. Achja, und weil ich so gierig war, hab ich irgendwie vor lauter Probieren das Topping aus geschmolzener Butter und Puderzucker vergessen. Also nicht wundern, als die Bilder geschossen wurden, hatte ich das immer noch nicht gemerkt….hihi! Sie schmecken aber auch ohne ganz vorzüglich.

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Für 10 kleine Stollen:

275g Magerquark
120g Zucker (Original: 150g)
1 EL Vanillezucker
45ml Sonnenblumenöl
2 Eier
475g Mehl
4 TL Backpulver
1 TL Zimt
100g gehackte Mandeln
85g kalte Marzipanrohmasse
100g Zartbitterschokolade

(3 TL Butter + Puderzucker)

Den Backofen auf 185°C vorheizen. Quark, Zucker, Vanillezucker, Öl und Eier verrühren. Mehl, Backpulver, Zimt und Mandeln vermischen und dann nach und nach zur Quarkmasse geben. Mit den Knethaken des Rührgeräts vermengen. Marzipan raspeln oder in feine Stückchen schneiden und Schokolade hacken. Beides zum Teig geben. Aus dem Teig 10 Kugeln formen flach drücken und einmal überschlagen. Im Ofen 18-20 Minuten backen. Butter schmelzen und die Stollen noch warm damit bepinseln, dann mit Puderzucker bestäuben.

Mini-Quarkstollen 1

Ich wünsche euch einen wunderbaren 1. Advent und viel Spaß bei den ersten Weihnachtsmarkt-Gängen und Plätzchenback-Orgien. Genießt es!

Carina

{Ich back’s mir} Blaubeer Streusel Blondies

Blaubeer Streusel Blondie

Gibt es eine perfektere Kombi als Beeren und Streusel? Ich glaube nicht! Beides zusammen könnte mein perfektes Sonntags-Kuchen-Glück sein. Es ist zwar Mittwoch, aber Claretti Tastesheriff hat zum Ende der Beerensaison das Thema Streuselkuchen ausgerufen und so komme ich in den Genuss, meine beiden Lieblinge zu kombinieren. Blaubeeren esse ich ja noch gar nicht so lange. Früher mochte ich sie gar nicht. Himbeeren waren das einzig Wahre. Mittlerweile muss ich sagen: Ich liebe sie fast so sehr wie meine roten Lieblinge. Wenn sie dann noch in einem weichen Kuchen-Bett mit Streuseln und Macadamias daher kommen, bin ich hin und weg!

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Für dieses Rezept solltet ihr unbedingt ungesalzene Macadamias nehmen, auch wenn die gar nicht so einfach bekommen sind. Ich habe meine einfach unter laufendem Wasser kurz abgespült, hihi. Funktioniert auch. Also schnappt euch schnell die letzten Blaubeeren und genießt den Spätsommer, so lange man ihn noch so nennen darf!

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Schaut euch hier unbedingt noch die ganzen anderen Streuselkuchen-Rezepte an, bevor ihr anfangt zu backen: *klick*!

Hier findet ihr ebenfalls noch mehr Streuselrezepte:

Apple Cheesecake Streusel Muffins

Streuseltaler wie von Oma

Pflaumenkuchen mit Marzipan-Zimt-Streusel

Bananenmuffins mit Pecanstreusel

Himbeer-Frangipane-Crumble

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And now in English:

Is there a better combination than berries and streusel? I don’t think so! Both together is my ultimate Sunday cake joy. It is Wednesday not Sunday, but Claretti has set the goal to bake as much streusel cakes as possible (*klick*). So this is why I got to mix my two favorites and show you this perfect summer cake today. I did not like blueberries for a long time (HOW??). But now, I can’t resist them. I could eat them with anything, like my favorite raspberries. On a bed of soft, moist cake, topped with crispy streusel and macadamias, this might be real perfection (Use unsalted macadamias here please!). 

You should totally get the last blueberries before the season is over and bake this cake!

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Für eine quadratische Backform (ca. 25x25cm) / for a square form (ca. 25cmx25cm):

200g weiche Butter – 200g softened butter
90g Zucker – 90g sugar
1 Pck. Vanillezucker – 1 tbsp. vanilla sugar
1 EL Zitronenschale – 1 tsp. lemon zest
3 Eier – 3 eggs
220g Mehl – 220g flour
1 EL Backpulver – 1 tbsp. baking powder
1/2 TL Salz – 1/2 tsp. salt
150g weiße Schokolade – 150g white chocolate

Streusel / streusel:

60g Mehl – 60g flour
40g zarte Haferflocken – 40g instant oats
2 EL Zucker – 2 tbsp. sugar
1 Prs. Salz – 1 pinch of salt
45g Butter – 45g butter
60g Macadamia Nüsse – 60g macadamia nuts

200g Blaubeeren – 200g blueberries

Für den Teig Butter, Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Zitronenschale und Eier nacheinander einrühren. Das Mehl mit Backpulver und Salz vermischen, dann ebenfalls hinzugeben. Schokolade im Wasserbad schmelzen und zum Teig geben. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Blaubeeren auf dem Teig verteilen. Für die Streusel die Macadamias (am besten ungesalzene) grob hacken. Aus Mehl, Haferflocken, Zucker, Salz und Butter mit den Händen Streusel herstellen. Macadamias untermischen und Streusel über den Blaubeerteig krümeln. Im Ofen ca. 40 Min. backen.

English Instructions:

For the dough, cream butter, sugar and vanilla sugar. Add lemon zest and eggs gradually. Mix flour, baking powder and salt and whisk into the dough. Melt the chocolate and mix it with the dough. Fill it into a form which is lined with a baking sheet. Top with blueberries. Cut macadamias coarsely. Then for the streusel mix flour, oats, sugar, salt and butter and crumble them with your hands. Distribute over the dough and bake it for 40 minutes.

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Carina

{Ich back’s mir} Nutella Kuchen

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Huch! Schon wieder Kuchen! Naja, so ist das immer am Ende des Monats, wenn „Five a Month“ und „Ich back’s mir“ aufeinander folgen. Aber wir haben ja alle nichts gegen Kuchen, oder? Claras Thema war in diesem Monat Rührkuchen. Genau mein Ding, denn bekanntlich würde ich einen saftigen Rührkuchen jederzeit einem Stück Sahnetorte vorziehen. Er macht einfach glücklich, man kann ihn unkompliziert direkt auf die Hand essen. Das macht einen guten Rührkuchen für mich aus.

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Noch dazu sind Rührkuchen ultra-schnell gebacken. Heute möchte ich das auf die Spitze treiben. Dieser Nutella-Kuchen wird komplett in Kaffeetassen abgemessen, damit ihr ihn immer und überall auch ohne Waage backen könnt. Einen elektrischen Mixer braucht es auch nicht, ein Schneebesen oder Holzlöffel reicht. Und da einfach alle Zutaten zusammen geworfen werden, ist er in ca. 4 1/2 Minuten im Ofen! So schnell habt ihr wahrscheinlich noch nie gebacken. Achja, und: NUTELLA! Dazu noch extra Chocolate Chips im Teig, wer mag. Was will ich mehr? Nutella und ich, das ist endless Love. Und ganz ehrlich: Ich wurde ein wenig blass, als ich letzte Woche beim Frühstück online etwas zu der Anti-Nutella-Kampagne in Frankreich las…Umweltschutz ist mir sehr wichtig und ich versuche, viele kleine Dinge zu tun, um das in meinem eigenen Leben umzusetzen. Aber so ganz ohne Nutella auskommen? Das könnte ich auch nicht. In Maßen genießen sollte das Credo sein.

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And now in English: 

So much cake this week! But who would mind, especially when I serve some delicious nutella pound cake?! I just love a moist pound cake a thousand times better than heavy layer cakes. They are easy and you can eat them just with your hands. This one is even easier than the normal pound cake as I wanted to create a recipe that you can bake anywhere, anytime without much equiment and with just a few ingredients. Eight it became! You do not need a scale as everything is measure in little coffee cups and it’s enough to mix everything together with a wooden spoon. So you need about 4 minutes to mix this dough and start baking. Have I mentioned there is NUTELLA involved? And even chocolate chips? I contribute this cake to Tastesheriff’s monthly baking challenge, have fun with the recipe!

Nutellakuchen

Für eine Kastenform / for one loaf pan

2 Eier – 2 eggs
1/2 Tasse br. Zucker – 1/2 mug brown sugar
1 1/2 Tassen Mehl – 1 1/2 mugs flour
1/2 Tasse Pflanzenöl – 1/2 mug vegetable oil
1/2 Tasse Buttermilch – 1/2 mug buttermilk
2 TL Backpulver – 2 tsp. baking powder
3/4 Tasse Nutella – 3/4 mug nutella
1/2 Tasse Schokotropfen – 1/2 mug chocolate chips

Den Ofen auf 175°C vorheizen. Alle Zutaten außer den Schokotropfen in eine große Schüssel geben und mit einem Handmixer oder einem Schneebesen gut vermischen. Dann die Schokotropfen zugeben. In eine gefettete Kastenform geben und 40 Minuten backen, Stäbchenprobe nicht vergessen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

English Instructions:

Pre-heat oven to 175°C. Mix all ingredients except chocolate chips, until well combined. Then add choc chips. Fill the dough into a greased loaf pan and bake for 40 minutes. To try if it is baked through, use a wooden stick to pick into the cake. If it comes out clean, you can turn out the oven. Dust with powdered sugar before serving. 
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Hier findet ihr noch mal den köstlichen Rührkuchen von vorgestern: Erdbeer-Joghurt-Gugl.

Carina

{Aus Omas Rezeptbüchlein} Überraschungskuchen

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Es wird mal wieder Zeit für Omas Kuchenglück! Die Streuseltaler vom letzten Mal sind schon wieder viel zu lange her. Bevor wir bald um Obstkuchen à la Oma mit Berren und Co. nicht mehr herumkommen, gibt’s heute noch mal was ganz anderes: Einen Überraschungskuchen!!

Überraschungskuchen

Der Überraschungskuchen heißt so, weil er einen blinden Passagier versteckt. Er ist eigentlich ein fluffiger, saftiger Nusskucken. In diesen Nusskuchen hat sich aber eine ganze Tafel Schokolade geschlichen! Diese wird in Stückchen zerbrochen ganz am Ende unter den recht flüssigen Teig gemengt. Beim Backen sinken die Stückchen nach unten durch und schmelzen dort. Es entsteht eine gaaaanz herrliche, dunkle Schokoladenschicht, die erst beim Anschnitt ihr Geheimnis preis gibt. Wer möchte sich da nicht sofort mit einer Gabel bewaffnet über den Überraschungskuchen her machen? (Okay, Nussallergiker nehme ich mal aus…).

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Der Überraschungskuchen war dann auch ein sehr geduldiges Fotomodell, wie ihr seht. Ich finde, er macht einfach eine verdammt gute Figur mit all der Schokolade und den Nüssen. Stellt euch mal den Geruch beim Shooting vor, er war frisch aus dem Ofen…danach musste ich auch direkt ein Stück verdrücken, es ging nicht anders! Den Rest habe ich meinen Kollegen mit auf die Arbeit gebracht.

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Auch, wenn wir über Ostern gerade gut geschlemmt haben: Diesen Kuchen solltet ihr euch nicht entgehen lassen! Schnell zum Rezept!

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Für eine 26cm-Springform: 

2 Pck. Vanillezucker
200g Zucker
240g weiche Butter + Butter für die Form
3 Eier, zimmerwarm
1 EL Rum (optional)
1 Prs. Salz
250g gemahlene Haselnüsse
280g Mehl
1 Pck. Backpulver
360ml Milch
100g Zartbitterschokolade (1 Tafel)

Kuvertüre, 1 EL ganze Haselnüsse und 1 EL Haselnuss-Krokant

Eine Springform gut mit Butter fetten und den Ofen auf 180°C vorheizen. Aus den Zutaten einen Rührteig zubereiten: Zunächst Zucker und Vanillezucker mit der weichen Butter cremig schlagen, dann die Eier eins nach dem anderen hinzugeben. Den Rum und eine Prise Salz unterrühren und dann erst einmal Haselnüsse, Mehl und Backpulver in einer kleineren Schüssel vermischen. Anschließend zum restlichen Teig geben. Zum Schluss die Milch unterrühren, sodass der Teig recht flüssig wird. Die Schokolade hacken oder in Stücken brechen und unter den weichen Teig heben. Den Teig in die Springform füllen und im Ofen etwa 55-60 Minuten backen. Die Stäbchenprobe zum Ende der Backzeit nicht vergessen!

Wenn der Kuchen fertig gebacken und ein wenig abgekühlt ist, die Kuvertüre (hell oder dunkel je nach Geschmack) im Wasserbad schmelzen. Die ganzen Haselnüsse grob hacken. Den Kuchen mit der Kuvertüre verzieren und die Haselnüsse und das Krokant darauf verteilen.

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Carina

Aus Omas Rezeptbüchlein

 

{Fit in den Frühling} Ein Browniekuchen, von dem man auch zwei Stückchen essen darf

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Ihr Lieben, ich durfte mal wieder fremdbloggen! Madeleine und Flo vom Backstübchen Blog hat mir vor ein paar Wochen eine ganz liebe Mail mit so einer tollen Idee geschrieben, dass ich sofort zusagen musste! Im Backstübchen sollte es eine „Fit in den Frühling“-Reihe geben und sie suchten dafür Gastblogger. Bei „Fit in den Frühling“ soll es darum gehen, tolle und leichte Rezepte vorzustellen, die Lust auf den Frühling machen. Denn mit Blick auf die wärmeren Tage denken wir ja alle auch ein wenig an die Bikini-Figur, oder? Bei den beiden sind jetzt eine Reihe wunderbarer Rezepte zusammengekommen, die zwar gesund sind, aber auch den Genuss und die Abwechslung nicht vermissen lassen. Schaut doch mal rüber, ich stelle heute schon das 9. Rezept vor!

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Wie ihr wohl alle mitbekommen habt, bin ich eine absolute Naschkatze und leidenschaftliche Esserin. Aber auch ich versuche natürlich, in Maßen zu naschen und mich auch gesund zu ernähren. Deswegen fand ich das Thema eine tolle Herausforderung. Weil ich aber selbst auf Süßes nie ganz verzichten könnte (und vielleicht geht es einigen von euch genauso!), wusste ich gleich, dass mein Beitrag ein gesünderes Gebäck oder Dessert werden soll. Ganz spontan ist mir dann die Idee zu diesem sehr schokoladigen Browniekuchen gekommen, in dem im positiven Sinne viel mehr steckt, als man denken würde. Oder eher: Viel weniger! Denn er enthält weder Mehl noch Butter und kommt mit sehr wenig Süße aus. Er ist glutenfrei, enthält aber Eier und ist deshalb nicht ganz vegan.

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Die Süße im Kuchen kommt vom Kokosblütenzucker, zu dessen Vorteilen ich drüben im Backstübchen ein paar Worte sage. Statt Mehl werden nur Nüsse verwendet, die machen länger satt. Und dann gibt es da noch eine streng geheime Super-Zutat, die keiner vermuten würde, und die ihn unwiderstehlich saftig macht…nur so viel: Sie ist grün und mein Liebster hat ganz schön sparsam geschaut, als ich ich nach dem ersten genussvoll verzehrten Stückchen gebeichtet habe, was drin ist…was es ist, erfahrt ihr in meinem Gastbeitrag. Und auch das Rezept bekommt ihr dort, auf das ihr nicht verzichten wollen werdet. Denn der Kuchen würde absolut nicht vermuten lassen, dass er eigentlich fast schon gesund daher kommt 😉 Ein kleines Stück, und jede Schokoladenlust ist besiegt!

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Hier kommt ihr nochmal zur Übersicht von „Fit in den Frühling“. Viel Spaß beim Stöbern!

Carina

 

{Happy Easter + New Book} Gebackene Minidonuts mit Schokolade

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Ich habe ein neues Kochbuch. Das ist absolut nicht außergewöhnlich, habe ich doch eine ausgewachsene mittelgroße Kochbuch-Sucht. Dieses Mal war ich aber schon seit Wochen ganz besonders gespannt, bis das Buch endlich erschien und sofort besorgt werden musste. Die Rede ist von „Sweet Pauls fabelhafte Welt“ von Paul Lowe, besser bekannt als Sweet Paul. Wahrscheinlich kennt ihr die gleichnamige Zeitschrift, die es vier Mal im Jahr gibt.

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Unter all den tollen Kochzeitschriften, die es mittlerweile gibt, ist die „Sweet Paul“ mein absoluter Liebling und ich fiebere jeder Ausgabe entgegen. Da ich jede wieder toll finde und bislang alle Rezepte daraus ohne Probleme gelungen sind, war gar keine Frage, dass das nun erschienene Buch in mein Regal einziehen wird. Da musste ich nicht einmal durchblättern, um zu wissen, es ist super. Und das ist es wirklich. Deswegen wird das auch die nächste Neuerscheinung, die ich euch demnächst vorstellen möchte. Jetzt gibt’s aber erst mal einen kleinen Vorgeschmack, und zwar einen sehr leckeren.

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Die Minidonuts mit Schokolade und Kokos haben mich direkt verführt. Zum einen war dies mal wieder eine Möglichkeit, meine Minidonut-Form zu benutzen. Zum anderen ist das einfach ein tolles Portiönchen, wenn man zwischendurch etwas naschen möchte – Mini eben. Achja, und außerdem gab es auf dem Blog bislang nur die frittierte Donut-Variante mit Chai – da kam mir dieser Rührteig genau richtig.

Wie gesagt, ich erwartete viel, nämlich nicht weniger, als dass die Donuts super werden. Und das wurden sie wirklich! Lauwarm und frisch aus dem Ofen sind die kleinen Dinger eine Wucht! Der Liebste schlich noch während ich Fuhre zwei und drei in den Ofen schob immer wieder in die Küche und schnappte eins weg. Zuuuu gut! Außen sind sie ein wenig fester, innen aber richtig weich und saftig. Perfekt zum Dippen in den Kaffee oder zum Knabbern zur Lieblingsserie. Lieber Paul, ich bin wieder mal überzeugt und werde mich noch durch viele weitere Rezepte probieren.

Nebenbei ist dieses Rezept auch das erste von mehreren, die noch folgen werden, die ich euch für einen ausgedehnten Osterbrunch ans Herz legen möchte. So kleine Häppchen machen nicht allzu voll und man kann noch jede Menge anderes probieren. Außerdem darf ein bisschen Schokolade auf dem Osterfrühstückstisch nicht fehlen! Am besten ganz frisch backen, so schmecken sie am besten.

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Für ca. 40 Mini-Donuts (oder 20 Normale): 

125g zerlassene Butter
425g Mehl
225g Zucker
1 TL Natron
1/2 TL Backpulver
1 TL Zimt
300ml Buttermilch
3 große Eier
1 EL Honig
50g dunkle Kuvertüre
30g Kokosraspel

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Eine Minidonut-Form mit etwas weicher Butter fetten. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel gut vermischen. In eineer weiteren Schüssel Buttermilch, Eier, Honig und die zerlassene Butter verquirlen. Zu den trockenen Zutaten geben und alles gut verrühren. Mit zwei kleinen Löffeln den Teig in die Donutförmchen füllen, diese sollten nicht ganz bis zum Rand gefüllt sein. Im Ofen auf mittlerer Schiene 5-6 Minuten backen (normal große Donuts ca. 10-11 Min.), bis sich die Ränder goldbraun färben. Die fertig gebackenen Donuts vorsichtig auf ein Auskühlgitter stürzen, die Form neu einfetten und den restlichen Teig darin ebenso backen. Die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen. Jeden Donut kopfüber bis zur Hälfte hineintauchen und auf Backpapier trocknen lassen. Mit Kokosraspeln bestreuen. In einer luftdichten Dose sind die Donuts etwa 4-5 Tage haltbar, am besten schmecken sie aber lauwarm am Backtag.

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Carina

 

{Stars and Stripes} Island Bars

Island Bars

Achtung, heute schwelge ich mal wieder in (kulinarischen) Erinnerungen. Denn diese Bars habe ich gute…öhm, sieben Jahre nicht gegessen! Und dabei liebe ich sie heiß und innig und wollte sie schon sooo lange backen. Bars sind ja typisch amerikanisch und haben es meist so richtig in sich, weswegen man auch immer nur kleinere Stücken essen kann. Das ist bei denen hier auch so. Aber sie sind einfach nur zum Reinlegen!

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Wie die meisten von euch schon wissen, hatte ich das große Glück, ein Austauschjahr in den USA verbringen zu dürfen. In meiner Gastfamilie wurde recht oft gebacken, und es waren zumindest immer irgendwelche Cookies oder Bars vorrätig. Und wenn nicht, dann greift man ja in den Staaten auch gern mal auf rohen Keksteig zurück, den manche sogar wie Eis einfrieren und mit dem Löffel essen…daran konnte ich mich aber nicht gewöhnen. Die Island Bars dagegen, an die habe ich mich sehr gewöhnt. Sie waren die Spezialität meiner Gastmum und kamen regelmäßig aus dem Ofen. Hach, ich hätte gar nichts anderes mehr essen können. Zu dieser Zeit habe ich zwar noch nicht so viel gekocht und gebacken, aber gelegentlich hat es mir schon Spaß gemacht. Deswegen wollte ich auch auf jeden Fall möglichst viele leckere Rezepte von meinem Aufenthalt mitbringen.

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Die Island Bars, die ihren Namen von der kleinen Insel in der Mitte jedes Stücks haben, ruhten also seitdem sieben lange Jahre in meinem Rezeptbüchlein. Und haben geduldig gewartet, bis ich letzte Woche plötzlich an sie denken musste. Da war klar, dass am Wochenende der Rührer geschwungen wurde. Ich hatte ein bisschen Angst, dass sie vielleicht nicht so gut schmecken, wie in meiner Erinnerung – aber genauso gut wurden sie! Ein Träumchen aus Schokolade, Haferflocken, Butter und Kondensmilch. Richtig, das alles ist da drin. Ich habe nicht gesagt, dass es gesund wird! Wenn ihr die Zutatenliste seht, dann wundert euch nicht und nehmt es so hin. Da kommt wirklich so viel Schoki und Krams rein. Aber die Sünde lohnt…versprochen!

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Bei der Gelegenheit habe ich dann für euch auch endlich mal alle Angaben in europäische Mengen umgerechnet. Denn alle Rezepte in meinem Büchlein sind in Cups, Ounces, Fahrenheit. Auch das führt manchmal dazu, dass ich erstmal was anderes backe – pure Faulheit. Das kann mir jetzt nicht mehr passieren…

Wer kein Brownieblech hat, kann zum Beispiel auch zwei Kastenformen nehmen. Eine 24-26cm-Springform sollte auch funktionieren.

Achja, und wo wir gerade beim Thema „Internationale Küche“ sind: Habt ihr schon gesehen, dass in Sarah’s Knusperstübchen die Kulinarische Entdeckungsreise 2.0 gestartet ist? Sie hat 40 (!) Blogger eingeladen, sich mit ihr zusammen um die ganze Welt zu bloggen. Es gibt zwei Mal pro Woche einen Beitrag, die Übersicht findet ihr hier. Und ich bin richtig zappelig, denn ich darf auch dabei sein! Das dauert aber noch ein wenig, und ich verrate auch noch nicht, wohin ich euch mitnehme. Bis dahin solltet ihr die Reiseziele der anderen Bloggerinnnen verfolgen, es lohnt sich!

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Für ein Brownieblech Island Bars (meine ist 25×21 cm):

110g weiche Butter
120g Mehl 1 TL Natron
110g brauner Zucker
1 Ei
1/2 TL Salz
2 TL Vanilleextrakt (oder etwas Vanillemark)
160g Haferflocken

170g Schokolade
200g gesüßte Kondensmilch
1/2 TL Salz
1 EL Butter

Alle Zutaten aus dem ersten Absatz in einer Schüssel gut verkneten.  In dem Brownieblech mit 3/4 der Masse einen Boden andrücken. Den Rest beiseite stellen. Die Schokolade (ich habe je zur Hälfte Zartbitter und Vollmilch genommen; im Original nimmt man semi-sweet chocolate chips) über dem Wasserbad schmelzen. Dann mit den anderen Zutaten zügig vermischen und sofort auf den Haferflocken-Boden geben. Beim Glattstreichen wird die Schokoladencreme bereits etwas fester. Dann den Rest der hellen Masse in Flocken über die Bars streuen – es sollte je eine kleine Insel auf jedem Stück sein, dass später eine Portion ist. (Auf dem Brownieblech  4 „Inseln“ pro Reihe auf der schmalen Seite).

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 15-20 Min. backen. Danach gut auskühlen lassen. Die Bars dürfen ruhig eine Nacht offen auf der Arbeitsfläche stehen bleiben, damit sie die richtige Konsistenz (nicht zuuuu weich) erreichen.

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Wo ich schonmal angefangen habe, in den alten Rezepten aus Amerika zu stöbern…vielleicht muss ich demnächst auch den Taco Salad oder die Breakfast Burger mal wieder machen…

 Carina ❤