Nutella Rugelach – Blättrige Hörnchen aus New York

Manche Dinge isst man weit weg von Zuhause und sucht dann lange nach dem richtigen Rezept. Es ist schwer, diesen Geschmack Zuhause so hinzubekommen. So ging es mir mit den großartigen Nutella Rugelach in New York.

*Werbung (unvergütet und umbeauftragt)  – Weil ich die Quelle des Rezepts nenne und im Rezept-Namen eine Marke genannt wird. 

Nutella Rugelach – diese blättrigen Hörnchen mit der verboten guten Füllung werden für mich immer mit meinem dreimonatigen New York-Aufenthalt ab Ende 2017 verbunden bleiben. Genau gesagt führte mich ein Freund tatsächlich am allerersten Tag meines Aufenthalts in ein süßes, kleines Café in der Nähe seiner Wohnung. Und dort gab es neben gutem Cappuccino eben diese Rugelach. Wahnsinnig sündig, wie beim Beißen die Nussnougat-Creme heraus quoll. Das hatte Suchtfaktor! „Nutella Rugelach – Blättrige Hörnchen aus New York“ weiterlesen

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{New York, New York} Ricotta-Pancakes mit Himbeeren

Mit ein paar flaumigen Ricotta-Pancakes, wie ich sie derzeit auch überall hier in New essen kann, starten wir ins Jahr. Genau das Richtige für einen ausgedehnten Brunch Zuhause mit den Liebsten.

Ihr Lieben, zunächst einmal möchte ich euch ein frohes neues Jahr und einen glücklichen Start in 2018 wünschen. So langsam erwachen wir alle wieder aus dem Feiertags-Schlaf, diesen ruhigen und schönen Stunden, in denen man auch einfach mal einen ganzen Tag auf der Couch verbringt. Und vielleicht macht der eine oder die andere von euch auch Neujahrs-Vorsätze und Pläne?

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{Frühsommer-Liebe} Holunderblüten-Waffeln mit Erdbeeren

Gibt es etwas, das mehr nach Frühsommer schmeckt, als die Kombi aus Holunderblüten und Erdbeeren? Nein, eben! Ich hätte deswegen ein paar fluffige Holunderblüten-Waffeln und Erdbeeren für euch.

Ich habe in diesem Sommer endlich das Laufen wiederentdeckt. Wenn ich mich im Winter immer dazu zwingen muss, Sport zu machen, weil Dunkelheit mich so unglaublich träge macht, so habe ich jetzt einfach von einem auf den anderen Tag wieder damit angefangen. Wir wohnen sehr dicht an einem traumhaft schönen Wald. So ein richtiger Märchenwald ist das. Und ich liebe es einfach, dort alle zwei bis drei Tage meine Runde zu drehen. Meistens bin ich ganz allein, manchmal treffe ich einen Hund mit Herrchen oder eine Reiterin. Ich brauche nicht mal Musik, denn man kann so vieles wahrnehmen, wenn man genau hinhört. So geht das nun schon einige Wochen und ich entwickle eine schöne neue Routine. „{Frühsommer-Liebe} Holunderblüten-Waffeln mit Erdbeeren“ weiterlesen

{Easy like Sunday Morning} Rhabarber-Crêpes

Nachdem ich gestern die See-Baden-und-Picknick-Saison eröffnet habe, und es heute nun so richtig heiß werden soll, muss es mal schnell gehen. Eigentlich ernähre ich mich an solchen Tagen vorzugsweise von Eis und Wassermelone. Abends, wenn es kühler wird, gibt’s dann gern auch mal was vom Grill. Aber generell würde ich ja nichts Süßes, Fruchtiges ablehnen. Und schon gar nichts mit Rhabarber, denn die Saison ist in etwa drei Wochen schon wieder vorbei.  „{Easy like Sunday Morning} Rhabarber-Crêpes“ weiterlesen

Herzhafte Käse-Curry-Waffeln mit allerlei Toppings

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Frohes neues Jahr, ihr Lieben. Jetzt starte auch ich in das Blogjahr 2017. Und es geht gleich ganz besonders lecker los. Wer hier regelmäßig mitliest, weiß mittlerweile, dass Waffeln für mich einfach immer gehen. Waffeln sind Essen für die Seele, leckeres Frühstück, tolle Nascherei auf Parties. Ich liebe sie einfach! Ich habe euch hier bereits einige meiner liebsten Waffel-Rezente gezeigt, zum Beispiel meine allerliebsten Joghurt-Zimt-Waffeln, die Schokowaffeln aus gesundem Emmer-Mehl, Marzipanwaffeln, einfache Buttermilch-Waffeln und Carrot Cake Waffeln. Was bisher auf dem Blog eindeutig zu kurz kam, sind herzhafte Waffeln. Und das ist in der Realität genau so, denn ich besitze zwar zwei Waffeleisen, die sehr regelmäßig in Benutzung sind, aber habe bisher nur ein einziges Mal eine herzhafte Variante gemacht.  „Herzhafte Käse-Curry-Waffeln mit allerlei Toppings“ weiterlesen

{Frühstück im Advent} Cranberry Zimt Pancakes

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Ihr Lieben, zwar bin ich vielen Blogs ein bisschen hinterher, aber jetzt fängt bei mir auch endlich die Weihnachtszeit an. Ich mag den Herbst so gern, dass ich ihn nicht gern künstlich verkürze, um ab Mitte November diverse Plätzchen-Rezepte zu bloggen. Aber jetzt…jetzt kann es meinetwegen losgehen. Deswegen bin ich auch gestern in die Stadt gefahren und bepackt wiedergekommen. Und dann wurde gewirbelt.  „{Frühstück im Advent} Cranberry Zimt Pancakes“ weiterlesen

{Sonntagsglück} Buttermilch Waffeln mit Himbeeren

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Heute feiern wir einen ganz besonderen Menschen. Mama! Und sie hat es verdient, einen Ehrentag zu bekommen. Ja, ich finde auch, dass man sich einfach mal sagen sollte, wie gern man sich hat. Und kleine Geschenke zwischendurch sind eine tolle Überraschung. Das heißt aber nicht, dass ich den Muttertag vernachlässige. Danke Mama, dass du immer für mich da bist!

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{Frosnapper} Dänisches Mohn-Sesam-Gebäck aus Plunderteig

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Vor ein paar Tagen habe ich euch bereits das Grundrezept für dänischen Plunderteig aus dem Buch „Skandinavisch backen“ von Trine Hahnemann verraten. Dazu gab es bereits das Rezept für Plunderteilchen mit Cremefüllung, die man daraus im Nu zaubern kann. Heute zeige ich euch eine weiteres Rezept, das dazu motiviert, den Plunderteig mal auszuprobieren: Es gibt Mohn-Besam-Gebäck, das in Dänemark Fortspannen genannt wird. Diese Teilchen sehen nicht nur hübsch aus, sondern bringen alles mit, was man am Sonntag zu einer schönen Tasse Tee haben möchte: Sie sind buttrig-zart, leicht süß und sind richtig schön knusprig. „{Frosnapper} Dänisches Mohn-Sesam-Gebäck aus Plunderteig“ weiterlesen

Ein leckeres Frühstück mit selbst gemachten Toasties

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Ihr Lieben, ich kann es kaum glauben: Mein erstes Semester an der Uni ist schon zu Ende. Zwar bin ich in den Semesterferien mehr als ausreichend mit drei Hausarbeiten beschäftigt. Trotzdem genieße ich gerade die viele Zeit, die ich mir frei einteilen kann. Lange schlafen, gemütlich frühstücken, dann erst langsam an den Schreibtisch (oder mit der Lektüre und dem Laptop auf die Couch). Ja, ich könnte wahrscheinlich noch etwas zackiger arbeiten. Aber die letzten Wochen und Monate waren auch ganz schön anstrengend. Teilweise habe ich mich gefragt: Wo ist eigentlich dieses Studentenleben, von dem alle erzählen? Ich habe im Januar immer nur die nächste Deadline gejagt und die Zeit reichte neben dem Unikrams nur zum Essen und Schlafen. Jetzt, wo zumindest die Vorlesungszeit zu Ende ist, ist endlich wieder Zeit für ein bisschen Spaß und Müßiggang, neben der verbleibenden Arbeit.

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Mich mal abends spät mit Freunden auf ein Bier in einer der Szenekneipen in Dresdens Neustadt treffen, oder mit zehn Leuten Laser Tag spielen (Noch nie gemacht? Unbedingt ausprobieren!). Vorgestern Abend war ich auf meinem ersten Konzert seit ungefähr drei Jahren. Früher habe ich oft Konzerte besucht, aber durch meine Zeit im Nahen Osten war das erst mal vorbei. Nun soll es wieder aufleben. Erster Schritt: Deichkind am Dienstagabend. Tja, das hättet ihr wohl nicht gedacht, oder? Die Musik mag nicht jedem gefallen, aber ich bin schon seit vielen Jahren Fan. Besonders die Live Shows sind unübertrefflich. Mal wieder ein absolutes Highlight.

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Und gerade nach einem solchen Abend, aber auch generell in diesen ruhigeren Zeiten ohne Vorlesungen, starte ich den Tag mit einem entspannten, leckeren Frühstück. Im Semester unter der Woche esse ich meist Müsli oder eine Scheibe Brot. Ansonsten wisst ihr ja, dass ich gern ausprobiere. Dieses Mal habe ich Toasties selbst gemacht. Wer kennt sie nicht? Als ich noch zur Schule ging, gab es Toasties oft zum Frühstück und ich mag sie immer noch sehr gern. Da wusste ich ja noch nicht, wie einfach man sie selber machen kann!

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Das Rezept habe ich aus Jeanny’s wunderbarem Buch „Frühstücksglück“, dass ich euch hier schon einmal vorgestellt habe: *Klick!* Bei meinem Toastie-Versuch habe ich etwas mehr Mehl gebraucht als angegeben, bis der Teig nicht mehr so stark klebte. Am Ende habe ich auch einige Toasties mehr rausbekommen. Das kommt sicher auf die Größe des Ausstechen an (bei mir ein Wasserglas). Macht aber auch gar nichts, diese Toastie-Flut: Ich habe einfach die Hälfte gleich in kleinen Beuteln à 3-4 Stück eingefroren. Die lassen sich dann ganz wunderbar morgens auf dem Toaster auftauen. Lecker!

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Für ca. 25 Toasties: 

1 Pck. Trockenhefe
250ml lauwarmes Wasser
250ml Milch
2 EL Zucker
1 TL Salz
45g Butter
600-700g Mehl
etwas Polenta oder Maismehl

Die Trockenhefe in einer Schüssel mit dem lauwarmen Wasser vermischen und ca. 5 Minuten stehen lassen. Milch, Zucker, Salz und Butter in einem kleinen Topf erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Zur Hefemischung geben und dann 450g vom Mehl unterkneten. Dann nach uns nach mehr Mehl hinzugeben, bis der Teig elastisch ist und nicht mehr klebt. Er sollte sich vom Schüsselrand lösen. Bei mir brauchte es dazu sogar ca. 750g Mehl. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen. Auf der Arbeitsfläche etwas Polenta verteilen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen. Den Teig ein wenig einboxen und dann auf der Polenta ca. 1 1/2 cm dick ausrollen. Einen passenden runden Ausstecher oder ein Glas in der gewünschten Größe raussuchen und damit so viele Toasties wie möglich aus dem Teig ausstechen. Auf die Backbleche legen. Noch einmal 30 Minuten gehen lassen. 3-4 Toasties zur Zeit in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze von jeder Seite ca. 6-8 Minuten backen. Auf dem Blech auskühlen lassen. Die Toasties lassen sich gut einfrieren und dann nach Bedarf auf dem Toaster auftauen. Am besten schmecken sie mit Marmelade, aber jeder andere Belag passt auch!

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Carina

 

{Homemade Decadence} Lemon Poppyseed Pancakes

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Hey ihr Lieben, das war mal eine ungewohnt lange erste Pause für mich! Tja, das Umzugschaos lüftet sich leider nicht. Heute sollen endlich die Möbel aus dem Nahen Osten ankommen und ich werde mehr in der Wohnung stehen haben, als eine Luftmatratze und einen Hocker. Die Waschmaschine habe ich bereits angeschlossen (Yeah!) Rollos und Gardinen dran. Das mit dem Internet kann sich leider noch eine Weile hinziehen. Offenbar bin ich wirklich in einem schwierigen Stadtteil gelandet, was das angeht. Also bin ich weiterhin nur sporadisch online, verzeiht mir. Die Uni macht mir aber riesigen Spaß. Sie fing gleich mit Karacho an und wir haben wirklich viel zutun. Aber ich finde es super!

Ich möchte mich bei euch für den großartigen Zuspruch der letzten Wochen bedanken! Vielen vielen Dank, dass ihr so mitfiebert und mir Mut zu sprecht. Bei jedem Kommentar wurde mir warm ums Herz. Ihr seid wirklich wunderbar! ❤

Lemon Poppyseed Pancakes

Der heutige Post entstand bereits vor einiger Zeit, aber an diesem Tag ganz spontan. Ich war allein, es war ein freier Tag. Ich liebe diese stille Morgen und mache es mir auch allein gern richtig schön. Ich finde, das hat so eine ganz eigene Heimeligkeit. An diesem Morgen hatte ich mal wieder richtig Lust auf ein tolles Frühstück. Und weil ich aus einem neuen Buch bisher kaum etwas ausprobiert hatte, beschloss ich, dass es Pancakes geben sollte. Das Buch habe ich mir als Souvenir von meiner New York Reise im Mai mitgebracht: „Homemade Decadence“ von Joy Wilson alias Joy the Baker. Ihr Blog ist mein liebster amerikanischer Blog, ich liebe ihre Rezepte und ihre Art zu schreiben, also hatte ich mir das Buch schon eine ganze Zeit gewünscht. Und diese Pancakes haben mich sofort angelächelt!

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Zugegeben, die Zubereitung dauert einen kleinen Tick länger als meine Standard-Eierkuchen. Die Zitatenliste kam mir für einfache Pancakes sehr lang vor. Aaaaaber: Das sind eben nicht die 08/15-Pancakes! Sondern welche zum Genießen, für besondere Morgen. Die Kombi von Zitrone und Mohn hinterfrage ich schon lange nicht mehr, die passt einfach immer. Hier wird der Teig ganz besonders zitronig, indem die Zitronenschale in den Zucker gerieben wird. Das duftet so toll!

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Esst die Pancakes am beste mit Ahornsirup oder Honig. Bei mir darf auch ein Klecks Joghurt nicht fehlen. Ein schöner, heißer Kaffee dazu und fertig ist das perfekte Genießerfrühstück. Aus dem Buch werde ich sicher noch einiges nachmachen, schaut unbedingt rein, falls ihr es im Buchhandel seht. Mittlerweile habe ich auch den Sour Cream Cake ausprobiert, lecker!

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Also ihr Lieben, mit den Möbeln geht es bei mir heute schon einen großen Schritt voran, juhu! Macht es gut und gönnt euch mal wieder ein bisschen Zeit für euch ganz allein!

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Und jetzt…Frühstück!

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Für einen Haufen pancakes:

2 EL Zucker
2 EL Zitronenschale
240g Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Backnatron
1 TL Salz
480ml Buttermilch
2 Eier
2 TL Vanilleextrakt
2 EL Zitronensaft
60g Butter, geschmolzen + 1 EL für die Pfanne
2 EL Mohnsamen

Ahornsirup und Früchte zum Anrichten

Zucker und Zitronenschale mischen und die Zitrone mit den Fingern in den Zucker hinein reiben. Mehl, Backpulver, Natron und Salz mischen. Den Zitronenzucker hinzu geben. In einer weiteren Schale Buttermilch, Eier, Vanille, Zitronensaft und geschmolzene Butter verquirlen. Mohn hinzugeben und den Teig für 10 Minuten ruhen lassen. Einen Rost auf die mittlere Schieben in den Ofen schieben, den Ofen auf 50°C vorheizen. 1 TL Butter in einer Pfanne auf mittlerer Flamme schmelzen. Den Teig nacheinander in kleinen Portionen zu Pancakes ausbacken. Jeden Pancake 4 Minuten von jeder Seite goldbraun backen und dann zum Warmhalten in den Ofen geben. Mit einem Küchentuch bis zum Servieren abdecken. Die Pancakes schmecken am besten mit etwas Ahornsirup und frischen Früchten.

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Carina