{Herbstküche} Cremige Kürbis-Polenta

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Gute Kürbis-Rezepte kann man nie genug haben. Die Kürbis-Polenta ist wunderbar cremig und macht mit ihrer knalligen Farbe richtig gute Laune. Vielleicht das beste Kürbis-Rezept in diesem Herbst!

Kürbis und ich, das ich eine große Liebe. Jedes Jahr machen mir Kürbis, Pflaumen und die anderen tollen Herbstsorten den Übergang in den Herbst leichter. Kulinarisch bin ich auf jeden Fall ein Herbstkind. „{Herbstküche} Cremige Kürbis-Polenta“ weiterlesen

Rhabarber Vanille Buchteln

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Aus dem Leben einer Foodbloggerin: Eine Bloggerin, nennen wir sie der Anonymität halber C., kommt nach einem langen Spaziergang hungrig mit Freunden in eine Bäckerei. Sie will ganz unbedingt einen großen Kaffee und etwas Herzhaftes. In der Auslage entscheidet sie sich für ein belegtes Brötchen. Alle süßen Leckereien lassen sie heute ausnahmsweise mal kalt… Wenn da nicht in der hintersten Ecke der Auslage noch etwas gelegen hätte. „Rhabarber Vanille Buchteln“ weiterlesen

{Dessert for Breakfast} Herziger Milchreis mit Früchten

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Na, könnt ihr schon keine Herzchen mehr sehen? Oder freut ihr euch auf den Valentinstag? ❤

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{Heimweh} Apfelküchle mit Vanillesauce von Trickytine

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Ihr Lieben, heute startet die kleine Gastblogger-Parade auf Raspberrysue mit einem wunderbaren Heimweh-Rezept:

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Die liebe Christine aka Trickytine kredenzt uns schwäbische Apfelküchle mit Vanillesauce, dick in Zimtzucker gewälzt. Ganz bestimmt kennt ihr ihren wunderbaren Blog schon. Bei Christine bin ich gespannt auf jeden einzelnen Post, denn sie sprühen alle nur so vor Freude und tollen Ideen! Und deswegen habe ich mich so gefreut, als sie für meine kleine Gastpost-Reihe zugesagt hat. Bei dem Rezept, das am Ende dabei herauskam, musste ich schmunzeln, denn Apfelküchle stehen wirklich schon lange mal auf meiner To-Do-Liste. Und da vom Kuchen neulich noch etwas Vanillesauce im Kühlschrank ist, und die ersten neuen Äpfel im Obstkorb liegen kann es gut sein, dass ich die nachher gleich mal nachmache. Ich habe nämlich jetzt wirklich Hunger, die sehen so köstlich aus! ❤

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Manche Menschen führen ja echt ein mega aufregendes Leben, packen einen Rucksack, und reisen mal eben um die Welt. Oder verbringen einige Jahre im Ausland, tauchen ein in andere Kulturen, Sprachen, Religionen, Küchen….ich bewundere das sehr, da ich ja auch so gerne reise und mich mindestens einmal im Jahr das Fernweh packt! Meine liebe Bloggerkollegin Carina alias Raspberrysue ist so eine Abenteurerin, bereiste und lebte einige Zeit in exotischen Ländern – und da sie gerade neue Pläne umsetzt, und sich neu orientiert, bin ich zu gerne ihrer Einladung als Gastblogger gefolgt, damit ihr schöner Blog auch in ihren busy Zeiten mit Rezepten, Ideen und Geschichten befüllt wird.
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Carina‘s Themen lauteten: „Heimweh“ und „Fernweh“. Und zu beiden hatte ich spontan unzählige Ideen im Kopf! Das „Heimweh“ hat dann aber doch das Rennen gemacht, und hier im speziellen ein Gericht aus Kindertagen, dessen Duft, Aroma und Geschmack sich wohl auf ewig auf meiner Zunge und in meinem Herzen eingebrannt hat ♥  Apfelküchle. Und dazu gibt es natürlich die Klassiker: Zimt, Zucker, und eine köstliche, selbstgemachte Vanillesauce.
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Die ersten heimischen Äpfel, die es jetzt bereits auf dem Markt gibt, sind noch zackig sauer und das Fruchtfleisch bombenfest. Aber genau die eignen sich prima fürs braten, da sie nicht zerfallen und die feine Säure perfekt zur süßen Vanillesauce passen. 
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APFELKÜCHLE MIT VANILLESAUCE, für 2 Personen
für die Apfelküchle:
3-4 mittelgroße, säuerliche Äpfel
100 g Mehl
80 ml Milch
1 Ei
25 g feiner Zucker
1 Prise Salz
zum Ausbacken: Butterschmalz
zum Wenden: Zimt & Zucker gemischt
  • die Äpfel waschen, schälen, das Kerngehäuse mit einem Apfelausstecher entfernen und in gleichdicke Scheiben schneiden
  • aus dem Mehl, der Milch, dem Ei, Zucker und Salz einen dicklichen Pfannkuchenteig rühren
  • Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen
  • die Apfelscheiben im Teig wenden, leicht abtropfen lassen, und im heißen Fett von beiden Seiten goldgelb ausbacken
  • Apfelküchle im Zimtzucker wenden und mit der lauwarmen Vanillesauce servieren
für die Vanillesauce:
250 ml Milch
1 Vanilleschote
3 frische Eigelb (Eier in Gr. M)
50 g feinen Zucker
  • Die Eigelbe mit dem Zucker in einer Schüssel cremig aufschlagen, ich mache das immer mit einem Schneebesen
  • Vanilleschote aufritzen, das Mark herauskratzen, und das Mark zusammen mit der Milch aufkochen und leicht auskühlen lassen (Tipp: die Vanilleschote kann man prima weiterverwenden, in dem man sie mit Zucker in ein luftdichtes Glas gibt und einige Zeit ziehen lassen – so hat man wunderbar aromatischen Vanillezucker, ganz ohne Aromazusätze!)
  • Die Hälfte der heißen Vanille-Milch unter Rühren zu dem Ei-Zucker-Gemisch geben und gut mit dem Schneebesen verrühren
  • alles zurück zu der restlichen Vanillemilch in den Topf geben, und bei supersanfter Hitze – die Sauce darf NICHT kochen, sonst gerinnt das Ei – und stetigem Rühren so lange sanft erhitzen, bis die Vanillesauce leicht eindickt. Das kann einige Minuten dauern, also Geduld und Ausdauer beim Rühren! Sobald die Sauce die gewünschte Konsistenz hat, die Hitze abdrehen, die Sauce lauwarm abkühlen lassen

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Liebe Christine, vielen Dank für deinen wunderschönen Beitrag! Falls ihr ihren Blog noch nicht kennen solltet, springt unbedingt mal rüber und klickt euch durch! Hier gehts lang…*klick!*

Ich wünsche euch einen tollen Sonntag.

Carina

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{Cozy Breakfast} Erdbeer Clafoutis

Erdbeer Clafoutis

Dass ich Frühstück liebe, vor allem wenn am Wochenende viel Zeit dafür ist, das wisst ihr bereits. Aber ich muss hier noch mal darauf eingehen, dass ich eine riesige Schwäche für warmes, süßes Frühstück aus dem Ofen in allen Varianten habe. Es darf nur bitte nicht zu lange dauern, denn morgens habe ich Hunger!

Erdbeer Clafoutis

Perfekt ist ein Rezept, das fertig gebacken ist, wenn ich mit Kaffee kochen, Saft schütten, Tisch decken und Obst schnippeln fertig bin. Wie dieser Clafoutis!

Erdbeer Clafoutis

Frühstück aus dem Ofen ist für mich der Inbegriff von Zeit und Genuss am Wochenende, es macht ein wohliges Gefühl der Geborgenheit und der Duft ist so toll. Am liebsten mag ich alles, wo Obst und süßer Teig im Spiel sind. Für den Clafoutis habe ich frische Erdbeeren und einen Rest Kirschen aus dem Glas genommen. Den Varianten mit dem Obst sind aber kaum Grenzen gesetzt. Rhabarber oder Blaubeeren stelle ich mir auch richtig lecker darin vor!

Erdbeer Clafoutis

Beim Clafoutis wollte ich eine weiche, mehr Pudding-artige Konsistenz, auf keinen Fall eine Kuchen-artige Kruste. Und genau so ist er geworden, lecker!

Am nächsten Tag habe ich mir übrigens den Rest mit ins Büro genommen. Wer dort eine Mikrowelle hat, kann den Clafoutis noch einmal kurz aufwärmen. So habe ich ein kleines bisschen Wochenend-Genuss mit in die Woche genommen.

Erdbeer Clafoutis

So, jetzt wisst ihr, was es morgen zum Frühstück gibt! Vielleicht ja schon mit den ersten frischen Erdbeeren vom Feld um die Ecke?

Erdbeer Clafoutis

Für eine mittlere Auflaufform: 

2 Eier
1 Pck. Bourbon-Vanillezucker
40g Zucker
etwas Zitronenabrieb
90g Mehl
1 Prs. Salz
50g Sahne
100ml Milch
150g Erdbeeren
evtl. 1 Hand voll Kirschen

1 EL brauner Zucker

Den Ofen auf 160°C vorheizen. Die Zutaten, außer das Obst und den braunen Zucker, zu einem homogenen Teig verrühren. Die Erdbeeren waschen, den Stielansatz entfernen und je nach Größe die Früchte halbieren oder vierteln. Die Kirschen etwas abtropfen lassen. Den Teig in eine gebutterte Auflaufform gießen und die Beeren und Kirschen darüber verteilen. Zum Schluss den braunen Zucker über dem Clafoutis verteilen. Im Ofen ca. 25-30 Minuten backen. Warm genießen!

Erdbeer Clafoutis

Carina

 

 

 

 

Banana Bread French Toast Bake

Bananenbrot Auflauf3

Ihr Lieben, wie im letzten Jahr möchte ich auf einen Valentinstags-Post verzichten. Es ist nicht so, dass ich vollkommen gegen den sogenannten Tag der Liebenden bin. Ich finde es sogar gut, eine kleine Erinnerung in Form von einem besonderen Tag zu haben, an dem man mal wieder anderen sagt oder zeigt, wie gern man sie hat. Und ich habe mir auch für den Liebsten etwas überlegt. Wir schenken uns nichts, aber werden trotzdem einen gemütlichen Abend verbringen und ich möchte ein schönes Menü kochen. Ich mag den Valentinstag vor allem, weil ich bewusst an meine Lieben denke und daran erinnert werde, im Alltag die Wertschätzung nicht immer untergehen zu lassen. Das passiert so leicht. Auf den rosafarbenen Herzchen-Post verzichte ich vor allem deswegen, weil das für mich gar nicht sein muss oder der Inbegriff von Liebe und Freundschaft ist. Da mache ich einem geliebten Menschen eher eine Freude mit etwas, was er ganz besonders gern isst, ohne Herzchen. Oder verbringe einen schönen Tag mit ihm.

Bananenbrot Auflauf2

Insgesamt versuche ich aber, kleine Momente im Alltag zu würdigen und dann daran zu denken, wie gut es mir geht. Das kann ein ganz beliebiger Augenblick sein, den ich einfach genieße. Und ganz besonders oft ist das bei mir das Samstagsfrühstück. Dieser schöne, heimelige Moment, wenn ich im Schlafanzug in die Küche schlurfe, ein Sonnenstrahl durch das Fenster scheint, es nach Kaffee riecht und wir dann gemütlich frühstücken. Man hat das ganze Wochenende noch vor sich und hat (im Idealfall) ausgeschlafen. Weil ich diese Morgen liebe, zelebriere ich sie am liebsten mit einem besonderen Frühstück. Das zeigt sich mittlerweile auch hier auf dem Blog, denn neulich habe ich euch bereits 10 leckere Wochenend-Frühstücksideen vorgestellt, und ich bin noch lange nicht am Ende.

Bananenbrot Auflauf

Diese Idee entstand mehr durch eine spontane Eingebung, und es war eine richtig gute! Ich hatte ein Bananenbrot gebacken, mit dem ich aber dieses Mal nicht ganz zufrieden war. Leider war es oben etwas verbrannt und deswegen auch irgendwie nach ein paar Tagen noch nicht gegessen. Ich habe dann einfach die Kanten entfernt, das Brot in eine Auflaufform geschichtet, mit einer Eiermischung übergossen und gebacken. Warm mit etwas Puderzucker und Marmeladensauce schmeckte das Bananenbrot wirklich himmlisch! Und das Bananenbrot schmeckte in dieser Verwendung dann doch noch ganz toll. Ihr könnt natürlich auch gekauftes Bananenbrot nehmen. Oder es durch Brioche, Pumpkin Bread oder etwas ähnliches ersetzen. Aber mit Bananenbrot solltet ihr es unbedingt mal ausprobieren. Je nachdem, wie süß die Brot-Basis ist, solltet ihr die Zuckermenge in der Eiermischung eventuell ein wenig anpassen.

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Eine tolle Sache ist der Auflauf auch zu einem Brunch mit Freunden. Man kann dann sogar noch ein bis zwei Tage lang eine Portion in der Mikrowelle wieder aufwärmen. Habe ich extra für euch ausprobiert, klappt wunderbar! Die Reste wurden nämlich in eine Decke gekuschelt beim nachmittäglichen Wochenend-Filmemarathon vertilgt. Auch das ist ein Moment, den ich genieße!

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Für eine große Auflaufform: 

1 Bananenbrot (gekauft oder selbstgebacken)
200ml Milch
3 Eier
2 EL Sahne
2 EL brauner Zucker
1 TL Zimt
20g flüssige Butter

Außerdem:

3-4 EL Lieblingsmarmelade
Puderzucker

Das Bananenbrot in dicke Scheiben schneiden und die Rinden von jeder Scheibe abtrennen. Dann die Scheiben je nach Form noch einmal halbieren und in die Ofenform schichten. Alle anderen Zutaten gut miteinander verquirlen und dann gleichmäßig über das Bananenbrot gießen. Während der Ofen auf 175°C vorheizt, kann das Brot mit der Mischung durchweichen. Dann den Bananenbrot Auflauf ca. 25-30 Min. backen. Es sollte leicht bräunen, die Eimischung muss aber eingezogen oder leicht gestockt sein. Zum Schluss noch schnell einige Esslöffel der Lieblingsmarmelade in einem kleinen Topf erhitzen. Den Auflauf mit der flüssigen Marmeladensauce und Puderzucker genießen.

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Genießt den Moment und habt ein schönes Wochenende!

Carina ❤

 

Kartoffelrösti mit Lachs und Frischkäse

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Diese Woche ist bei mir Kartoffelwoche. Die Kartoffel ist bei uns manchmal eher das Stiefkind. Ich koche gern schnelle Pastagerichte, die nach Feierabend ratz fatz fertig sind. Der Liebste ist ein Reisfan durch und durch. Die Kartoffel dagegen hat manchmal ein etwas angestaubtes Image und braucht einfach so lange zum Kochen…da kommt sie weniger auf den Tisch. Aber diese Woche…ist Kartoffelwoche!

Kartoffelrösti

Auf dem Blog wollte ich euch unbedingt diesen Kartoffelrösti zeigen, von dem wir beide nicht genug bekommen konnten. Mit Frischkäse und Rucola ist er einfach sagenhaft lecker und auch recht einfach gemacht, weil der Backofen das meiste übernimmt. Und ich finde ihn mit dem Lachs einfach perfekt, absolutes Soulfood. Den könnte man auch weglassen. Oder man isst den Rösti wie mein Liebster mit Schinken, wenn man keinen Lachs mag. Ich würde jede der drei Varianten essen…lecker!

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Heute gab es Pellkartoffeln mit selbstgemachtem Kräterquark, und ich plane noch ein weiteres Kartoffelgericht diese Woche. Denn jetzt gerade habe ich mal richtig Lust auf die dicke Knolle. Wie haltet ihr es so mit Kartoffeln, Nudeln und Reis?

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Ach übrigens, habt ihr gemerkt, dass ich euch den Rösti schon in meinem nagelneuen Header untergemogelt habe, ohne dass er auf dem Blog zu finden war? Hihi…ich fand das Bild so passend dazu.

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Für eine großen Kartoffelrösti mit Lachs und Frischkäse: 

3-4 große Kartoffeln
1 Knoblauchzehe
1 große Zwiebel
1 TL mittelscharfer Senf
2-3 EL Mehl
1 EL Butter
2 Eier
Salz + Pfeffer

einige Scheiben Lachs
4 EL Frischkäse
ein Schuss Milch
Rucola

Die Kartoffeln schälen und am besten in der Küchenmaschine fein raspeln. Von Hand reiben geht natürlich auch, ist aber etwas mühsam. Die Kartoffelraspel in einem Geschirrtuch oder Küchenkrepp kurz fest einwickeln und ausdrücken, damit überschüssige Flüssigkeit aufgesogen wird. Die Zwiebel fein hacken und mit dem gepressten Knoblauch unter die Kartoffelmassen heben. Mit Senf, Mehl, Eiern, Salz und Pfeffer gut verrühren. Die Butter in einer ofenfesten Pfanne auf dem Herd schmelzen. Dann die Kartoffelmasse in der Pfanne verteilen und glatt streichen. Im vorgeheizten Ofen bei 190°C ca. 30-35 Min. stocken und leicht bräunen lassen.

Den Frischkäse (ich habe 2 EL normalen und 2 EL Kräuterfrischkäse genommen) mit einem Schuss Milch glattrühren. Eventuell mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Rucola kurz abbrausen. Den Rösti in Stückchen schneiden. Mit etwas Rucola, einem Klecks Frischkäse und einer Scheibe Lachs servieren.

Die Portion reicht für 3-4 Personen. Falls vom Rösti etwas übrig bleibt, lässt er sich auch super zum Abendessen kalt und in kleine Würfel geschnitten mit einem Dip servieren.

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Guten Appetit!

Carina ❤

{Ich back’s mir} Joghurt Zimt Waffeln und ein neuer Liebling

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Wie bereits angekündigt, geht es schon weiter mit dem Thema Frühstück. Dieses Mal einer meiner absoluten Favoriten: Waffeln!! Die esse ich gerade noch ein bisschen lieber als sonst, denn ich habe mir zu Weihnachten ein neues Waffeleisen gewünscht. Zwar habe ich ein funktionierendes Herzwaffeleisen, das wir hin und wieder genutzt haben. Aber jetzt habe ich auch ein Belgisches Waffeleisen und ich sage euch, es ist der Waffelhimmel auf Erden!

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Ein belgisches Waffeleisen wollte ich schon lange. Aber dann ist da immer die Überlegung, dass man ja ein anderes hat und keins braucht…deswegen war es der perfekte Weihnachtswunsch, ich musste es nicht selbst kaufen…ja, das war meine Logik. Auf jeden Fall bin ich jetzt sehr glücklich damit und das Waffeleisen läuft hier wöchentlich, seit ich es habe.

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Bei der Auswahl des Modells habe ich auf Steph vom Kleinen Kuriositätenladen vertraut. Sie hat ihr Belgisches Waffeleisen wärmstens empfohlen. Und Steph kann man nach meiner Erfahrung immer vertrauen, wenn sie etwas empfiehlt. Es ist dieses Modell, und bislang bin ich auch sehr glücklich damit. Es ist einfach in der Handhabung, man kann mit dem Stufenregler von 1-5 bestimmen, wie knusprig die Waffel werden soll, und muss das Eisen wegen seiner Beschichtung nicht vor jeder Waffel fetten. Einziger Minuspunkt ist, dass mann die Pfännchen nicht zum Reinigen herausnehmen kann. Aber die Waffeln, die werden wirklich 1A!

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Ich habe mit meinem neuen Schätzchen schon ein paar Rezepte ausprobiert. Den Anfang machten Schmandwaffeln mit Blaubeermarmelade (auch auf der zu-verbloggen-Liste). Dann kamen ein paar herzhafte Käsewaffeln dran (ebenfalls sehr lecker). Heute möchte ich euch aber erstmal ein paar Joghurt Zimt Waffeln zeigen, die ich nun schon einige Male gemacht und immer noch ein bisschen verbessert habe. Sie waren schon aus dem Herzwaffeleisen eine Wucht, aber aus meinem neuen Gerät sind sie sogar noch besser. Außen knusprig, innen weich…die Intensität des Zimts könnt ihr selbst bestimmen. Absolute Fans nehmen einfach etwas mehr. Die angegebene Menge Zimt im Rezept macht beim Backen einen angenehmen Duft, die Waffeln werden aber am Ende nur einen Hauch von Zimtgeschmack haben. Ist ja nicht mehr Weihnachten, nä?

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Bereitet euch darauf vor, dass die Zahl der Waffelrezepte auf diesem Blog (nämlich bisher null!) steigen wird, hehe. Ich habe Feuer gefangen. Am liebsten mag ich meine Waffeln bei einem laaangen Frühstück mit dem Liebsten, viel Kaffee, verschiedenen Toppings und einem guten (Koch)Buch oder einer Zeitung zum Stöbern. Auf dem Bild seht ihr zwei Bücher, in denen ich gerade sehr gerne stöbere. Wie sieht euer perfektes Sonntagsfrühstück aus?

Weil das Thema Frühstück mir gerade recht kam und diese Waffeln unbedingt nachbackenswert sind, bringe ich sie mit zu Clarettis großem „Ich back’s mir“-Frühstückstisch. Was da wohl so alles zusammenkommt? Diesen Monat werde ich mir von dort bestimmt ganz viele Rezepte mopsen.

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Achja, um den Kerzenständer auf dem Bild zu erklären: Er ist mein neues Lieblingsdeko-Stück. Ich bin total verliebt und dekoriere ihn so gern um gerade. Im Gegensatz zu manchem recht teuren Modell habe ich ihn kurz nach Weihnachten für 10 Euro beim Dänischen Bettenlager gekauft, juchu!

Für ca. 10 belgische oder Herzwaffeln:

3 Eier
250g Mehl
180g Zucker
120g weiche Butter
100g Vollmilch- oder griechischen Joghurt
1 gestr. TL Zimt
1/2 Päckchen Backpulver
etwas Vanillemark oder 1/2 Pck. Vanillezucker
250ml Milch

Puderzucker zum Bestäuben

Aus allen Zutaten einen Rührteig herstellen. Er wird recht flüssig. Den Teig in ein (wenn nötig gefettetes) Waffeleisen füllen. Nicht zuviel Teig hineingeben, denn er dehnt sich wegen des Backpulvers noch aus und läuft dann am Waffeleisen hinunter. Die Waffeln sollten hellbraun werden und es duftet toll nach Zimt – dann sind die Waffeln fertig. Frisch schmecken sie am besten nur mit Puderzucker bestäubt. Ich teste gerade noch, ob man sie auch portionsweise einfrieren kann und ergänze das dann.

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Viel Spaß beim Schlemmen!

Carina ❤

Ein Himbeer-Frangipane-Crumble und wie mein Blogname entstand

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Ihr Lieben, solangsam darf es bei mir weitergehen mit der süßen Seite des Lebens, nachdem ich das nach Neujahr erst einmal alles nicht sehen konnte. Wir starten sachte mit einem himbeerig-mandeligen Crumble mit wenig Zucker. Den kann man wunderbar zum Frühstück essen (so wie ich das am liebsten mache) oder aber auch anstatt Kuchen zum Nachmittagskaffee.

Himbeercrumble

Wo wir heute gerade von Himbeeren reden: Schon lange wollte ich euch mal erzählen, wie eigentlich mein Blogname entstanden ist.

Teil eins ist einfach, denn ich liebe, liebe, liebe Himbeeren. Schon immer. Noch nie hatten wir eine Phase der Langweile, die Beeren und ich. Sie sind einfach so variabel, köstlich in allen Formen und Himbeerenpflücken in Omas Garten als Dreikäsehoch ist eine meiner liebsten Kindheitserinnerungen.

Aber warum denn Sue? Ich heiße schließlich ganz anders. Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, war ich als Austauschschülerin eine Weile in den USA, mein großer Traum damals. Zu den vielen Dingen, die uns Europäer von den Amerikanern unterscheiden gehört, dass in Amerika eigentlich JEDER einen zweiten Vornamen hat. Das ist der Vorname, den viele dann galant abkürzen. Dennoch ist das besonders beim Kennenlernen eine Frage, die immer irgendwann aufkommt: „What’s your middle name?“ Tja, in Europa hat man eben nicht unbedingt einen, ich auch nicht. Das hat dann meine Gesprächspartner inklusive meiner Gastfamilie jedes Mal in Erstaunen versetzt. Wie kann man bloß keinen zweiten Vornamen haben? Mein Gastvater hat dann irgendwann beschlossen, mir einfach selbst einen zu geben 😉 Das war Sue. Ab da hat er mich dann oft „Carina Sue“ genannt und irgendwie ist das seitdem hängen geblieben.

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Als ich meinen Blog dann erstellte, habe ich gar nicht lange darüber nachgedacht und Raspberrysue war geboren. Für mich ist das also eigentlich ein sehr persönlicher Blogname.

…..nun aber noch mal schnell zu dem Crumble, wegen dem ihr bis hierhin druchgehalten habt. Ich mag ihn am liebsten ohne irgendetwas, frisch aus dem Ofen. Ihr könnt aber auch Eis, Sahne oder Joghurt dazu essen. Am nächsten Tag kann er ohne Weiteres nochmal kurz aufgewärmt werden und schmeckt immer noch wunderbar. Besonders in Verbindung mit den Mandeln hat mir dieser Crumble sehr gefallen und wird in mein Rezeptbüchlein der All-time-favorites notiert! Ideal, wenn mal keine Brötchen im Haus sind und man in kurzer Zeit ein leckeres Frühstück zaubern möchte. Oder wenn sich spontan Gäste ankündigen und ein Kuchen zu lange dauert.

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180g Himbeeren, TK
20g + 20g gemahlene Mandeln
40g Rohrzucker (+ eventuell etwas mehr für die Himbeeren)
25g Haferflocken
4-5 Amarettini
1 EL Dinkelmehl
20 gehackte Mandeln
40g Butter, kalt

Die Himbeeren, wenn teifgefroren, nicht auftauen und direkt mir 20g gemahlenen Mandeln (und wenn gewünscht etwas Zucker) in die Tarteform geben. Bei mir ist das eine sehr kleine Form von ca. 14cm Durchmesser, ihr könnt auch eine größere Form mit der doppelten Menge machen. Für die Streusel werden zunächst Dinkelmehl, die restlichen 20g Mandeln, die kalte Butter und Zucker verknetet, sodass bröselige Streusel entstehen. Dann die Haferflocken und die zerbröselten Amarettini unterkneten. Die Masse auf die Himbeeren streuseln. Dann den Crumble im vorgeheizten Ofen bei 200 °C ca. 20 Min. backen. Der Crumble schmeckte solo super, eine Kugel Vanilleeis oder etwas Zimtschmand wäre ein super i-Tüpfelchen.

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{Five a month} Pumpkin Cheesecake mit Honig-Zimt-Guss

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Es ist der 25. Oktober, das heißt: Five a month – Zeit! Ich glaube, wir fünf Mädels haben schon richtig Feuer gefangen und großen Spaß daran, uns jeden Monat etwas neues auszudenken. Diesen Monat lauteten die Zutaten, aus denen wir ein Oktober-Rezept basteln sollten: Kürbis, HONIG, Pekannüsse, Kardamom und Zimt. Wahrscheinlich haben wir uns alle so auf den Herbst gefreut, dass die Kombi einfach wunderbar zusammen passte, daher gab es, wie ich finde, eine Fülle von Möglichkeiten. Entschieden habe ich mir für den guten alten Cheesecake, denn ein Pumpkin Cheesecake klingt doch ziemlich super, oder? Die Gewürze passen ganz klasse dazu und machen daraus ein richtig herbstliches Soulfood. Nom nom.

Pumpkin Cheesecake

Der Kuchen war dann auch ratz fatz weg. Könnte es aber tatsächlich zu einem meiner Kürbis-Rezepte schaffen, die jedes Jahr sein müssen. Ja, SO lecker ist er!

Ich bin übrigens seit gestern endlich mal wieder Zuhause in Norddeutschland. Der Orient hat mich zuletzt wirklich geschafft, und ein bisschen Heimat tut richtig gut. Zwei Wochen werde ich es mir jetzt gut gehen lassen und den Urlaub genießen. Dazu gehört natürlich auch, in Ruhe ein wenig zu kochen und zu backen und meine Familie damit zu beglücken. Aber ich habe mir auch so viel anderes vorgenommen. Und, ohne Witz: Obwohl ich seit meiner Ankunft gestern morgen stetig friere, genieße ich so richtig das Norddeutsche Schietwetter mit Nieselregen und Wind. Draußen ist es grau, das heißt, Nachmittagen auf der Couch mit Tee und Decke steht nichts im Wege. Hach!

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So, und wenn du jetzt Lust bekommen hat auf ein herbstliches Kürbisgebäck mit Gewürzen, dann solltest ganz unbedingt auch schnell mal rüberhüpfen zu Tanja, Rebecca, Laura und Julia! Das mache ich gleich auch und bin ganz gespannt, was die anderen gezaubert haben. Denn ich bin gerade erst auf den Geschmack gekommen und freue mich auf noch mehr tolle Kürbisrezepte, mhmmm!

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Achja, und meine Zutat für den nächsten Monat werden Pistazien! Die mag ich nämlich ganz besonders gern!

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 Für eine 20cm-/ 22cm-Springform: 

400g Frischkäse
100g Mascarpone
2 Eier
100g Rohrohrzucker
60g Honig
1 Pck. Bourbon Vanillezucker
1 TL Zimt
3/4 TL Ingwerpulver
1 Kardamomkapsel/ 1/2 TL gem. Kardamom
100g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 EL Stärke
220g Kürbis (Butternut/ Hokkaido)

25g Honig
1 TL Zimt
150g Mascarpone (oder 1/2 Frischkäse)
2 EL Puderzucker
1-2 EL Orangensaft
1 Hand voll Pekannüsse

Den Backofen auf 150°C vorheizen. Mit Schale in Spalten schneiden und auf ein Backblech legen. Ca. 50 Minuten weich rösten. Dann 220g Kürbisfleisch von der Schale befreien und mit einer Gabel fein zerdrücken.

Frischkäse und Mascarpone mit dem Zucker und Vanillezucker vermischen. Die Eier trennen und die Eigelbe zur Frischkäsemasse geben und unterrühren. Den Honig und die Gewürze dazugeben. Ich war mit den Gewürzen etwas sparsamer, weil ich wollte, dass der Kürbis die Hauptrolle spielt. Ihr könnt aber die Mengen ein bisschen erhöhen, wenn die Gewürze dominieren sollen. Danach noch Mehl, Stärke und Backpulver vermischen und zum Teig geben. Das Kürbismus unterrühren. Ganz zum Schluss die Eiweiße steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben. Eine Springform fetten (bei einer 20cm-Springform bleibt noch Teig für zwei Muffins übrig) und mit Paniermehl ausstreuen. Den Backofen auf 170°C hoch heizen. Die Springform vollständig mit Alufolie bedecken und den Cheesecake 60 Min. backen. Dann die Alufolie abnehmen und noch einmal 15 Minuten backen. Unbedingt eine Stäbchenprobe machen.

Für den Honig-Zimt-Guss die Mascarpone mit den Orangensaft glatt rühren. Den Honig, Zimt und Puderzucker untermischen. Das Frosting auf dem Kuchen verteilen und mit Pekannüssen dekorieren.

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Meinen Beitrag im September findest du hier:  Saftiger Marzipan-Rührkuchen

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