{Saisonal schmeckt’s besser} Spinat-Süßkartoffel-Strudel

Es ist wieder Zeit für eine Runde „Saisonal schmeckt’s besser“! Und weil mit dem Bärlauch im März einer der Lieblinge des Saisonkalenders erntereif ist, gibt es in unserer Märzausgabe sogar ausnahmsweise drei saisonale Favoriten:

Spinat, Pastinake und eben Bärlauch. Ich habe mich dieses Mal für Spinat entschieden. Zusammen mit Süßkartoffeln und Mozzarella landet er in einem knusprigen Teig und wird noch mit Sesam und Kreuzkümmel getoppt. „{Saisonal schmeckt’s besser} Spinat-Süßkartoffel-Strudel“ weiterlesen

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Süßkartoffel-Kichererbsen-Curry

suesskartoffel-kichererbsen-curry

Ihr Lieben, seit etwa einem Jahr bin ich ein großer Fan des Essensplans (oder neudeutsch „Mealplanning“) geworden. Meistens setze ich mich am Sonntag Abend mit einem Stapel Zeitschriften oder Kochbüchern auf die Couch und plane die kommende Woche. Das hat aus meiner Sicht wirklich viele Vorteile: „Süßkartoffel-Kichererbsen-Curry“ weiterlesen

{Kulinarische Entdeckungsreise} Club Quesadillas und Grilled Chili Lime Corn

Grilled Corn und Club Quesadillas 6

*Werbung: Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Tchibo entstanden.

Ihr Lieben, es geht mal wieder auf Kulinarische Entdeckungsreise! Heute gönnen wir uns ein richtig leckeres Dinner im American Style. Wir fliegen über den großen Teich. Es gibt Club Quesadillas mit Aprikosen-Salsa und gegrillte Maiskolben mit Chili Limetten Butter. Anschnallen bitte, die erste Mahlzeit wird nach dem Start hoch über den Wolken serviert. Es geht gleich los!  „{Kulinarische Entdeckungsreise} Club Quesadillas und Grilled Chili Lime Corn“ weiterlesen

{Vegane Wohlfühl-Küche} Chickpea Scramble

Chickpea Scramble

Das ist er also, der Sommer 2016. Im Mai und Juni habe ich es ehrlicherweise noch nicht verstanden, wenn sich über das Wetter beschwert wurde. Denn in diesen Monaten hatten wir dennoch viele Sonnenstunden, die mir eine schöne Bräune und genug Zeit auf dem Balkon beschert haben. Im Juli habe ich fluchend am heißesten Tag des Jahres meine Wohnung gestrichen. Aber der August? Der wurde mir gestern noch einmal versinnbildlicht, als wir mit der Familie bei 16 Grad und stömendem Regen auf der Terrasse beim Italiener in Travemünde saßen. „{Vegane Wohlfühl-Küche} Chickpea Scramble“ weiterlesen

Gegrillte Süßkartoffel mit zweierlei Dips und Maissalat

Gegrillte Süßkartoffeln 7

Neulich vor einem weiteren spannenden EM-Spiel haben wir eine kleine Grillparty veranstaltet. Ich bin ja ein riesiger Fußball-Fan und, naja, Grillen gehört irgendwie zum „Warmmachen“ für einen tollen Fußball-Abend dazu. Das steigert bei mir sogar noch mal die Vorfreude darauf, unsere Jungs spielen zu sehen. Einen Grill besitzen der Liebste und ich erst seit diesem Jahr, denn die neue Wohnung hat einen besonders großen Balkon. Eigentlich eher eine Art „Dachterrasse“. Und dort verbringen wir gerade jede freie Minute, inklusive dem Abendessen. Deswegen wird im Moment besonders gern gegrillt. Und auch, wenn wir nur zu zweit sind, überlege ich mir dann gern immer neue Rezepte.  „Gegrillte Süßkartoffel mit zweierlei Dips und Maissalat“ weiterlesen

Eine Süßkartoffel Tortilla und die Gewinner des Naturata Give Aways

Süßkaroffel Tortilla 1

Ihr Lieben, die nächsten Tage soll es so richtig sommerlich werden. Ist das nicht herrlich? In Dresden hatte ich sowieso bisher ziemlich viel Glück. Während sich alle über das Herbstwetter beschwerten, war es hier trotzdem oft warm und trocken, wenn auch nicht unbedingt sonnig. Bei über 30 Grad muss ich aber wohl dieses Wochenende mal einen neuen Teil dieser Gegend erkunden, nämlich die Badeseen. „Eine Süßkartoffel Tortilla und die Gewinner des Naturata Give Aways“ weiterlesen

{Gesund in den Sommer} Quinoa-Taler mit Kräuterjoghurt + Giveaway

Quinoa-Taler2

Ihr Lieben, an solchen Tagen wie heute, da spürt man bereits, dass es bald endlich Sommer wird. Ich war heute mit dem Liebsten unterwegs und hätte die Sonnenbrille am liebsten den ganzen Tag nicht abgesetzt. Juchuu! Die ersten Sommersprossen lassen sich blicken und die Jacke kann im Auto bleiben.

Zwar muss das eine oder andere Eis im Moment unbedingt sein, denn verbieten mag ich mir das auf keinen Fall. Ansonsten versuche ich aber gerade, viel Gemüse zu essen und viel zu trinken. Das fällt mir eigentlich gar nicht schwer und die Bikinifigur soll ja zumindest ein bisschen vorzeigbar sein, trotz meiner Liebe zu Kuchen und Süßem.

Quinoa-Taler1

Dieses Gericht habe ich neulich zum Beispiel aus einer Idee heraus gekocht, die sich als sehr lecker herausgestellt hat. Es handelt sich um kleine Taler oder Puffer aus Quinoa, Süßkartoffel und, schön saisonal, Bärlauch. Mit gekräutertem Joghurt, Bärlauchpesto und etwas Salat ein wahnsinnig gutes, leichtes Sommeressen. So mag ich das!

Die Taler habe ich gleich für zwei Tage zubereitet. Man kann sie unproblematisch einfach kurz wieder aufwärmen und ich kann sie mir auch in anderen Kombinationen gut vorstellen, zum Beispiel als vegetarisches Burger-Pattie.

Für ca. 15 Quinoa-Taler: 

50g weißer Quinoa oder Quinoa-Quick*
1 Süßkartoffel (ca. 200g)
120g Dinkelmehl
50g Bärlauch
1 kleines Ei
2 TL mediterrane Gewürzmischung, z.B. Petit Chef für Ratatouille*
4 TL rotes Palmöl* oder anderes Pflanzenöl zum Ausbacken

Den Quinoa in Wasser ca. 15 Minuten bissfest garen und dann das überschüssige Wasser sofort abgießen. Die Süßkartoffel entweder ebenfalls in Wasser kochen oder im Ofen weich garen. 200g Süßkartoffel mit einer Gabel zerstampfen und mit dem Quinoa vermischen. Den Bärlauch waschen und fein hacken, ebenfalls dazugeben. Dann das Ei, das mediterrane Gewürz und das Dinkelmehl untermischen. Das Öl in der Pfanne erhitzen und aus dem Teig ca. 15 flache Taler von jeder Seite etwa 3-4 Minuten ausbacken.

Als Sauce mag ich dazu eine Mischung aus 4-5 EL Joghurt mit je 1 kleinen Handvoll gehacktem Schnittlauch, Petersilie und Basilikum. Darauf kommt noch ein Klecks Bärlauchpesto! Schmeckt super mit frischem Salat. Wenn Bärlauch keine Saison mehr hat (leider sehr bald…) kann er durch die gleiche Menge frischen Blattspinat und eine Knoblauchzehe ersetzt werden.

Quinoa-Taler

Zu den Produkten: Ich besitze bereits Gewürzmischungen von Herbaria und mag sie sehr gern. Sie sind vielseitig einsetzbar und lecker. Das Quinoa-Quick gefällt mir, da ich Quinoa erst vor kurzem für mich entdeckt habe. In der Mischung sind weißer Quinoa, Möhrenstückchen und rote Linsen, die ich auch gern mag. Ich würde aber wohl die Bestandteile selbst eher einzeln kaufen, da der Quinoa dann auch für süße Gerichte eingesetzt werden kann. Palmöl enthält viel Vitamin A, Vitamin E, beta-Carotine und ungesättigte Fettsäuren. In anderen Gerichten hätte mich eventuell die orangefarbene Färbung gestört, für die Taler war das vollkommen in Ordnung. Zum Ausprobieren fand ich das Palmöl interessant und der Geschmack war in Ordnung. Ich würde es aber wegen der viel diskutierten Umweltaspekte eher nicht selbst kaufen.

So! Und jetzt seid ihr dran!

Juliana von den Nährstoffexperten bei nu3 hat mir freie Wahl gelassen und ich durfte für einen von euch ein tolles Naschpaket schnüren! Die Auswahl ist genau richtig für Naschkatzen wie mich, die zwar ein wenig auf ihre Figur achten möchten, aber niemals ganz auf’s Naschen verzichten könnten. Na, wer fühlt sich angesprochen? Lauter gute Sachen sind da drin. Ich finde ja, dass man ohnehin viel gemäßigter zugreift, wenn es sich um hochwertige und besondere Leckereien handelt.

nu3-GewinnUnd so könnt ihr gewinnen:

Hinterlasst einen Kommentar unter dem Beitrag, in dem ihr mit verratet, ob und wie ihr euch auf die Bikini-Saison vorbereitet. Kommentare können nur hier abgegeben werden, nicht auf Facebook oder Instagram. Es gibt keine zusätzlichen Lose, aber ich würde mich freuen, wenn ihr das Gewinnspiel teilt oder Raspberrysue und nu3 auf Facebook euren Like gebt. Das Gewinnspiel startet jetzt und läuft bis zum Sonntag, 10. Mai 2015 um 0.00 Uhr. Der Rechtsweg oder Barauszahlung sind ausgeschlossen. Damit ich euch im Falle eines Gewinns benachrichtigen kann, sollten Teilnehmer ohne Blog und ohne Hinterlassen einer Mailadresse unbedingt innerhalb von 3 Tagen nach Bekanntgabe hier auf dem Blog eine Mail an raspberrysue@gmx.de schreiben, sonst muss ich den Gewinn neu verlosen.

So, und jetzt ran an die Leckereien!

Carina

* Das Quinoa-Kochpaket wurde mir von nu3 kostenlos zum Ausprobieren zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür und für die nette Zusammenarbeit!

 

{Healthy Kitchen} Eine Schüssel voller Vitamine zum Jahresbeginn

Veggie Bowl

Starten wir 2015 doch mit einem gesunden Rezept! Zwar habe ich keine großartigen Vorsätze gemacht – und aus Raspberrysue wird ganz bestimmt kein Gesundblog – aber nach all der Schlemmerei über die Feiertage hatte ich das Bedürfnis, mal richtig frisch und gesund zu kochen und ein paar Tage auf Süßes zu verzichten. Das geht wahrscheinlich auch vielen von euch so.

Außerdem merke ich seit Tagen, dass sich eine Erkältung einen Kampf mit meinen Abwehrkräften liefert. Damit sie nicht die Oberhand gewinnt, gebe ich meinem Immunsystem ein paar Helfer an die Hand. Außerdem esse ich aber auch einfach gern gesund und interessiere mich durch den Blog mehr und mehr für Inhaltsstoffe. Ab und an könnte es hier also in Zukunft auch mal ein gesundes (uns trotzdem oberleckeres) Rezept geben.

Veggie Bowl2

Diese Veggie Bowl besteht nur aus Zutaten, die ich persönlich auch einzeln super lecker finde. Das ist wichtig, da sie hier mal fast pur gegessen werden. Solltet ihr also eine Zutat gar nicht mögen, solltet ihr sie weglassen oder ersetzen. Man kann das Rezept auch ganz leicht komplett vegan machen, indem man den normalen Joghurt durch Sojajoghurt ersetzt.

Was die Zutaten angeht, so haben wir hier eine geballte Ladung Frische und Gesundheit! Feigen punkten vor allem mit Ballaststoffen, Eisen, Kalium und Calcium. Die Avocado ist bekannt für ihre guten ungesättigten Fettsäuren und wichtige Vitamine. Bulgur enthält B-Vitamine, Vitamin E, Magnesium und Calcium. Rote Beete schützen durch den enthaltenen Stoff Betanin unsere Zellen und Gefäße, sie enthalten außerdem Kalium, Eisen und Folsäure. Süßkartoffeln sind sehr nährstoffreich und sollen viele Antioxidatien enthalten. Kresse ist sehr eisen- und calciumreich, enthält Vitamin C und wird sogar als Naturheilmittel eingesetzt. Feldsalat hat unter den Salaten den höchsten Vitamingehalt und enthält außerdem auch Kalium, Phosphor und Eisen. Kurkuma ist eine Ingwerart und bekommt viele Heilwirkungen zugeschrieben, zum Beispiel soll es entzündungshemmend sein.

Veggie Bowl4

Das Rezept ist dieses Mal ein bisschen frei Hand, weil die Mengen variabel sind. Macht das einfach so, wie es euch schmeckt!

Für 2 Schüsseln:

1 Tasse Bulgur (+ 2 Tassen Wasser)
1 mittelgroße Süßkartoffel
1/2 Avocado
2 Handvoll Feldsalat
2 Kugeln vorgekochte Rote Beete
2 Feigen
1 Handvoll Pinienkerne
2 EL Joghurt (oder Sojajoghurt)
etwas Kresse
ein paar Spritzer Zitronen
Pfeffer, Sumach, Kurkuma
1 TL Kürbiskernöl

Die Süßkartoffel in etwas Wasser ca. 20-25 Minuten weich kochen und nach einer kurzen Abkühlzeit pellen und würfeln. Den Bulgur mit zwei Teilen Wasser erhitzen und ca. 7 Minuten weich köcheln lassen. Für die Joghurtsauce den Joghurt mit 1/4 zerdrückter Avocado glatt rühren, mit Zitronensaft, den Gewürzen und etwas Kürbiskernöl abschmecken. Die restliche Avocado und die Beete in Scheiben schneiden. Den Feldsalat und die Kresse waschen und trocken tupfen. Die Feigen ebenfalls waschen und vierteln. Alles zusammen in zwei Schüsseln anrichten und mit Joghurtsauce servieren.

Veggie Bowl3
So ihr Lieben, das war mal ein kleiner Exkurs. Auch ich esse nicht nur Kuchen, manchmal darf es auch bewusst eine Schüssel voller guter Dinge sein! Vielleicht geht es euch wie mir, und euch kommt so viel Gutes nach den Feiertagen gerade recht! Als nächstes geht es dann wieder mit etwas Süßem weiter…

Carina ❤

Signature

Cremiges Süßkartoffelsüppchen mit Ziegenkäse

Süßkartoffelsüppchen

Ab morgen dürfen wir also schon offiziell weihnachtlich schmücken, Plätzchen backen, und der erste Advent ist auch nicht weit. Ich genieße gerade das Wochenende und freue mich auf noch mehr Wochenenden von dieser Sorte: In Decken gekuschelt mit dem Liebsten auf der Couch, dazu ein Tee und eine Folge „Game of Thrones“. Uns hat es gerade ziemlich gepackt, besser spät als nie. Dafür schauen wir aber gerade auch eine Folge nach der anderen, wann immer es geht. Ich habe mich entschlossen, dass ich jetzt auch noch die Bücher lesen werde. Die dunkle Jahreszeit dauert ja noch eine Weile, und in dieser Zeit steigt auch meine Lust auf Fantasy. Deswegen kann ich es auch kaum erwarten, dass endlich „Der Hobbit“ und „Die Tribute von Panem“ ins Kino kommen. Kino vor Weihnachten ist ist einfach klasse!

Süßkartoffelsüppchen1

Damit ihr von so spannenden Filmen oder Büchern nicht so lange abgehalten werdet, geht diese Suppe wirklich schnell und ist das perfekte Winteressen. Mein Liebling, die Süßkartoffel, wärmt mit Chili und Ingwer so richtig schön durch. Den Pfiff bekommt diese Suppe vom Ziegenfrischkäse, der für die Cremigkeit sorgt. Probiert es mal aus! Schmeckt wirklich klasse, und auch nicht zu aufdringlich. Mit ein paar gerösteten Kürbiskernen und einem Klecks Schmand serviert hätte ich dieses Süppchen gleich eine ganze Woche am Stück essen können. Süßkartoffeln sind einfach ein absolutes Soulfood!

Achja, und feiert jemand von euch Thanksgiving? Auch dafür wäre diese Suppe sehr passend. Auch wenn es in diesem Jahr wieder nichts wird: Ich hätte wirklich Lust, für Freunde mal ein kleines Thankgiving-Dinner auszurichten. Vielleicht im nächsten Jahr!

Süßkartoffelsüppchen2

Für ca. 4-5 Portionen:

1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
600g Süßkartoffel (ca. 2 Stück)
2 Möhren
2 mittelgroße Kartoffeln
etw. Olivenöl
Thymian
Ingwer
ca. 750ml Gemüsebrühe
1 Chilischote
125g Ziegenfrischkäse
1 EL Schmand
Kurkuma, Salz, Pfeffer, Sumach, Chili
Kürbiskerne und Kürbiskernöl

Süßkartoffeln, Kartoffeln und Möhren schälen und in Würfel schneiden. Schalotte, Ingwer und Knoblauch pellen und fein hacken. Schalotte und Knoblauch in einem großen Topf in Olivenöl kurz anbraten. Dann das Gemüse und den Ingwer hinzugeben. Die Chilischote waschen, die Kerne und Scheidewände entfernen und die Schote fein gehackt zum Gemüse geben. Nach ca. 5 Minuten die Gemüsebrühe aufgießen und alles zugedeckt 20-25 Min. köcheln lassen. Wenn das Gemüse weich genug ist (mit der Gabel testen), alles mit einem Pürierstab fein pürieren. Je nach gewünschter Konsistenz noch mehr Gemüsebrühe zugeben. Wenn die Suppe schön cremig ist, den Ziegenfrischkäse und den Schmand einrühren. Zum Schluss mit frischen Thymianblättchen, Salz, Pfeffer und anderen Gewürzen nach Wahl abschmecken. Mit etwas Kürbiskernöl und (eventuell angerösteten) Kürbiskernen servieren.

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Sommerabendessen: Süßkartoffelquiche mit grünem Spargel und Prosciutto

Süßkartoffelquiche

Ist es nicht herrlich draußen? Nachdem es gestern ausnahmsweise einmal geregnet hat, strahlt die Sonne jetzt wieder so, als wäre nichts gewesen. Ein Träumchen! Das heißt für alle Hobbyköche und Küchenfeen: Leichte Küche ist angesagt. Quiche eignet sich dafür immer hervorragend, wie ich finde. Außerdem geht sie schnell, sodass man mehr Zeit damit verbringen kann, das Näschen der Sonne entgegenzustrecken, und ist lecker. Double Strike!

Als ich diese Quiche an einem der letzten lauen Abende auf den Tisch brachte, meine Mutter so nach den ersten Bissen: „Sind das Möhren? Und wo ist jetzt die Süßkartoffel?“ Ich habe sie dann aufgeklärt, dass das orangefarbene Süße, was sie da isst, schon die Süßkartoffel ist (Der Name macht schon Sinn, oder?…). Tatsächlich schmeckt sie irgendwie manchmal wie sehr süße Möhren, oder? Daraufhin haben wir darüber spekuliert, seit wann diese leckere Knolle überhaupt in unseren Supermärkten regelmäßig zu finden ist. Allzu lange kann es noch nicht sein. Aber zum Glück ist sie jetzt da, denn ich finde sie einfach oberlecker!

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Tatsächlich ist die Süßkartoffel eigentlich auf der Welt sehr verbreitet, nur in Europa gehört sie nicht zu einem der gängigeren Nahrungsmittel. Schade eigentlich. Man findet sie nämlich überall von Süd- und Nordamerika über Afrika bis Asien auf dem Speiseplan. Und wer hätte gedacht, dass China heute der größte Produzent von Süßkartoffeln auf der Welt ist? (Sagt Wikipedia…aber trotzdem, hättest du das gedacht?!) Mit unserer Linda und ihren kartoffeligen europäischen Verwandten ist die Süßkartoffel übrigens nur entfernt verwandt.

Dafür ist sie umso vielseitiger. Aus meiner Zeit in den USA kenne ich sie vor allem auch als Pie, als Pürree oder in irgendwelchen „Casseroles“. Nach dieser Quiche hatte ich von ihrem Können auch ganz schnell meine Ma überzeugt, die nun auch mal Süßkartoffeln kaufen will.

Diese Quiche hat nicht nur die leckeren Süßkartoffeln, sondern passend zur Jahreszeit auch noch knackigen grünen Spargel. Zusammen mit etwas Prosciutto und würzigem Appenzeller eine echte Geschmacksexplosion, versprochen!

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 Für eine 26er Spring- oder Tarteform:

200g kalte Butter
1 gestr. TL Salz
400g Dinkelmehl
1 Ei
Mehl zum Ausrollen
etwas kaltes Wasser

2 große Süßkartoffeln (ca. 500g)
1 Schalotte
1 Pck. Prosciutto
250g grüner Spargel
100g Appenzeller
1 Becher Schmand
3 Eier
je 1 TL frischer Rosmarin und Thymian
Salz + Pfeffer
100ml Milch

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Wenn es schnell gehen soll, kannst du anstatt der Zubereitung des Mürbeteigs auch einen fertigen salzigen Mürbeteig aus dem Kühlregal nehmen. Wenn du etwas Zeit hast, probier unbedingt den Teig mit Dinkelmehl dazu aus!

Für den Mürbeteig die Butter in Flöckchen mit den Händen in das Mehl und Salz einreiben. Dann mit dem Ei und eventuell etwas kaltem Wasser zu einem glatten, festen Teig verkneten. Diesen zunächst in den Kühlschrank legen. Die Süßkartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Den Spargel waschen und am unteren Ende jeweils 2cm abschneiden. In etwa 2cm breite Stückchen schneiden. Die Schalotte ebenfalls fein zerkleinern. Den Schmand, die Eier, die Milch, die Kräuter, die Schalotte und die Hälfte vom Käse in einer Schüssel gut vermischen, kräftig salzen und pfeffern. Nun den Mürbeteig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. In eine gefettete Spring- oder Tarteform am Boden gut andrücken und einen Rand formen. Die Süßkartoffel, den Spargel und Stückchen oder Streifen vom Prosciutto darin gleichmäßig verteilen und mit dem Ei-Schmand-Geschmisch begießen. Mit dem restlichen Käse und etwas Salz und Pfeffer abschließen. Im virgeheizten Backofen bei 180°C ca. 35-40 Minuten backen, bis die Quiche oben goldbraun ist.

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Wir haben zu der Quiche einen grünen Salat gegessen und ein Glas Weißwein geschlürft. Herrlich! Ich möchte bitte, bitte, dass das Wetter mindestens noch bis zum Ende meines Urlaubs anhält! Gern auch noch länger…