{Let’s celebrate!} Bananen Karamell Torte

Bananen Karamell Torte

Heute gibt es etwas zu feiern, ihr Lieben! Nein, es ist kein Bloggeburtstag oder ähnliches. Nein, ich hatte eine fantastische Woche, die auch noch ein besonders tolles Ende erhielt – aber ich fange mal von vorne an. Ich dachte eigentlich, der Liebste würde erst Mitte März aus dem Ausland zurück kommen. Letzten Mittwoch stand er plötzlich vor der Tür. Könnt ihr euch mein ungläubiges Gesicht vorstellen? Ich traue ihm ja viel zu, aber dieses Mal habe ich einfach überhaupt nichts geahnt. Das war wie Weihnachten und Geburtstag zusammen. Da ich zwar immer noch an meinen Hausarbeiten sitze, aber wenigstens Semesterferien habe, konnten wir trotz Schreibtischarbeit auch ein paar schöne erste Tage verbringen. „{Let’s celebrate!} Bananen Karamell Torte“ weiterlesen

{Tausend Dank!!} 1000 Follower und eine Oreo Torte

Oreo Torte

Meine Güte, ihr Lieben! Ich kann’s noch gar nicht fassen. Während ich kurz vor meiner ersten Prüfungsphase an der Uni zwischen Panik und Stress stündlich schwanke, nebenbei noch eine dicke Erkältung pflege und allenfalls sporadisch zum bloggen komme, hat mein kleines Blogi mal eben die 1000-Follower-Marke auf Facebook geknackt! Und das schon vor einigen Tagen. Trotzdem komme ich erst jetzt dazu, euch mit einer dicken Torte zu danken. Danke, danke, danke für so viel Unterstützung, viele liebe Kommentare, Verlinkungen, Likes und Fotos von euren nachgebackenen Köstlichkeiten. Als ich vor über zwei Jahren diesen Blog angefangen habe, hätte ich das niemals erwartet. Wie ich mich gefreut habe, als irgendwann die ersten 100 da standen. Und nun sind es 1000!!

Achja, Stichwort „vor zwei Jahren“: Ich hab übrigens am 30. November auch meinen 2. Bloggeburtstag einfach mal ausgelassen. Wochenlang dachte ich immer dran, schaffte es aber nicht, mal was dafür vorzubereiten. Und dann hab ich es einfach vergessen, bis es schon Anfang Dezember war. Dieses Törtchen soll also auch das ein bisschen kompensieren…auf die nächsten zwei Jahre, Stößchen!

Oreo Torte3

Die Oreo-Torte ist aus dem ersten Buch von Linda Lomelino, aus dem ich schon so manches Rezept ausprobiert habe. Das Rezept funtionierte, wie man das von ihr gewohnt ist, tadellos. Und es schmeckte so gut! Das Buch kann ich euch aus vollste Überzeugung empfehlen, denn es enthält ganz tolle Torten und viele Tipps rund ums perfekte Backen und Dekorieren. Außerdem sind Lindas Bilder einfach immer wieder zum Träumen!

Da ich die Torte zum Fotografieren nicht anschneiden konnte, seht ihr im Buch darunter zumindest ein wenig, wie der Anschnitt aussieht, nämlich zweifarbig. Das ist natürlich ein toller Effekt, wenn man die Torte verschenkt. Bei uns kam sie super an. Auch, wenn sie natürlich sehr mächtig ist.

Oreo Torte1

Ich selbst nehme für solche Törtchen immer etwas weniger Zucker, als angegeben. Insbesondere in der Creme ist mir immer zu viel davon. Ich habe die Originalangaben aufgeschrieben, entscheidet also einfach selbst. Linda gibt noch den Tipp, dass die Torte auch einfach mit anderen Lieblingskeksen gebacken werden kann. Da fiele mir noch einiges ein…

Oreo Torte4

Für ein Törtchen mit 18cm Durchmesser (15cm im Original):

Oreo-Vanille-Boden: 
50g zimmerwarme Butter
160g Zucker
125ml Milch
1 TL Vanilleextrakt
150g Weizenmehl
1/2 TL Backpulver
1 Ei
1 Eiweiß
8 Oreo-Kekse

Den Backofen auf 175g vorheizen. Zwei Backformen von 15-18cm fetten und bemehlen. Ei und Zucker etwa 3 Minuten schaumig schlagen. Milch und Vanilleextrakt zugeben. Mehl und Backpulver mischen und zum Teig geben. Zum Schluss das Eiweiß hinzufügen und 2 Minuten weiterschlafen. Den Teig auf die beiden Backformen aufteilen oder nacheinander backen (dann den Teig abwiegen!). Jeden Boden ca. 25 Minuten backen und danach 10 Minuten abkühlen lassen, bevor er auf ein Kuchengitter gestürzt wird.

Schokoladenboden:
25g zimmerwarme Butter
90g Weizenmehl
20g ungesüßtes Kakaopulver
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
100g Zucker
1 Ei
75ml Milch
50ml kochendes Wasser

Backofen auf 175g vorheizen. Die Backform (15-18cm) erneut buttern und bemehlen. Butter schmelzen und etwas abkühlen. Mehl, Kakao, Backpulver und Natron in eine große Schüssel sieben. Zucker, Ei, Milch und Wasser hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verrühren. In die Backform füllen und etwa 30 Minuten backen.

Füllung:
300g Doppelrahmfrischkäse
120g Puderzucker
300ml Sahne
6 Oreo-Kekse

Frischkäse und Puderzucker verrühren. Sahne steif schlagen und unter den Frischkäse heben. Die Kekse zerstoßen und mit einem Viertel der Frischkäsemasse verrühren. Das ist die Füllung. Mit der restlichen Masse wird die Torte außen eingestrichen. Je nach Konsistenz die Masse vor dem Füllen noch einmal für 20-30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Deko:
10-12 Oreo-Kekse
10-12 Mini-Oreos
wer mag: eine Cocktailkirsche

Einen hellen Tortenboden auf einen Tortenteller legen. Mit der Hälfte der Oreo-Masse bestreichen. Den Schuko-Boden auflegen und mit der restlichen Oreo-Masse bestreichen. Den zweiten hellen Boden mit der Unterseite nach Oben auflegen. Restliche Frischkäsemasse gleichmäßig auf die gesamte Torte streichen. Dann die Oreokekse für die Demo im Mixer fein zerbröseln. Erst die Tortenoberseite, dann die Seiten mit den Keksbröseln bedecken. Das braucht etwas Geduld, wenn es gleichmäßig werden soll. Am besten die Brösel an der Seite mit den Handflächen festdrücken. Die Torte mit Mini-Oreos und evtl. einer Kirsche dekorieren. Kalt stellen und eine halbe Stunde vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank nehmen.

Oreo Torte2

Schönen Sonntag!

Carina

{Fernweh} Kleiner Napoleon von Emma’s Lieblingsstücke

Ihr Lieben, heute kommt eine weitere tolle Gastbloggerin, bei der ich mich über die Zusage sehr gefreut habe. Wir schwelgen mal wieder im Fernweh! Emmas Blog lese ich nun seit einigen Monaten regelmäßig und bin seit dem ersten Tag begeistert von ihren wunderschönen Fotos, den vielen Details und dem Herzblut, das sie ins Styling ihrer Lieblingsstücke steckt. Jedes Shooting ist einzigartig. Heute hat uns Emma etwas mitgebracht, das ich selbst noch gar nicht kannte. Sieht aber seeeeehr lecker aus…

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Liebe Carina, Liebe Leser von Raspberrysue,

ich freue mich gerade doppelt: Einmal, weil die liebe Carina mich auf ihren Blog eingeladen hat, um sie in ihrer Umzugszeit zu unterstützen und etwas zum Thema Heimweh oder Fernweh zu kredenzen und zum zweiten, weil ich gerade selber in weiter Ferne unterwegs bin. Das Thema und der Zeitpunkt passt gerade wie die Faust auf´s Auge … 😉

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Oh, aber vielleicht sollte ich mich erst einmal vorstellen. Ich bin Emma von Emma´s Lieblingsstücke und blogge vorwiegend über Süßes, meistens Törtchen. Mein Blog liebt rosa und ganz viel Pastell, dabei bin ich in Wirklichkeit die überzeugte Schwarzträgerin. Hätte ich die Wahl zwischen einem Steak und einem Törtchen, dann würde ich zu 99 % das Steak nehmen. Ehrlich!

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Heute nehme ich euch mit auf eine kleine Reise nach Russland. Ich liebe, liebe nämlich Napoleon. Nein, nicht den Franzosen, sondern den russischen Kuchen schlechthin. Jede russische Familie hat da so ihr Geheimrezept und schwört auf ihr Rezept. Ich habe mich natürlich schon durch einige durchgefuttert. Den besten und saftigsten Napoleon habe ich vor ungefähr 2 Jahren in St. Petersburg gegessen. Seit einiger Zeit nehme ich mir vor endlich mal einen Napoleon selber zu backen. Und Dank Carina habe ich das jetzt auch getan. Meine Testesser waren super zufrieden. Ich auch. Ach ja, in St. Petersburg wurde das Törtchen mit karamellisierten Mini-Äpfeln serviert.
Napoleon
 

Für einen kleinen Napoleon (15-18 cm) benötigt ihr:

Für den Teig:

  • 200 g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 70 ml kaltes Wasser
  • 330 g Mehl
  • 1 Prise Backpulver
  • 1 Prise Salz

Für die Creme:

  • 600 ml Milch
  • 100 g Butter
  • 3 Eigelb
  • 120 g Zucker
  • 2 TL Vanille Extrakt
  • 2 gestr. EL Mehl

Für die Karamell-Äpfel:

  • kleine säuerliche Äpfel
  • 200 g zucker
  • 100 g Butter
  • 100 ml Sahne

So wird´s gemacht:

Die Zutaten für den Teig mischen und zu einem glatten Teig kneten. Ist der Teig zu flüssig etwas Mehl dazugeben. in Frischhaltefolie wickeln und ca. 30 min. im Kühlschrank ruhen lassen.

In der Zwischenzeit Milch und Butter aufkochen. Eigelb mit Zucker und Vanille Extrakt cremig rühren. Mehl unterrühren. Kocht die Milch auf, von der Kochstelle ziehen und die Eimasse mit einem Schneebesen unterrühren. Unter ständigem Rühren noch einmal kurz aufkochen lassen. Frischhaltefolie direkt auf die Creme legen und abkühlen lassen.

Backofen auf 180 ° C vorheizen. Teig in 6 Teile teilen und so dünn wie möglich ausrollen. Mit einem Topf oder Tortenring Kreise ausstechen. Teigkreise auf einem mit Backpapier belegtem Blech ca. 7-10 min. goldbraun backen. So lange bis der Teig aufgebraucht ist. Abkühlen lassen.

Für ein “hohes” und “gerades” Törtchen habe ich einen Tortenring um die Böden gestellt und im Wechsel mit der Creme (ca. 2 EL /Boden) geschichtet. Zwischendurch habe  ich die Böden immer mal wieder von oben zusammengerückt. Beim Backen bilden sich nämlich Luftblasen. Die restlichen beiden Böden werden nicht oben draufgelegt, sondern zerbröselt und auf der Creme verteilt. Das Törtchen sollte über Nacht gut durchziehen. Vor dem Vernaschen ca. 1/2 Std. bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Äpfel waschen und trocknen und bis zur Weiterverwendung in den Froster legen. Zucker in einer beschichteten Pfanne vorsichtig karamellisieren. Butter dazugeben, sobald der Zucker braun wird. Unter Rühren auflösen, von der Kochstelle ziehen und die Sahne langsam einrühren. Solange weiterkochen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Die Äpfel in das Karamell tunken, etwas abtropfen lassen und zum Trocknen auf Zucker setzen.

Vor dem Servieren kann die Torte dann mit den Äpfeln dekoriert werden.

Liebe Carina, vielen Dank für deine Einladung. Es war schön mit dir. Dank, dir habe ich ein weiteres Lieblingsstück in meiner Sammlung;-)
 
Den schönsten Sonntag euch.
 
Emma 
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Liebe Emma, danke für den tollen Beitrag und dafür, dass du meinen kulinarischen Horizont mit diesem Törtchen erweitert hast! Jetzt wäre ich auch mal neugierig auf einen Napoleon…dir noch eine tolle Reise und euch allen eine gute Woche! Schaut euch auch unbedingt noch Emmas wunderbaren Blog an, falls ihr ihn noch nicht kennen solltet!
Carina

{Knuspersommer} Joghurtmousse-Törtchen mit Sommerfrüchten

Joghurt-Torte

Ich höre im Moment ständig von Zuhause, das Wetter sei so wechselhaft. Entweder es regne und stürme, oder es sei gleich so richtig heiß. Nun ja. Hier im Nahen Osten haben wir zumindest Kontinuität zu bieten, den ganz ehrlich: Es ist SAU-HEIß. Immer. Von Anfang April bis Ende Oktober. Heiß, heiß, heiß. Wenn man 33°C bereits als kühle Brise empfindet, dann ist man hier wohl endgültig angekommen. Meistens sind es mindestens 10°C mehr. Wenn ich also Zuhause in Norddeutschland urlaube, dann begegne ich jedem Kommentar, dass ja leider in meinem Urlaub so schlechtes Wetter sei, mit völligem Unverständnis. Nirgendwo habe ich Regen so sehr zu schätzen gelernt, wie hier. Ich freue mich über jeden Tropfen, auch in meinem Urlaub. Nächste Woche fliege ich spontan mal wieder eine Woche nach Hause, und ich freue mich auf jedes einzige Tröpfchen, auch wenn ich natürlich gern mal zum Strand fahren würde. Regen ist toll. Er wäscht alles rein, die Luft riecht frisch und sauber und auch ein Spaziergang im Regen kann manchmal schön sein.

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So. Mein Plädoyer für den Regen musste mal raus, auch wenn ihr das vielleicht gar nicht verstehen könnt. Man will immer, was man nicht hat, näch? Aber ich nehme es, wie es kommt. Und wenn es so heiß ist, und ihr trotzdem nicht auf Süßes verzichten könnt (wie ich), dann habe ich hier das perfekte Sommertörtchen für euch. Bei 40°C ertrage auch ich keine Backofen-Luft, obwohl ich schon abgehärtet bin. Trotzdem mag ich die Finger nicht von süßen Leckereien lassen. Also habe ich letzte Woche dieses Törtchen als Überraschung für die Kollegen gemacht. Es erfordert ein bisschen Zeit, wird aber auch viele „Ah“s und „Oh“s ernten. Genau richtig für eine Gartenparty oder einen August-Geburtstagstisch. Statt Erdbeeren und Kirschen, die schon langsam aus der Saison sind, könnt ihr auch andere rote Früchtchen der gleichen Menge nehmen, zum Beispiel Himbeeren und Johannisbeeren. Lecker!

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An einem heißen Tag könnt ihr das Törtchen auch, statt es nur im Kühlschrank zu kühlen, einfrieren. Dann wird es ein leckeres Eistörtchen! Man sollte es nur ein wenig antauen lassen.

Und weil dieses Törtchen so ein toller Hingucker für eine Party ist, und auch ein erfrischendes Dessert abgibt, bringe ich es mit ins Knusperstübchen zu Sarah’s Knuspersommer, bei dem ich schon letzten Jahr dabei war. Seid ihr auch dabei? Es sind schon ganz viele tolle Sommer-Rezepte zusammengekommen. Eins leckerer als das andere…Joghurt-Torte4

And now in English: 

Everyone tells me, the weather in Germany is so bad this summer. It rains a lot, and if not, it’s freaking hot. Well, here in the middle east it’s not alternating. It’s always hot. Always. From the beginning of April to the end of October. So when I am in Northern Germany for holidays, I love every rain drop. I do not understand people who tell me, it is such a pity that it rains during my holidays. I just love it! 

Joghurt-Torte3Okay, this is what I had to say about rain. But I guess, you always want what you can’t have. But since I know very well how it is to melt away at 40°C and still have an appetite for something sweet I brought you this recipe. This cream cake takes some time, but it’s a winner on every August birthday table and at every summer party. It’s refreshing, fruity and you can even put it in the freezer to get a yummy ice cream cake! Instead of strawberries and cherries, that are almost out of season, you could also use red currents and raspberries.

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Für eine 20cm-Springform / for a 20cm baking pan:

140g Oreos – 140g oreos
50g Butter – 50g butter
200g Erdbeeren – 200g strawberries
150g Kirschen – 150g cherries
1 EL Puderzucker – 1 tbsp. icing sugar
12 Blatt Gelatine – 12 leaves gelatine
450g Sahne – 450g whipped cream
2 Pck. Vanillezucker – 2 tbsp. vanilla sugar
2 EL Zucker – 2 tbsp. sugar
200g Frischkäse – 200g cream cheese
200g Joghurt – 200g yogurt

1 Handvoll Früchte und 2 TL Puderzucker zum Garnieren – 1 handfull of fruit and 2 tbsp. powdered sugar for decoration

Die Oreos in einem Gefrierbeutel mit dem Nudelholz zerbröseln. Die Butter schmelzen und mit den Bröseln vermischen. in der Form den Boden gleichmäßig festdrücken. Die Form in den Kühlschrank stellen. Kirschen und Erdbeeren vorbereiten, dann mit dem Puderzucker vermischen, fein pürieren und durch ein Sieb streichen. Die Sahne sehr steif schlagen und mit Vanillezucker und Zucker mischen. Frischkäse und Joghurt unterrühren. Zunächst 6 Blätter Gelatine nach Packungsanweisung einweichen, ausdrücken und mit 3 EL Wasser kurz unter Rühren aufkochen. Einen EL der Sahnemischung unterrühren, dann die Gelatine-Mischung unter die restliche Sahne ziehen. Die Hälfte der Sahnecreme (ca. 500g) auf den Tortenboden streichen und 10 Minuten kühlen. Derweil mit den restlichen Gelatineblättern genauso verfahren, diese aber mit 4 EL Fruchtpüree aufkochen. Die Gelatine unter das Fruchtpüree rühren.150g des Fruchtpürees unter die restliche Sahnecreme ziehen. Die Creme auf dem Tortenboden glatt streichen und erneut 10 Minuten im Kühlschrank gelieren lassen. Dann das übrige Fruchtpüree wie einen Tortenguss oben auf streichen und mind. vier Stunden im Kühlschrank lassen. Zum Servieren noch eine Handvoll Kirschen und Erdbeeren putzen, klein schneiden und mit etwas Puderzucker vermischen. Auf dem Törtchen verteilen.

English Instructions:

Crumble the oreos, melt the butter and mix both. Press onto the bottom of the baking pan. Put the pan into the fridge. Prepare cherries and strawberries, mix with powdered sugar, puree and strain through a sieve. Whisk the cream until very stiff. Add sugar and vanilla sugar, then cream cheese and yogurt. Soak 6 leaves gelatin in cold water as written on the package. Then squeeze out the liquid, and bring to a boil with 3 tbsp. water, stirring constantly. Once melted, stir 1 tbsp of the cream mixture under the gelatine, then add all the gelatine to cream mixture. Spread half of the cream onto the cake base (ca. 500g) and put back into the fridge. Do the same with the remaining 6 gelatine leaves, but boil them with 4 tbsp of the fruit puree. Stir the melted gelatine into the fruit puree. Then stir 150g of the fruit puree with gelatine under the remaining cream filling. Spread the cream filling on the cake base as a second layer and take it back to the fridge for ten minutes. After that, pour the rest of the fruit puree on top (if it got too stiff, heat again for a minute). Cool the cake at least 4 hours. For topping, cut some more cherries and strawberries and mix with powdered sugar, decorate on top. 

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Carina

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{Ich back’s mir} Erdbeer-Mascarpone-Torte mit Lemon Curd

Erdbeer Mascarpone Torte3

Achtung, jetzt kommt ein Bömbchen! I proudly present: Erdbeer-Mascarpone-Torte mit Lemon Curd und Baiser.

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Ich gebe zu, auf dieses Törtchen bin ich schon ein wenig stolz. Vor einigen Wochen kam ein Bekannter zu mir und fragte mich, ob ich das Geburtstagstörtchen zur Party seiner Frau machen würde. Einzige Vorgabe: Baiser sollte im Spiel sein. Sofort sagte ich zu und die Ideen sprudelten. Etwas Fruchtiges sollte es sein…Erdbeeren! Dazu am besten Biskuitteig und eine leckere Füllung mit Mascarpone. Am Geburtstag zählen Kalorien bekanntlich nicht. Das Lemon Curd kam spontan ins Törtchen, als es schon fast fertig war, und sorgte am Ende dafür, dass die Kombi auf der Zunge so richtig knallt!

Was hab ich gebibbert, ob diese sehr hohe Torte heil aus dem Tortenring kommt und die Füllung genug Stand hat…hat zum Glück alles funktioniert!

Erdbeer Mascarpone Torte2

Das Törtchen ausnahmsweise mal genau so geworden, wie ich es mir vorgestellt hatte, und schmeckte sogar noch besser. Was will man mehr? Es war zwar mit etwas Arbeit verbunden, aber für Freunde lohnt sich das allemal. Und wenn man die Böden am Tag vorher backt, dann lässt sich auch noch das Party-Styling ganz entspannt und ohne Hektik meistern.

Erdbeer Mascarpone Torte5

Wegen der Baiser-Vorliebe des Geburstagskinds habe ich gleich etwas mehr von der Eischnee-Masse gemacht und daraus kleine Pavlovas gebacken. Mit einem Löffel der Mascarponecreme von der Tortenfüllung, einem Klecks Lemon Curd und noch mehr frischen Erdbeeren ließen die sich bequem auf der Party zwischendurch weg knuspern.

Und weil ich dieses Törtchen so sehr mag, und die liebe Clara auf Tastesheriff zur großen Tortenschlacht aufgerufen hat, ist das mein „Ich back’s mir“-Beitrag im April!

Erdbeer Pavlovas

Für eine 20cm-Springform:

Böden:

4 Eier
120g Zucker
1 Pck. Bourbon Vanillezucker
130g weiche Butter
180g Mehl
2 1/2 TL Backpulver
Schale & Saft von 1/2 Limette
8 EL Milch

Drei der vier Eier trennen. Eiweiße steif schlagen und beiseite stellen. Nacheinander aus den Zutaten einen Teig herstellen, beginnend mit den Eigelben und dem ganzen Ei. Ganz am Ende wird vorsichtig das Eiweiß untergehoben. In zwei gefettete 20cm-Springformen füllen (oder nacheinander backen). Der Teig sollte am besten abgewogen werden, damit beide Böden gleich dick werden.  Im vorgeheizten Ofen bei 170°C ca. 18-20 Minuten backen.

Baiser:

1 Eiweiß
1 gehäufter TL Speisestärke
1 Prs. Salz
1 Pck. Vanillezucker
50g Zucker

Das Eiweiß in einer fettfreien Schüssel steif schlagen. Die restlichen Zutaten unterrühren, bis die Masse richtig schön glänzt. Die Masse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und auf einen der beiden Tortenböden kleine Tupfen spritzen. Im Ofen bei 150°C einige Minuten backen. Die Oberfläche sollte leicht anbräunen und die Tupfen auf leichten Druck nicht mehr nachgeben. Auskühlen lassen.

Füllung:

250g Erdbeeren
275g Mascarpone
120g griechischer Joghurt
1 Pck. Vanillezucker
90g Zucker
3 Blatt weiße Gelatine
180g Schlagsahne
5-6 EL Lemon Curd

Die Sahne steif schlagen. Die Mascarpone und den Joghurt mit Zucker und Vanillezucker vermischen. Die Gelatine nach Packungsanleitung einweichen, ausdrücken, in einem kleinen Topf unter Rühren schmelzen. Einen Esslöffel der Mascarponecreme schnell unter die flüssige Gelatine rühren, dann die komplette Gelatine wiederum unter die Mascarpone rühren. Die Sahne unterheben und dann die Creme etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank gelieren lassen. Derweil die Erdbeeren waschen und in Scheiben schneiden. Einen Tortenring auf einem Teller um den unteren Tortenboden legen. Schöne, möglichst gleich große Erdbeerscheiben einmal rundherum an der Innenseite des Tortenrings aufreihen. Dann vorsichtig die Mascarponecreme in den Tortenring löffeln und verstreichen, sodass keine Löcher bleiben. Auf die glatt gestrichene Creme das Lemon Curd verteilen. Anschließend den oberen Tortenboden mit der Baiser-Verzierung aufsetzen. So die Torte einige Stunden im Kühlschrank an Festigkeit gewinnen lassen. Kurz vor dem Servieren mit einem langen, schmalen Messer ganz vorsichtig zwischen Tortenring und Füllung entlang schneiden und den Tortenring lösen. Eventuell die Außenseite der Füllung noch einmal kurz glätten.

Mein Tipp: Die Tortenböden bereits einen Abend vorher backen. Eventuell auch das Baiser schon am Abend vorher aufsetzen. Dann wird die Torte ganz entspannt fertig!

Erdbeer Mascarpone Torte4

Carina

{Sonntagssüß} Lemon Curd Törtchen

Lemon Curd Törtchen1

Also, wenn sauer wirklich lustig macht, dann werden wir einen Spaß haben mit dem heutigen Sonntagssüß! Das wird eine Sause…viele, viele Zitronen und Limetten haben bereitwillig einen Sprung in die Zitronenpresse riskiert, damit wir heute richtig Spaß haben! Und was feiern wir?

Nun, im Leben 1.0 war das die Geburtstagstorte für einen lieben Kollegen. Ich gebe zu, das ist schon ein paar Wochen her. *ähem*. Sie musste aber noch auf den Blog, weil sie soooo lecker war! Umso besser, dass wir dann noch etwas anderes zu feiern haben. Die liebe Indra, alias Lixie Pott feiert mit ihrem tollen Blog den 1. Geburtstag! Mit Lixie hatte ich schon einige virtuelle Kontakte und lese auch gern bei ihr mit, sodass ich sagen kann: Sie ist eine ganz tolle Bloggerin. Und sie hat dazu aufgrufen, ihren Geburstags-Sweettable zu füllen. Das lasse ich mir doch nicht zwei Mal sagen. Alles Gute, liebe Lixie! Auf viele weitere Bloggeburtstage. Dieses Törtchen ist für dich und ich hoffe, es ist noch ein bisschen Platz auf deinem Sweettable!

Lemon Curd Törtchen

Das Törtchen ist prall gefüllt mit einem meiner absoluten Lieblinge, dem Lemon Curd. Das Rezept stammt nicht von mir, sondern aus dem zauberhaften Buch „Torten“ von Linda Lomelino. Jetzt, wo ich drüber nachdenke: Warum ist denn bloß noch kein Rezept daraus auf dem Blog? Die sind nämlich alle spitzenklasse. Die Bananen-Karamell-Torte ist auch zum Wegschmelzen gut…vielleicht ein anderes Mal. Jetzt eile ich erstmal rüber zu Lixie, um mich in die Schlange am Sweettable einzureihen und noch ein Stück Kuchen zu ergattern. Und wenn ihr nicht mitkommt, solltet ihr vielleicht schnellstens auch dieses Törtchen backen. Es ist gar nicht so schwer, wie die Länge der Anleitung glauben lässt, versprochen.

Lemon Curd Törtchen2

Für ein Törtchen von 15cm Durchmesser (meins war 18cm):

Das Rezept ist ein kleines bisschen abgewandelt. Wer mag, benutzt für das Curd eine weitere Zitrone, statt der Limetten.

Zitronenboden:
3 Eier
240g Zucker
100ml Wasser
180g Weizenmehl
2 TL Backpulver
2 Tropfen Vanilleextrakt
abgeriebene Schale einer Zitrone

Lemon Curd:
120g Zucker
2 Eier
abgeriebene Schale und Saft von 1 Zitrone
abgeriebene Schale und Saft von 2 Limetten
50g weiche Butter

Zitronenrahm: 
300ml Sahne
100g Lemon Curd
2-3 EL Zucker

Den Backofen auf 175°C vorheizen. Eine Backform von 15-18cm mit Backpapier auslegen. Für den Boden die Eier mit dem Zucker und Vanilleextrakt aufschlagen, bis die Masse heller wird. Das Wasser erst etwas erhitzen und dann unterrühren. Mehl und Backpulver vermischen und zur Eiermasse sieben. Zitronenschale ebenfalls unterrühren. Den Teig in die Springform füllen und ca. 50-55 Min. backen. Derweil das Curd anrühren. Dafür Zucker, Eier, Zitronenschale und -saft in einer hitzebeständigen Schüssel über einem Wasserbad unter ständigem Rühren erhitzen. Die Masse darf nicht anfangen zu köcheln, sonst gerinnen die Eier! Die Creme sollte nach einigen Minuten die Konsistenz einer dickflüssigeren Sauce annehmen, dann kann sie vom Wasserbad genommen werden. Die Butter unter Rühren darin schmelzen. Das Curd beiseite stellen und alle Zutaten für den Zitronenrahm zu einer Creme aufschlagen. Den fertig gebackenen und etwas ausgekühlten Tortenboden horizontal in vier (oder wie ich nur drei) Böden teilen. Den ersten Boden auf eine Tortenplatte legen und mit Lemon Curd gleichmäßig bestreichen. Die anderen Böden nacheinander aufsetzen und bestreichen, bis der oberste Boden aufliegt. Dieser soll mit der Schnittseite nach unten aufliegen. Die Torte mit dem Zitronenrahm gleichmäßig überziehen. Den Rest der Creme mit einem Spritzbeutel dekorativ auf der Torte verteilen.

Lemon Curd Törtchen3

Das restliche Lemon Curd kann im Kühlschrank in einem Schraubglas etwa eine Woche gelagert werden. Oder mit dem Löffel gleich aufgegessen werden. Habe ich natürlich nicht getan….?!

Carina

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Blaubeer Biskuit Törtchen

Blaubeer Biskuit Torte1Solangsam darf es bei mir wieder Kuchen geben, aber bitte was Kleines, frisches, zum wegnaschen. Dieses Törtchen habe ich gebacken, als ich mich zum Ende des Weihnachtsurlaubs mal wieder von meinen Omis verabschieden musste. Es war ein lustiger Nachmittag und meine Omis sind immer so begeistert, wenn ich für sie backe. „Das ist ja auch nicht mehr normal bei den jungen Leuten heutzutage, dass die gern backen und kochen!“ Hihi…naja und wenn Oma ein Törtchen lobt, dann muss es einfach gut sein. Dieses hier kam sehr gut an. Es hat einen fluffigen Biskuitboden und darauf eine ganz einfache Creme aus weißer Schokolade, Quark und Frischkäse. Es ist auch sehr schnell gemacht und muss dann nur noch eine Weile in den Kühlschrank. Wer lieber eine große 26cm-Springform füllen möchte, sollte die Menge verdoppeln. Aber in dieser größe und mit den Blaubeer-„Pünktchen“ sieht es einfach super süß aus, finde ich…

Blaubeer Biskuit Torte

Übrigens kam ich bisher noch nicht dazu, von meiner Aufregung am 8. Januar zu berichten. Da wurde mein kleiner Blog nämlich das erste Mal in einem eigenen Feature vorgestellt. Henriette vom Online Blogger-Magazin Silk&Salt hatte mich im Dezember angeschrieben und gefragt, ob ich ihr dafür ein paar Fragen beantworten würde. Na klar! Und dann erschien am 8. Januar dieser tolle kleine Artikel inklusive dem Rezept für meine Süßkartoffel-Suppe. Vielleicht könnt ihr euch mein freudiges Quietschen ansatzweise vorstellen…Blaubeer Biskuit Torte4

Nun aber zum Rezept, mit dem ich euch schon einmal ein schönes Wochenende wünschen möchte. Ich freue mich(wie immer) vor allem aufs Ausschlafen!

Blaubeer Biskuit Torte2

Für ein 18cm/ 20cm-Törtchen: 

2 Eier
100g Zucker
40g weiche Butter
1 Prs. Salz
1 Pck. Vanillezucker
100g gem. Mandeln
1 TL Backpulver
1 EL Joghurt oder 1 Schuss Milch
450g Magerquark
100g weiße Schokolade
150g Frischkäse
3 EL Kokosraspel
1 EL Honig
120g Blaubeeren

Die Eier trennen und die Eiweiße steif schlagen. Die Eigelbe mit dem Zucker, Vanillezucker und Salz cremig schlagen. Die weiche Butter unterrühren. Dann Mandeln, Backpulver und Joghurt/ Milch dazugeben und gut verrühren. Zum Schluss das Eiweiß vorsichtig unterheben, bis gerade so ein homogener, luftiger Teig entstanden ist. In eine gefettete 18cm- oder 20cm-Springform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 160°C ca. 20-25 Min. backen. Derweil die weiße Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. Wenn sie schön flüssig ist, sofort mit dem Quark und dem Frischkäse gut vermischen. Den Honig und die Kokosraspel unterrühren und ganz zum Schluss vorsichtig die Blaubeeren mit einem Esslöffel in der Masse verteilen. Wenn der Biskuitboden ausreichend abgekühlt ist, kann die Quarkmasse gleichmäßig darauf gestrichen werden. Das Törtchen sollte einige Stunden im Kühlschrank bleiben, bevor es serviert wird. Wenn gewünscht, mit Amarettini verzieren.

Blaubeer Biskuit Torte5

Carina ❤

 

{Wenn die Tage kürzer werden} Heiße Schokolade und Törtchen mit Schuss

Heiße Schokolade mit Eierlikör2

Ich habe hier schon einmal erwähnt, dass ich gern mit Eierlikör backe. Ein kleiner Schuss geht immer, wenn nicht gerade Kinder mitessen. Die Vorliebe für Eierlikör muss wohl in der Familie liegen, denn so lange ich denken kann, aß mein Opa sein Feierabend-Eis immer gern mit einem Schuss des gelben Glücks. Der Rest der Familie war ebenfalls nie abgeneigt. Und seit ich alt genug bin, sage ich dazu auch nicht nein. Meine Mutter backt außerdem den aller-fabelhaftesten-Eierlikör-Gugl aller Zeiten. Warum habe ich den eigentlich hier noch nie vorgestellt? Nun ja, immerhin, habt ihr schon ihre sagenhafte Eierlikör-Torte zu sehen bekommen. Ihr seht also, Eierlikör erfreut sich bei uns einiger Beliebtheit und meistens ist in der Vorratskammer eine Flasche vorhanden. Da habe ich bei der Anfrage von Verpoorten Original Eierlikör nicht lange gezögert.

Ich habe von Verpoorten ein kleines Genusspaket zugeschickt bekommen. Die Aufgabe: Etwas mit dem Eierlikör in Zusammenspiel mit Kaffee zu kreieren. Ich habe ein bisschen überlegt und möchte euch heute ein kleines Sonntagnachmittags-Herbstglück zeigen. Was gibt es Besseres, als eine heiße Schokolade mit Sahne und dazu ein dekadentes Stück Kuchen?

Heiße Schokolade mit Eierlikör

In meinem Paketchen befanden sich eine große, eine mittlere und eine kleine Flasche Verpoorten Eierlikör, sowie eine Packung Schokobecher und zwei sehr edle Gläser, die ich hier auch für die Schokolade verwendet habe. Eine Flasche hat es nicht mehr aufs Bild geschafft, weil die liebe Familie diese gleich beansprucht hat…Eierlikör ist eben beliebt. Achja, und der Schluck, der in der großen Flasche bereits fehlt, den brauchte ich zur kleinen Shooting-Stärkung…neeee, natürlich nicht. Der war bereits im Kuchen gelandet 😉 Vielen Dank dafür an Verpoorten!

Heiße Schokolade mit Eierlikör3

Die heiße Schokolade macht ihr am besten mit gutem, hochwertigen Kakao. Wer es etwas besonders haben möchte, kann natürlich auch selbst Schokolade schmelzen. Die Zubereitung des Kakaos für die Eierlikör-Schokolade sollte jeder mit seiner liebsten heißen Schoki machen.

Bei den dazugehörigen Kuchen habe ich mich dieses Mal für eine neue Variante entschieden. Keine Angst, den Gugl werde ich auch bald mal wieder backen und dann auch verbloggen. Heute gibt es eine ganz andere Kreation, mit knackigen Mandeln und Tiramisu-Ganache. Mein Kuchen kam irgendwie ein bisschen schief aus der Form, aber das tut ja dem Geschmack keinen Abbruch. Stellt ihn euch einfach gerade und schnieke vor, wie eine Eins!

Heiße Schokolade mit Eierlikör

Für 2 große Gläser heiße Eierlikör-Schokolade:

350ml heiße Schokolade nach Belieben
2 Tässchen Espresso oder starker Kaffee
je 1 Schuss Eierlikör (ca. 1-2 cl)
etwas Schlagsahne
1 schokolierte Kaffeebohne oder Schokoraspel zum Verzieren

Die heiße Schokolade nach Belieben zubereiten, so wie ihr es am liebsten mögt. Wenn es schnell gehen soll, nehmt ihr einen guten Kakao, ansonsten vielleicht sogar richtige Schokolade. In jedes Glas einen Schuss Eierlikör geben. Dann einen heißen Shot Espresso oder die gleiche Menge heißen, starken Kaffee dazugeben (wer es stärker mag, nimmt eben mehr). Mit einem langen Löffel einmal kräftig verrühren. Dann mit der heißen Schokolade aufgießen und mit Schlagsahne und Kaffeebohne oder Schokoraspel toppen. Mit langen Löffeln anrichten und dazu ein Stück Kuchen essen!

Heiße Schokolade mit Eierlikör4

Für einen Kaffee-Eierlikörkuchen in einer 20cm-Springform:

120g Butter
4 Eier
100g Rohrzucker
75g weißer Zucker
1 Prs Salz
50g gem. Mandeln
80g gehackte Mandeln
Mark von 1/2 Vanilleschote oder
1/2 Tütchen Vanilleback
120g Dinkelmehl
1 TL Backpulver

50g Tiramisu-Schokolade (z.B. von Lindt)
120g Mascarpone
1/2 Tütchen Vanillinzucker
100g Schmand oder Quark (20%)
1 Schuss Espresso (optional)
Schokoraspel und schokolierte Kaffeebohnen zum Verzieren

Die Butter mit den Zuckersorten cremig schlagen. Wenn die Mischung eine hellere Farbe angenommen hat, nach und nach die Eier dazugeben. Das Salz und das Vanillemark (bzw. Vanilleback) dazugeben. Die Mandeln, das Dinkelmehl und das Backpulver vermischen und schließlich zum Teig geben. Alles in einer gefetteten 20cm-Springform im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 30-35 Min. backen. Unbedingt eine Stäbchenprobe machen.

Den Kuchen vollständig auskühlen lassen. Derweil die Ganache zubereiten und dafür erst die Tiramisu-Schokolade schmelzen. Sehr kurz abkühlen und dann direkt mit der Mascarpone und dem Schmand oder Quark verrühren. Den Espresso, wenn gewünscht, dazugeben und die Creme im Kühlschrank zehn Minuten kühlen. Den Kuchen mit einem Bindfaden oder einem Messer mit Zacken in zwei gleich hohe Böden teilen, die Oberfläche ggf. begradigen. In die Mitte und obenauf die Ganache streichen und den Kuchen mit schokolierten Kaffeebohnen und Schokoraspeln garnieren.

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 Über jedes Stück Kuchen zum Schluss vor dem Servieren einen Schluck Eierlikör gießen. Ist zwar zusammen nichts für die schlanke Linie, aber ihr kennt das ja von mir. Wir müssen ja unseren Winterspeck pflegen, bevor es so richtig frostet.

Noch ein Törtchen mit Eierlikör findet ihr hier: Beste Eierlikörtorte.

* Kooperation: Das Verpoorten Genusspäckchen wurde mir von Verpoorten Original Eierlikör in Zusammenarbeit mit gofeminin.de kostenlos zur Verfügung gestellt. Ich wähle meine Kooperationen sorgfältig aus und stelle euch nur diejenigen vor, die mit mir und meinem Blog vereinbar sind und die mir selbst gefallen. Die dargestellte Meinung ist 100%ig meine eigene.

{Hallo Winterspeck!} Schokoladige Giotto-Torte

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Ihr Lieben! Also ich backe ja sonst schon so 1-2 Mal pro Woche. Aber im Moment….könnte ich das den ganzen Tag tun! Es gibt mir eine wahnsinnige Gelassenheit und (meistens) Zufriedenheit über das, was da herauskommt. Meine To-Bake-Liste wächst trotzdem ständig nur weiter an und wird nicht kürzer. So vieles würde ich gern in die paar Stunden am Tag quetschen, in denen ich mir die Zeit nehmen kann. So viel Inspiration und Muße…es kann also durchaus sein, dass ihr auf Raspberrysue demnächst mit einer mittelgroßen Gebäckwelle überschmemmt werdet.

Aber es ist auch einfach die beste Zeit dafür! Auch wenn dass Wetter draußen noch nicht so mitspielt, bin ich total im Hebrstmodus. Habe meine geliebten Stiefeletten aus dem Schrank gekramt, esse mit Hingabe Kürbissuppe und -brot. Und das Backen gehört eben auch für mich dazu, wenn die Tage kürzer werden. Außerdem ist jetzt das letzte Mal für einige Monate die Gemüse- und Obstauswahl so traumhaft, dass ich jedes Mal viel zu viel davon kaufe und am Ende massenweise Smoothies aus den Resten mache. Aber ein paar Vitamine haben zum Herbstanfang noch keinem geschadet, oder? Ein bisschen was wird auch eingekocht. Geht es dir auch so, oder bin ich hier die Einzige, die offenbar den Vorratstrieb eines Eichhörnchens vor dem Winter hat?

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Es ist Sonntag! Das heißt: Wir gönnen uns etwas, ein Sonntagtssüß, also bitte Klotzen und nicht Kleckern! Dieses Mal hatte ich Lust auf Haselnuss (Eichhörnchen eben…), Schokolade und Crunch! So richtig reich an….naja, ganz sicher nicht an Nährstoffen^^ aber das gleichen ja zum Glück die Smoothies wieder aus, also können wir nach Herzenslust schlemmen. Sag ich jetzt mal so. Wäre auch schade um diese Torte, wenn nicht, denn sie ist wirklich göttlich. Kleiner Tipp: Eher schmale Stückchen schneiden. Beim ersten Stück bin ich kläglich gescheitert, weil ich eines in Normal-Größe verdrücken wollte. Aber dieses Törtchen ist eben ein bisschen reichhaltiger als andere…in dem Sinne: Schönen Sonntag, und jetzt schnell ein Stückchen Torte für den Winterspeck!

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65g Butter
200g Mehl
1 EL ungesüßtes Kakaopulver
1 TL Backpulver
1 TL Natron
1 Prs Salz
150g Zucker
1 Ei
25g gem. Haselnüsse
100ml kochendes Wasser
100ml Milch
75ml Baileys

280g Mascarpone
200g Frischkäse
1 Stange Giotto
2 EL Baileys
50g Butter
60g Puderzucker
60g Zartbitter
1 EL Nutella
1 Prs Salz

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Für die Schokoganache und die Giottocreme werden zunächst Frischkäse und Mascarpone verrührt. Dann die Masse auf zwei Gefäße gleichmäßig aufteilen. Für die Giottocreme den Puderzucker, die Butter und den Baileys zugeben. Die Giotto-Kugeln fein zerbröseln und unterheben.

Die andere Hälfte ist für die Schoko-Ganache. Dafür die Schokolade über den Wasserbad schmelzen und die Nutella einrühren. Dazu kommt noch eine kleine Prise Salz.

Die Cremes beide kalt stellen. Derweil (oder wie ich am Vorabend) die Böden vorbereiten. Dafür zuerst die Butter schmelzen. Mehl, gem. Haselmüsse, Kakao, Backpulver und Natron in einer Schüssel vermischen. Zucker, Salz, Ei, Wasser, Milch und Baileys dazugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verrühren. Eine 18cm-Springform fetten und mit einem Drittel des Teigs füllen. Im vorgeheizten Backofen bei 170°C ca. 20-22 Min. backen. Nacheinander alle drei Böden backen, die Form zwischendurch wieder fetten. Alle Böden auf einem Kuchenrost vollständig auskühlen lassen.

Zusammensetzen der Torte: Die ausgekühlten Böden eventuell mit einem Sägemesser etwas begradigen. Einen Boden zuunterst auf einen Teller oder eine Tortenplatte setzen. Mit 1/2 der Giottocreme bestreichen. Den zweiten Boden daraufsetzen und mit dem Rest der Giottocreme bestreichen. Den letzten Boden oben aufsetzen. Die Schokoladenganache eventuell noch einmal ganz kurz in der Microwelle anschmelzen, sodass sie streichfähig ist. Dann das Törtchen rundum mit der Ganache bestreichen, sodass die Oberfläche schön glatt ist. Nach Belieben mit Haselnusskrokant und weiteren Giotto-Kugeln verzieren und bis zum Servieren im Kühlschrank lagern.

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{Skandinavian Lovestory} Dänische Lagkage mit Beeren

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Mit dem Liebsten war ich während unseres Urlaubs auch drei Tage in Kopenhagen. Eine dänische Freundin hatte uns eingeladen, ihre Wohnung während ihres eigenen Urlaubs zu nutzen und uns ganz viele tolle Tipps gegeben. Ich war schon einmal in CPH und liebe die Stadt sehr. Der Liebste kannte die Stadt noch gar nicht. Vorab hatten wir uns vor allem ein kulinarisches Ziel gesetzt: je einmal Hotdog, Softice, Dänische Waffel mit Softice und Smörrebröd essen. Hat geklappt! Und sehr gut gefallen hat mir auch diese Bäckerei-Kette, die uns die Freundin empfohlen hatte, und in der wir zwei Mal gefrühstückt haben, das „Lagkagehuset“. Wieder zurück in Deutschland wollte ich dann unbedingt wissen, was der erste Teil des Namens heißt, der zweite ist ja klar. Und es stellte sich heraus, dass die „Lagkage“ [sprich: Lauke] eine traditionelle dänische Schichttorte ist, die fast jeder dort liebt. Da war es natürlich um mich geschehen und ich musste selbst eine backen. Die bekommt ihr heute als Sonntagssüß, und in der nächsten Woche folgen dann hier noch ein paar Impressionen einer der schönsten Städte in Europa.

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Wart ihr schon einmal in Kopenhagen? Ich finde die Stadt und ihre Menschen einfach wunderbar. Alle sind so entspannt und das skandinavische Lebensgefühl fasziniert mich jedes Mal aufs Neue. Wir hatten auch noch bestes Wetter und so war alles einfach traumhaft schön. Wir sind den ganzen Tag überall hin geradelt und haben immer angehalten, wenn uns auf dem Weg etwas gefiel. Das wäre wirklich eine Stadt, in der ich ohne Weiteres leben könnte. Nicht zuletzt deshalb, weil sie dichter an meiner Heimatstadt ist, als so manche Stadt in Deutschland. Und weil ich die Sprache so süß und interessant finde…irgendwann lerne ich noch Dänisch!

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Zu der Lagkage muss ich sagen, dass die Variante mit den Kokosraspeln wahrscheinlich nicht besonders traditionell ist. Ich habe mir im Internet einige Rezepte angesehen, mich inspirieren lassen und dann einfach losgelegt. Die Torte schmeckt aber nur einen Hauch nach Kokos. Die Marmelade und die Beeren könnt ihr variieren, wie ihr mögt.

Meine dänische Freundin war total begeistert, als ich ihr von meinem Lagkage-Versuch erzählt habe. Sie hat mir gesagt, dass es diese leckere Schichttorte in ihrer Kindheit noch überall in Bäckereien zu kaufen gab. Heute ist man darauf angewiesen, dass die dänische Mutti einem eine backt, meistens zu Geburtstagen. Ich werde diese erfrischende Torte bestimmt noch einmal machen. Und zusätzlich Ausschau halten nach weiteren dänischen Rezepten.

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Und noch zwei kleine Anekdoten des Liebsten (war vorher noch nie in DK) vom Hinweg, über die ich sehr geschmunzelt habe:

1. Wir haben den Landweg genommen, der sich zeitlich nicht vom Fährweg unterscheidet. Ich hatte ihm vorher erzählt, dass wir über mehrere große Brücken fahren. Er: Aha. Und DANN kamen die Brücken  ins Sichtfeld und seine Augen wurden immer größer und größer. Er, trotz Höhenangst, vollkommen aus dem Häuschen. Auf dem Rückweg konnte er es kaum abwarten, endlich wieder drüber zu fahren 🙂

2. Die Landstrecke beinhaltete eine Mautstrecke. Irgendwann, 1 Stunde oder so vor CPH, kam die Mautstation in Sicht. Er: Was mag das wohl kosten? Wird ja wohl nicht mehr als 5 Euro sein. (Er ist eben Nahost-Mautpreise gewohnt) Ich: Wir sind in Skandinavien, das wird wohl etwas teurer. Schlussendlich wollte man 35 Euro von uns und ihr hättet mal sein Gesicht sehen sollen. Blankes Entsetzen…achja, eigentlich wollte man etwa 270 Dänische Kronen von uns. Aber wir Idioten Schussel haben natürlich nicht mal drüber nachgedacht, dass es auch noch Länder ohne Euro gibt. Oh mann…ist euch das auch schon passiert? Aller negativen Meinungen dem Euro gegenüber zum Trotz: Er hat uns wirklich verwöhnt, wenn es um Urlaubsreisen geht.

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Auf dem Bild zweiten Bild von oben seht ihr die grundlegenden Zutaten für Boden und Creme. Für meine Torte benötigt man zusätzlich noch 200g frische gemischte Beeren und 1/2 Glas Erdbeermarmelade.

Den Zucker und Vanillezucker mit der Butter und den Eigelben cremig rühren. Die Eiweiße steif schlagen. Mehl, Backpulver und Kokosraspel dazugeben, dann nach und nach mit der Buttermilch aufgießen und dabei gleichmäßig verschlagen. Die Eiweiße vorsichtig mit einem Holzlöffel unterheben. Den Teig auf 3 Springformen à 18cm aufteilen (oder nacheinander ausbacken). Bei 180°C ca. 20 Min. backen und danach vollständig auskühlen lassen. Währenddessen die Creme anrühren. Dafür einfach alle Zutaten vermischen und die Creme bis zum Befüllen in den Kühlschrank stellen. Wenn die Böden ausgekühlt sind, den untersten mit 1/3 der Creme und darauf großzügig mit Erdbeermarmelade (oder einer anderen Beerenmarmelade) bestreichen, den mittleren Boden darauf setzen, erneut mit Creme und Marmelade bestreichen und mit dem obersten Boden wiederholen. Dann mit den gemischten Beeren belegen und bis zum Servieren im Kühlschrank lassen.

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Lasst es euch schmecken!  Und stimmt euch ein bisschen darauf ein, dass es in Kürze mit meiner Dänemark-Schwärmerei hier weitergeht…

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