{Ernteglück} Veganer Zucchinikuchen

Ist bei euch auch gerade die Zucchini-Schwemme ausgebrochen? Oder wolltet ihr immer schon mal einen veganen Kuchen backen, bei dem das aber keiner ahnt? In beiden Fällen solltet ihr euch dringend dieses Rezept für saftigen Zucchinikuchen merken.

Dieser Zucchinikuchen sieht recht unspektakulär aus, ist aber ein Rührkuchen genau nach meinem Geschmack. Für solche Kuchen ist im englischen der Begriff „moist“ erfunden worden, im Deutschen eher „saftig“ oder fast ein kleines bisschen „klitschig“, falls ihr aus Norddeutschland seid. Das macht die Zucchini im Kuchen, die man ansonsten nicht so groß raus schmeckt. Sie hat aber noch eine andere Funktion: „{Ernteglück} Veganer Zucchinikuchen“ weiterlesen

Knusprige Rhabarber-Erdbeer-Schnitten

Endlich mal wieder was Süßes auf dem Blog! Die Rhabarber-Erdbeer-Schnitten enthalten kein Ei, keine Milch, keine Butter. Zum Kaffee sind sie einfach köstlich und so einfach zuzubereiten, wie es nur geht. Auf die Rührschüsseln, fertig, los!

Erdbeeren und Rhabarber, ein echtes Traumpaar. Und ich glaube, sie sind tatsächlich auf dem Blog bisher noch nicht zusammen vorgekommen. Das kann nicht sein! Ohnehin geht bei mir gerade nichts ohne Erdbeeren. Seit vor zwei Wochen endlich unser Erdbeer-Häuschen in etwa 50 Metern Entfernung von der Haustüre aufgemacht hat, gibt es ständig welche. Ich gehe schnell einen Liter Milch holen? Da bringe ich doch gleich ein Kilo Erdbeeren mit. Der Liebste fährt in die Stadt? Halt‘ doch auf dem Rückweg noch schnell beim Erdbeer-Häuschen. Tja, die sind aber auch immer so schnell weg. Einmal umgedreht und da waren die längste Zeit mal Erdbeeren in der Schale!  „Knusprige Rhabarber-Erdbeer-Schnitten“ weiterlesen

{Stars and Stripes} Healthy berry tarte

Summer Healthy Berry Tarte

Als Einstimmung auf mein kleines USA-Reisespecial gibt es heute etwas ganz Feines: Eine gesunde Beerentarte im Flaggen-Outfit! So eine Tarte hatte ich die ganze Zeit schon im Sinn und wollte sie dann unbedingt auch verwirklichen. Allerdings verzichtet meine Ma, mit der ich die Reise gemacht habe, gerade auf Kuhmilch, und so wurde es nichts mit der geplanten Quark- oder Schmandfüllung. Wieder Zuhause habe ich also ein bisschen gebastelt und heraus kam eine Tarte mit Chia, Cashewkernen, Beeren und Sojajoghurt. Die hat super geschmeckt und kann ganz ohne Reue genossen werden. Da es nur darum ging, auf die Kuhmilch zu verzichten, habe ich ein Ei in die Kruste gegeben. Eine vegane Alternative habe ich euch aber unten auch aufgeschrieben.

In den nächsten Tagen möchte ich euch hier noch ein bisschen mehr über unsere gesamte Reise, den Stadtteil Williamsburg/ Brooklyn, NYC für Foodies und einen Foodmarket erzählen. Da es aber wirklich eine Menge Bilder sind, kommt das so peu à peu und zwischendurch auch andere Beiträge.

Achja, und noch eine kleine Neuerung erwartet euch: Da ich schon seit einiger Zeit Klicks aus dem englischsprachigen Raum bekomme, möchte ich zumindest mal testen, meine Rezepte auch auf Englisch zu verbloggen. Dies ist jetzt mal die Gelegenheit, damit anzufangen. Ob ich es beibehalte, weiß ich noch nicht. Über Feedback oder eure Erfahrungen zum fremdsprachlich englischen Bloggen würde ich mich freuen: Bloggt ihr auch zweisprachig? Wie aufwändig findet ihr es? Stört es euch beim lesen oder findet ihr es okay?

Summer Healthy Berry Tarte1

And now in English:

Recently I thought a lot about starting to blog in German AND English. As I am starting my little USA special today, this is just the right day to start! So for the beginning I brought a healthy berry tarte, dressed up as a flag. I had something like this on my mind for weeks, but my Mom tries to avoid cow’s milk at the moment and so it turned out totally different than I planned at first. The filling is from cashew nuts, chia, soy yogurt and berries. It’s delicious and almost completely guilt-free! There’s one egg in the crust, but I wrote down a fully vegan version, too. Stay tuned for the articles coming up in the next couple of days: I am going to show you everything about our trip, about the part of Williamsburg/ Brooklyn we lived in, New York as a foodie heaven and a very cute food market.

Summer Healthy Berry Tarte2

Rezept für eine 20-24cm Springform – recipe for a 20-24cm baking pan:

160g Dinkelmehl – 160g spelt flour
40g gemahlene Mandeln – 40g grated almonds
2 EL Dinkelvollkornmehl – 2 tblsp. dark spelt flour
80g (Soja-) Margarine – 80g (soy-) margarine or shortening
1 Ei – 1 egg

100g Cashewkerne – 100g cashew nuts
150g Sojajoghurt natur – 150g unsweetened soy yogurt
2 1/2 EL Zucker – 2 1/2 tblsp. sugar
Vanillemark – vanilla 
2 EL Chiasamen – 2 tblsp. chia
2 Handvoll frische Beeren nach Wahl – 2 hands full fresh berries of choice

200g Trockenerbsen o.ä. zum Blindbacken – 200g dried peas for crust baking

Die Cashewkerne mindestens 1 Stunde, aber bis zu 5 Stunden in Wasser einweichen. Je länger die Einweichzeit, desto glatter und sahniger die Creme.

Den Backofen auf 160°C vorheizen. Die trockenen Zutaten für die Kruste kurz vermischen und das Ei und die Margarine in Flöckchen unterkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Für die vegane Version das Ei durch 20g mehr Margarine ersetzen. Den Teig auf etwas Mehl ausrollen, in die Springform drücken und einen Rand hochziehen. Den Rand eventuell begradigen. Eine Lage Backpapier auf den Teig drücken und mit getrockneten Erbsen oder Bohnen füllen. Im Ofen ca. 25 Minuten backen, dann Erbsen und Backpapier entfernen und noch einmal 5 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und zur Seite stellen. Für die Cashewcreme die Kerne abgießen und in einem Multizerkleinerer sehr fein pürieren, bis sie zu einer Art Paste werden. Die Paste mit dem Sojajoghurt, Vanille und Zucker verrühren (statt des Zuckers kann auch Ahornsirup oder Honig verwendet werden). Chiasamen untermischen und 15 Minuten stehen lassen. Die Creme in die Piekruste löffeln und mit Beeren bedecken. Bis zum Verzehr kaltstellen.

English Instructions:

Soak the cashews for at least 1 hour.

Pre-heat the oven to 160°C. Mix dry crust ingredients and add the egg and margarine. For a vegan version skip the egg and add 20g margarine. Knead until the dough is smooth. Roll out the dough on a floured surface and place it into the baking pan. Straighten the edges, if necessary. Place a baking paper on the dough and fill it with dried peas for baking. Bake 25 minutes, then take away the peas and the paper and bake uncovered for additional 5 minutes. For the filling pour the cashew water into the sink. In a food processor, grate the cashews until it becomes a smooth paste. Add soy yoghurt, vanilla and sugar. (You could also use honey or maple syrup instead of sugar!). Then mix with chia seeds and let the mixture sit for 15 minutes. Spoon into the crust and top with berries. Keep cool until served.

Carina

 

{Rezension} La Veganista backt

Heute habe ich mal wieder ein Buch für euch! Ich hatte ja für den Gastbeitrag bei Liv neulich vegane Guglchen gebacken. Das Wissen für das Gelingen meines Rezepts habe ich mir mit diesem Buch angelesen. Und vor ein paar Tagen habe ich euch ja bereits die leckeren Apfel-Marzipan-Scones daraus vorgestellt.

Druck

Fakten und Äußerliches:

„La Veganista backt“ von Nicole Just ist mein erstes veganes Backbuch, von denen es ja mittlerweile einige gibt. Die äußere Gestaltung finde ich sehr ansprechend. Der Hardcover-Einband liegt angenehm in der Hand und die süßen Illustrationen auf dem Deckel eins ein schönes Gegenbeispiel zu anderen, meist foto-lastigen Covern. Das Buch umfasst auf 192 Seiten 82 ausschließlich vegane Rezepte, etwa ein Viertel davon ist herzhaft. Mit 16,99€ finde ich den Preis für ein so umfangreiches Buch und auch Nachschlagewerk sehr gut. Erschienen ist es im September 2014.

Design & Fotos:

Die meisten Rezepte im Buch nehmen eine Doppelseite, manche auch eine Einzelseite ein. Zu jedem Rezept gibt es ein oft ganzseitiges Bild, was mir immer ziemlich wichtig ist. Die Fotos sind farbenfroh und fast süß, aber keinesfalls überstylt. Das Gebäck ist stets im Mittelpunkt. Überhaupt ist das ganze Buch sehr fröhlich gehalten und ich mochte sofort die kleinen Illustrationen im Kreidezeichnungs-Stil, die man auf dem Cover und im ganzen Buch wiederfindet!

La Veganista backt

Kategorien und Rezepte:

Das Buch ist in fünf Kapitel unterteilt: „Service – So geht vegan backen“, „Süße kleine Sünden – Backen im Kleinformat“, „Endlich Kaffeepause – Kuchen für immer und jeden Tag“, „Besonders fein – Für die Tortenmomente im Leben“ und „Herzlich gern herzhaft – Brot, Pizza, Quiche & Co“. Jedes umfasst um die 20 Rezepte und beginnt mit einem Grundrezept. Die Grundrezepte für Hefeteig, Biskuitteig, Rührteig und Mürbeteig sind schließlich ganz besonders wichtig, wenn man auch mal außerhalb der vorgestellten Leckereien des Buchs vegan backen möchte. Das Einführungskapitel finde ich besonders wichtig, denn hier wird Grundwissen zum veganen Backen vermittelt. Wie ersetze ich welches tierische Produkt? Wie kann ich veganes Eiweiß machen? Welche Zutaten sollte ich immer Zuhause haben? Die Tipps und Erklärungen fand ich sehr interessant und hilfreich.

Die Rezepte sind sehr vielfältig und reichen von Tartes und Kuchen über Torten, Cakepops, Waffeln, Cronuts und herzhaftes Quiches und Brote. Die Beschreibungen sind präzise und ausführlich. Zu hedem Rezept werden neben der Zutatenliste auch noch die notwendigen Werkzeuge, Zubereitungs- und Backzeit und die Personenangabe gelistet. Zu vielen gibt es farblich hervorgehoben noch ein oder zwei Extratipps der Autorin. Aus meiner Sicht erfüllen die Rezepte, was das Buch verspricht: Ohne Verzicht vegan zu backen.

Der einzige Minuspunkt, den ich bisher anführen kann, ist ein Fehler in der Anleitung zum von mir ausprobierten Rezept. Dieser lässt sich jedoch leicht ausbügeln und hat zum Glück nicht dazu geführt, dass es schief ging.

Nachmach-Liste und ausprobierte Rezepte: 

Ausprobiert habe ich bislang die Apfel-Marzipan-Miniscones, die sehr lecker waren (Rezept kommt!). Es stehen definitiv noch einige Rezepte auf meiner Nachmach-Liste: Dinkel-Waffeln, Schokoladen-Minitörtchen mit Chili und Fleur de Sel, Pflaumenbrot mit Vollkorn, Verry Berry Pie mit Blaubeeren, Kürbis-Kokos-Tarte, Macadamia-Kirsch-Minitorte…auch einige herzhafte Quiche-Rezepte sehen gut aus! Auch einen veganen Käsekuchen würde ich eigentlich irgendwann einmal gern ausprobieren, denn ich kann mir Käsekuchen mit Tofu noch nicht so richtig vorstellen.

Apfel-Marzipan-Scones3

Zusammenfassung und Wertung:

Ich wollte „La Veganista backt“ unbedingt testen, da ich mit veganem Backen bislang noch kaum Erfahrung hatte. Die ersten Versuche zeigen, dass es ein wenig mehr Planung erfordert, aber in vielen Fällen mit einfachem Ersatz richtig lecker wird. Die Rezeptvielfalt in dem Buch gefällt mir super, denn es gibt für jeden Anlass etwas Passendes. Einer der wichtigsten Faktoren für mich war vorab, dass die Zutaten gut zu besorgen sind und nicht ausschließlich teure Ersatzprodukte Anwendung finden. Diesen Test hat das Buch bestanden, denn der größte Teil der Rezepte kommt ohne ausgefallene Produkte aus (Sojajoghurt und -milch gibt es ja zum Glück mittlerweile fast überall).

Pluspunkte gibt’s für den ausführlichen Einführungsteil, die Gestaltung und die wertvollen Grundrezepte.

Ich liebe einfach klassisches Backen mit Eiern, Butter und auch Milchprodukten, das werde ich sicher nicht aufgeben. Trotzdem werde ich vielleicht in Zukunft auch gelegentlich vegan backen. Zumindest finde ich es sehr praktisch, nun zu wissen, wie man einige Produkte ersetzt, denn im Bekanntenkreis gibt es immer wieder Allergiker, die man beim gemütlichen Kaffeetrinken oder Kuchen-Ausgeben im Büro nicht ausschließen möchte.

Habt ihr schon mal vegan gebacken, und wenn ja, aus Überzeugung oder aus Neugier?

Carina

Nicole Just
La Veganista backt
Kuchen und mehr ganz ohne Tier
– Leckere Rezepte von süß bis herzhaft
192 Seiten mit Fotos
Format: 18,5 x 24,2 cm, Hardcover
16,99 € (D) / € 17,50 (A)
ISBN 978-3-8338-4000-5
Erscheinungstermin: September 2014

*Das Buch wurde mir vom GU-Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst.

{Tea Time} Vegane Apfel-Marzipan-Scones

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Hereinspaziert, heute lade ich zum Afternoon Tea ein! Schnappt euch schnell ein Tellerchen von dem geblümten Porzellan da hinten und eine Tasse, dann geht es los. Es gibt: Apfel-Marzipan-Scones. Da das schon so lecker klingt, habe ich mir die Gurken Sandwiches gespart, wer will die schon?

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Setzt euch und fangt an zu schlemmen! Ein wenig selbstgemachte Marmelade und vielleicht Clotted Cream kann ich zu den Scones auch noch anbieten, aber eigentlich braucht es das gar nicht – sie schmecken auch ohne, oder kurz in den Earl Grey gestippt (Zugegeben, ich trinke zwar gern Tee, aber an Schwarztee taste ich mich erst seit Kurzem heran…).

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Die Scones sind aus dem Buch „La Veganista backt“, das ich euch bald vorstellen möchte. Das Rezept hat mich sofort angesprochen, da ich mir einen mürben Scone so gut mit der Kombi aus Apfel und Marzipan vorstellen konnte. Eigentlich so gar nicht typisch britisch, aber gerade deswegen auch sehr spannend. Außerdem ist in Mini-Form einfach alles noch ein bisschen besser…

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Ich habe sie dann für meine Ma und ihre Damen aus der Englisch-Konversationsgruppe gebacken. Beim und nach dem Fotografieren musste ich aber doch schon mal selber naschen, es ging nicht anders. Ich muss ja schließlich wissen, was ich euch hier zeige. Die Scones würde ich jederzeit noch mal backen, denn sie waren sehr einfach gemacht und gerade als Minis so ein toller kleiner Bissen nebenbei zum Kaffee oder eben Tee. Dass sie vegan sind, schmeckt man meiner Meinung nach überhaupt nicht, der Teig ist super. Einziger kleiner Nachteil des Rezepts ist, dass man mit der Vorbereitung einen Tag vor dem Backen beginnen muss, da der Sojaghurt noch abtropfen muss. Aber mit ein bisschen Planung ist das natürlich kein Problem und keinerlei Aufwand.

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Für die Apfel-Marzipan-Scones: 

120g ungesüßter Sojaghurt
2 mittelgroße Äpfel
70g Marzipanrohmasse
250g Weizen- oder Dinkelmehl
40g Zucker
2 TL Backpulver
1 Msp. Zimtpulver
1 Prs. Salz
70g kalte Margarine
3 EL ungesüßte Sojamilch

Den Sojaghurt mindestens 8 Stunden vor Zubereitung oder über Nacht in ein mit Küchenpapier ausgelegtes, feines Sieb geben und über einer Schüssel im Kühlschrank abtropfen lassen. Am Zubereitungstag zuerst die Äpfel waschen, das Kerngehäuse entfernen und ungeschält in feine Würfel schneiden. Das Marzipan ebenfalls würfeln. Mehl, Zucker, Backpulver, Zimt und Salz vermischen. Den abgetropften Sojaghurt hinzugeben. Zum Schluss die Margarine in Flöckchen zum Teig geben und alles mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Apfel- und Marzipanwürfel nun auch zur Mischung geben und unterkneten. Auf der bemehlten Arbeitsfläche den Teig ca. 3,5cm dick ausrollen. Mit einem Ausstecher oder Wasserglas der gewünschten Größe Scones ausstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech platzieren und mit Sojamilch bepinseln. Im Ofen etwa 15 Minuten bis zu einem leichten Bräunungsgrad backen.

Ich habe die Scones aus Vorratsgründen mit einer Hälfte Dinkelmehl 630 und einer Hälfte Dinkelvollkornmehl gebacken, was ebenfalls sehr gut geschmeckt hat. Die Sojamilch habe ich durch Mandelmilch ersetzt. Ich habe als Ausstecher ein Schnapsglas benutzt und die Scones noch ein kleines bisschen platt gedrückt. Es kann auch ein größerer Ausstecher genommen werden.

Apfel-Marzipan-Scones

Carina

*Das Rezensionsexemplar von „La Veganista backt“ von Nicole Just wurde mir vom Gräfe und Unzer Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür! Meine Meinung ist aber meine eigene und bleibt davon unberührt.

Zu Gast bei Thank you for Eating mit veganen Himbeer-Rhabarber-Gugl

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Meine Lieben, jetzt muss ich mich doch ganz kurz zwischendrin bei euch melden. Der Grund ist, dass ihr sonst vielleicht ein sehr leckeres Rezept verpasst 😉 Ich habe nämlich mal wieder einen Gasbeitrag geschrieben. Bei der lieben Liv auf dem wunderbaren Blog Thank you for eating!

Da Liv vegan blogt, musste ich dieses Mal Eier, Butter und Quark über Bord werfen und mich neu „einarbeiten“ in die Materie des veganen Backens. Das war spannend und eine kleine Herausforderung, endete aber sehr lecker! Herausgekommen sind kleine saftige Gugl mit Rhabarber und Himbeeren. Die Himbeeren können auch durch Erdbeeren ersetzt werden, bis es sie wieder frisch zu pflücken gibt. Aber ihr wisst ja, ich liebe Himbeeren…

Das soll es auch von mir gewesen sein, ich melde mich in ein paar Tagen nach meiner Reise wieder ausführlich. Springt bis dahin unbedingt zu Liv rüber und backt die Gugl nach, bei uns wurde sich um jeden Krümel gezankt 😉

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Cremiger Erdbeer-Ananas-Shake mit Kokosmilch (Vegan)

Ich gebe es zu: In der virtuellen Welt ist der Valentinstag ziemlich an mir vorbeigegangen. Das lag vor allem daran, dass ich wenig Zeit für eine besondere Vorbereitung und Rezepte-Suche hatte. Aber auch daran, dass es ohnehin überall zur Zeit hauptsächlich darum geht. Ich hatte einfach wenig Lust, auch noch einzusteigen.

In der analogen Welt war das anders. Ich mache mir zwar keinen Stress, da ich meinen Schatz kenne, aber wenn ich eine nette Kleinigkeit finde, dann schenke ich auch etwas. Es lief ab wie erwartet: Ich drapiere mein Geschenk (wird aber nicht verraten) mit Schoko-Herzen und Herz-Lolli an seinem Platz am Frühstückstisch. Er: Oh, ich bekomme ein Geschenk? Wieso? Ich: Rate mal! Er: Weil du mich magst? (Immernoch keine Ahnung). Er, zwei Minuten später: Dann musst du heute abend auf jeden Fall mit mir zum Italiener essen gehen. (Groschen gefallen)Erdbeershake1Ich hatte von Anfang an nicht damit gerechnet, dass er daran denkt, so sehr kenne ich den Mann nun. Ich hänge auch nicht sehr am Valentinstag, aber ich schenke einfach gern.

Virtuell gibt es statt einem echten Tag-der-Liebe-Beitrag immerhin einen farblich passenden Smoothie. Hmmm…ich liebe cremige Smoothies und Shakes. Ich bin so ein Mit-Milch-Liebhaber (oder Joghurt, oder Quark). Dieses Shake ersetzt, wenn gewünscht konventionelle Milchprodukte komplett durch Kokosmilch. Das bringt noch etwas Pfiff rein und macht das Shake außerdem vegan und trotzdem so schöööön cremig. Nom nom. ❤

Da ich es dann aber bei meinem Shake doch nicht lassen konnte, noch etwas Kokos-Joghurt zuzugeben, bekommt ihr hier beide Varianten, die vegane und die mit einem Klecks Joghurt.ErbeershakeFür ein großes Glas Erdbeer-Ananas-Kokosshake:

5 Erdbeeren
1-2 Ringe frische Ananas (ca. 1 cm dick)
150ml Kokosmilch
1 EL Kokosraspel (Nicht-Vegan: 1-2 EL Kokosjoghurt)
(optional: 1-2 TL Honig)

Die Erbeeren waschen und das Grüne abschneiden. Ananas schälen, schneiden und den Strunk entfernen. Beides mit der Kokosmilch pürieren, bis keine Stückchen mehr zu sehen sind. Für das vegane Shake nun noch die Kokosraspel und eventuell etwas Honig nach Geschmack dazugeben. Für die Variante mit Milch finde ich etwas Kokosjoghurt sehr lecker, weil er das Shake extra-cremig macht und man nicht mehr süßen muss (finde ich zumindest).

Erdbeershake3Das Shake ist besonders zum Frühstück toll. Mal wieder etwas für meine Frühstücksliebe, hach. Dann gibt es dazu natürlich keine Schoki-Kekse. Das wäre dann eher ein Nachmittags-Snack für mein übliches Hungerloch nach Feierabend. Und ohne Kekse ist er sogar gesund. Verzichten wir deshalb auf die Kekse? Denkste, pah!
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