{Frühsommer-Liebe} Holunderblüten-Waffeln mit Erdbeeren

Gibt es etwas, das mehr nach Frühsommer schmeckt, als die Kombi aus Holunderblüten und Erdbeeren? Nein, eben! Ich hätte deswegen ein paar fluffige Holunderblüten-Waffeln und Erdbeeren für euch.

Ich habe in diesem Sommer endlich das Laufen wiederentdeckt. Wenn ich mich im Winter immer dazu zwingen muss, Sport zu machen, weil Dunkelheit mich so unglaublich träge macht, so habe ich jetzt einfach von einem auf den anderen Tag wieder damit angefangen. Wir wohnen sehr dicht an einem traumhaft schönen Wald. So ein richtiger Märchenwald ist das. Und ich liebe es einfach, dort alle zwei bis drei Tage meine Runde zu drehen. Meistens bin ich ganz allein, manchmal treffe ich einen Hund mit Herrchen oder eine Reiterin. Ich brauche nicht mal Musik, denn man kann so vieles wahrnehmen, wenn man genau hinhört. So geht das nun schon einige Wochen und ich entwickle eine schöne neue Routine. „{Frühsommer-Liebe} Holunderblüten-Waffeln mit Erdbeeren“ weiterlesen

Herzhafte Käse-Curry-Waffeln mit allerlei Toppings

herzhafte-waffeln-mit-kaese-und-curry

Frohes neues Jahr, ihr Lieben. Jetzt starte auch ich in das Blogjahr 2017. Und es geht gleich ganz besonders lecker los. Wer hier regelmäßig mitliest, weiß mittlerweile, dass Waffeln für mich einfach immer gehen. Waffeln sind Essen für die Seele, leckeres Frühstück, tolle Nascherei auf Parties. Ich liebe sie einfach! Ich habe euch hier bereits einige meiner liebsten Waffel-Rezente gezeigt, zum Beispiel meine allerliebsten Joghurt-Zimt-Waffeln, die Schokowaffeln aus gesundem Emmer-Mehl, Marzipanwaffeln, einfache Buttermilch-Waffeln und Carrot Cake Waffeln. Was bisher auf dem Blog eindeutig zu kurz kam, sind herzhafte Waffeln. Und das ist in der Realität genau so, denn ich besitze zwar zwei Waffeleisen, die sehr regelmäßig in Benutzung sind, aber habe bisher nur ein einziges Mal eine herzhafte Variante gemacht.  „Herzhafte Käse-Curry-Waffeln mit allerlei Toppings“ weiterlesen

Emmer-Schoko-Waffeln mit Beerengrütze

Emmer-Schoko-Waffeln 1

Einer der besten Momente am Foodblogger-Dasein ist auf jeden Fall der, in dem man eine  neue, unbekannte Zutat komplett „erobert“ hat. Dann, wenn man es geschafft hat, damit ein tolles eigenes Rezept zu kreieren. Meine momentane Probier-Zutat ist Emmer-Mehl. Emmer ist eine Urform des Weizens und als ich das Emmer-Vollkornmehl zum ersten Mal im Laden entdeckt habe, musste ich damit gleich mal experimentieren. Herausgekommen sind bereits zwei richtig tolle Rezepte. Wenn du also eine Tüte Emmer-Mehl entdeckst (siehe Tipp unten!), dann nimm‘ sie mit! Ich zeige dir dann gleich, was du damit machen kannst!  „Emmer-Schoko-Waffeln mit Beerengrütze“ weiterlesen

{Sonntagsglück} Buttermilch Waffeln mit Himbeeren

Buttermilchwaffeln

Heute feiern wir einen ganz besonderen Menschen. Mama! Und sie hat es verdient, einen Ehrentag zu bekommen. Ja, ich finde auch, dass man sich einfach mal sagen sollte, wie gern man sich hat. Und kleine Geschenke zwischendurch sind eine tolle Überraschung. Das heißt aber nicht, dass ich den Muttertag vernachlässige. Danke Mama, dass du immer für mich da bist!

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{Weihnachtsbäckerei mal anders} Marzipanwaffeln

Marzipanwaffeln

Ihr Lieben, habt ihr schon mal an einem Running Dinner teilgenommen? Für mich war es letzte Woche das erste Mal, als ich bei einem von der Uni veranstalteten Event mitgemacht habe. Das funktionierte so: Mit einer Kochpartnerin/ Freundin wurde sich per Mail angemeldet. Dabei mussten wir uns bereits ein Land aussuchen, zu dem wir kochen wollten (geht natürlich auch mit einem anderen Motto als Ländern). Einige Tage später kam die Mail von den Organisatoren, die uns die Vorspeise zuwies. Weiter wussten wir nur, wo wir Hauptgericht und Nachspeise einnehmen sollten. Denn jeder Gang fand in einer anderen Wohnung zu einer anderen Länderküche und mit anderen Menschen statt. So verköstigten wir erst einmal ein paar Bachelorstudenten bei mir Zuhause mit persischen Mezze, traditionell auf Kissen und Decken sitzend und gesüßten Schwarztee schlürfend. Das war so eine nette Gesprächsrunde, dass ich liebend gern noch sitzen geblieben wäre. (Außerdem fand ich es ziemlich cool, vorher nicht zu wissen, wer gleich klingelt und bei mir isst!)

Marzipanwaffeln 1

Marzipanwaffeln 2

Wir mussten dann aber bald alle rauskehren, die Tellerberge blieben stehen. Denn es ging quer durch die Stadt, wir aßen bei ein paar Jahrgangs-älteren Masterstudenten einen syrischen Hauptgang. In den Linseneintopf hätte ich mich reinlegen können. Dann ging es, schon etwas rollend weil gesättigt, auf in den nächsten Stadtteil zum französischen Dessert (Schokoladentarte). Und danach war ich zu nichts mehr zu gebrauchen. So gut gegessen, so viele tolle Gespräche, aber auch so viel an einem Abend durch Dresden gereist. Was für ein schöner Abend!

Ihr seht, so ein Running Dinner kann ich euch nur empfehlen. Das gibt es ja schließlich nicht nur an der Uni. Einfach mal die Augen offen halten.

Marzipanwaffeln 4

Tja, und wo wir gerade bei gutem Essen waren: Ich habe mal wieder Waffeln gebacken. Das ist bei mir mittlerweile schon fast zur Sucht geworden. Ich liebe einfach diese Waffeln aus dem belgischen Eisen, außen knusprig und innen weich. Besonders zum Wochenende-Frühstück hab ich sie gern, aber natürlich würde ich sie auch nachmittags nicht vom Teller schubsen. Es müssen ja in der Vorweihnachtszeit nicht immer Plätzchen sein. So ein paar heiße Waffeln mit Apfelkompott und Puderzucker sind auch was ganz Feines!

Hier findet ihr übrigens bereits meine allerliebsten

Joghurt-Zimt-Waffeln

und meine Carrot Cake Waffeln.

Marzipanwaffeln 3

In diesem Rezept ist das Marzipan der Star. Nicht jeder Bissen in die saftige Waffel landet bei den Marzipanstücken, aber dann ist da wieder ein Bissen in die weiche Mandelmasse. Hmmm! Die Buttermilch macht die Waffeln im Inneren dieses Mal besonders saftig und weich. Dabei hilft auch das Natron.

Mein Trick: Ich mache auch für den Liebsten und mich immer sehr viele Waffeln. Viel zu viele. Die wandern dann in einem Gefrierbeutel in die Truhe und werden nach Lust und Laune schnell 2 Minuten im Toaster aufgetaut, wenn mir nach Waffeln ist. Meistens bleiben nicht lange welche eingefroren. Meiner Erfahrung nach sollte man sie aber dennoch in ca. 4 Wochen aufessen, sonst sind sie nach dem toasten nicht mehr so schön saftig.

Marzipanwaffeln 5

Für ca. 8-10 Waffeln:

125g Butter
1 geh. EL Zucker
30g Honig
1/2 TL Vanilleextrakt
30g Apfel, gerieben
2 Eier
250g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
200ml Buttermilch
100g Marzipan

Die Butter schmelzen. Das Marzipan mit einem Messer in sehr feine Würfelnden schneiden. Alle Zutaten nach und nach mit dem Handführer vermischen. Das Waffeleisen vorheizen. Jeweils eine kleine Kelle des Teigs (oder etwa 2 EL) ins Waffeleisen geben und 2 Minuten hellbraun backen. Mit Puderzucker oder Apfelkompott servieren.

Achtung: Das Rezept ist für ein belgisches Waffeleisen. Für ein Herzwaffeleisen habe ich es bislang nicht getestet. Der Teig wäre dafür aber etwas zu fest. Wenn du den Teig in einem Herzwaffeleisen ausbacken möchtest, würde ich es mit etwas mehr Buttermilch (ca. 30-40ml) probieren. Berichte mir gern, wie deine Waffeln geworden sind!

Carina

{Happy Easter} Carrot Cake Waffeln

Carrot Cake Waffeln

Teil zwei der großen Waffelbäckerei! (Huch – das reimt sich!) Was könnte auf einem Oster-Frühstückstisch noch besser ankommen, als ein paar frisch gebackene, warme Waffeln? Ich glaube, da gibt es wenig. Deswegen habe ich mir ein österliches Waffelrezept überlegt, und da mussten natürlich Möhren rein! Diese Waffeln sind Carrot Cake in schneller und kleiner. Seeeeeehr empfehlenswert. Ich habe wie immer zum Sonntagsfrühstück eine ganze Ladung gemacht und den Rest eingefroren. Jetzt kann ich mir jederzeit eine auftoasten.

Carrot Cake Waffeln2

Frisch sind sie natürlich am besten. Aber wenn ihr Ostern gern ausschlaft, könnt ihr sie ebenso am Tag vorher backen und dann einfach schnell in den Toaster werfen. Immernoch himmlisch gut. Und am besten sind sie einfach mit ein wenig Puderzucker, hach!

Carrot Cake Waffeln4

Teil eins meiner Waffelbäckerei ist schon ein paar Wochen her:

Zimt Joghurt Waffeln

Vielen Dank wie immer an mein aller-talentiertestes Handmodel F., der zwischen zwei Stücken Wäsche mal eben vom Wäscheständer in die Küche springt und mit dem Puderzucker wedelt! ❤

Carrot Cake Waffeln1

Für ca. 10-12 Waffeln: 

170g Möhren (geschält ca. 150g)
250g Mehl
100 Butter, weich
150g brauner Zucker
1 Prs. Meersalz
1 TL Zimt
1 TL Vanilleextrakt
1/2 Pck. Backpulver
75g griech. Joghurt
100ml Milch

Die Möhren schälen, in Stücken schneiden und weich kochen. Dann die weichen Möhren mit dem Pürierstab cremig mixen. Es sollten 150g Pürree dabei herauskommen. Während das Püree auskühlt, aus den anderen Zutaten einen Rührteig zubereiten, die Milch ganz zum Schluss zugeben. Erst dann die Möhren untermischen. Den Teig portionsweise im belgischen Waffeleisen auf niedrigerer Bräunungsstufe ausbacken. Wenn der Teig im Herzwaffeleisen ausgebacken wird, sollte noch ein wenig mehr Milch untergemischt werden. Außerdem sollte die Möhren dafür besonders cremig püriert werden. Im belgischen Waffeleisen kann nach Geschmack das Püree auch ein wenig grober belassen werden.

Carrot Cake Waffeln4Schaut am besten schnell wieder rein, denn bis Ostern habe ich noch einige Ideen für euch – hier geht es jetzt Schlag auf Schlag…

Carina

{Neuerscheinung} Jeanny’s Frühstücksglück und ein Laugenzopf

Ihr Lieben, im Januar habe ich euch schon darauf vorbereitet, dass hier auf dem Blog ein paar Neuerungen kommen werden. Das habe ich teilweise mit dem neuen Header, Design und neuen Kategorien schon umgesetzt. Darüber hinaus wollte ich aber auch inhaltlich ein bisschen was verändern. Deswegen habe ich mir ein paar neue kleine Reihen überlegt, die nicht regelmäßig erscheinen werden, aber euch hoffentlich Freude bereiten. Dazu gehört zum einen, dass es mehr Rezensionen geben wird, und damit fangen wir heute an. Ganz besonders möchte ich mich den vielen tollen Neuerscheinungen auf dem Kochbuch-Markt widmen…das mache ich auch ganz bestimmt nicht nur, um eine Entschuldigung habe, mir die neuen Bücher alle zuzulegen…öhhhhm. Es ist eine Sucht. Jetzt aber erst mal zu einer anderen Sucht!

Frühstücksglück

Ich bin Laugen-süchtig. Egal ob Brezel, Stange oder Brötchen – mein Laugenkonsum war schon mal bei mindestens einem Stück täglich. Ich hätte ohne Weiteres eine Laufenbrezel jedem Stück Kuchen vorgezogen, tu‘ ich immernoch. Laugen sind tatsächlich eines der Dinge, die ich außerhalb von Deutschland nun am meisten vermisse. Immer im Urlaub Zuhause fahre ich dann den Konsum wieder drastisch hoch.

Es war also klar, was ich als erstes backen muss, als Jeanny’s  heiß ersehntes neues Buch „Frühstücksglück“ bei mir eingetroffen ist. Was gibt es besseres, als mir meinen Suchtstoff nun endlich selbst backen zu können? Der Verzicht hat ein Ende! Ein Laugenzopf muss her! Erst einmal möchte ich euch aber das Buch näher vorstellen!

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Fakten und Äußerliches:

Bei „Frühstücksglück handelt es sich um das dritte Buch von Virginia „Jeanny“ Horstmann. Ihr erstes besitze ich ebenfalls und mag es sehr gern. Auf „Frühstücksglück“ war ich aber allein wegen des Themas unglaublich gespannt. Das Buch ist im Hölker Verlag erschienen  und kommt mit einem hochwertigen Hardcover Umschlag. Es fasst sich sehr angenehm an und das Cover selbst gefällt mir sehr gut und macht neugierig. Auf 112 Seiten werden 45 Rezepte präsentiert, die alle eine Doppelseite einnehmen. Vor jedem Kapitel gibt es ein zusammenfassendes Verzeichnis und am Ende ein übersichtliches Register. Der Preis von 19,95 Euro ist aus meiner Sicht vollkommen in Ordnung für das, was man dafür bekommt.

Design & Fotos:

Wie das Cover gefällt mir auch das Design im Inneren des Buchs sehr gut. Die Fotos der Gerichte sind ganzseitig und vom Stil natürlich typisch Jeanny, nämlich wunderbar und liebevoll in Szene gesetzt. Ein Highlight sind auch die süßen Illustrationen, die man im ganzen Buch findet.

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Kategorien und Rezepte: 

Das Buch hat sieben thematisch eingeteilte Kapitel für jede Art von Frühstücksgelüsten: ‚Bagels, Brot & Brötchen‘, ‚Pfannkuchenträume‘, ‚Sandwiches & Aufstriche‘, ‚Das Gelbe vom Ei‘, ‚Müsli, Obst & Joghurt‘, ‚Süße Morgenbäckerei‘, ‚Smoothies & Wachmacher‘. In jedem Kapitel finden sich zwischen sechs und sieben ganz unterschiedlichen Rezepten. Wie immer an Jeannys Rezepten gefällt mir, dass die meisten eine überschaubare Anzahl an Zutaten brauchen und man eigentlich alles in einem normalen Supermarkt finden dürfte. Die Anleitungen sind sehr genau und leicht verständlich, auch für Koch-Neulinge. Zubereitungs- und Backzeiten werden bereits angegeben. Sehr schön finde ich, dass Jeanny zu jedem Rezept oben noch etwas schreibt. Manchmal sind das sehr süße persönliche Anekdoten, wie auch zu dem Laugenzopf. Ab und zu gibt es Extra-Tipps zum Thema Zutaten ersetzen oder ähnlichem.

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Nachmach-Liste und ausprobierte Rezepte: 

Die Liste der Haben-Wollen-Rezepte aus dem Buch ist lang! Meine absoluten Favoriten, die bald auf den Teller müssen sind aber das Einfache Buttermilchbrot, die Polenta-Pfannküchlein mit Erdbeerherz (vielleicht am Valentinstag?), die gebackenen Eier in Avocado, die Süßkartoffel-Frittata und das Möhren-Bichermüsli. Bereits ausprobiert habe ich den Laugenzopf und die Marmorwaffeln. Bei dem Zopf hatte ich als Laugen-Feinschmecker so meine Zweifel, ob die eigene Herstellung zu meiner Zufriedenheit klappen würde. Hinterher muss ich sagen: Warum habe ich das nicht vorher gemacht? Das Brot wird unheimlich fluffig und der Geschmack und Geruch ist wirklich 1A, ganz klasse! Wir konnten davon gar nicht genug bekommen. Laugen sind allerdings mit etwas mehr Arbeit verbunden, als die meisten anderen Rezepte aus dem Buch. Das einzige, was gar nicht klappen wollte, war den kompletten Zopf nach dem Natron-Bad wieder in einem Stück aus dem Topf zu bekommen. Dafür braucht man gute Schöpflöffel und etwas Übung…ich werde beim nächsten Mal wohl Brezeln oder Brötchen formen. Zöpfe sehen natürlich toller aus. Die Marmorwaffeln haben zwar gut geschmeckt, aber den Liebsten und mich nicht umgehauen. Wir sind, zugegeben, bei Waffeln auch recht anspruchsvoll. Das Rezept würde ich aber beim nächsten Mal ein wenig verändern. Vor allem war es mir als Naschkatze zu wenig süß und schokoladig. Trotzdem eine schöne Idee.

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Zusammenfassung und Wertung:

Das Buch hat voll meinen Nerv getroffen, ich liebe es. Der Liebste war auch sehr angetan und neugierig, einige Ideen auszuprobieren. Wer das Frühstück gern mit seiner Familie zelebriert, ist mit dem Buch genau richtig bedient! Es ist etwas für Anfänger und Fortgeschrittene und jeder findet darin das, was ihm schmeckt. Viele Ideen sind interessant und nicht bereits Standard-Repertoire. Man findet immer ein Rezept, für das gerade alles im Haus ist, oder das man in kurzer Zeit umsetzen kann. Genauso gibt es besondere Rezepte für einen tollen Brunch. Einziger kleiner Minuspunkt ist für mich, dass einige Rezepte auch bereits auf Jeannys Blog sind und ich sie schon kannte. Ansonsten ist das hier eine absolute Kaufempfehlung!

Jetzt möchte ich euch noch das Rezept für diesen unglaublichen Laugenzopf mitgeben. Vielleicht ist das ja was für euer Wochenende?

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Für zwei große Laugenzöpfe: 

350ml warmes Wasser
1 EL Zucker
2 TL Salz
1 Pck. Trockenhefe
550g Mehl
60g Butter, geschmolzen
200g Natron
1 Eigelb, mit erwas Wasser verqirlt
Fleur de Sel

Das warme Wasser in einer Schüssel mit Zucker, Salz und Hefe mischen und kurz stehen lassen, bis die Oberfläche kleine Bläschen schlägt. Mehl und flüssige Butter dazugeben und alles verkneten. Der Teig sollte sich vom Schüsselrand lösen, kann aber noch ein wenig klebrig sein. Eventuell noch ein kleines bisschen Mehl hinzufügen.

Den Teig in eine mit Öl ausgepinselte Schüssel geben und abgedeckt an einem warmen Ort mindestens 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen etwa verdoppelt hat. Dann den Teig kurz einboxen, halbieren und noch einmal jede Hälfte in drei Stränge teilen. Diese dann zu ca. 30cm langen Würten formen und miteinander zu zwei Zöpfen flechten. Die Zöpfe auf ein geöltes Backblech legen. Den Ofen auf 210°C Ober- und Unterhitze vorheizen. In einem großen Topf 2,5 Liter Wasser mit dem Natron vermischen und zum Kochen bringen. (Ich hatte nur etwa 100g Natron im Haus, das hat trotzdem super funktioniert). Die Zöpfe nacheinander etwa 30 Sekunden in dem Natron-Wasser tauchen lassen. Dann vorsichtig herausheben, leicht abtropfen und wieder aufs Backblech geben (lasst euch dabei von eurem Schatz helfen!). Die Zöpfe dann mit verquirltem Eigelb bestreichen und mit Fleur de Sel oder grobkörnigem Meersalz bestreuen. Im Ofen 20 Minuten backen. Dann die Temperatur auf 190°C runtersetzen und noch einmal 10 Minuten zuende backen.

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Uns haben die Zöpfe am besten mit Frischkäse und Lachs oder süßem Senf und Salami geschmeckt. Mhmmm! Habt ihr das Buch schon? Findet ihr es auch so toll?

Ich hoffe, die Vorstellung von Neuerscheinungen interessiert euch, denn ich habe bereits ein weiteres tolles Buch im Auge!

Carina ❤

Geschirr: mein geliebste Audrey Indigo von Greengate
gestreiftes Handtuch: House Doctor
rundes Brett: Ib Laursen

 

{Ich back’s mir} Joghurt Zimt Waffeln und ein neuer Liebling

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Wie bereits angekündigt, geht es schon weiter mit dem Thema Frühstück. Dieses Mal einer meiner absoluten Favoriten: Waffeln!! Die esse ich gerade noch ein bisschen lieber als sonst, denn ich habe mir zu Weihnachten ein neues Waffeleisen gewünscht. Zwar habe ich ein funktionierendes Herzwaffeleisen, das wir hin und wieder genutzt haben. Aber jetzt habe ich auch ein Belgisches Waffeleisen und ich sage euch, es ist der Waffelhimmel auf Erden!

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Ein belgisches Waffeleisen wollte ich schon lange. Aber dann ist da immer die Überlegung, dass man ja ein anderes hat und keins braucht…deswegen war es der perfekte Weihnachtswunsch, ich musste es nicht selbst kaufen…ja, das war meine Logik. Auf jeden Fall bin ich jetzt sehr glücklich damit und das Waffeleisen läuft hier wöchentlich, seit ich es habe.

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Bei der Auswahl des Modells habe ich auf Steph vom Kleinen Kuriositätenladen vertraut. Sie hat ihr Belgisches Waffeleisen wärmstens empfohlen. Und Steph kann man nach meiner Erfahrung immer vertrauen, wenn sie etwas empfiehlt. Es ist dieses Modell, und bislang bin ich auch sehr glücklich damit. Es ist einfach in der Handhabung, man kann mit dem Stufenregler von 1-5 bestimmen, wie knusprig die Waffel werden soll, und muss das Eisen wegen seiner Beschichtung nicht vor jeder Waffel fetten. Einziger Minuspunkt ist, dass mann die Pfännchen nicht zum Reinigen herausnehmen kann. Aber die Waffeln, die werden wirklich 1A!

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Ich habe mit meinem neuen Schätzchen schon ein paar Rezepte ausprobiert. Den Anfang machten Schmandwaffeln mit Blaubeermarmelade (auch auf der zu-verbloggen-Liste). Dann kamen ein paar herzhafte Käsewaffeln dran (ebenfalls sehr lecker). Heute möchte ich euch aber erstmal ein paar Joghurt Zimt Waffeln zeigen, die ich nun schon einige Male gemacht und immer noch ein bisschen verbessert habe. Sie waren schon aus dem Herzwaffeleisen eine Wucht, aber aus meinem neuen Gerät sind sie sogar noch besser. Außen knusprig, innen weich…die Intensität des Zimts könnt ihr selbst bestimmen. Absolute Fans nehmen einfach etwas mehr. Die angegebene Menge Zimt im Rezept macht beim Backen einen angenehmen Duft, die Waffeln werden aber am Ende nur einen Hauch von Zimtgeschmack haben. Ist ja nicht mehr Weihnachten, nä?

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Bereitet euch darauf vor, dass die Zahl der Waffelrezepte auf diesem Blog (nämlich bisher null!) steigen wird, hehe. Ich habe Feuer gefangen. Am liebsten mag ich meine Waffeln bei einem laaangen Frühstück mit dem Liebsten, viel Kaffee, verschiedenen Toppings und einem guten (Koch)Buch oder einer Zeitung zum Stöbern. Auf dem Bild seht ihr zwei Bücher, in denen ich gerade sehr gerne stöbere. Wie sieht euer perfektes Sonntagsfrühstück aus?

Weil das Thema Frühstück mir gerade recht kam und diese Waffeln unbedingt nachbackenswert sind, bringe ich sie mit zu Clarettis großem „Ich back’s mir“-Frühstückstisch. Was da wohl so alles zusammenkommt? Diesen Monat werde ich mir von dort bestimmt ganz viele Rezepte mopsen.

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Achja, um den Kerzenständer auf dem Bild zu erklären: Er ist mein neues Lieblingsdeko-Stück. Ich bin total verliebt und dekoriere ihn so gern um gerade. Im Gegensatz zu manchem recht teuren Modell habe ich ihn kurz nach Weihnachten für 10 Euro beim Dänischen Bettenlager gekauft, juchu!

Für ca. 10 belgische oder Herzwaffeln:

3 Eier
250g Mehl
180g Zucker
120g weiche Butter
100g Vollmilch- oder griechischen Joghurt
1 gestr. TL Zimt
1/2 Päckchen Backpulver
etwas Vanillemark oder 1/2 Pck. Vanillezucker
250ml Milch

Puderzucker zum Bestäuben

Aus allen Zutaten einen Rührteig herstellen. Er wird recht flüssig. Den Teig in ein (wenn nötig gefettetes) Waffeleisen füllen. Nicht zuviel Teig hineingeben, denn er dehnt sich wegen des Backpulvers noch aus und läuft dann am Waffeleisen hinunter. Die Waffeln sollten hellbraun werden und es duftet toll nach Zimt – dann sind die Waffeln fertig. Frisch schmecken sie am besten nur mit Puderzucker bestäubt. Ich teste gerade noch, ob man sie auch portionsweise einfrieren kann und ergänze das dann.

Zimtwaffeln1

Viel Spaß beim Schlemmen!

Carina ❤