{Adventskaffee} Kürbis-Walnuss-Kuchen mit Mascarponecreme

kuerbiskuchen-mit-mascarponefrostingWeihnachtlich, festlich, oberlecker, schnell gemacht und trotzdem mit Wow-Effekt: Falls ihr noch den perfekten Kuchen für die Feiertage oder den Adventskaffee sucht, dann gefällt euch bestimmt dieser Kürbis-Walnuss-Kuchen mit Mascarponecreme.

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{Happy Easter} Möhren-Walnuss-Brot

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Ich hatte ja schon angekündigt, dass es nach den Carrot Cake Waffeln und dem Möhrentörtchen mit Mascarponecreme noch ein drittes Möhrenrezept geben wird! Dieses Mal wird es herzhaft! Als letztes Rezept zu Ostern zeige ich euch heute noch ein Rezept für fluffiges Möhren-Walnuss-Brot, dass man auch als Brötchen backen kann. Da das Rezept für zwei Brotlaibe reicht, habe ich einfach die Hälfte als Brot und die Hälfte als Brötchen gebacken.

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Zum Ende meiner Ostervorbereitungen hier auf dem Blog muss ich euch noch etwas gestehen. Ich bin eigentlich ein Oster-Muffel! Das liegt hauptsächlich daran, dass ich (besonders die käufliche) Osterdeko einfach immer viel zu kitschig finde. Häschen kommen mir nicht ins Haus. Den Frühling hole ich mir lieber mit ein paar Blümchen und hellen Farben ins Haus. Der Grund, warum ich mich trotzdem mittlerweile auf Ostern freue (neben den vielen Feiertagen) ist wohl, dass es das einzige Fest ist, bei dem das Frühstück die wichtigste Mahlzeit ist! Und Frühstück zelebriere ich bekanntlicherweise sehr gern.

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So, jetzt ist es raus! Trotzdem haben mir die Ostervorbereitungen hier sehr viel Spaß gemacht. Und jetzt gehen die Feiertage ja auch schon los. Mit meiner Familie bestand Ostern früher natürlich aus Ostereiersuchen, danach einem ausgedehnteen Frühstück und nachmittags meistens Kaffeetrinken bei Oma. Dieses Jahr gehen wir zum Osterbrunch bei Freunden. Ansonsten habe ich vor allem zwei Dinge vor: Ausschlafen und Entspannen. Und ihr so?

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Für 2 Laibe in der 20cm Kastenform (oder 1 Laib und 4-5 Brötchen):

250g Möhren
250ml Milch, lauwarm
100ml trüber Apfelsaft
1 Pck. Trockenhefe
2 EL Öl, z.B. Walnussöl
2 EL Ahornsirup
80g Walnüsse, gehackt
75g Sauerteig
500g Mehl
1 EL Chiasamen
1 1/2 TL Salz
1 EL Leinsamen

2 EL Kürbiskerne

2 EL Milch

Die Möhren fein raspeln, am besten in der Küchenmaschine. Die Hefe mit der warmen Milch vermischen kurz 2 Minuten stehen lassen. Dann den Apfelsaft, Sauerteig, Ahornsirup und Öl hinzugeben. Anschließend das Mehl unterkneten. Möhrenraspel und Walnüsse zum Schluss dazugeben und gut verkneten. In einer leicht geölten großen Schüssel den Teig zugedeckt mindestens 45 Minuten gehen lassen. Dann noch einmal auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und in gefettete und ausgemehlte Kastenformen geben. Es können auch Brötchen geformt werden. Noch einmal zugedeckt 45 Minuten gehen lassen. Derweil den Backofen auf 240°C vorheizen. Ein ofenfestes Schälchen mit Wasser auf den Boden des Backofens stellen. Direkt vor dem Backen die Brote/ Brötchen mit etwas Milch bepinseln und mit Kürbiskernen bestreuen. Die Brote auf der untersten Schiene 10 Minuten backen. Dann die Temperatur auf 220°C reduzieren und die Brote noch einmal etwa 40 Minuten backen. Die Brötchen sollten nach etwa 10-15 Minuten aus dem Ofen genommen werden.

Möhren-Walnuss-Brot

Carina

 

{Fit in den Frühling} Ein Browniekuchen, von dem man auch zwei Stückchen essen darf

Zucchini-Schokladenkuchen

Ihr Lieben, ich durfte mal wieder fremdbloggen! Madeleine und Flo vom Backstübchen Blog hat mir vor ein paar Wochen eine ganz liebe Mail mit so einer tollen Idee geschrieben, dass ich sofort zusagen musste! Im Backstübchen sollte es eine „Fit in den Frühling“-Reihe geben und sie suchten dafür Gastblogger. Bei „Fit in den Frühling“ soll es darum gehen, tolle und leichte Rezepte vorzustellen, die Lust auf den Frühling machen. Denn mit Blick auf die wärmeren Tage denken wir ja alle auch ein wenig an die Bikini-Figur, oder? Bei den beiden sind jetzt eine Reihe wunderbarer Rezepte zusammengekommen, die zwar gesund sind, aber auch den Genuss und die Abwechslung nicht vermissen lassen. Schaut doch mal rüber, ich stelle heute schon das 9. Rezept vor!

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Wie ihr wohl alle mitbekommen habt, bin ich eine absolute Naschkatze und leidenschaftliche Esserin. Aber auch ich versuche natürlich, in Maßen zu naschen und mich auch gesund zu ernähren. Deswegen fand ich das Thema eine tolle Herausforderung. Weil ich aber selbst auf Süßes nie ganz verzichten könnte (und vielleicht geht es einigen von euch genauso!), wusste ich gleich, dass mein Beitrag ein gesünderes Gebäck oder Dessert werden soll. Ganz spontan ist mir dann die Idee zu diesem sehr schokoladigen Browniekuchen gekommen, in dem im positiven Sinne viel mehr steckt, als man denken würde. Oder eher: Viel weniger! Denn er enthält weder Mehl noch Butter und kommt mit sehr wenig Süße aus. Er ist glutenfrei, enthält aber Eier und ist deshalb nicht ganz vegan.

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Die Süße im Kuchen kommt vom Kokosblütenzucker, zu dessen Vorteilen ich drüben im Backstübchen ein paar Worte sage. Statt Mehl werden nur Nüsse verwendet, die machen länger satt. Und dann gibt es da noch eine streng geheime Super-Zutat, die keiner vermuten würde, und die ihn unwiderstehlich saftig macht…nur so viel: Sie ist grün und mein Liebster hat ganz schön sparsam geschaut, als ich ich nach dem ersten genussvoll verzehrten Stückchen gebeichtet habe, was drin ist…was es ist, erfahrt ihr in meinem Gastbeitrag. Und auch das Rezept bekommt ihr dort, auf das ihr nicht verzichten wollen werdet. Denn der Kuchen würde absolut nicht vermuten lassen, dass er eigentlich fast schon gesund daher kommt 😉 Ein kleines Stück, und jede Schokoladenlust ist besiegt!

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Hier kommt ihr nochmal zur Übersicht von „Fit in den Frühling“. Viel Spaß beim Stöbern!

Carina

 

Nussige Zimtschnecken – Kanelknuter

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Cheerio, ihr Schneckchen! Was ist das absolut Beste am Herbst? Richtig! Wir dürfen endlich überall wieder Zimt reinknallen, wie wir lustig sind. Hab ich zwar auch den Rest des Jahres gemacht, ABER jetzt ist das auch wieder allgemein anerkannt und akzeptiert. Nicht, dass ich diese kleinen Schätzchen im Hochsommer nicht auch allein gegessen hätte, wenn sich jemand über die Gewürze beschwert hätte. Aber auch ich, die Zimt immer und in allen isst, muss zugeben: Jetzt, wo der Wind pfeift, es immer nieselt und man die Jacke zuzieht, kommen Zimtschnecken, äh, Kanelknuter einfach nochmal besser.

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Ich genieße neben Zimtgebäck auch gerade meinen Urlaub im hohen Norden in vollen Zügen. Da wird geschlemmt, nach Herzenlust eingekauft, ins Kino gegangen, und am Wochenende, da geht es nach….BERLIN! Juchu! Berlin, mein Herz. Ick hör dir trapsen. Aaalso, erwarte am WE nicht allzu viel von mir…ich bin nämlich weg und im Großstadttrubel versunken. Dafür habe ich aber auch noch eine gute kleine Liste, was ich mit meiner vielen freien Zeit im Urlaub in Form von Rezepten anstellen werde. Da sind richtige Leckerbissen drauf, und du bekommst sicher auch das eine oder andere bald zu sehen. Mhmmm….wenn ich dran denke, möchte ich gleich weitermachen.

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Das Nachbacken der Kanelknuter empfehle ich auf jeden Fall ganz dringend (es sei denn, du hast eine Nuss-Allergie). Sie sind nach der Geh-Phase schnell gemacht, weich, gleichzeitig durch die Nüsse knusprig. Zimt und Kardamom machen genau das richtige Herbstgefühl. Und etwas Marzipan ist wenig aufdringlich, verleiht den Schneckchen aber das gewisse Etwas. Die Nüsse könnt ihr variieren, im Originalrezept aus einer Lecker Bakery Ausgabe aus dem letzten Jahr (habe gerade vergessen, welche; es ist eine Schweden-Serie drin) werden nur Haselnüsse verwendet. Ich bin aber dauerverschossen in Walnüsse, und ein paar Mandeln mussten auch noch rein. Mach es also einfach, wie es dir am besten schmeckt.

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Für ca. 12 Kanelknuter:

200ml Milch
1/2 Würfel frische Hefe
400g Mehl
75g Zucker
Salz
1 Ei
75g weiche Butter

50g Butter
75g Zucker
1 1/2 TL Zimtpulver
100g gemischte Nüsse
(Haselnüsse, Walnüsse, Mandeln)
100g Marzipanrohmasse

Die Hefe in die lauwarme Milch bröckeln, verrühren und auflösen lassen. Alle anderen Zutaten außer der Butter in eine Schüssel geben und die Hefemilch dazugeben. Alles gut verkneten. Die weiche Butter nach und nach ebenfalls unterkneten. Es sollte sich ein geschmeidiger, homogener Teig formen. 40-60 Minuten gehen lassen.

Den Ofen auf 175°C vorheizen. Die Butter schmelzen. Die Nüsse (bei mir eine Mischung aus Mandeln, Walnüssen und Haselnüssen) hacken und den Zucker und Zimt in einem Schälchen vermischen. Marzipanrohmasse raspeln. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen und mit der Hälfte der Butter bestreichen. Marzipan, dann Nüsse und Zimtzucker darüberstreuen. Von beiden kurzen Seiten zur Mitte klappen, etwas andrücken und in 12 Streifen schneiden. Jeden Streifen nun zu einer Schnecke oder nach Belieben zu einem Knoten einrollen. Auf ein Backblech setzen, jede Schnecke mit etwas Butter bestreichen und mit weiteren Nüssen und Rest Zimtzucker bestreuen. Noch einmal zugedeckt 10 Min. gehen lassen und dann im vorgeheizten Backofen 15 Min. backen. Auch, wenn die Schnecken dann noch recht hell sind, auf keinen Fall mehr als wenige Minuten länger backen. Sonst werden sie schnell trocken.

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Ich bin dann mal wieder in der Küche – Happy schwedische Fika! ❤

{Aus Omas Rezeptbüchlein} Birnen-Baiser-Wölkchen

Birnen-Baiser-Kuchen3

Juchuu, meine neue Rubrik geht in eine neue Runde. Ich habe mich sehr über euer Feedback zu dieser Idee gefreut. Deswegen habe ich auch lange überlegt, was als nächstes kommen soll. Dabei herausgekommen ist eine ganze Ideen-Liste und ich habe ganz grob schon einmal den jeweiligen Beitrag für die nächsten Monate geplant. Für diesen Monat war ein Nusszopf geplant. Aber wie das immer so ist, habe ich kurz vor knapp noch einmal alles über den Haufen geworfen. Das Ergebnis kann sich glaube ich trotzdem sehen lassen. Vorhang auf für Oma!

Apfel-Baiser-Kuchen

Zugegeben: Die Farben in diesem Beitrag kommen nicht wie Oktober daher. Aber rosa geht natürlich immer auf Omas Kaffeetafel. Und das Rezept, dass sie dir heute zeigt, ist umso herbstlicher: Ein Traum aus Birne, Apfel und Baiser. Denn im Oktober werfen die Obstbäume im Garten richtig was ab. Mit einer Leiter steigst du rauf und schüttelst die großen Äste, und schon regnet es die reifen Früchte nur so hinab. In einer großen Wäschewanne sammelst du sie und bringst sie in Omas Küche. Dort duftet es schon, denn in den nächsten Tagen wird die Produktion von Kompott, Apfelmus, Saft und anderen Leckereien nicht stillstehen. Zur Belohnung für die harte Arbeit (die dir heimlich aber richtig Spaß gemacht hat) kommt dann aber dieser Kuchen aus dem Ofen. Süße Birnen und Äpfel auf saftigem Teig mit luftig-fluffigem Zimtbaiser. Hach!

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So in etwa könnte das laufen. Das Rezept ist dieses Mal eher eine freie Erfindung, aber nicht unpassend, oder? Besonders Baiser verbinde ich mit den guten alten Kuchen, die etwas altbacken, aber immer unglaublich lecker sind. Birnen und Äpfel gibt es zur Zeit im Überfluss und sie sind daher eine klasse Kombi für einen Oktober-Kuchen. Wer mag, kann auch nur eins von beidem nehmen. Zusätzlich habe ich zwischen den Früchtchen noch ein paar crunchy Walnüsse versteckt. Die kannst du weglassen, oder auch durch Haselnüsse oder Mandeln ersetzen. Ganz wie du lustig bis. Oder nach dem, was Oma gerade zur Hand hat.

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Für eine 20cm-Springform:

(Für eine 26cm-Springform würde ich die Mengen verdoppeln…der Kuchen soll ja nach was aussehen)

170g Mehl
2 EL (Dinkel-)Vollkornmehl
1 1/2 TL Backpulver
3 Eier
100g Butter
80g + 60g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prs Salz
1 Schuss Apfelsaft
ein paar Tropfen Butter-Vanille Aroma
70g Frischkäse oder Quark
380g Obst (Äpfel und Birnen oder eins von beidem)
1 EL brauner Zucker
40g Walnüsse

Die Bitter cremig schlagen und dann nach und nach 80g Zucker, Vanillezucker, Vanillearoma, Salz und ein Ei dazugeben. Die restlichen Eier trennen und nur das Eigelb zum Teig geben. Die Mehle mit dem Backpulver vermengen und ebenfalls in kleinen Portionen unterrühren. Zum Schluss Quark oder Frischkäse und Apfelsaft zugeben, bis ein homogener Teig entstanden ist. In eine gefettete 20cm-Springform geben. Die Äpfel und Birnen komplett schäen und würfeln. Die Walnüsse grob hacken. Alles zusammen mischen und auf dem Teig verteilen. Das Ganze mit 1 EL braunem Zucker bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C ca. 40 Min. backen. Derweil die Eiweiße steif schlagen und dann 60g Zucker und 1 TL Zimt einrieseln lassen. Das Eiweiß sollte schön glänzen. Nach den 40 Min Backzeit eine Stäbchenprobe machen und den Kuchen kurz aus dem Ofen nehmen und die Oberfläche mit dem Eiweiß bestreichen. Noch einmal 3-5 Min. backen.

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Übrigens: Habt ihr den tollen Windmühlen-Tortenheber bemerkt? Ich habe ihn bei Dawanda erstöbert und sofort zugeschlagen. Seitdem wartete er auf seinen ersten Foto-Einsatz. Ist er nicht toll?

Ich hoffe, der Oktober-Beitrag meiner kleinen Reihe hat dir ebensogut gefallen, wie der allererste! Ich plane schon ein wenig für den November…falls ich nicht wieder alles umschmeiße, hihi.

Den Beitrag aus dem September findest du hier: Pflaumenkuchen mit Marzipan-Zimtstreusel.

Aus Omas Rezeptbüchlein

{Rezension} Ein richtig leckeres Nussbrot und das allerbeste Brotbackbuch

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Ich habe vor etwa einem Jahr angefangen, mit dem Brotbacken zu experimentieren. Mittlerweile macht mir das richtig viel Spaß, auch wenn lange nicht immer alles gelingt. Was mir noch fehlte, war ein richtig gutes Backbuch mit Brotrezepten. Die Anforderungen waren: Brote, die bodenständig und in nicht allzu langer Zeit umzusetzen sind. Für die man nicht jedes Mal fancy Zutaten einkaufen muss. Und die trotzdem zumindest ansatzweise mit einem Brot vom Bäcker vergleichbar ist. Ich weiß, das ist ziemlich anspruchsvoll, aber wer will denn weniger leckeres Brot?

Da ich ein solches Backbuch jetzt gefunden habe, wollte ich es unbedingt mit euch teilen. Aus „Brot genießen“ von Oliver Brachat und Tobias Rauschenberger habe ich jetzt schon eine größere Anzahl Rezepte ausprobiert, einige Brote habe ich auch schon mehrmals gebacken. Und bisher bin ich total begeistert. Besonders hat es mir das Nussbrot angetan, denn Nussbrot liebe ich schon immer. Deswegen gibt es für euch heute eine Rezension eines wirklich tollen Allround-Brotbackbuchs, ein oberleckeres Brot und auch noch ein Aufstrich, den ich mir dazu habe einfallen lassen. Klingt gut, oder?

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Zunächst einmal zum Buch. Es ist im Hölker Verlag erschienen und mit 19,95 € finde ich es auch preislich total in Ordnung. Es beginnt mit einigen grundsätzlichen Informationen und Tipps der Autoren zur Ausstattung, zu den wichtigsten Zutaten und zum Ziehen und Falten, Sauerteig und so weiter. Anschließend gibt es drei thematische Kapitel:

Herzhafter Genuss mit allerlei tollen Broten vom klassischen Roggenbrot über San Francisco Sourdough, Kürbisbrot und Baguette. Am Ende gibt es noch Rezepte für herzhafte Aufstriche.

Süßer Genuss mit zum Beispiel Sonntagsstuten, Schokobaguettes, Müslistangen oder Kalifornischem Pflaumenbrot. Am Ende gibt es noch ein paar süße Aufstriche.

Besonderer Genuss mit etwas außergewöhnlicheren Rezepten rund ums Brot, wie etwa einen Dinkelring mit Bärlauchbutter, Toastbrot aus der Dose, Hefeschnecken mit Olivencreme oder Grissini.

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Ich habe aus dem Buch schon folgende Rezepte ausprobiert: das Sauerteig-Grundrezept, Schwarzwälder Bauernbrot, Französisches Landbrot, San Francisco Sourdough Bread, Nussbrot Ciabatta, Italienisches Landbrot, Auberginencreme, Focaccia, Grissini aus Sauerteig, Bierstangen. Wie ihr seht, habe ich mich hauptsächlich bei den klassischen Broten ausgetobt, weil ich das Buch dafür ja gekauft habe. Aber die süßen und besonderen Rezepte reizen mich auch noch sehr. Insgesamt hat mich selten ein Buch insgesamt so überzeugt und selten wollte ich so viele Rezepte aus einem Buch ausprobieren. Einzig die Bierstangen haben mich nicht so richtig überzeugt – sie haben geschmeckt, aber die Konsistenz war etwas bröselig. Die Brote waren allesamt super in Konsistenz und Kruste. Die Rezepte sind in der Umsetzung meist recht unkompliziert und verzeihen es auch, wenn man die Gehzeit eventuell mal verkürzt (weil man so ungeduldig auf frisches Brot wartet…).

Nussbrot

Und hier sind noch ein paar kleine Eindrücke aus dem Buch. Ich finde auch die Aufmachung insgesamt wunderbar. Man merkt, dass die Autoren wirklich gern tun, worüber sie da schreiben und alles mit viel Liebe ausgewählt haben. Die Bilder sind toll und rücken trotzdem nur das Wichtige, das Brot, in den Fokus. Außerdem ist in diesem Buch keine Spur von dem Über-Styling der Foto-Objekte, das man aus manchen Werken kennt. So, wie die Brote auf den Fotos abgebildet sind, werden sie mit einem kleinen bisschen Muße und Übung auch bei jedem Hobbybäcker.

Achja, hätte ich fast vergessen: Sie schmecken!! Es geht einfach nichts über ein frisch gebackenes Brot. Nussbrot7

Für 2 kleinere Nussbrote: 

300g Weizenvollkornmehl
200g Weizenmehl (Type 405)
10g Salz
10g Frischhefe
350ml lauwarmes Wasser
75g gehackte Haselnüsse
75g gehackte Walnüsse
50g Rosinen (wer mag)
1 TL Honig

Beide Mehle uns Salz vermischen. Die Hefe in dem lauwarmem Wasser auflösen, zum Mehl geben und zu einem glatten Teig verkneten. Die anderen Zutaten dazugeben und nochmals verkneten. Alles bei Zimmertemperatur eine Stunde ruhen lassen. Danach auf einer bemehlten Arbeitsfläche in zwei Portionen teilen. Jeweils zu einem runden Laib wirken und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Nochmals ca. 40 Min. gehen lassen. In dieser Zeit sollte sich das Volumen fast verdoppeln.

Den Backofen auf 230°C vorheizen und ein feuerfestes Gefäß mit Wasser auf den Boden des Ofens stellen. Für 10 Minuten die Brote auf dieser Stufe backen. Dann die Temperatur auf 210°C senken und die Brote noch 25 Minuten zuende backen. Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

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Für ein Schälchen Möhren-Feta-Creme:

200g Möhren
1 Knoblauchzehe
Kräuter, Salz und Pfeffer
100g Feta
etwas Olivenöl

Die Möhren schälen und dabei den Ofen auf 160°C vorheizen. Die Möhren in etwas kleinere Stücken schneiden und auf ein Backblech mit Backpapier verteilen. Die Knoblauchzehe schälen, grob hacken und mit aufs Blech geben. Mit Salz, Pfeffer und Kräutern (zum Beispiel Rosmarin und Thymian) würzen und ca. 20 Min. im Ofen weich rösten. Anschließend etwas abkühlen lassen. Mit dem Stabmixer oder im Multizerkleinerer alles zusammen mit dem Feta und dem Olivenöl fein pürieren. Auf frischem Brot genießen.

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Kennst du noch ein richtig gutes Brotbackbuch? Dann immer raus damit ! 🙂

Bei mir beginnt die Erdbeersaison schon heute! Mit Erdbeer-Joghurt-Scones.

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Ja, ich weiß. Die Erdbeersaison ist noch nicht so richtig angefangen. Aber ich habe mir genau überlegt, warum ich trotzdem schon Erdbeeren kaufen und verbacken musste:

1. Foodblogger sind immer ein bisschen Voraus, damit ihr zum richtigen Zeitpunkt schon ein bisschen Inspiration habt.

2. Ich lebe in wärmeren Gefilden und hier sind die Erdbeeren schneller reif. Wahrscheinlich kommen sie aus Marokko oder Tunesien, aber bei 2,3 Ländern weiter lasse ich das noch als regional gelten.

3. Sie sahen gut aus. Sie rochen gut. Sie schmeckten gut. Und sie haben gewollt, dass ich sie mitnehme. Indianer-Ehrenwort!

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Crêpe-Röllchen mit süßem Ziegenkäse

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Dieses Rezept entstand aus einem spontanen Impuls. Ina hatte für ihre Blog-Aktion „Let’s cook together“ diesen Monat das Thema „Wrap it! Lecker gerollt und gewickeltes“  ausgegeben. Es durfte breit interpretiert werden, Hauptsache gewickelt. Ich überlegte hin und her und meine Gedanken kreisten vor allem um leckere Tortilla-Füllungen. Ich habe auch dadurch eine sehr leckere Variante gefunden, die ich schon zweimal mit zur Arbeit genommen habe (Karotten-Zwiebel-Walnuss-Feta-Salat). Aber das fand ich dann für die Aktion doch etwas zu langweilig. Und letztes Wochenende schlug der Inspirations-Blitz zu.

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Kennt ihr das auch? Auf einmal hat man genau im Kopf, was man will und wie es schmecken soll. Ob es dann auch so schmeckt, ist dabei die große Frage. Aber diesmal hat es mit Bravour geklappt. Ich kann euch dieses Rezept absolut ans Herz legen. Dass Ziegenkäse und Honig zusammen gut sind, ist uns nicht neu. Dazu die Walnüsse, in einen zitronig-leckeren Crêpe-Teig gewickelt…mjam!

Wrap

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Für die süße Ziegenkäse-Creme:

5 EL Ziegenfrischkäse
3 EL Vollmilch-Joghurt
2 TL Honig (oder mehr nach Geschmack)
1/2 Handvoll Walnüsse

Ziegenfrischkäse und Joghurt verrühren, dann den Honig unterziehen und abschmecken. Eventuell noch etwas Honig dazugeben. Walnüse grob hacken und ebenfalls unterrühren.

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Für 3 Crêpes:

60g Mehl
1 kleine Prise Salz
1 TL Zucker
1 TL Vanilleextakt (bei mir: Rum mit Vanilleschote)
abgeriebene Schale einer halben Zitrone
einige Spritzer Zitronensaft
1 Ei
210 ml Milch
1 EL Butter

Butter zum Braten

Mehl, Salz, Zucker, Vanille, Zitronenschale und Zitronensaft in einer Rührschüssel mischen. Das Ei und die Milch dazugeben und gut verrühren. Die Butter schmelzen und ebenfalls dazugeben. Dann den Teig etwa 15 Minuten stehen lassen. In einer Pfanne etwas Butter erhitzen und ein Drittel des Teigs hineingeben, dünn komplett ausstreichen. Hellbraun backen und wenden.

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Für die Crêpe-Wraps den noch warmen Crêpe mit zwei Esslöffeln der Ziegenkäse-Creme bestreichen und einrollen. In Röllchen schneiden und mit Puderzucker bestreut servieren.

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Und dann nur noch schlemmen und genießen! Praktisch ist: man kann natürlich auch gleich die doppelte Portion Crêpes machen und für die Kids oder den Freund einfach zu anderen Füllungen greifen. Für alle, die solch eine Deluxe-Füllung nicht zu schätzen wissen, sondern lieber in allen Lebenslagen zu schnödem Apfelmus greifen 😉 Nichts gegen Aupfelmus an sich, aber es gibt auch Dinge, die machen aus einem Crêpe etwas ganz Feines…

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Ich bin schon wieder sehr gespannt, was im Rahmen der Aktion so gezaubert wird. Vielleicht ist ja doch der ein oder andere Work Lunch dabei, den ich abgreifen kann. Werde mich auf jeden Fall durchklicken.

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Pünktlich zum Tatort: Süß-Scharfe Nussknabberei

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Ich bin ein absoluter Salzbrezel-Liebhaber. Naja, ist untertrieben. Ich liebe sie. Keine Tüte Chips dieser Welt ersetzt mir eine Tüte Salzbrezeln. Es gibt nichts Besseres…GAB. Nun sind da DIESE Nüsse. Ernsthaft, probiert sie! Ich mag weiterhin Salzbrezeln, aber gerade habe ich einen anderen Favoriten. Auch der Lieblingsmann ist verrückt danach und ich musste sie gleich noch einmal machen. Denn sie waren ratz-fatz leer. Aber zum Glück geht das ja ganz schnell. Also: Heute Abend vor dem Tatort oder vor dem nächsten Fußballspiel oder der Folge der Lieblingsserie schnell 10 Minuten in die Küche und dann losknabbern. Es lohnt sich und ihr werdet sie wieder machen. Mein erster Gedanke als Nicht-Popcorn-Liebhaber: Das nächste Mal kaufe ich an der Kino-Theke nur eine Cola und schummle diese Nüsschen in der Handtasche mit rein *hihi*.

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Für ein Schälchen Nussknabberei (hält vielleicht einen Tatort lang): 

1 EL Butter
25g dunkelbrauner Roh-Rohrzucker (ich: Brauner Zucker)
1 EL Honig
1 EL süßer Senf
1/2 – 1 TL Cayennepfeffer
1/2 TL feines Meersalz
(optional: 1 Spritzer Sriracha Chilisoße)
200g Nüsse (Originalrezept: Pecans und Cashews)

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Den Backofen auf 175°C vorheizen. Butter und Zucker in einem Topf unter rühren erhitzen, bis sich der Zucker fast komplett aufgelöst hat. Vom Herd nehmen und Honig, Senf, Cayennepfeffer und Salz einrühren. Dann die Nussmischung deiner Wahl untermischen. Die sollte ungesalzen sein, ansonsten kannst du sie in einem Sieb ein paar Sekunden unter fließend Wasser spülen (echt!). Ich habe eine Mischung aus Walnüssen, Haselnüssen, Cashews und Pistazien genommen. Probiert unbedingt die Mandeln, die finde ich unschlagbar gut!

Die Nüsse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und 15 Minuten im Ofen rösten. Danach komplett auskühlen lassen und auseinander brechen, falls die Nüsse kleben. Luftdicht verwahren (falls es überhaupt so weit kommt. Ich wette nicht!).

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Das Rezept ist aus dem Buch „Geschenke aus der Küche“ von Nicole Stich und Coco Lang und wurde nur leicht verändert. Ich fand, dass ein bisschen mehr Schärfe durch die Sriracha dem Rezept noch ein bisschen mehr Pep gibt. Außerdem habe ich andere Nüsse genommen.