Cranberry Orangen Madeleines

Cranberry Madeleines 1

Ihr Lieben, so schnell kann’s gehen. Da verspreche ich, jetzt wieder regelmäßig einmal die Woche zu posten, und schon bin ich fast 2 Wochen abgetaucht. Aber leider kann ich das gerade einfach ab und zu nicht verhindern. Die Uni fordert mich sehr und ich bin noch immer in der Eingewöhnung. Also hoffe, ich, ihr könnt darüber hinweg sehen. Dafür habe ich euch auch heute etwas besonders Feines mitgebracht. Es gibt Weihnacht-Madeleines mit Cranberry, Zimt und Orange!

Cranberry Madeleines

Seit ich mein Madeleines-Blech habe, bin ich den kleinen Dingern regelrecht verfallen. Der Aufwand ist gering, die Variations-Möglichkeiten sind dafür schier endlos. Und: Ich liebe es, zum Kaffe so ein kleines Häppchen zu haben, das die Konsistenz eines sehr saftigen Kuchens hat. So isst man kein ganzes Kuchenstück, freut sich aber jeden Tag auf dieses kleine Häppchen. Ich wohne ja gerade allein und da muss es auch eine Rolle in derBack-Planung spielen, wer einen ganzen Kuchen denn aufessen soll. Bei Madeleines stellt sich diese Frage nicht. Die sind ganz schnell weg.

Cranberry Madeleines 3

Hier habe ich mal eine besondere Geschmackskombi ausprobiert. Zum einen habe ich das allererste Mal mit frischen Cranberries gebacken. Sehr zu empfehlen! Dazu gesellen sich Orange und etwas Zimt, der allerdings dieses Mal nicht dominant daher kommt, sondern nur leicht untermalt. Ein weiterer Clou: Madeleines werden typischerweise eigentlich mit gemahlenen Mandeln gebacken. Ich habe sie dieses Mal aber durch gemahlene Paranüsse ersetzt*. Das hat die Konsistenz nicht verändert, aber ich finde, sie waren einen kleinen Tick „herzhafter“ und winterlicher. Natürlich könnt ihr trotzdem auch Mandeln nehmen. Ich werde das wohl auch noch mal mit Walnüssen ausprobieren, denn das stelle ich mir für eine Weihnachtsvariante ebenfalls super vor.

Cranberry Madeleines 4

Da ich mittlerweile recht häufig Madeleines backe, habe ich schon ein Lieblingsrezept. Ich habe es hier gefunden: *Klick!* Dieses Rezept wandele ich dann gern ab, denn es ist komplett gelingsicher und die Teilchen werden genau richtig – fluffig und weich!

Wer keine Backform für Madeleines hat, könnte auch kleine Muffins aus dem Teig backen.

Cranberry Madeleines 5

Für 24 Stück:

125g Butter
3 Eier
100g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 TL Orangenschale

1 TL Zimt
125g Mehl
2 gestr. TL Backpulver
60g gem. Paranüsse (oder Mandeln), z.B. von Separier
30g geh. Cranberries

Puderzucker

Den Backofen auf 200°C vorheizen und die Madeleine Form fetten. Paranüsse (oder Mandeln) fein mahlen, zum Beispiel in einem Multizerkleinerer. Butter schmelzen und vom Herd nehmen. Die Eier mit Zucker, Vanillezucker, Zimt und Orangenschale 2 Minuten auf höchster Stufe schlagen, bis die Masse sehr cremig und hell geworden ist. Mehl, Backpulver und gemahlene Nüsse vermischen und dann zum Teig geben. Zusammen mit der geschmolzenen Butter unterrühren. Cranberries waschen und grob hacken, dann ebenfalls unter den Teig ziehen. Je 1 gehäuften EL Teig in ein Förmchen füllen. Die Madeleines ca. 10-12 Minuten im Ofen backen. Wenn sich die Ränder braun gefärbt haben, sollten sich die Teilchen gut aus der Form lösen lassen. Die Madeleines vor dem Essen mit Puderzucker bestäuben.

Cranberry Madeleines 2

Viel Spaß beim Nachbacken, das ich euch unbedingt empfehle! Ich wünsche euch einen schönen 4. Advent! Den werde ich dann schon Zuhause bei der Familie verbringen, juhu!

Carina

*Die Paranüsse wurden mir freundlicherweise in einem tollen Päckchen zur Weihnachtsbäckerei von Seeberger zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür und für den netten Kontakt! Rezept und Text sind natürlich von mir.

{1. Advent} Mini-Quarkstollen mit Marzipan und Schokolade

Mini-Quarkstollen

Ihr Lieben, heute starte ich offiziell in die Weihnachtsbäckerei. Und ich muss sagen: Dieses Jahr bin ich wirklich schon früh in Stimmung. In Dresden ist es auch pünktlich zum 1. Advent richtig knackig-kalt geworden und da macht das Glühwein-/ Kakao-/ Teetrinken noch viel mehr Spaß. Gestern hat der berühmte Striezelmarkt (einer der ältesten Weihnachtsmärkte Deutschlands) eröffnet und der Liebste und ich wollen heute hin. Da freue ich mich schon tagelang drauf! Am Wochenende werden auch die ersten Plätzchen gebacken, aber heute habe ich schon ein tolles Rezept für den 1. Advent mitgebracht: Kleine Quarkstollen mit Schokolade und Marzipan.

Mini-Quarkstollen 2

Diese kleinen Stollen haben mich wirklich begeistert. Zum einen mag ich einfach jegliches Quarkgebäck, weil es so schön saftig wird. Zum anderen bin ich überhaupt kein Fan von Rosinen, Orangeat und ähnlichem. Der traditionelle Stollen (auch Dresdner Christstollen) reizt mich also nicht besonders. Mohnstollen ist mir meist zu „mohn-ig“, sprich: Da ist zu viel Mohn und zu wenig Teig drin. Aber Quark- oder Marzipanstollen finde ich meist wunderbar und dieses Rezept vereint beides. Wenn dann noch Schokolade drin ist…lecker! Die kleinen Stollen sind auch größtenteils noch am selben Tag meinen Kommilitonen beim Kaffee in der Uni zum Opfer gefallen. Und ich habe meiner Ma von dem Rezept vorgeschwärmt, die sie prompt zwei Tage später auch gebacken hat und genauso begeistert war (sie teilt nämlich meine Abneigung gegen die „normalen“ Stollen, muss in den Genen liegen!).

Mini-Quarkstollen 3

Das Rezept ist aus dem im letzten Jahr erschienenen Büchlein „Advent, Advent: Backen, Basteln, Dekorieren für die schönste Zeit im Jahr“ von Lisa Nieschlag, Lars Wentrup und Julia Cawley. Die beiden Mädels vom Blog Liz&Jewels durfte ich ja im Mai diesen Jahres auf einem Foto-Workshop in Hamburg kennenlernen. Das Buch hatte mir allerdings auch schon letztes Jahr die Weihnachtszeit versüßt und ich werde wohl in diesem Jahr noch einiges daraus ausprobieren.

Im Gegensatz zum Originalrezept wie unten angegeben habe ich die Zuckermenge ein wenig reduziert, denn ich fand, dass bei 100g Schokolade im Teig genug Süße vorhanden ist. Ich habe Zartbitterschokolade verwendet. Achja, und weil ich so gierig war, hab ich irgendwie vor lauter Probieren das Topping aus geschmolzener Butter und Puderzucker vergessen. Also nicht wundern, als die Bilder geschossen wurden, hatte ich das immer noch nicht gemerkt….hihi! Sie schmecken aber auch ohne ganz vorzüglich.

Mini-Quarkstollen 4

Für 10 kleine Stollen:

275g Magerquark
120g Zucker (Original: 150g)
1 EL Vanillezucker
45ml Sonnenblumenöl
2 Eier
475g Mehl
4 TL Backpulver
1 TL Zimt
100g gehackte Mandeln
85g kalte Marzipanrohmasse
100g Zartbitterschokolade

(3 TL Butter + Puderzucker)

Den Backofen auf 185°C vorheizen. Quark, Zucker, Vanillezucker, Öl und Eier verrühren. Mehl, Backpulver, Zimt und Mandeln vermischen und dann nach und nach zur Quarkmasse geben. Mit den Knethaken des Rührgeräts vermengen. Marzipan raspeln oder in feine Stückchen schneiden und Schokolade hacken. Beides zum Teig geben. Aus dem Teig 10 Kugeln formen flach drücken und einmal überschlagen. Im Ofen 18-20 Minuten backen. Butter schmelzen und die Stollen noch warm damit bepinseln, dann mit Puderzucker bestäuben.

Mini-Quarkstollen 1

Ich wünsche euch einen wunderbaren 1. Advent und viel Spaß bei den ersten Weihnachtsmarkt-Gängen und Plätzchenback-Orgien. Genießt es!

Carina

{Scandinavian Bakery} Finnische Joulutorttu oder Windmühlenkekse

Joulutorttu5Habt ihr auch eine imaginäre Liste von Traumreisezielen, die ihr stetig fortführt? Ich habe das Glück, dass ich bereits recht viele Länder sehen durfte, manche davon auch keine typischen Urlaubsziele. Aus jedem Land nimmt man Erfahrungen, Erlebnisse und (wichtig für einen Foodie) Geschmäcker und Inspirationen mit.

Einer meiner größten Reiseträume geht wohl in diesem Jahr endlich, endlich in Erfüllung: New York! Das wäre wirklich soooo toll. Meine Liste ist ansonsten ziemlich lang und ich kann nicht alle Ziele  begründen. Das ist mehr eine Mischung aus Erzählungen, Bildern die ich gesehen habe, Bauchgefühl…

JoulutorttuAuf der Liste stehen zum Beispiel noch ganz oben: Vietnam, Ecuador, Kanada, Island, Portugal…und Finnland! Zu Finnland habe ich noch gar keine so genaue Vorstellung, aber ich mag Skandinavien unglaublich gern. Die finnische Sprache ist/ klingt supercool. Ich liebe die drolligen kleinen Mumins von der Tasse auf dem oberen Bild, wer kennt sie? Außerdem war eine gute Freundin von mir längere Zeit in Finnland und hat auch viel Tolles und Interessantes erzählt. Die Freundin war es dann auch, die bei mir eine Sweet Paul  Ausgabe (Winter 2013) durchblätterte und auf dieses fabelhafte Gebäck mit dem lustigen Namen „Joulutorttu“ stieß. Das kannte sie aus Finnland und ich hatte einen Backauftrag.

Joulutorttu6

Ich habe ihr dann zu ihrem Geburtstag eine Ladung Joulutorttu gebacken. Davor war ich selbst gar nicht so neugierig auf das Gebäck, aber als es da so duftend und in seiner hübschen Windmühlenform aus dem Ofen kam…himmlisch! Der Teig schmeckt durch die Zugabe von Sahne und Frischkäse so anders, und unglaublich gut. Das müsst ihr unbedingt probieren!

Joulutorttu heißt übrigens nichts anderes als „Weihnachtskuchen“. Das habe ich aber erst nach dem Backen recherchiert. Hmmm, naja, Weihnachten ist vorbei. Ich finde aber, die kann man das ganze Jahr essen. Man sollte sogar! Hier werden Joulutorttu jetzt auf jeden Fall regelmäßig in den sonntäglichen (und montäglichen,  dienstäglichen…) Speiseplan integriert, mhmmm!

Joulutorttu2Ich habe für die marmeladige Mitte einen Klecks…was wohl?..Himbeermarmelade genommen. Noch originaler wird es laut meiner Internetrecherche mit Pflaumenmus. Die Windmühlenform erinnert an kleine Basteleien im Kindergarten. Ist super einfach, aber sieht toll aus. Vielleicht meine neue Lieblinskeksform. Und auf jeden Fall eine neue Sorte Lieblingskekse!

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Für eine Ladung Joulutorttu (ca. 12 Stück):

240g Mehl
120g weiche Butter
1/2 TL Salz
1 Eigelb
120g Frischkäse
100g Sahne
etwas Marmelade zum Füllen
Puderzucker

Die ersten sechs Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen zügig verkneten. In Frischhaltefolie gewickelt dann ca. 2-3 Stunden im Kühlschrank lagern. Anschließend den Backofen auf 180°C vorheizen. Den Teig portionsweise auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und Quadrate von ca. 9cm Seitenlänge ausschneiden. Die Quadrate nun von den Spitzen mit einem Messer jeweils ein paar cm zur Mitte hin einschneiden. Einen Klecks Marmelade in die Mitte setzen. Die gegenüberliegenden Seiten aufeinander legen und in der Mitte festdrücken (wie bei einer Windrad-Bastelei). Da der Teig beim Backen aufgeht, sollten die Ecken in der Mitte sehr gut festgedrückt werden. Sonst gehen die Windräder wieder auf. Schmeckt immernoch, aber sieht nicht mehr so toll aus. Die Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und je ca. 12-14 Min. backen (sie sollten nur an den Ecken leicht braun werden und sonst noch hell sein). Am Ende werden die Joulutorttu noch mit Puderzucker bestäubt. Am besten noch warm probieren!

Das Rezept aus der Sweet Paul habe ich bei der Sahne- und Frischkäsemenge ein wenig verändert. Da der Teig weicher ist, als ein klassischer Mürbeteig, kann der Teig auch am Vorabend gemacht und über Nacht im Kühlschrank gelagert werden. Er muss dann trotzdem nicht lange vor der Verarbeitung rausgenommen werden. Sehr praktisch!

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Was steht denn auf euren Reise-Wunschlisten? Oder habt ihr die sogar schon abgearbeitet?

Carina ❤

weiß blaues Brett & Löffel: Flohmarkt
Geschirrhandtuch: Greengate
beide Teller: Ikea
Tasse: Geschenk meiner Freundin

{Post aus meiner Küche} Knuspern unterm Weihnachtsbaum

Post aus meiner Küche2

So ihr Lieben, bevor ich mal ein paar Tage fast komplett offline sein werde, wollte ich euch noch schnell mein Päckchen für #postausmeinerküche zeigen. Habt ihr euch auch so gefreut, dass es endlich mal wieder eine Runde PAMK gab? Ich habe es leider erst entdeckt, nachdem die letzte Runde davor schon zuende war und dann wurde es ja zunächst „stillgelegt“. Deswegen hatte ich noch nicht die Gelegenheit, mal mitzumachen. Und habe mich so, so gefreut, als jetzt eine vorweihnachtliche Runde eingeläutet wurde. Und war total gespannt auf meine Tauschpartnerin! Mir wurde die liebe Kelly von The Baker of Oz zugelost, hier kommt ihr zu ihrer Facebook-Seite.

Post aus meiner Küche7

Kelly hatte mir vorab verraten, dass sie super gern Marzipan und Kokos isst, ich habe also versucht, beides in mein Päckchen hinein zu bekommen. Als Farben für die Verpackung hatte ich mir schon vorher silber und rot überlegt, ganz klassisch. Mit diesem Plan im Kopf habe ich dann bei Casa di Falcone eine Riesen-Bestellung aufgegeben, denn ich wollte sowieso auch noch einige andere Geschenke aus der Küche machen, da lohnt sich das richtig. Also ist so ziemlich alles, was ihr an Verpackungsmaterial hier sieht, von dort. Sind die Aufkleber sind supersüß? Davon hätte ich noch so einiges mehr bestellen können, aber Weihnachten ist ja nur ein Mal im Jahr…

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Nach vielem Hin- und Herüberlegen, Aufschreiben, Verwerfen und wieder neuen Ideen ist in meinem Paket das hier gelandet:

  • Spekulatius-Karamellsauce
  • Marzipankugeln
  • Kokosmakronen Deluxe
  • Maronikuchen im Glas
  • Pistazien-Marzipankekse

Post aus meiner Küche

Die Rezepte für den Maronikuchen und die Pistazien-Marzipankekse habt ihr in den letzten schon zu sehen bekommen, den Rest gibts hier:

Spekulatius-Karamellcreme: 

Ich habe meine Standard-Karamellsauce nach diesem Rezept zubereitet. Anstatt von Vanille und Rum habe ich nach dem Ablöschen 1/2 TL Spekultiusgewürz zum Karamell gegeben. Dann das Karamell nur noch in eine hübsche Flasche (hier: 200ml-Flaschen) füllen und mit Aufklebern und Bäckergarn verzieren. Klappt natürlich auch mit vielen  anderen Geschmacksrichtungen.

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Pistazienkugeln: 

Das Rezept ist inspiriert von einem Rezept im Buch „Grüße aus meiner Küche“ von Lisa Nieschlag und Lars Wentrup. Ich habe aber für den Teig einfach einen Rest (ca. 200g) meines liebsten Mürbeteigs genommen. Dann habe ich 100g Marzipan mit 1 EL gehackten Pistazien verknetet. Der Mürbeteig wird dünn ausgerollt und zu Kreisen ausgestochen. Dann wird ein bisschen vom Marzipan abgenommen, zwischen den Händen zu einer Kugel gerollt und in einen Teigkreis fest eingeschlagen. Die Teigkugeln auf ein Backblech setzen und noch mit ein paar Pistazien verzieren. Bei 175 °C im Ofen ca. 15 Min. backen. In ein schönes Tütchen geben na und mit einer Schleife und einem Etikett versehen.

Post aus meiner Küche1

Das Rezept für die Deluxe-Kokosmakronen habe ich bereits im letzten Jahr verbloggt, muss aber die Anleitung unbedingt noch mal komplettieren. Die Mandeln werden zuerste karamellisiert, dann wird ganz nochmal Eiweiß geschlagen und mit den restlichen Zutaten vermischt. Weil sie so lecker waren, musste ich sie in  diesem Jahr unbedingt noch einmal backen und dachte, dass sie auch Kelly schmecken könnten.

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Die Runde hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht und Kellys Päckchen war auch so toll! Hoffentlich gibt es bald wieder PAMK, dann werde ich auf jeden Fall versuchen dabei zu sein. Wer hat von euch dieses Mal mitgebacken und was habt ihr Leckeres verschickt? ❤

Post aus meiner Küche5

Meine Lieben, ich verabschiede mich jetzt in eine kleine, wohlverdiente Pause. Wir wollen schließlich alle lieber Zeit mit der Familie um den Weihnachtsbaum verbringen, oder? Apropos, den muss ich gleich im Anschluss noch schmücken. Das ist traditionell meine Aufgabe, nachdem Mama den Baum auf seinen geraden Stand überprüft und mein Bruder die Lichterkette angebracht hat.

Wann ich wieder da bin, weiß ich noch nicht ganz genau, aber allzu lange halte ich es ohne mein Blögchen bestimmt nicht aus. spätestens Anfang des neuen Jahres mit ich mit ganz vielen Ideen wieder da. ich wünsche euch bis dahin ein wunderschönes Weihnachtsfest, viel Zeit zum Genießen und Glühwein trinken, entspannte Verdauungs-Tage danach, eine Knaller-Silvesterparty und einen guten Start ins neue Jahr! ❤

{Zu Gast} Weihnachtlicher Gewürz Cheesecake mit Orangensauce für Viera’s Kitchen

Christmas Cheesecake

Und ich melde mich heute gleich nochmal…Ihr Lieben, ich hoffe, bei euch ist der Weihnachtsstress inklusive Geschenke kaufen, Geschenke einpacken, Menüplanung etc. schon abgeschlossen. Dann könnt ihr jetzt bei einer Tasse heißer Schokolade die Füße hochlegen und das Besinnliche an der Weihnachtszeit genießen. Das werde ich jetzt nämlich auch tun. Und was könnte noch fehlen? Vielleicht ein leckerer, weihnachtlicher Kuchen, den ihr morgen oder am Heiligabend mit euren Lieben vernaschen könnt?

Christmas Cheesecake3

Genau das habe ich mir überlegt, als die liebe Viera von Viera’s Kitchen mit gefragt hat, ob ich einen Beitrag zu ihrem Blogadventskalender beisteuern würde. Na klar! Da bin ich gern dabei und habe hin- und hergedacht, was ich ihr mitbringen könnte. Ein Kuchen, der schnell geht, weihnachtlich ist und auch etwas auf der Kuchentafel hermacht, erschien genau das richtige für den 22. Dezember zu sein. Und Cheesecake kommt eigentlich bei allen immer gut an. So entstand diese Version eines Cheesecakes mit weihnachtlichen Gewürzen, Spekulatiusboden und Orangensauce. Die Sauce sollte am besten noch warm sein, wenn ihr den Kuchen esst, denn dann ist sie noch einen Tick leckerer!

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Für das Rezept solltet ihr also schnell zu Viera rüberklicken, *klick!*. Ich wünsche euch viel Spaß beim Backen und beim Warten auf die Weihnachtstage! Und schaut euch unbedingt nochmal die anderen Beiträge in Vieras Adventskalender an, da sind wirklich tolle Sachen dabei.

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{Five a month} Maronikuchen mit Nüssen und kandiertem Ingwer

Maronikuchen4

Hihi, ihr Lieben! Dieser Monat unserer Five a Month-Aktion war aus verschiedenen Gründen etwas verpeilt. Grund Eins: der 25. Dezember wäre ein blödes Datum zum veröffentlichen gewesen, wir waren uns also einig, dass wir den Beitrag vorziehen. Aber aus verschiedenen Gründen haben wir jetzt doch alle an verschiedenen Tagen gepostet (oder zum Teil auch noch nicht). Also bitte nicht wundern, wenn ich noch nicht alle fünf Posts findet. Diesen Monat ist alles etwas anders.

Maronikuchen5

Der zweite Grund: Ich habe noch nie, nie, nie mit Maronen gebacken oder gar gekocht. Dementsprechend hat mich Rebecca vor eine saftige Herausforderung gestellt, als sie sich etwas mit Maroni wünschte. Was fang ich denn jetzt damit an?

Der dritte und letzte Grund: da ich am 16. Dezember erst wieder Zuhause in Deutschland angekommen bin und es im Orient keine Maronen gibt, wollte ich sicher gehen, dass ich auch welche zum rechtzeitigen Backen bereit habe. Ich war mir sicher, dass ich sie auf  den letzten Drücker in keinem Supermarkt finde. Also habe ich zähneknirschend schon vorher im Internet die auf den Bildern sichtbare Maronencreme für einen Wucherpreis und nochmal soviel Porto bestellt. Problem gelöst. Bei meinem allerersten Gang in den  heimischen Supermarkt lachte mich dann aber leider die gleiche Maronencreme an, ohne Portokosten und auch noch im Angebot, grr!

Maronikuchen1

Das Ergebnis ist trotz dieser Hindernisse am Ende aber richtig lecker geworden. Ich habe Kuchenwürfel mit Maronencreme gezaubert, die von einer dicken Schicht weißer Schokolade umhüllt werden. Ganze und gehackte Haselnüsse im Inneren sorgen für den nötigen Biss. Die Äpfel, die eine vorgegebene Zutat waren, schmeckt man im Teig nicht heraus, sie machen ihn aber schön saftig. Kandierter Ingwer sorgt für eine würzige Schärfe und rundet den Kuchen meiner Meinung nach erst ab. Ihr könnt die Würfelchen aber natürlich auch anders toppen, falls euch das ein bisschen zu ausgefallen ist. Probieren lohnt sich aber garantiert!

Maronikuchen

Maronikuchen6

Für eine 26er Springform oder ein Muffinblech:

250g weiche Butter
100g Zucker
40g Ahornsirup
Mark einer Vanilleschote
150g Maronencreme
3 Eier
1/2 TL Zimt
100g gemahlene Mandeln
250g Buchweizenmehl (oder Dinkelmehl Type 603)
1 TL Backpulver
100g ganze Haselnüsse
100g weiße Schokolade
1/2 TL Spekulatiusgewürz
30g kandierter Ingwer

Aus den ersten 10 Zutaten einen lockeren Rührteig herstellen. Falls er zu fest ist, einen guten Schuss Milch zugeben. Die Hälfte der Haselnüsse grob Hacken, die andere Hälfte ganz lassen. Alle Haselnüsse unter den Teig heben und ihn in eine gefettete Form füllen. Im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad ca. 35 Min. backen. Die weiße Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und mit dem Spekulatiusgewürz verrühren. Den kandierten Ingwer fein würfeln. Den Kuchen vollständig auskühlen lassen, in Würfel schneiden und mit weißer Schokolade und Ingwer verzieren.

Maronikuchen2

Schaut doch auch mal bei den anderen Mädels vorbei!

Maxulia

Coal Hearted

Icing Sugar

Frau Zuckerstein

 

Lebkuchen-Schoko-Kekse

Lebkuchen Schoko Cookies1

Bevor ich mich ab heute an die Geschenkeproduktion aus der Küche mache, zeige ich euch noch schnell ein weiteres Plätzchen-Rezept. Der Vorsatz in diesem Jahr war ja, außer den Klassikern noch ein paar neue Sachen auszuprobieren. Mit den Karamellkeksen und diesen Cookies hier ist das auch gelungen. Diese hier gehen super schnell und sind eine tolle Alternative zu Bethmännchen, Husarenkrapfen und Vanillekiperln. Vor allem für diejenigen, die nicht an den klassichen Cocolate Chip Cookies vorbeikommen. Dann gibt es sie eben zu dieser Jahreszeit mit einem weihnachtlichen Touch.

Lebkuchen Schoko Cookies

Der Elch wollte unbedingt mit aufs Foto, denn die Cookies haben durch das ganze Haus gerochen. Den Geruch kennt er aus seiner Heimat, Schweden. Und auch wenn er diesen Monat hauptberuflich meinen Adventskalender auf der Anrichte beschützen darf…habe ich ihn kurzerhand als Fotomodel engagiert.

Lebkuchen Schoko Cookies4

So kommt es auch, dass ihr leider selber backen müsst, denn unsere Kekse sind schon alle weggemampft. Ich empfehle gleich die doppelte Menge, falls bei euch Zuhause auch gerade zahlreiche Cookies spurlos und unerklärlich verschwinden.

Lebkuchen Schoko Cookies2

Für ca. 30 Kekse:

100g Zartbitter- oder Milchschokolade
50g Walnüsse
75g Butter
130g brauner Zucker
1 Ei
etw. Vanillemark oder -extrakt
1/2 TL gem. Nelken
1 TL Gem. Ingwer
1 TL Kardamom, zerstoßen
1 TL Zimt
165g Dinkelmehl
1 Prs. Salz
1/2 TL Backpulver

Schokolade und Nüsse hacken und beiseite stellen. Alle Zutaten außer Schokolade und Nüssen vermischen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Dann Nüsse und Schokolade unterkneten. Aus dem Teig zwei Rollen von ca. 4 cm Dicke formen. Den Teig mindestens 1 1/2 Stunden in Frischhaltefolie gewickelt kühlen. Danach die Rollen in Scheiben schneiden und mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Im vorgeheizten Ofen bei 200°C ca. 12 Minuten backen.

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Das Original ist aus meinem liebsten Winter-Kochbuch „Wohlig warme Winterküche“ von Caroline Hofberg. Ich habe es aber etwas abgewandelt.

 

{Ich back’s mir} Lebkuchentorte

Lebkuchentorte1

Ihr Lieben, heute habe ich euch mein allerliebstes Weihnachtstörtchen mitgebracht. Ich habe es vor Jahren schon einmal gebacken und sehr gemocht. Dann ist das Rezept mehrere Jahre in meinem Rezeptbüchlein verschwunden, ohne beachtet zu werden. Aber immer mal wieder um die Weihnachtszeit habe ich an diese köstliche Creme und diese saftige Kuchenschicht gedacht und es nochmal backen wollen. Irgendwie kam es nur nie dazu. Aber jetzt! Dieses Jahr war es fällig! Das Rezept habe ich an einigen Stellen noch ein bisschen verändert (wo das Originalrezept mal her war, weiß ich leider nicht mehr). Mit dem Ergebnis, dass ihr hier nun wirklich mein perfektes Weihnachtstörtchen seht.

Lebkuchentorte3

Es ist eigentlich wirklich einfach und auch in recht kurzer Zeit zu machen, wenn ich an manch andere Torte denke. Also genau das, was wir in der Weihnachtszeit brauchen. Die Creme, die auf den Bildern ein bisschen nach Stracciatella aussieht, ist mit zerbröselten Lebkuchen versetzt und wunderbar cremig-lecker. Ich könnte mich da wirklich reinlegen! Die Creme spielt unbestritten die Hauptrolle in dieser Torte, der Kuchen hält sich vornehm zurück. Nicht jedoch, ohne saftig daherzukommen mit einer sanften Note von Haselnuss. Achja, nicht zu vergessen: Ein weiterer Clou verbirgt sich im Inneren, denn neben der Creme hat eine Schicht Marzipan auf dem ersten Boden Platz genommen. Wer kein Marzipan mag, kann die sicher auch weglassen, aber der Trend geht auf jeden Fall zum Marzipan 😉

Lebkuchentorte4

Da Claretti in diesem letzten „Ich back’s mir“-Monat unsere allerliebsten Weihnachtskuchen-Rezepte sehen möchte, war die Frage nach dem Rezept dieses Mal einwandfrei klar. Dieses Törtchen gab’s hier nicht zum ersten und nicht zum letzten Mal. Ich habe sie für eine kleine Party bei uns Zuhause gebacken, aber überlege schon, ob Sie nicht am Heiligabend auch eine gute Figur machen würde (–> ganz sicher!).

Und, wäre dieses feinen Törtchen etwas für euer Weihnachtsfest? ❤

Lebkuchentorte

Für ein Törtchen:

4 Eier
1 Pck. Vanillezucker
120g brauner Zucker
140g Mehl
2 TL Backpulver
20g gemahlene Haselnüsse
1/4 TL Lebkuchengewürz

100g griechischer Joghurt
250g Mascarpone
1 EL Zitronensfaft
4 Lebkuchen (oder 100g)
2 Pck. Vanillezucker
3 Blatt Gelatine
1 TL Zimt
400g Schlagsahne

100g Marzipan

Die Eier trennen und die Eiweiße steif schlagen. Die Eigelbe mit 1 EL Wasser schaumig rühren. Den Zucker und Vanillezucker zum Eigelb geben und verquirlen. Mehl, Backpulver, Haselnüsse und Lebkuchengewürz zugeben und unterrühren. Zum Schluss vorsichtig das Eiweiß unterheben, bis alles gerade so verrührt ist. Entweder den kompletten Teig auf einmal in einer 26cm-Springform bei 200°C ca. 16 Minuten backen, dann den Boden vollkommen auskühlen lassen und in der Mitte einmal teilen. Oder den Teig in 2 Portionen in einer 18cm-/20-Springform bei gleicher Temperatur ca. 12 Min. backen. Nach dem Abkühlen eventuelle die Oberflächen der beiden Böden mit einem zackigen Messer etwas begradigen.

Für die Lebkuchencreme zunächst die Gelatineblätter in etwas kaltem Wasser 5 Minuten einweichen. Derweil die Mascarpone, den Joghurt und den Zitronensaft verrühren. Zimt und Vanillezucker dazugeben. Die Gelatine ausdrücken und in einem kleinen Topf erhitzen, bis sie komplett aufgelöst ist. Zwei Esslöffel von der Mascarponecreme unter die Gelatine rühren, bis alles glatt ist. Dann diese kleine Menge unter den Rest Mascarponecreme heben. Die Lebkuchen (zum Beispiel aus einer Packung mit Herzen, Brezeln, Sternen) fein zerbröseln und unter die Creme heben. Die Sahne steif schlagen und ebenfalls unterziehen. Die Creme im Kühlschrank fest werden lassen. Nach etwa einer Stunde den ersten Boden auf eine Kuchenplatte setzen. Das Marzipan zwischen zwei Schichten Backpapier dünn ausrollen und auf dem Boden platzieren. Mit der Creme großzügig bestreichen und dann den zweiten Boden aufsetzen. Oben und an den Seiten komplett mit der Creme einstreichen, das geht am besten mit einer Winkelpalette. Wenn gewünscht, die Torte mit etwas Kakao bestäuben und mit Zimtsternen oder Lebkuchen dekorieren. Bis zum Servieren kalt stellen.

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{Swedish Christmas Bakery} Pfefferkuchen-Kuchen mit Preiselbeeren

Pfefferkuchen3

So ihr Lieben, jetzt hat für mich definitiv der Weihnachts-Countdown begonnen, und das ausschließlich im positiven Sinne. Denn ich habe jetzt Urlaub, bin schon Zuhause bei der Familie und werde die nächsten Tage bis Weihnachten noch einen Haufen schöner, entspannter, weihnachtlicher Dinge tun. Auf der To-Do-Liste ganz ohne Stress steht:

– Geschenke aus der Küche vorbereiten, unter anderem ein Kräuteröl und eingelegte Pilze

– ein richtig langes Bad mit einem guten Buch

– das Weihnachtsmenü zuende planen

– ein Lesenachmittag mit viel Tee auf der Couch

– mein PAMK-Päckchen an meine Tauschpartnerin abschicken

– Geschenke einpacken

Pfefferkuchen1

Hört sich doch nach einem guten Plan an, oder? So muss das sein. Mit viel „kann“ und wenig „muss“. Vor allem das mit dem Lesen habe ich mir diesen Winter vorgenommen, denn im Alltag komme ich leider viel zu wenig dazu. Und wann liest es sich besser, als wenn es draußen kalt und stürmisch ist, es einen warmen Tee und Plätzchen dazu gibt? Eben, nie! Den passenden Kuchen dazu habe ich auch mitgemacht, ein bisschen schwedisch angehaucht und zum Glück superschnell gemacht. Der Pfefferkuchen-Kuchen (hihi…)ist innerhalb von gerade mal 10 Minuten im Ofen. Ihr braucht wirklich nur so lange zum Zusammenrühren, bis der Backofen heiß genug ist (es sei denn, ihr habt im Gegensatz zu mir einen Turbo-Ofen..). Das heißt, er ist innerhalb von nicht einmal einer Stunde fertig, heißt: Verzehrfertig!Die Zutaten habt ihr wahrscheinlich auch fast alle sowieso Zuhause. Ob sich nun spontan Gäste angekündigt haben, oder ebenso spontan die Keksdose vor dem Adventskaffee leer wird, dieser Kuchen ist unsere Feiertags-Rettung!

Pfefferkuchen2

Trotzdem ist das ganz großer Genuss für solche Schleckermäuler wie mich, die auf einfache, saftige Rührkuchen mit Gewürzen und ordentlich Puderzucker stehen! Und der Duft, wenn er aus dem Ofen kommt, macht bereits alles ganz heimelig…ich bin mir sicher, er würde sich auch sehr gut als Geschenk aus der Küche in einem kleinen Einmachglas, hübsch verpackt und dann verschenkt, machen. Denn wer mag im Winter keinen Gewürzkuchen? Also schnell in die Küche und am besten die anderthalbfache Menge anrühren. So habt ihr Kuchen für euch heute nachmittag und könnt gleich noch so ca. 3-4 kleine Weckgläschen für liebe Freunde mitbacken. Mhmmm….bekomme ich auch eins?

Pfefferkuchen

Meine Inspiration stammt aus dem Backbuch „Fika“, das einmal bei einer Shoppingtour beim Schweden in den bereits sehr vollen Einkaufskorb wanderte. Von einem Buch, dass vielleicht 10 Euro gekostet hat und das eben im Möbelhaus auslag, bin ich immernoch positiv überrascht. Es sind wirklich ein paar tolle Rezepte darin und so ziemlich alle lassen mich an schwedische Weihnachten denken. Das Rezept habe ich etwas abgewandelt. Im Originalrezept werden Preiselbeeren unter den Kuchen gemischt. Ich hatte leider keine Zuhause, wollte aber unbedingt jetzt diesen Kuchen backen. Deswegen habe ich dann einfach Himbeermarmelade genommen. Mit Preiselbeeren ist er bestimmt sogar noch einen Tick besser. Wenn ihr auch Himbeermarmelade nehmt, würde ich eventuell den Zucker um 20g reduzieren.

Pfefferkuchen4

Für eine 20cm-Springform:

75g Butter
2 Eier
150g brauner Zucker
100g griechischer Joghurt
1 1/2 TL Natron
1 TL Zimt
1 TL gem. Ingwer
1/2 TL gem. Nelken
3 Kapseln Kardamom, zerstoßen
1 Pck. Vanillezucker
1/2 TL Orangenschale
160g Mehl
140g Preiselbeeren oder Himbeermarmelade
Puderzucker

Butter, Eier, Vanillezucker und braunen Zucker cremig verrühren. Joghurt, Orangenschale und Gewürze untermischen. Dann Natron und Mehl vermischen und zum Teig geben. Zum Schluss erst die Preiselbeeren oder die Himbeermarmelade untermischen. Den Teig in eine gefettete Springform füllen und bei 180°C im vorgeheizten Ofen ca. 35-40 Min. backen.

Pfefferkuchen5

 Viel Spaß beim Backen, aufessen oder verschenken! ❤

Carina

{Christmas is near…} Wölkchen-Donuts und Weihnachtsmarkt-Feeling

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Donuts haben mich noch nie gereizt, aber viele Menschen die ich kenne, würden für einen Donut weit laufen. Es gab sie oft als schnelles Frühstück, als ich als Austauschschülerin in den USA war. Wenn meine Gastgeschwister und ich Freunde für Übernachtungspartys im Haus hatten, dann fuhr meine Gastmum morgens zur Tankstelle und kaufte frische Donuts. Die mochte ich schon ganz gern, aber wohl eher, weil es bei mir Zuhause niiiiiiemals zuckrige Donuts zum Frühstück gegeben hätte. Und es hat dort eben einfach gepasst. Viel weniger verstehe ich den Drang, in einem Laden, der sich mittlerweile in Deutschland ausbreitet wie Unkraut, gleich mal ’ne Zwölfer-Packung zu kaufen und zu verschlingen. zu viel Zuckerguss, zu viel von allem ist da drauf!

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Aber irgendwie…warum auch immer…hatte ich letzte Woche auf einmal Lust, selbst Donuts zu machen. Und zwar keine gebackenen, nein! Die Vollfett-Variante! Mu-ha-ha! (Evil Laughing). Die Neugier trieb mich. Und irgendwie will man ja als Hobby-Bäcker alles mal ausprobieren. Also schnell Hefeteig geknetet, gewartet, gewartet, und dann ein bisschen mit heißem Fett gespritzt – der letzte Teil scheint nicht mein Ding zu sein (AU-A!).

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Diese Donuts heißen oben Wölkchen-Donuts, weil mir der Name spontan beim ersten Hineinbeißen in den Sinn kam. Die noch warmen, frischen Donuts (das Fett lassen wir dabei mal außer acht) mit dick Puderzucker waren so saftig, fluffig und weich, dass sie mich sofort an Mutzen auf dem Weihnachtsmarkt erinnert haben. Mein Favorit eines jeden Weihnachtsmarktes. Und deswegen kam ohne Vorwarnung bei mir ganz wunderbare Weihnachtsmarktstimmung auf – alles nur von einem Donut 😉 Eigentlich sind sie aber mit Chai-Geschmack.

Der Chai kommt in meinerVariante eher leicht zum Vorschein, man könnte ihn durch längeres Sirup-Kochen wahrscheinlich noch intensivieren. Dann die Menge der Milch etwas erhöhen! Meine Donuts habe ich mit Puderzucker und dem leckeren Schwarztee-Zimt-Guss von den Blaubeer-Muffins von neulich getoppt. Der hat es mir irgendwie angetan…

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Die Donuts, die wir nicht auf der Stelle verputzt haben, habe ich am Wochenende auf einer kleinen Party serviert. Mannomann, waren die aber gern gesehen! Kann ich nur jedem für die nächste Sause empfehlen. Zu einem Gin Tonic greift man abends scheinbar sehr gern zum Fettgebäck.

Das Rezept stammt übrigens etwas abgewandelt aus dem Buch der lieben Jeanny „Zucker, Zimt und Liebe“. Für mein erstes Donut-Adventure brauchte ich einfach ein gelingsicheres Rezept!

Für ca. 14-15 Donuts:

250ml Wasser
1 EL loser Chaitee
3 EL Zucker
1 Pck. Trockenhefe
60ml lauwarme Milch
Mark von 1 Vanilleschote
etwas Zimt
100g Butter
500g Mehl

Raps- oder Sonnenblumenöl

150g Puderzucker
4-5 EL starker schwarzer Tee
Zimt

Das Wasser mit dem Zucker und dem Chai in einem kleinen Topf erhitzen und ca. 10 Minuten etwas reduzieren lassen. Dann ein kleines bisschen abkühlen lassen, durch ein Sieb gießen und mit Milch, Honig und Trockenhefe verrühren. 5 Minuten warten, bis sich an der Oberfläche kleine Bläschen bilden. Dann Vanille, Zimt nach Belieben, Mehl und Butter gut verkneten. Der Teig ist recht weich. Den Teig 45 Minuten abgedeckt gehen lassen. Dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal kurz kneten, auf ca. 1,5cm Dicke ausrollen und mit einem großen und einem Schnapsglas (oder professioneller, mit einem dafür bestimmten Ausstecher den ich nicht besitze) Donut-Ringe ausstechen. Diese auf einem Backblech platzieren und noch einmal 30 Minuten abgedeckt gehen lassen. Das Öl einige cm hoch in einem Topf erhitzen. Wenn an einem Holzlöffel-Stiel Bläschen aufsteigen, ist die Temperatur richtig. Dann einen Donut nach dem anderen in das Öl geben und golbraun ausbacken. Dabei sehr vorsichtig sein mit dem heißen Fett! Am besten wenden und herausnehmen lassen sich die Donuts mit einer Schaumkelle. Wenn sie dunkel genug gebacken sind, die Donuts kurz auf einem Küchenkrepp abtupfen lassen. Dann entweder gleich mit Puderzucker bestäuben, oder aus Puderzucker, Schwarztee und Zimt einen dicken Guss anrühren. Alle Donuts damit toppen und eventuell mit Zuckersternen verzieren. Unbedingt einen Donut noch warm essen!

Chai Donuts

Apropos Weihnachtsmarkt – morgen nach fliege ich mal wieder gen Heimat. Sozusagen „Flying home for Christmas“. Ich habe vor, jeden Weihnachtsmarkt im Umkreis von 100km unsicher zu machen und die verpassten 16 Tage des Dezembers aufzuholen! Und zwar auch mit Muzen. Donuts wird’s trotzdem auch mal wieder geben…denn selbstgemacht sind die viel besser als vom Laden mit dem doppelten D!