{New York, New York} Gesündere Zimtschnecken mit Geheimzutat

Liebt ihr Zimtschnecken auch so wie ich? Besonders in der kalten Jahreszeit kann ich nicht so lange auf sie verzichten. Wie wäre es, wenn ganz fluffige Zimtschnecken bei gleichem Genuss ohne Butter auskämen und ein paar mehr Nährstoffe hätten?

Wer schon mal in New York war, der weiß: Hier gibt es Leckereien für jede Ernährungsform: Jedes Café hat vegane, glutenfreie und Paleo-Alternativen. So strikt wird es heute nicht. Die Zimtschnecken sind immer noch Zimtschnecken und damit ein süßer Genuss. Aber ich würde sagen: Diese Zimtschnecken gehen bedenkenlos als besonderes Frühstück durch. „{New York, New York} Gesündere Zimtschnecken mit Geheimzutat“ weiterlesen

Gesunde und leckere Butternut-Grünkohl-Quiche für’s Weihnachts-Buffet

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In den letzten Jahren haben meine Mama und ich uns an Weihnachten in der Küche immer so richtig ausgetobt. Normalerweise genießen wir es, gemeinsam ein Menü zu planen und dann auch umzusetzen. Das ist für mich kein Stress, sondern Spaß und wertvolle Zeit zusammen. Wir kochen dann meist nicht so richtig traditionell, denn Ente oder Gans ist jetzt nicht so meins. Aber festlich und lecker wird es auf jeden Fall.

Dieses Jahr ist einiges anders. „Gesunde und leckere Butternut-Grünkohl-Quiche für’s Weihnachts-Buffet“ weiterlesen

Würzige Kartoffel-Rucola-Crème mit Räucherlachs

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So, ihr Lieben, da bin ich wieder! Zwar gab es hier in den letzten Wochen unregelmäßige Posts, aber erschreckenderweise muss ich feststellen: Ich bin seit fast acht Wochen in Dresden und habe noch nicht ein Mal etwas neues für euch fotografiert. Aus Zeitgründen, Umzugsstress usw. musstet ihr in den letzten Wochen mit mehreren Beiträgen Vorlieb nehmen, die ich schon vor einiger Zeit auf Vorrat geknipst habe. Ich war echt im Stress. Aber jetzt! Seit Tagen juckt es mir in den Fingern. Ich habe euch vermisst, und ich habe den Blog vermisst, denn so lange war ich in seinen fast zwei Lebensjahren noch nie abstinent. Es wird weiterhin „Bloggen mit Hindernissen“ sein, denn leider hat mein Internetanbieter auch nach zwei Monaten noch keinen Fuß in meine Wohnung gesetzt, oder auch nur einen Termin angekündigt. Ich bin immer noch offline. Aber ich habe meine Möbel bekommen, die Wohnung ist bereits gemütlich geworden, und ich lasse mich von so einem Ärgernis jetzt nicht mehr aufhalten. Ich werde euch dann eben aus der Unibibliothek schreiben, wo ich auch jetzt gerade sitze. Satt und zufrieden, da mir diese cremige Suppe vorhin richtig gut geschmeckt hat. Los geht’s!

Kartoffel-Rucola-Creme

Es gibt heute Kartoffel-Rucola-Crème mit meinem Liebling, dem Räucherlachs. Die Suppe benötigt nur wenige Zutaten, ist einfach und schnell gemacht. Der Rucola ist nicht so dominant, wie man denken könnte. Wer keinen Pommery-Senf bekommt, nimmt eine andere grobkörnige Senfsorte. Vegetarier verzichten auf den Lachs und könnten stattdessen zum Beispiel geröstete Pinienkerne oder auch Schwarzbrot-Croutons dazu servieren. Auch feine Streifen von roter Beete wären toll.

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Das Rezept ist aus einem Buch, das schon vor längerer Zeit bei mir einziehen durfte: „Einfach schnell genießen vom Kochhaus. Schon seit dem ersten Blättern wollte ich die Suppe mal nachkochen, aber ihr wisst ja, wie das ist…immerhin hat es jetzt endlich geklappt. Aus dem Buch habe ich schon mehrmals Rezepte nachgemacht, sie waren bislang alle sehr lecker und schnell gemacht.

Ich habe die Suppe als Hauptgericht mit einem Klecks saurer Sahne und eine Scheibe Schwarzbrot gegessen. Sie würde sich aber genauso gut als Vorspeise machen, oder als Süppchen zu einem Advents-Brunch. Das ist ganz euch überlassen! Lasst es euch schmecken und freut euch auf alles, was hier in nächster Zeit so passieren wird. Ich habe einiges geplant! Hoffentlich lässt das Fotolicht auch alles zu…

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Für 2 Personen:

2 Scheiben Räucherlachs
50g Rucola
15g Pommery-Senf
1 Brühwürfel (oder etwas körnige Brühe)
200g Sahne
2 mittelgroße bis große Kartoffeln
2 Schalotten
2 EL Olivenöl
Meersalz + Pfeffer

Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Schalotten pellen und ebenfalls würfeln. In einem Topf das Olivenöl erhitzen und die Schalotten darin glasig dünsten. Kartoffelwürfel hinzugeben und mit Sahne und 300ml Wasser aufgießen. Brühwürfel oder körnige Brühe dazugeben und bei geringer Hitze 20 Minuten köcheln lassen. Rucola waschen und einige Blätter für die Deko behalten. Räucherlachs in Stücken schneiden.

Wenn die Kartoffeln weich gekocht sind,den Rucola zur Suppe geben und alles pürieren. Senf einrühren und die Suppe mit Meersalz und frischem Pfeffer abschmecken. In einem tiefen Teller die Suppe anrichten und mit Lachsstückchen und etwas Rucola garnieren.

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Wie verbringt ihr die ersten richtigen Herbsttage?


Carina

{Winter adé!} Kartoffel Kürbis Beete Salat

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Ich habe noch ein allerletztes Rezept für dieses Jahr, das wohl eher ein Herbst-/ Winterrezept ist. Ich wollte diesen Salat schon lange verbloggt haben, kam aber nicht so richtig dazu. Ich musste es euch aber unbedingt noch zeigen! Man bekommt wohl jetzt gerade noch alle Zutaten dafür, bevor der Frühling sich dann auch auf unseren Tellern bemerkbar macht. Außerdem, ganz ehrlich: Ich könnte Kürbis und rote Beete das ganze Jahr über essen. Die sind einfach zu lecker, egal, zu welcher Zeit. Und gesund. Der Salat kann eine warme Beilage sein, aber als leichtes, gemüsiges Hauptgericht finde ich ihn am besten.

Kartoffel Kürbis Beete Salat

In diesem Jahr habe ich die Winterküche übrigens sehr ausgenutzt und genossen. Deftige Eintöpfe, süße Hauptmahlzeiten als wärmendes Soulfood…aber jetzt ist auch Schluss. Ich habe Lust auf Frühling, auf Frische und Sonnenstrahlen auf der Nase. Hoffentlich gehts damit auch bald richtig los! Der Salat könnte zumindest aufgrund seiner tollen Farben als Frühlinssalat durchgehen…

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Als leichtes Hauptgericht für 3-4 Personen:

(Leicht abgewandelt aus der Edeka „Mit Liebe“ Sept/Okt. 2014)

2 rote Beete
500g festkochende Kartoffeln
1 kl. Hokkaido
5 EL Olivenöl
etw. Meersalz
1/2 Bd. Lauchzwiebeln, in feine Ringe geschnitten
1 Handvoll Rucola
2 EL Kürbiskernöl
1 EL weißer Balsamico
1 EL flüssiger Honig
3 EL Zitronensaft
Pfeffer

Ein paar geröstete Kürbiskerne zum Garnieren

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Die rote Beete schälen (am besten mit Einweghandschuhen) und achteln. Kartoffeln ebenfalls schälen und vierteln (oder je nach Größe kleiner schneiden). Den Kürbis vierteln, entkernen und in Spalten schneiden. Alle drei Gemüsesorten auf einem Blech mit Backpapier verteilen und mit 2 EL Olivenöl und etwas Meersalz mischen. Im Ofen ca. 30-35 Min bissfest garen. Derweil aus den anderen Zutaten außer Rucola und Kürbiskernen das Dressing herstellen. Das Gemüse aus dem Ofen nehmen und mit etwas Rucola auf Tellern anrichten. Das Dressing darüber geben und mit einigen angerösteten Kürbiskernen bestreuen. Lauwarm genießen. Der Salat sollte auf jeden Fall am selben Tag gegessen werden und nicht einen Tag vorher zubereitet werden.

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Auf was freut ihr euch am meisten im Frühling?

Carina

 

Pastinaken-Nuss-Wähe und 5 Fakten über mich

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Überall lese ich schon von der Lust auf Frühling. Ich habe heute nochmal ein richtiges Winteressen für euch. Aber vorher zu etwas anderem…

Einige von euch wissen bereits, dass ich Blogger Awards eher etwas kritisch betrachte. Viele davon sind für mich Kettenbriefchen, die immer wieder auftauchen. Wenn man etwas länger bloggt, dann wird man irgendwann ziemlich oft „nominiert“ und soll dann wieder andere Blogs nominieren, und so weiter. Ich freue mich dann zwar sehr, dass der Nominierende meinen Blog offenbar mag und dafür an mich denkt. Aber auf meinem Blog reiche ich die Awards nicht weiter, da ich euch auch nicht ständig Frage-Antwort-Spielchen zu meiner Person präsentieren möchte. Soviel zum „eigentlich“. Heute muss ich eine kleine Ausnahme machen, denn der liebe Michael hat mich nominiert für den „One Lovely Blog“-Award, und zwar für meine Fotografie! Vielen Dank dafür! Da das für mich ein Punkt ist, an dem ich in den letzten Monaten viel gearbeitet und gefeilt habe, habe ich mich über das Lob gefreut wie Bolle. Das konnte ich nicht so unbeantwortet stehen lassen. Und immerhin waren dieses Mal 5 Fakten gefragt. Die bekommt ihr also heute von mir zusätzlich zum Rezept, auch wenn ich nicht weiter nominieren möchte.

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1. Meine Fotografie: Dafür wurde ich von Michael nominiert und er hat anklingen lassen, dass ich dazu in meinem fünf Fakten auch etwas erzählen könnte…hmmm, also: Ich fotografiere seit einigen Jahren, auch vor meiner Blogger-Zeit, mit einer Canon Eos 1100d, eine sogenannte „Anfänger-Spiegelreflex“. Mit ihr bin ich immernoch sehr zufrieden und erst durch das Bloggen und regelmäßige Fotografieren habe ich angefangen, mich mit ihren manuellen Funktionen zu beschäftigen. Ich besitze dazu nur zwei Objektive, das 18-55mm-Standard-Objektiv und ein 50mm-Festbrennweitenobjektiv. Letzteres hat sich für die Food-Fotos wegen des besseren Lichteinfalls bewährt. Seit dem Workshop im Mai achte ich verstärkt auf meine Bilder und bin so langsam auch zufriedener damit. Trotzdem gibt es noch viel zu verbessern. Ich versuche, meine Shootings vorher ein wenig zu planen, merke aber immer wieder, dass ich spontan dann andere Ideen habe. Am allerwichtigsten, damit ich am Ende mit meinen Bildern zufrieden bin, sind diese Punkte: 1. Ich plane nach dem Zubereiten der Rezepte noch genug Zeit zum Knispsen ein, besonders im Winter. Wenn es um 15.00 Uhr dunkel wird, muss ich morgens gleich wissen, was ich machen will und loslegen. So ist auch noch genug Zeit für ein paar Foto-Variationen, falls mir die ersten Bilder nicht gefallen. 2. Ich überlege mir bereits beim Backen oder Kochen, welche Stimmung ich auf meinen Bildern vermitteln möchte und was bei euch ankommen soll. Ganz besonders wichtig sind dabei die Farben, die man für das Bild auswählt. Ich konzentriere mich meist auf ein bis zwei Farben, die vielleicht sogar im Gericht selbst zu finden sind (oder manchmal auch damit in Kontrast stehen!).

So viel zu meinem längsten Punkt. Wenn ihr dazu Fragen habt, immer raus damit. Dann noch ein paar andere kleine Fakten über mich.

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2. Meine Props: Ich drücke das mal vorsichtig aus…ich bin vollkommen Geschirr- und „Küchen-Tüdelü“-süchtig. Ich kann an keinem kleinen Lädchen vorbeigehen, in dem es etwas geben könnte, das ich noch nicht kenne oder habe. Aber auch Flohmärkte haben sich als sehr ergiebig erwiesen. In Zusammenarbeit mit meiner Ma, die ja mittlerweile für mich auch schon nach schönen Stücken die Augen offen hält, habe ich dort schon die tollsten Käufe für kleinstes Geld gemacht. Zum Beispiel diesen tollen alten Handrührer auf den Bildern. Meine Props nehmen mittlerweile eine kleine Kommode ein (und dazu gehört noch nicht das Geschirr im täglichen Gebrauch). Besonders liebe ich die Greengate Serie „Audrey Indigo“. 

3. Herzensstadt: Ich habe mein Herz an Berlin verloren. Auch als Norddeutsches Deern habe ich mich in Berlin vom ersten Tag an Zuhause gefühlt. Ich weiß, dass es mich auch irgendwann wieder für länger dorthin verschlägt. Bis dahin begnüge ich mich mit ein bis zwei Mini-Urlauben pro Jahr in der Stadt, die ich bereits so gut kenne.

4. Improvisation: Aufgrund der Auslandsaufenthalte und unterschiedlichen Verfügbarkeit von Lebensmitteln bin ich in den letzten Jahren beim Kochen wohl zu einem echten Improvisationstalent geworden. Das hilft besonders, wenn der Kühlschrank leer ist, und noch ein Essen auf den Tisch muss. Außerdem habe ich gelernt, dass nicht an jedem Ort auf der Erde einfach immer alles verfügbar ist. Da geht man nicht mit einem Einkaufszettel in den Supermarkt, sondern schaut erstmal, was da ist. Dann wird daraus hinterher kreativ ein Speiseplan gemacht.

5. Schlafrhytmus: Ich gestehe jetzt mal, ich bin eine riesige Schlafmütze. Meinen Schlaf brauchte ich schon immer und wenn ich müde bin, dann gibt es kein Aufschieben und keine Kompromisse. Mich Wachhalten ist nicht drin. Ich gehe früh ins Bett und schlafe lange, und das finde ich gar nicht schlimm, so! Mein Liebster hat zum Glück viel Verständnis dafür und bezeichnet Schlafen manchmal als mein liebstes Hobby. Ist es, aber erst nach dem Backen und Bloggen natürlich!

Hoffentlich haben euch diese Fakten über mich ein wenig gefallen. Für alle, die schnell gescrollt haben, hier endlich das Rezept! Die Winter-Quiche ist mit ihrer Pastinaken-Füllung wunderbar saftig. Die Idee mit den Haselnüssen im Boden fand ich sehr interessant. Ich würde aber beim nächsten Mal etwas weniger Haselnüsse nehmen und durch normales Mehl ersetzen, da mir der Boden etwas zu sehr nach Nusskuchen minus Zucker schmeckte. Im Rezept findet ihr die von mir für diese Quiche verwendete Menge, reduziert sie einfach nach Bedarf oder probiert es mal aus! Den Schinken kann man hier getrost weglassen, denn die Pastinaken sind der Star des Gerichts in dieser etwas ungewöhnlichen Erscheinungsform.

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Für eine Pastinaken-Nuss-Wähe in der 26cm-Springform
(Rezept etwas abgewandelt aus dem Büchlein „Quiches – Ofenfrisch verführerisch“ von Tanja Dusy)

150g Weizenvollkornmehl
50g Weizenmehl
80g gem. Haselnüsse
100g weiche Butter
1 Ei
1/2 TL Salz
600g Pastinaken
1 grüner Apfel
1 Zwiebel
30g gewürfelter Schinken
etwas Zitronensaft
50g Emmentaler
2 Zweige Thymian
2 EL Butter
50ml Gemüsebrühe
3 Eier
150ml Milch
150ml Sahne
Salz + Pfeffer

Für den Boden aus den Mehlsorten, Haselnüssen, Butter, Ei und Salz einen homogenen Teig kneten. Eventuell einige Spritzer kaltes Wasser hinzugeben. Den Teig in Frischhaltefolie gewickelt 30 Min. im Kühlschrank lagern. Die Pastinaken komplett schälen und dann in feine Würfel schneiden. Dazu sofort etwas Zitronensaft geben und vermischen. Den Apfel ebenfalls schälen, entkernen, fein würfeln und mit den Pastinaken vermischen. Die Zwiebel schälen und fein hacken. Die Butter in einer Pfanne zerlassen und die Zwiebel andünsten. Den Schinken (falls gewünscht) ca. 2 Minuten anbraten und dann Pastinaken und Apfel hinzugeben. Gut salzen und Pfeffern, Gemüsebrühe angießen und den gewaschenen und zerzupften Thymian unterrühren. Offen bei mittlerer Hitze garen, bis die Flüssigkeit verdunstet ist. Die Pfanne vom Herd nehmen. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Den Teig für den Quiche-Boden aus dem Kühlschrank nehmen, auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und in die Springform drücken. Dabei einen Rand formen. Die Masse aus der Pfanne auf dem Boden verteilen. Aus Eiern, Sahne, Milch, Salz und Pfeffer den Guss verquirlen und gleichmäßig über die ganze Form verteilen. Den geriebenen Käse darüber streuen. Die Quiche im Ofen ca. 40-45 Min. backen. Sie hält sich etwa 2 Tage im Kühlschrank und lässt sich gut einfrieren.

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Guten Appetit!

Carina

Geschirrtuch grau: Greengate
Geschirrtuch weiß-rot: Ikea
Tortenplatte: Tchibo
Handrührer: Flohmarkt
alles andere: kleine Lädchen

 

Kartoffelrösti mit Lachs und Frischkäse

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Diese Woche ist bei mir Kartoffelwoche. Die Kartoffel ist bei uns manchmal eher das Stiefkind. Ich koche gern schnelle Pastagerichte, die nach Feierabend ratz fatz fertig sind. Der Liebste ist ein Reisfan durch und durch. Die Kartoffel dagegen hat manchmal ein etwas angestaubtes Image und braucht einfach so lange zum Kochen…da kommt sie weniger auf den Tisch. Aber diese Woche…ist Kartoffelwoche!

Kartoffelrösti

Auf dem Blog wollte ich euch unbedingt diesen Kartoffelrösti zeigen, von dem wir beide nicht genug bekommen konnten. Mit Frischkäse und Rucola ist er einfach sagenhaft lecker und auch recht einfach gemacht, weil der Backofen das meiste übernimmt. Und ich finde ihn mit dem Lachs einfach perfekt, absolutes Soulfood. Den könnte man auch weglassen. Oder man isst den Rösti wie mein Liebster mit Schinken, wenn man keinen Lachs mag. Ich würde jede der drei Varianten essen…lecker!

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Heute gab es Pellkartoffeln mit selbstgemachtem Kräterquark, und ich plane noch ein weiteres Kartoffelgericht diese Woche. Denn jetzt gerade habe ich mal richtig Lust auf die dicke Knolle. Wie haltet ihr es so mit Kartoffeln, Nudeln und Reis?

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Ach übrigens, habt ihr gemerkt, dass ich euch den Rösti schon in meinem nagelneuen Header untergemogelt habe, ohne dass er auf dem Blog zu finden war? Hihi…ich fand das Bild so passend dazu.

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Für eine großen Kartoffelrösti mit Lachs und Frischkäse: 

3-4 große Kartoffeln
1 Knoblauchzehe
1 große Zwiebel
1 TL mittelscharfer Senf
2-3 EL Mehl
1 EL Butter
2 Eier
Salz + Pfeffer

einige Scheiben Lachs
4 EL Frischkäse
ein Schuss Milch
Rucola

Die Kartoffeln schälen und am besten in der Küchenmaschine fein raspeln. Von Hand reiben geht natürlich auch, ist aber etwas mühsam. Die Kartoffelraspel in einem Geschirrtuch oder Küchenkrepp kurz fest einwickeln und ausdrücken, damit überschüssige Flüssigkeit aufgesogen wird. Die Zwiebel fein hacken und mit dem gepressten Knoblauch unter die Kartoffelmassen heben. Mit Senf, Mehl, Eiern, Salz und Pfeffer gut verrühren. Die Butter in einer ofenfesten Pfanne auf dem Herd schmelzen. Dann die Kartoffelmasse in der Pfanne verteilen und glatt streichen. Im vorgeheizten Ofen bei 190°C ca. 30-35 Min. stocken und leicht bräunen lassen.

Den Frischkäse (ich habe 2 EL normalen und 2 EL Kräuterfrischkäse genommen) mit einem Schuss Milch glattrühren. Eventuell mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Rucola kurz abbrausen. Den Rösti in Stückchen schneiden. Mit etwas Rucola, einem Klecks Frischkäse und einer Scheibe Lachs servieren.

Die Portion reicht für 3-4 Personen. Falls vom Rösti etwas übrig bleibt, lässt er sich auch super zum Abendessen kalt und in kleine Würfel geschnitten mit einem Dip servieren.

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Guten Appetit!

Carina ❤

{Für kalte Tage} Herzhafte Winter-Minestrone

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Ihr Lieben, nachdem wir nun ein paar Vitamine getankt haben, folgt ein bisschen herzhafte Winterküche. Etwas zum drauf freuen, dran wärmen und zuschlagen. Winterküche hat es mir in diesem Jahr richtig angetan. Seit Anfang November habe ich schon richtig Lust auf herzhafte Eintöpfe, warme Suppen und ähnliches. Wenn die Winterküche zunächst auch eher derb und wenig verlockend erscheint, so bringt sie doch ein paar ganz feine Dinge mit, die man ebenso genießen kann, wie die Gemüsevielfalt in Spätsommer und Herbst. Um diese zu entdecken, habe ich mir in diesem Jahr schon früh das Buch „Wohlig warme Winterküche“ von Caroline Hofberg gegönnt. Ein Buch, das mich richtig begeistert hat und zudem ich auch gern noch etwas schreiben möchte.

Minestrone

Mit als erstes sprach mich aus dem Buch die Winter-Minestrone an, die wirklich herrlich aussah. Seitdem ging sie mir nicht mehr ganz aus dem Kopf und auch wenn der Mann eigentlich nicht so gern Suppen isst, wurde sie dann schnellstens etwas abgewandelt nachgekocht. Immerhin ist das hier eine Suppe, in der viel bissfestes drin ist und sie hat auch noch Speck (!), die geht auch beim männlichen Publikum ohne weiteres durch. Natürlich kann man den Speck auch weglassen, das würde ich in einer sommerlichen Variante auf jeden Fall machen. Und hat sie auf jeden Fall beiden sehr gut geschmeckt. Das nächste Mal würde ich aber die Menge erst teilen, bevor ich die Nudeln mitkoche. Wenn man die Minestrone am nächsten Tag noch einmal essen möchte, sind die Spaghetti einfach nicht mehr so schön bissfest. Ist nicht total schlimm, aber ein Punkt den ich anders machen würde.

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Für einen großen Topf (ca. 4-5 Potionen):

1 Zucchino
1 Zwiebel
1 Möhre
1 Knoblauchzehe
1 Stück Landschinken (ca. 50g oder mehr nach Belieben)
2 kl. Pastinaken
1 Handvoll dicke Bohnen (z.B. TK)
1-2 gr. Kartoffeln, festkochend
1 Stange Porree
1 Liter Gemüsebrühe
1 Dose stückige Tomaten
Balsamicoessig
1 Handvoll Spaghetti
Olivenöl
Salz und Pfeffer, italienische Kräuter
Parmesankäse

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Knoblauch und Zwiebel fein würfeln. Schinken in feine Streifen schneiden. Das restliche Gemüse wenn nötig waschen, schälen und in Ringe oder Würfel schneiden. Das Öl in einem großen Topf erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin anschwitzen. Den Schinken dazugeben. Nach 2 Minuten das Gemüse komplett dazugeben und einige Minuten unter häufigem Rühren anbraten. Dann die Tomaten und die Gemüsebrühe aufgießen und die Minestrone zugedeckt ca. 20 Minuten auf kleiner Flamme leicht köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Anschließend die Spaghetti dazugeben und mit Gewürzen und Balsamico abschmecken. So lange weiterköcheln, bis die Spaghetti bissfest gegart sind. Vor dem Servieren großzügig Parmesan über jede Portion streuen. Wer mag, kann auch eine Parmesanrinde mitkochen und diese vor dem Servieren entfernen, das gibt extra Geschmack.

Guten Appetit!

Carina ❤

{Zu Gast} Granatapfel Scones mit Mohn für Ich bin dann mal kurz in der Küche

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Ihr Lieben, auch wenn ich mich noch in der wohlverdienten Blogpause befinde, wollte ich euch schnell ein paar Bilder zeigen. Denn auch für Maria von Ich bin dann mal kurz in der Küche durfte ich diesen Monat einen Gastbeitrag schreiben. Jaaaa – ich weiß! Das ist der dritte Gastbeitrag in diesem Monat. Das hat sich eben so ergeben und davor war ja lange Pause. Trotzdem haben mich drei Beiträge in einem Monat vor gewisse Herausforderungen gestellt. Zum einen, weil ich natürlich gern in der Vorweihnachtszeit auch einiges auf dem eigenen Blog zeigen wollte, zum anderen, weil man sich natürlich für das Vertrauen bedanken möchte und deswegen für die Gastbeiträge richtig tolle Sachen machen möchte. Ich glaube, das ist mir zum Glück ganz gut gelungen.

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Für Maria von „Ich bin dann mal kurz in der Küche“ habe ich so kurz vor Jahresende diese Scones gebacken. Warum? Nun ja, ich habe überlegt, was ihre Leser wohl am 29. Dezember (der Beitrag ist vor 2 Tagen online gegangen) so verlockend finden könnten, dass es sie in die Küche treibt. Das sind nach Weihnachten wahrscheinlich keine supersüßen Törtchen oder Plätzchen und auch kein opulenter Schmortopf…schließlich verdauen wir gedanklich alle nach den Feiertagen noch. Aber jetzt kommt ja Silvester. Und was wünscht man sich am 1. Januar unbedingt? Ein Frühstück, das schon fertig ist, und das das neue Jahr lecker einleitet! Also, diese Scones könnt ihr heute noch schnell vorbereiten und sie schmecken garantiert am Neujahrsmorgen richtig gut. Ihr könnt ausschlafen, in die Küche schlufen und mit einem Scones-Teller wieder ins Bett kriechen.

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So in etwa stelle ich mir meinen Neujahrsmorgen vor. Dazu gehört bei uns übrigens traditionell auch, das Neujahrspringen der Vierschanzentournee zu schauen. Es gibt nichts Herrlicheres, als müde und kaputt auf der Couch zu liegen, mit der Gewissheit, das einen an diesem Feiertag garantiert nichts mehr zum Aufstehen bewegt, oder?

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Für das Rezept müsst ihr bei Maria nachschauen! Ich wünsche euch schon einmal ein tolles Silvesterfest, einen guten Rutsch und ein entspanntes Frühstück an einem nicht zu zerstörten 1. Januar 🙂 Im neuen Jahr bin ich dann auch ganz bald wieder voll da.

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Lebkuchen-Schoko-Kekse

Lebkuchen Schoko Cookies1

Bevor ich mich ab heute an die Geschenkeproduktion aus der Küche mache, zeige ich euch noch schnell ein weiteres Plätzchen-Rezept. Der Vorsatz in diesem Jahr war ja, außer den Klassikern noch ein paar neue Sachen auszuprobieren. Mit den Karamellkeksen und diesen Cookies hier ist das auch gelungen. Diese hier gehen super schnell und sind eine tolle Alternative zu Bethmännchen, Husarenkrapfen und Vanillekiperln. Vor allem für diejenigen, die nicht an den klassichen Cocolate Chip Cookies vorbeikommen. Dann gibt es sie eben zu dieser Jahreszeit mit einem weihnachtlichen Touch.

Lebkuchen Schoko Cookies

Der Elch wollte unbedingt mit aufs Foto, denn die Cookies haben durch das ganze Haus gerochen. Den Geruch kennt er aus seiner Heimat, Schweden. Und auch wenn er diesen Monat hauptberuflich meinen Adventskalender auf der Anrichte beschützen darf…habe ich ihn kurzerhand als Fotomodel engagiert.

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So kommt es auch, dass ihr leider selber backen müsst, denn unsere Kekse sind schon alle weggemampft. Ich empfehle gleich die doppelte Menge, falls bei euch Zuhause auch gerade zahlreiche Cookies spurlos und unerklärlich verschwinden.

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Für ca. 30 Kekse:

100g Zartbitter- oder Milchschokolade
50g Walnüsse
75g Butter
130g brauner Zucker
1 Ei
etw. Vanillemark oder -extrakt
1/2 TL gem. Nelken
1 TL Gem. Ingwer
1 TL Kardamom, zerstoßen
1 TL Zimt
165g Dinkelmehl
1 Prs. Salz
1/2 TL Backpulver

Schokolade und Nüsse hacken und beiseite stellen. Alle Zutaten außer Schokolade und Nüssen vermischen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Dann Nüsse und Schokolade unterkneten. Aus dem Teig zwei Rollen von ca. 4 cm Dicke formen. Den Teig mindestens 1 1/2 Stunden in Frischhaltefolie gewickelt kühlen. Danach die Rollen in Scheiben schneiden und mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Im vorgeheizten Ofen bei 200°C ca. 12 Minuten backen.

Lebkuchen Schoko Cookies5

Das Original ist aus meinem liebsten Winter-Kochbuch „Wohlig warme Winterküche“ von Caroline Hofberg. Ich habe es aber etwas abgewandelt.

 

Cremiges Süßkartoffelsüppchen mit Ziegenkäse

Süßkartoffelsüppchen

Ab morgen dürfen wir also schon offiziell weihnachtlich schmücken, Plätzchen backen, und der erste Advent ist auch nicht weit. Ich genieße gerade das Wochenende und freue mich auf noch mehr Wochenenden von dieser Sorte: In Decken gekuschelt mit dem Liebsten auf der Couch, dazu ein Tee und eine Folge „Game of Thrones“. Uns hat es gerade ziemlich gepackt, besser spät als nie. Dafür schauen wir aber gerade auch eine Folge nach der anderen, wann immer es geht. Ich habe mich entschlossen, dass ich jetzt auch noch die Bücher lesen werde. Die dunkle Jahreszeit dauert ja noch eine Weile, und in dieser Zeit steigt auch meine Lust auf Fantasy. Deswegen kann ich es auch kaum erwarten, dass endlich „Der Hobbit“ und „Die Tribute von Panem“ ins Kino kommen. Kino vor Weihnachten ist ist einfach klasse!

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Damit ihr von so spannenden Filmen oder Büchern nicht so lange abgehalten werdet, geht diese Suppe wirklich schnell und ist das perfekte Winteressen. Mein Liebling, die Süßkartoffel, wärmt mit Chili und Ingwer so richtig schön durch. Den Pfiff bekommt diese Suppe vom Ziegenfrischkäse, der für die Cremigkeit sorgt. Probiert es mal aus! Schmeckt wirklich klasse, und auch nicht zu aufdringlich. Mit ein paar gerösteten Kürbiskernen und einem Klecks Schmand serviert hätte ich dieses Süppchen gleich eine ganze Woche am Stück essen können. Süßkartoffeln sind einfach ein absolutes Soulfood!

Achja, und feiert jemand von euch Thanksgiving? Auch dafür wäre diese Suppe sehr passend. Auch wenn es in diesem Jahr wieder nichts wird: Ich hätte wirklich Lust, für Freunde mal ein kleines Thankgiving-Dinner auszurichten. Vielleicht im nächsten Jahr!

Süßkartoffelsüppchen2

Für ca. 4-5 Portionen:

1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
600g Süßkartoffel (ca. 2 Stück)
2 Möhren
2 mittelgroße Kartoffeln
etw. Olivenöl
Thymian
Ingwer
ca. 750ml Gemüsebrühe
1 Chilischote
125g Ziegenfrischkäse
1 EL Schmand
Kurkuma, Salz, Pfeffer, Sumach, Chili
Kürbiskerne und Kürbiskernöl

Süßkartoffeln, Kartoffeln und Möhren schälen und in Würfel schneiden. Schalotte, Ingwer und Knoblauch pellen und fein hacken. Schalotte und Knoblauch in einem großen Topf in Olivenöl kurz anbraten. Dann das Gemüse und den Ingwer hinzugeben. Die Chilischote waschen, die Kerne und Scheidewände entfernen und die Schote fein gehackt zum Gemüse geben. Nach ca. 5 Minuten die Gemüsebrühe aufgießen und alles zugedeckt 20-25 Min. köcheln lassen. Wenn das Gemüse weich genug ist (mit der Gabel testen), alles mit einem Pürierstab fein pürieren. Je nach gewünschter Konsistenz noch mehr Gemüsebrühe zugeben. Wenn die Suppe schön cremig ist, den Ziegenfrischkäse und den Schmand einrühren. Zum Schluss mit frischen Thymianblättchen, Salz, Pfeffer und anderen Gewürzen nach Wahl abschmecken. Mit etwas Kürbiskernöl und (eventuell angerösteten) Kürbiskernen servieren.

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