Lemon Curd Cheesecake

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Ihr Lieben, es wird mal wieder dringend Zeit für etwas Süßes hier auf dem Blog! Wir haben uns erholt vom Dezember und ein paar Wochen ein wenig ausgewogener gegessen, dann darf jetzt gern auch mal wieder ein leckeres Sonntagssüß aus dem Ofen kommen. Bei mir muss es im Moment dabei ganz dringend fruchtig und frisch sein. Denn so langsam setzt der Winter Blues ein. „Lemon Curd Cheesecake“ weiterlesen

{Merry Christmas!} Limoncello Pralinen und Kaffee-Nougat-Kugeln

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Ihr sucht noch händeringend ein tolles Geschenk aus der Küche für liebe Menschen zu Weihnachten? Ihr wisst noch nicht, was ihr der Oma oder der lieben Patentante schenken sollt? Dann hab ich hier noch schnell ein paar fabelhafte selbstgemachte Pralinen für euch!

Ich geb’s zu: Ich schenke gern Selbstgemachtes aus der Küche und ich übertreibe es auch regelmäßig damit. Meistens läuft das so: „{Merry Christmas!} Limoncello Pralinen und Kaffee-Nougat-Kugeln“ weiterlesen

Mandel-Zitronen-Wölkchen – Köstliche Plätzchen mit Marzipan

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Es tobt ja in Deutschland ein Streit zwischen den Regionen, der da heißt: Christkind oder Weihnachtsmann? Wie der Weißwurst-Äquator gräbt sich die Trennlinie durch das Land. Und jeder Anhänger der einen Fraktion hat kein Verständnis für die andere…nun ja. So schlimm ist es zum Glück nicht. Aber wir alle sind wohl im Glauben an das eine oder das andere aufgewachsen. Bei mir war es der Weihnachtsmann. Der kam jedes Jahr zu uns nach Hause.  „Mandel-Zitronen-Wölkchen – Köstliche Plätzchen mit Marzipan“ weiterlesen

{Breakfast to-go} Zitronenquark mit Mango und Brombeeren

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Ein einfaches, leckeres Frühstück mit wenigen Zutaten und nur 5 Minuten Vorbereitungszeit? Das man auch noch gut in der to-go-Variante für unterwegs zubereiten kann? Das alles habe ich heute für euch. Dazu gibt es Mango und Brombeeren, die ich gerade besonders gern esse. „{Breakfast to-go} Zitronenquark mit Mango und Brombeeren“ weiterlesen

{Ready for Sunshine} Saftige Zitronen-Buttermilch-Küchlein mit Maracuja Swirl

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Dieses Wochenende ist endlich mal Zeit für Muße, Langsamkeit und alles, was mir gefällt. Nachdem tatsächlich sechs von sieben Wochen meiner Semesterferien für Klausuren und Hausarbeiten draufgegangen sind, gehört dieses Wochenende mir. Eigentlich sogar 5 Tage, denn dann geht die Uni wieder los. Fünf Tage, ganz allein für mich. Das hatte ich ohne Arbeit mindestens ein halbes Jahr nicht mehr. Ich konnte schon immer gut allein sein. Deshalb genieße ich das gerade in vollen Zügen. Und freundlicherweise versüßt mir das Wetter diese Tage auch noch mit dem ersten tollen Frühlingswochenende. Herrlich! „{Ready for Sunshine} Saftige Zitronen-Buttermilch-Küchlein mit Maracuja Swirl“ weiterlesen

{Homemade Decadence} Lemon Poppyseed Pancakes

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Hey ihr Lieben, das war mal eine ungewohnt lange erste Pause für mich! Tja, das Umzugschaos lüftet sich leider nicht. Heute sollen endlich die Möbel aus dem Nahen Osten ankommen und ich werde mehr in der Wohnung stehen haben, als eine Luftmatratze und einen Hocker. Die Waschmaschine habe ich bereits angeschlossen (Yeah!) Rollos und Gardinen dran. Das mit dem Internet kann sich leider noch eine Weile hinziehen. Offenbar bin ich wirklich in einem schwierigen Stadtteil gelandet, was das angeht. Also bin ich weiterhin nur sporadisch online, verzeiht mir. Die Uni macht mir aber riesigen Spaß. Sie fing gleich mit Karacho an und wir haben wirklich viel zutun. Aber ich finde es super!

Ich möchte mich bei euch für den großartigen Zuspruch der letzten Wochen bedanken! Vielen vielen Dank, dass ihr so mitfiebert und mir Mut zu sprecht. Bei jedem Kommentar wurde mir warm ums Herz. Ihr seid wirklich wunderbar! ❤

Lemon Poppyseed Pancakes

Der heutige Post entstand bereits vor einiger Zeit, aber an diesem Tag ganz spontan. Ich war allein, es war ein freier Tag. Ich liebe diese stille Morgen und mache es mir auch allein gern richtig schön. Ich finde, das hat so eine ganz eigene Heimeligkeit. An diesem Morgen hatte ich mal wieder richtig Lust auf ein tolles Frühstück. Und weil ich aus einem neuen Buch bisher kaum etwas ausprobiert hatte, beschloss ich, dass es Pancakes geben sollte. Das Buch habe ich mir als Souvenir von meiner New York Reise im Mai mitgebracht: „Homemade Decadence“ von Joy Wilson alias Joy the Baker. Ihr Blog ist mein liebster amerikanischer Blog, ich liebe ihre Rezepte und ihre Art zu schreiben, also hatte ich mir das Buch schon eine ganze Zeit gewünscht. Und diese Pancakes haben mich sofort angelächelt!

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Zugegeben, die Zubereitung dauert einen kleinen Tick länger als meine Standard-Eierkuchen. Die Zitatenliste kam mir für einfache Pancakes sehr lang vor. Aaaaaber: Das sind eben nicht die 08/15-Pancakes! Sondern welche zum Genießen, für besondere Morgen. Die Kombi von Zitrone und Mohn hinterfrage ich schon lange nicht mehr, die passt einfach immer. Hier wird der Teig ganz besonders zitronig, indem die Zitronenschale in den Zucker gerieben wird. Das duftet so toll!

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Esst die Pancakes am beste mit Ahornsirup oder Honig. Bei mir darf auch ein Klecks Joghurt nicht fehlen. Ein schöner, heißer Kaffee dazu und fertig ist das perfekte Genießerfrühstück. Aus dem Buch werde ich sicher noch einiges nachmachen, schaut unbedingt rein, falls ihr es im Buchhandel seht. Mittlerweile habe ich auch den Sour Cream Cake ausprobiert, lecker!

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Also ihr Lieben, mit den Möbeln geht es bei mir heute schon einen großen Schritt voran, juhu! Macht es gut und gönnt euch mal wieder ein bisschen Zeit für euch ganz allein!

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Und jetzt…Frühstück!

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Für einen Haufen pancakes:

2 EL Zucker
2 EL Zitronenschale
240g Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Backnatron
1 TL Salz
480ml Buttermilch
2 Eier
2 TL Vanilleextrakt
2 EL Zitronensaft
60g Butter, geschmolzen + 1 EL für die Pfanne
2 EL Mohnsamen

Ahornsirup und Früchte zum Anrichten

Zucker und Zitronenschale mischen und die Zitrone mit den Fingern in den Zucker hinein reiben. Mehl, Backpulver, Natron und Salz mischen. Den Zitronenzucker hinzu geben. In einer weiteren Schale Buttermilch, Eier, Vanille, Zitronensaft und geschmolzene Butter verquirlen. Mohn hinzugeben und den Teig für 10 Minuten ruhen lassen. Einen Rost auf die mittlere Schieben in den Ofen schieben, den Ofen auf 50°C vorheizen. 1 TL Butter in einer Pfanne auf mittlerer Flamme schmelzen. Den Teig nacheinander in kleinen Portionen zu Pancakes ausbacken. Jeden Pancake 4 Minuten von jeder Seite goldbraun backen und dann zum Warmhalten in den Ofen geben. Mit einem Küchentuch bis zum Servieren abdecken. Die Pancakes schmecken am besten mit etwas Ahornsirup und frischen Früchten.

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Carina

{Five a month} Erdbeer-Joghurt-Gugl

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Ich bin Carina und ich bin Joghurt-süchtig. Ich muss heute mal gestehen. Es ist nicht so, dass ich eimerweise Joghurt löffeln würde. Aber er ist eine dieser Zutaten, die bei mir irgendwie doch in fast jedes Gericht und jeden Kuchen mit rein rutscht. Und ich trage ihn jede Woche in großen Bechern vom Einkaufen nach Hause. Ganz am Ende noch schnell ein Klecks Joghurt auf die Pasta. Joghurt-Dip zum Gemüse. Und im Kuchen, da macht er sich doch immer gut, also rein da. Den Smoothie macht er cremiger. Ins Müsli wandert nicht nur Milch, sondern auch ein Klecks meines Lieblings. Cheesecake mit Joghurt, Eis mit Joghurt. Eis ist sowieso noch mal eine ganz andere Kategorie…Egal ob es nur Joghurt, oder Erdbeer-Joghurt oder Yogurette heißt: Es landet in meiner Waffel. Nun ja, ihr merkt, wo das heute hinführt.

Erdbeer-Joghurt-Gugl

Ich hatte also großes Glück, dass er auch in der neuen „Five a Month“-Runde eine Rolle spielte. Gefragt waren die Zutaten Zitrone, Holunder, Joghurt und Minze. Klingt das nicht gut? Ich hatte wirklich viele Ideen. Komischerweise hat die Hauptrolle dann aber eine andere bekommen, nämlich die Erdbeere! Ich musste bei dem Holunder nämlich sofort an einen Gugl aus Lisa Lemkes „Sommerküche“ denken, den ich seit letztem Jahr schon ausprobieren will. Ich habe ihn ordentlich nach meinen Vorstellungen abgewandelt und hier ist er! Der Teig ist durch…wen wohl? den Joghurt schön saftig und fluffig. Zitrone gibt dem Teig mit den süßen Erdbeeren das gewisse Etwas.

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Die Minze ist bei mir leider etwas zu kurz gekommen, denn ich habe partout keine frische Minze finden können. Sorry! Als Notlösung habe ich meinen Limonadensirup mit Minze von hier für den Guss eingesetzt. Stattdessen würde aber auch Zitronensaft im Guss und Minzblättchen oben drauf wunderbar schmecken, da bin ich ganz sicher!

Es gibt übrigens auch was neues bei „Five a Month„! Da unsere liebe Tanja immer noch in der Babypause ist, und wir deswegen jeden Monat nur vier Zutaten benennen können, möchten wir euch ins Boot holen. Wir werden euch also in den nächsten Runden schon die Zutaten für das nächste Monats-Rezept verraten, und dann seid ihr dran: Kommentiert unter unsere Beträge, wenn euch eine tolle fünfte Zutat einfällt. Eine davon wird dann unsere letzte Zutat! Los geht’s. Für Juli sind Kirschen, Limette und Sour Cream im Spiel. Julias Zutat kommt später noch dazu. Was muss da noch dazu?Erdbeer-Joghurt-Gugl5

And now in English:

You know, I am highly addicted to yogurt. I have to confess today that there’s few things leaving my kitchen without any yogurt in it. Every week I carry big containers of it home from grocery shopping. So I was lucky that it plays a big role in our monthly „Five a  Month“ challenge. This it we were to create a recipe with yogurt, lemons, elderflower syrup and mint. Sounds good, right? I had so many different ideas. In the end I decided to add strawberries and bake a yummy and moist yogurt cake. It’s the perfect summer cake and everyone loved it. Only the mint was cut short in my recipe because I couldn’t find any fresh mint in the store. So I took some of my lemonade syrup with mint from this recipe for the icing. You can take lemon juice instead and top the cake with mint leaves. 

By the way: As Tanja is still having her baby break, one ingredient of the five is always missing. That’s we decided to involve you! Next month we are baking with sour cream, cherries and lime. If you have an idea for a good match, just leave a comment! 

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Für 1 große Guglform // 1 big bundt cake:

200g Erdbeeren – 200g strawberries
100g weiche Butter – 100g softened butter
3 Eier – 3 eggs
1 TL Zitronenschale – 1 tsp. lemon zest
3 EL Zitronensaft – 3 tbsp. lemon juice
180g Zucker – 180g sugar
1 Pck. Vanillezucker – 1 tbsp. vanilla sugar
1 Prs. Salz – 1 pinch of salt
170g Joghurt (Vollmilch oder griechisch) – 170g yogurt (whole milk or greek style)
320g Mehl – 320g flour
1 1/2 TL Backpulver – 1 1/2 tsp. baking powder
1 EL Holunderblütensirup – 1 tbsp. elderflower syrup

Guss / Icing:

50g Puderzucker – 50g powdered sugar
1 EL Holunderblütensirup – 1 tbsp. elderflower syrup
2 EL Zitronensaft oder Limonadensirup – 2 tbsp. lemon juice or lemonade syrup

Guglform fetten. Ofen auf 180°C vorheizen. Die Erdbeeren putzen und vierteln, dann beiseite stellen. Alle anderen Zutaten für den Teig in einer großen Schüssel 3 Minuten gut verrühren. In die Guglform füllen und die Erdbeeren darauf verteilen. Vorsichtig etwas in den Teig drücken und unterheben. Den Kuchen ca. 50 Minuten backen und dann in der Form unbedingt vollständig auskühlen. Erst dann stürzen. Die Zutaten für den Guss vermischen und den Kuchen damit überziehen. Mit Früchten und evtl. Minzblättchen garnieren.

English Instructions:

Grease the bundt cake form. Pre-heat oven to 180°C. Wash the strawberries and cut into quarters, put aside. Mix all other ingredients for the dough for 3 minutes until creamy and smooth. Fill the dough into the cake form and toss strawberries on top. Press them into the dough or carefully fold them in. Bake for 50 minutes and let it cool completely after. Then loosen from the form. Mix all ingredients for the icing and coat the cake. If desired, garnish with fruit or mint leaves.

Erdbeer-Joghurt-Gugl4 Schaut auch unbedingt noch bei Rebecca, Laura und Julia vorbei!

Carina

 

{When life gives you lemons…} Lemonade with Mint

Minty Lemonade

Manchmal ist das Einfachste am besten. Seit meinem Besuch in New York ging mir ein gutes Glas süß-säuerlicher Limonade nicht mehr aus dem Kopf, ein absoluter Liebling. Über Limonade ist nicht viel zu sagen, außer, dass es wohl an heißen Sommertagen kaum etwas besseres gibt. Ich würde ein Glas selbstgemachte Limo jederzeit einer Cola vorziehen. Meine ist mit etwas Minze versetzt. Ihr könnt mehr Minze hinzugeben, wenn ihr mögt, aber ich wollte nur einen Hauch davon.

Das Schwierigste an der Sache ist das Zitronen auspressen, wenn ihr nicht glückliche besitzer von elektrischen Zitruspressen seid. Aber wer hat für sowas schon Platz im Schrank? Also sind starke Arme gefragt. Alles andere ist extrem einfach und geht in Null Komma nix.

Und los!

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And now in English:

Sometimes it has to be easy. Since I was in New York, I was craving a good glass of simple and sweet-sour lemonade. There is not much to say about lemonade, just that there is nothing better on hot summer days. I would always prefer a glass of homemade lemonade to a coke. This one is with mint. You can do more mint if you really like the flavor. I wanted it subtle.

The hardest part is squezzing the lemons in case you don’t have a lemon squeezer (like me). Everything else is super easy. 

Let’s do this!

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Für ca. 2 Liter – for ca. 2 liters

1 Liter Wasser – 1 liter water
850g Zucker – 850g sugar
Saft von 10 Zitronen – juice of 10 lemons
3 Zweige Minze oder mehr – 3 twigs of mint or more

Eiswürfel, Minzzweig und mehr Wasser zum Servieren – Icecubes, mint and more water for serving

Das Wasser mit dem Zucker in einem großen Topf zum Kochen bringen und ca. 5 Minuten köcheln. Gelegentlich umrühren. Die Zitronen auspressen. Die Minze waschen und trocken schütteln. Zuckersirup vom Herd nehmen und Zitronensaft durch ein Sieb hinzugeben. Minze 1 Minute darin ziehen lassen und dann entfernen. In saubere Flaschen füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Reicht für ca. 8-9 Liter Limo.

In a big pot, bring water and sugar to a boil. Boil for 5 minutes and stir occasionally. Squeeze the lemons and wash and dry mint. Take the simple syrup from the stove and through a sieve pour the lemon juice in. Let the mint rest in the syrup for 1 minute, then take it out. Pour the syrup into clean bottles and store in the fridge. Makes enough for 8-9 liters lemonade. 

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Carina

 

Zweifarbiger Labneh Cheesecake mit Mohnboden

Labneh Cheesecake

Kennt ihr Labneh? Wenn nicht, dann ist das kein Grund zur Sorge. Labneh ist abgetropfter Frischkäse aus Joghurt. Die Konsistenz befindet sich zwischen Joghurt und Käse, der Geschmack ähnelt mehr der Säure von Joghurt. Er ist vor allem in der Türkei und dem Nahen Osten bekannt, wo man ihn gern mit Gewürzen und Olivenöl als Dip zu Fladenbrot isst. Und hier kommt mein heutiges Rezept ins Spiel. Ein Labneh-Käsekuchen!

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Wie es dazu kam? Während meiner Auslandsaufenthalte habe ich immer Quark schmerzlich vermisst. Den gibt’s ja eigentlich nirgendwo außer in Deutschland und Österreich (verbessert mich, falls das nicht stimmt!). Viel ersetze ich derzeit in Nahost durch Frischkäse und griechischen Joghurt, funktioniert fast immer. Neugierig wurde ich, als neulich im Supermarkt ein großer Pott Labneh im Regal stand, von dem ich schon gehört hatte. Der kam spontan mit. Zuhause wurde mir klar, dass dieser Pott viiiiiel zu groß war, um den Labneh Cheese nur als Dip zu essen. Da kam mir die Idee, ihn mal in Käsekuchen zu verbacken wie Quark, denn der Geschmack ist weder salzig noch süß. Gedacht, getan!

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Der Labneh ließ sich hervorragend verbacken! Das Ergebnis ist ein sehr cremiger, samtiger Käsekuchen, der vielleicht etwas würziger schmeckt als einer mit Quark. Um dem Käsekuchen noch etwas mehr Pfiff zu verpassen, wanderte spontan eine Ladung Mohn in den Mürbeteig-Boden und die Oberfläche wurde mit Lemon Curd und Himbeermarmelade gesprenkelt. Das sah sogar vor dem Backen noch viel toller aus, schaut mal! (Bild vor dem Backen, klick!) Das Vorher-Foto hat euch auf Instagram so begeistert, dass ich dann beschlossen habe, das Rezept auch zu verbloggen. Geschmacklich lohnt es sich auf jeden Fall.

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Ein 100%iger Quark-Ersatz ist Labneh natürlich nicht, aber auf jeden Fall auch sehr lecker. Und näher dran als ein Käsekuchen mit Frischkäse.

Labneh bekommt ihr beim Türken. Als Ersatz könnte ich mir gut eine Mischung aus 20%-Quark und griechischem Joghurt vorstellen. Mit etwas Zeit könnt ihr auch Labneh selber machen, zum Beispiel nach diesem Rezept (das Salz weglassen!).

Ich war noch recht schüchtern mit dem Mohn, aber nehmt ruhig mehr, wenn ihr ihn gern mögt. Das Gleiche gilt für den zweifarbigen Belag, da kann auch mehr rauf! Dann aber ordentlich marmorieren.

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Für eine 26cm-Springform:

Mohnboden:
200g Mehl
70g gem. Mandeln
45g Zucker
1-2 EL Mohn
150g weiche Butter
1 Ei

Füllung:
4 Eier
200g Sahne
Abrieb von 1 Bio-Zitrone
25g Speisestärke
1 Pck. Vanille-Puddingpulver
100g + 50g Zucker
700g Labneh (ersatzweise Quark)
etw. Vanillemark

je 2-3 EL Lemon Curd und Himbeermarmelade

Für den Mohnboden zunächst die trockenen Zutaten mischen und dann das Ei und die Butter in Flöckchen zugeben. Gut verkneten und in Folie gewickelt kalt stellen.

Die Eiweiße mit 50g Zucker steif und glänzend schlagen und dann beiseite stellen.

Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Restlichen Zucker mit den Eigelben cremig rühren. Puddingpulver, Vanillemark und Zitronenschale zugeben. Dann Sahne und Labneh unter den Teig rühren, zum Schluss die Speisestärke hinzugeben. Den Mohnboden auf einer bemehlten Fläche ausrollen und gleichmäßig bis hoch zum Rand in eine 26cm-Springform drücken. Die Käsefüllung hineingießen. Die Oberfläche dann mit dem Lemon Curd und der Marmelade sprenkeln, die Kleckse zum Schluss mit einem Löffelstiel etwas marmorieren. Den Käsekuchen 15 Minuten bei 200 °C backen,  kurz herausnehmen und mit einem kleinen Messer  vorsichtig zwischen Füllung und Rand einschneiden (dann geht er gleichmäßiger auf). Dann die Temperatur auf 170°C verringern und ca. 1 Stunde zuende backen. Wenn der Kuchen zu dunkel wird, sollte er im Ofen mit Alufolie bedeckt werden.

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Der Labneh Cheesecake sollte nach dem Backen mindestens ein paar Stunden, besser noch über Nacht im Kühlschrank ruhen. Ich hoffe, er schmeckt euch!

Carina

{Ich back’s mir} Erdbeer-Mascarpone-Torte mit Lemon Curd

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Achtung, jetzt kommt ein Bömbchen! I proudly present: Erdbeer-Mascarpone-Torte mit Lemon Curd und Baiser.

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Ich gebe zu, auf dieses Törtchen bin ich schon ein wenig stolz. Vor einigen Wochen kam ein Bekannter zu mir und fragte mich, ob ich das Geburtstagstörtchen zur Party seiner Frau machen würde. Einzige Vorgabe: Baiser sollte im Spiel sein. Sofort sagte ich zu und die Ideen sprudelten. Etwas Fruchtiges sollte es sein…Erdbeeren! Dazu am besten Biskuitteig und eine leckere Füllung mit Mascarpone. Am Geburtstag zählen Kalorien bekanntlich nicht. Das Lemon Curd kam spontan ins Törtchen, als es schon fast fertig war, und sorgte am Ende dafür, dass die Kombi auf der Zunge so richtig knallt!

Was hab ich gebibbert, ob diese sehr hohe Torte heil aus dem Tortenring kommt und die Füllung genug Stand hat…hat zum Glück alles funktioniert!

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Das Törtchen ausnahmsweise mal genau so geworden, wie ich es mir vorgestellt hatte, und schmeckte sogar noch besser. Was will man mehr? Es war zwar mit etwas Arbeit verbunden, aber für Freunde lohnt sich das allemal. Und wenn man die Böden am Tag vorher backt, dann lässt sich auch noch das Party-Styling ganz entspannt und ohne Hektik meistern.

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Wegen der Baiser-Vorliebe des Geburstagskinds habe ich gleich etwas mehr von der Eischnee-Masse gemacht und daraus kleine Pavlovas gebacken. Mit einem Löffel der Mascarponecreme von der Tortenfüllung, einem Klecks Lemon Curd und noch mehr frischen Erdbeeren ließen die sich bequem auf der Party zwischendurch weg knuspern.

Und weil ich dieses Törtchen so sehr mag, und die liebe Clara auf Tastesheriff zur großen Tortenschlacht aufgerufen hat, ist das mein „Ich back’s mir“-Beitrag im April!

Erdbeer Pavlovas

Für eine 20cm-Springform:

Böden:

4 Eier
120g Zucker
1 Pck. Bourbon Vanillezucker
130g weiche Butter
180g Mehl
2 1/2 TL Backpulver
Schale & Saft von 1/2 Limette
8 EL Milch

Drei der vier Eier trennen. Eiweiße steif schlagen und beiseite stellen. Nacheinander aus den Zutaten einen Teig herstellen, beginnend mit den Eigelben und dem ganzen Ei. Ganz am Ende wird vorsichtig das Eiweiß untergehoben. In zwei gefettete 20cm-Springformen füllen (oder nacheinander backen). Der Teig sollte am besten abgewogen werden, damit beide Böden gleich dick werden.  Im vorgeheizten Ofen bei 170°C ca. 18-20 Minuten backen.

Baiser:

1 Eiweiß
1 gehäufter TL Speisestärke
1 Prs. Salz
1 Pck. Vanillezucker
50g Zucker

Das Eiweiß in einer fettfreien Schüssel steif schlagen. Die restlichen Zutaten unterrühren, bis die Masse richtig schön glänzt. Die Masse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und auf einen der beiden Tortenböden kleine Tupfen spritzen. Im Ofen bei 150°C einige Minuten backen. Die Oberfläche sollte leicht anbräunen und die Tupfen auf leichten Druck nicht mehr nachgeben. Auskühlen lassen.

Füllung:

250g Erdbeeren
275g Mascarpone
120g griechischer Joghurt
1 Pck. Vanillezucker
90g Zucker
3 Blatt weiße Gelatine
180g Schlagsahne
5-6 EL Lemon Curd

Die Sahne steif schlagen. Die Mascarpone und den Joghurt mit Zucker und Vanillezucker vermischen. Die Gelatine nach Packungsanleitung einweichen, ausdrücken, in einem kleinen Topf unter Rühren schmelzen. Einen Esslöffel der Mascarponecreme schnell unter die flüssige Gelatine rühren, dann die komplette Gelatine wiederum unter die Mascarpone rühren. Die Sahne unterheben und dann die Creme etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank gelieren lassen. Derweil die Erdbeeren waschen und in Scheiben schneiden. Einen Tortenring auf einem Teller um den unteren Tortenboden legen. Schöne, möglichst gleich große Erdbeerscheiben einmal rundherum an der Innenseite des Tortenrings aufreihen. Dann vorsichtig die Mascarponecreme in den Tortenring löffeln und verstreichen, sodass keine Löcher bleiben. Auf die glatt gestrichene Creme das Lemon Curd verteilen. Anschließend den oberen Tortenboden mit der Baiser-Verzierung aufsetzen. So die Torte einige Stunden im Kühlschrank an Festigkeit gewinnen lassen. Kurz vor dem Servieren mit einem langen, schmalen Messer ganz vorsichtig zwischen Tortenring und Füllung entlang schneiden und den Tortenring lösen. Eventuell die Außenseite der Füllung noch einmal kurz glätten.

Mein Tipp: Die Tortenböden bereits einen Abend vorher backen. Eventuell auch das Baiser schon am Abend vorher aufsetzen. Dann wird die Torte ganz entspannt fertig!

Erdbeer Mascarpone Torte4

Carina