Bananenmuffins mit Haferflocken-Pecan-Streuseln

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Zu Bananen hatte ich schon immer ein etwas gestörtes Verhältnis. Meine These: Meine Mutter hat mich als kleines Kind mit Bananen zu sehr abgefüttert. Ich habe fast jeden Tag Bananenshake oder Bananenbrei bekommen. Das hat mich wohl nachhaltig geschädigt, sodass ich in den nächsten fast 15 Jahren jeder Banane gezielt aus dem Weg gegangen bin. Irgendwann habe ich dann in seltenen Fällen mal wieder eine gegessen. Aber bitte nur pur und am besten noch halbwegs grün. Alles, was zu reif roch, oder dunkle Stellen hatte, wurde weiterhin konsequent gemieden. Das ist übrigens immer noch so. Mittlerweile geht meine Toleranz so weit, dass ich gelegentlich eine Banane in den Smoothie schneide und mein Bananenbrot (nach einem amerikanischen Rezept meiner Gastfamilie) mache ich regelmäßig aus zu matschig gewordenen Bananen (Memo an mich: Das muss ich hier unbedingt noch verbloggen!). Bananeneis, Bananenchips, Saft oder die von meinem Freund so geliebten gebackenen Bananen gehen jedoch immernoch über meine Toleranzgrenze hinaus. Wie auch vieles andere.Bananenmuffins

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich war selbst überrascht, als mir neulich der Sinn nach Bananenmuffins stand. Mit ordentlich Streusel, nom nom. Da stand ich dann abends um neun noch in der Küche und habe gestreuselt. Am nächsten Morgen haben sie dafür aber das tollste Frühstück gemacht! Sehr zu empfehlen. Ich gebe gern etwas Dinkelvollkornmehl in den Teig. Zusammen mit den Nüssen und Haferflocken hat das den Muffins einen nussig-crunchigen Geschmack gegeben. Mit Pecans backe ich eh selten, die sind ja leider ziemlich teuer. Und mittlerweile gar nicht mehr so einfach im Supermarkt zu bekommen…aber ab und zu muss das sein. Ich bin im Kaiser’s fündig geworden.

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Ihr Lieben, tut mir übrigens leid, dass ich in den letzten Tagen mit den Kommentaren nicht hinterher komme. Ich habe gerade eine liebe Freundin aus Schulzeiten zu Besuch und wir waren mal wieder im Orient unterwegs. Haben Sightseeing gemacht und viiiele Fotos. Interessieren euch die Bilder? Dann mache ich hier noch einen kleinen Reisepost.

Ich lese natürlich wie immer alle Kommentare und freue mich wie Bolle. Danke für euer liebes Feedback zu unserer „Five a month“- Aktion! Wir fünf Mädels sind deswegen (virtuell und in echt) wirklich vor Freude herumgehüpft! Und ich verspreche, ihr bekommt auch alle noch eine Antwort!

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So, wer hat Lust auf Muffins? 

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Für 12 Muffins:

175g Weizenmehl
40g Dinkelvollkornmehl
1 TL Natron
1 Prs. Salz
1 TL Backpulver
40g brauner Rohrzucker
100g weißer Zucker
1 Pck Vanillezucker
100g Butter
1/2 TL Zimt
1 Prs. Muskat
40g Pecannüsse
2 Eier
50ml Milch
1-2 reife Banane

Streusel: 

60g Weizenmehl
15g Dinkelvollkornmehl
25g brauner Zucker
35g Butter
25g Pecannüsse
25g kernige Haferflocken

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Alle trockenen Zutaten für den Teig in einer großen Schüssel vermischen. Die Eier in einer kleinen Schüssel zunächst verquirlen. Die Banane zermatschen. Es sollte eine große oder zwei kleine reife Bananen verwendet werden. Die Pecans fein hacken und zum Teig geben. Alles kurz vermischen. Dann die Butter schmelzen und unter den Teig geben. Von der Milch sollte nur noch so viel hinzugefügt werden, bis eine gute Konsistenz erreicht ist. Den Teig nicht länger durchrühren als nötig, eventuell auch nur mit einem Holzlöffel.

Eine Muffinform fetten oder mit Muffinscups auskleiden und den Teig auf die 12 Vertiefungen verteilen.

Für die Streusel die beiden Mehlsorten, den Zucker und braunen Zucker vermischen. Die harte Butter in Flöckchen hineinschneiden und mit den Fingern zu Streuseln verarbeiten. Wenn die Butter zu weich geworden ist, alles noch einmal für 10 Minuten in den Kühlschrank geben. Ansonsten gleich die Pecans hacken und mit den Haferflocken unter die Streusel arbeiten. Reichlich Streusel über die Muffins bröseln. Anschließend im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 25 Minuten backen. Nicht zu dunkel werden lassen.
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9 Gedanken zu “Bananenmuffins mit Haferflocken-Pecan-Streuseln

  1. Bei mir ist es ganz ähnlich, wie bei dir: Wahrscheinlich habe ich früher eine Überdosis Bananen bekommen und danach war jahrelang keine mehr in mich hinein zu bekommen. Inzwischen mag ich sie verbacken aber ganz gern, am Liebsten natürlich in Kombination mit Schoko und Nüssen. 😉
    Ein Bilder- / Reisepost interessiert mich auf jeden Fall!
    Liebe Grüße, Becky

    1. Zum Glück geht es mir nicht allein so 😉 Gut zu hören! Mit Schoko und Nüssen ist wirklich klasse, ui, da bekomme ich gleich Lust auf Banane und Schoko 🙂 Falls es hier bald sowas gibt, weißt du Bescheid! Liebe Grüße, Carina

  2. Oh Bananen gehen bei mir immer! Egal ob in Backwaren, Müsli oder pur. Selbstgemachtes Bananeneis gibt es bei mir auch oft. Das ist eine super Methode, um überreife Bananen zu verwerten.
    Deine Muffins sehen toll aus. Werde mir das Rezept gleich mal abspeichern und bei der nächsten Gelegenheit nachbacken.
    Für die Fotos aus dem Orient würde ich mich auch sehr interessieren.

    Liebe Grüße,
    Miri

    1. Hallo liebe Miri, vielen Dank! Wenn du so ein Bananenfan bist, musst du vielleicht noch ein bisschen mehr Banane in den Teig tun. Eine schmeckt noch recht „dezent“ danach. Nicht so richtig intensiv. Der Reisepost kommt dann ganz bestimmt in absehbarer Zeit, danke für dein Interesse! Liebe Grüße, Carina

  3. Huhu! 🙂
    Mhh Bananenmuffins, lecker! Ich habe bisher zum Glück noch kein Bananentrauma, obwohl ich mich selbst damit vollstopfe. Ich hoffe, das bleibt auch so 😀
    Deine Muffins sehen jedenfalls toll aus. Die muss ich nachmachen. Danke fürs Rezept! 🙂
    Liebst, Kate von Liebstes von Herzen.

    1. Bananen scheiden die Geister! 😉 Aber du hörst dich zum Glück weit entfernt vom Bananentrauma an, und ich kämpfe gegen meins mit Muffins 😀 Schön, dass sie dir gefallen. Liebe Grüße, Carina

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